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Magie & Geld
#21
čono

Zitat:Die "spirituellen Dinge" sind eine Lebensgrundlage

Das sehe ich ebenso ...

Zitat: nicht der volle Bauch oder das volle Bankkonto.

čono, ich würde Dir gerne etwas mehr Zuspruch geben, um nicht den Anschein zu erwecken auch noch gegen Dich zu argumentieren. Einige Dinge aber sehe ich ein klein bißchen anders. Also nur ein Stück von Deinem Blickwinkel entfernt.

Wie soll man sich auf die spirituellen Dinge konzentrieren, wenn einem der Magen knurrt oder man nicht weiß, ob man heute oder morgen ein Dach über dem Kopf hat?

Wäre es da nicht leichter, den Tisch schon gedeckt vorzufinden???
Wie? Durch eben diese Spiritualität, die man für sich einsetzt!

Ist der Kopf und Geist abgelenkt durch z. B. Hunger, hat man doch kaum mehr Kapazitäten für darauffolgende Dinge. Dennoch weiß ich, was Du meinst.

Zitat:Die Spiritualität nimmt man mit, sie ist ein Teil der Magie, die Leben schafft. Der volle Bauch, das Vehikel (Körper), ja selbst das Geld wird nicht überdauern. Spiritualität war schon immer, Geld nicht.

Auf der einen Seite hast Du natürlich recht, wenn Du sagst, genau dieser Körper wird nicht überdauern, dennoch legt man sein materielles Fundament und kann in der nächsten Inkarnation auf genau dieses Fundament aufbauen.
Wie in einem Computerspiel. Man beendet ein 'Level', schaltet den Rechner ab und macht am nächsten Tag genau dort weiter, ohne wieder von vorn anfangen zu müssen.

Zitat:Es ist m.M. nach ein fataler Irrtum, sich in diesen Denkfehler zu begeben, Geld sei wirklich wichtig für das eigene Überleben.

Vielleicht sollte man das Geld einfach als eine Art Energieform betrachten. Hat man mehr davon, stehen einem im Außen viel mehr Türen offen, hat man weniger eben das gleiche. Wo liegt denn die Ursache für den Besitz dieser Energieform (kriminelle Machenschaften mal ausgeschlossen)? In der entsprechenden Ursache, was bedeutet, daß hier schon wieder Magie im Spiel war/ist, wenn man es genau betrachtet. Erst der richtige Gedanke bringt doch den Erfolg!

Dazu folgerichtig las ich neulich einen Beitrag im Forum, daß man eine eingebrockte Suppe erstmal auslöffeln muß und daß dabei auch einige Zeit ins Land ziehen kann. Der Ursache-Wirkungs-Kreislauf muß sich also erst schließen, bevor sich die neu gesetzten Ursachen materialisieren können.

Wenn gleich Du natürlich recht hast, Reichtum kann sich in vielerlei Hinsicht ausdrücken. Es muß nicht immer das Geld sein, da es aber heute das gängige Zahlungsmittel schlechthin ist, kommt es einen zuerst in den Kopf.

Geld nun aber völlig abzulehnen liest sich für mich mehr als eine Art Rechtfertigung, weil man tatsächlich nichts so wirklich auf die Reihe bekommt und es dann einfacher ist, es gleich völlig abzulehnen, als am Fundament zu bauen und dabei auch mal Ausdauer und Geschick und nicht zuletzt auch die richtigen Gedanken walten zu lassen.

Zitat:Genau so ist es nämlich gewollt, das ist der Sinn des Geldes, genau so kann man Massen lenken und kontrollieren.

Da gebe ich Dir recht! Das erinnert doch stark an Goethes Faust. Er verkauft seine 'Seele'.
Das wiederum muß man ihm nicht gleichtun. Es geht doch nicht darum sich unendlich zu bereichern auf Kosten anderer und Naturzerstörung etc. Sondern es geht tatsächlich in erster Linie darum sich eine Basis zu schaffen, die es gestattet seine geistigen Kapazitäten auf die spirituellen Dinge zu konzentrieren.

Zitat:Angst um die eigene Existenz, Abgeleiten ins Materielle - erst Geld verdienen, dann sich um die eigene Spiritualität kümmern.

Man kann ja beides gleichzeitig machen!

Zitat:Darin steckt ein ungeheures Potential für Manipulationen - und sie werden auch angewendet und fruchten, wie man überall sehen kann. --> ANGST und kein Vertrauen in die eigenen magischen Fähigkeiten wird am Ende zu vollkommener Abhängigkeit führen.

Ist das nicht mit allen Ängsten so?

Viele Grüße
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#22
Hallo cono (+ Sonderzeichen) Lächeln

Zitat:Erinnert mich an einen alten Spruch, der hier bei den Bauern kursiert: "Dreck macht Speck". Gemeint ist, daß durch natürlichen "Dreck" das Immunsystem gestärkt wird.

Diesen Ausspruch kannte ich nicht. Jedenfalls ist er bei uns im Norden nicht geläufig.
Aber die Aussage, dass Dreck den Magen reinigt, kennt wohl jeder, der nicht nach 1990 geboren ist.


Zitat:Auf Geld kommt diese Art von "Dreck" eher nicht vor. Dafür z.B. Krankheitskeime, Emotionen etc.

Das sehe ich identisch. Ich stehe seit Jahren in einem kleinen gedanklichen Zwiespalt, ob ich an der Kasse mit EC-Karte zahlen soll und so offenlege, wo und was ich einkaufe, oder ob ich das Wechselgeld in die Hand nehmen soll, das vorher Tausende andere berührt haben. Ersteres halte ich jedoch für das größere Übel.
Das Ziel vor Augen!
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#23
Magie & Geld ist ein Thema in diversen Kreisen, die nicht einsehen möchten, daß auch magische Hilfe ihren Preis besitzt. Ich habe desöfteren mit Anfragen zu tun, die diesen Bereich betreffen. Wer nicht bereit ist für eine Hilfeleistung einen Ausgleich zu bringen, der soll sich halt selbst helfen bzw. seine eigenen Fähigkeiten und Talente benutzen, um den gewünschten Erfolg zu erzielen.

Ein Ausgleich kann natürlich alles mögliche sein und muß nicht immer eine Bezahlung in Geld bedeuten. Jedoch läuft es meistens darauf hinaus, denn für gemalte Bilderchen, geschnitzte Löffel oder bemalte Teller habe ich persönlich keine Verwendung. Zumal diesen Dingen dann der Fingerabdruck des Herstellers anhaftet, was bei Geld nicht der Fall ist. Geld besitzt kein schlechtes Energieniveau und ist an den Problemen der Menschen ebensowenig Schuld wie Merkur, Sonne, Mond und Mars. Leute haben Emotionen, und daher kommen alle Probleme der Welt.

Wer etwas will, der muß dafür bezahlen oder sich auf andere Weise einig werden. Kostenlose Arbeit (Sklaverei) ist zum Glück abgeschafft.

(Freigeld wiederum ist ein Wirtschaftsversuch einiger Freidenker, der jedoch mit diesem Thema hier gleich gar nichts zu tun hat.)
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#24
Nach langer Abwesenheit melde ich mich auch mal wieder zu Wort.
Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich ebenfalls mit diesem Thema zu tun.

Ich gebe Paganlord teilweise recht, wenn man gewisse Dinge kostenlos anbietet, nisten sich schnell Schnorrer ein. Natürlich muss, wenn etwas gegeben wurde, ein Ausgleich geschaffen werden. Womit ich meine Schwierigkeiten habe, ist einzusehen, warum man für magisches, spirituelles Wissen Geld zahlen soll. Warum kann nicht jeder von jedem lernen? Jeder hat doch etwas, was er weiter geben kann, irgendein Wissen, woraus auch der andere sein Nutzen ziehen kann, irgendeine Arbeit, die man erledigen kann, eine Hand wäscht die andere.
Auf der anderen Seite, wenn ich lernen will, muss ich mir auch ein Buch kaufen, um darin zu lesen. Aber man kann es auch leihen, oder günstig weiter geben, oder verschenken.
Wie man merkt, meine Meinung dazu ist zwiespältig. Es gibt auch Gemeinschaften, die spirituelles Wissen anbieten. Geld dafür zu nehmen hat für mich einen sehr merkwürdigen Nachgeschmack. Dem steht gegenüber, dass man für jegliche Freizeitaktivitäten auch einen (geringen) Beitrag zahlen muss.
Ich weiss nicht genau, was ich davon halten soll.

Meine Grüße

Lohe
"Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen"
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#25
Geht man ins WIFI oder in gewisse sonstige Institute, darf man für nen 2 Wochen Kurs zwischen 2000 und 5000 Euros hinlegen.
Wissen kann einem teuer kommen.

Ein Freund solcher überzogener Preise bin ich nicht, da Wissen die einzige Ressource ist, die sich vermehrt wenn man sie teilt.

Völlig umsonst sollte man spezialisiertes Wissen auch nicht freigeben, denn schon allein die Zeit es zu vermitteln ist ein zu beachtender Faktor.

Wenn jemand Zeit opfert, um sein wissen mit mir zu teilen, sehe ich es als das wenigste mindestens für Speis und Trank zu sorgen, bzw diesem je nach Bekanntschaftsgrad eine Gefälligkeit schuldig zu sein.

Irgendwann muss er ja Umziehen, etwas schleppen, sein Heim streichen, oder was weis ich...
Wobei man sich natürlich dabei nicht in Sachen verstricken lassen sollt, die einem nicht genehm sind.
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#26
Hallo zusammen,

ist doch auch so, dass wenn Du Deinem Nachbarn etwas borgst, dass Du von ihm erwartest, dass er Dir eine Gegenleistung erbringt, sprich Dir auch etwas borgt, wenn Du mal etwas brauchst. Etwas was bei guten Nachbarn und Freunden und Familie funktioniert, kann aber bei Fremden in keinster Weise funktionieren.

Somit kann ich einer generellen Gratiskultur nichts abgewinnen.

Um zum Thema Magie und Wissen zurück zu kehren:

Wie schon mehrfach und von Katanka zuletzt hingewiesen, braucht es Zeit etwas aufzubereiten.
Jeder, der schon mal einen Vortrag gehalten oder unterrichtet hat, weiß das.
Wie lange sitzt man an einer Präsentation über ein bestimmtes Thema? 1, 2, 4, 10 Stunden?

Wer schon mal einen Vortrag in seinem eigenen Berufsfeld gemacht hat und Anschauungsmaterial vorbereitet hat, weiß, dass man für einen 15 min. Vortrag mindestens 1 h sitzt, wenn das übersichtlich und leicht verständlich sein soll, man ernst genommen werden und nicht nur aus dem sprichwörtlichen Nähkästchen plaudern will. Jeder Schüler weiß selbst, wieviel Arbeit es ist ein Referat vorzubereiten, und sei es nur über etwas, was er gerne macht oder spricht.

Nehmen wir mal das Beispiel eines Sprachlehrers:
Bei Anfängern, die man als Schüler hat, wird es noch relativ leicht sein, da man hier noch recht viel aus dem Ärmel schütteln kann.
Trotzdem braucht man etwas Anschauungsmaterial, Bilder zum Beispiel. Diese müssen so aufbereitet werden, dass klar ersichtlich ist was gemeint ist und dass sie immer wieder verwendet werden können und nicht nach 2-3 mal ein neuer Satz benötigt wird.
Geht es aber in fortgeschrittene Klassen oder werden Spezialthemen behandelt, verändert sich das Verhältnis von Unterrichtsstunde zu Vorbereitungszeit schnell von mindestens 1:4 bis hinauf zu 1:10 (oder noch mehr).

Man kann Kurse durchaus günstiger anbieten als beim WIFI (mal abgesehen davon, dass ich die Kurskosten dort für gewisse Kurse auch als viel zu hoch empfinde, aber man zahlt dort mittlerweile den Namen), aber man muss sich die Frage stellen, ob man von dem leben will und dann unterm Strich (nach Abzug von Steuern, Sozialversicherung, Weiterbildungskosten ... etc.) dann auch kann. Wenn wir das obige Minimalverhältnis nehmen, müsste schon 1 h Unterricht bei einer Stundenentlohnung von € 11,- (derzeitiges Anfangsgehalt bei österreichischen Volksschullehrern!) bei € 55,- anfangen, um überhaupt mal kostenneutral zu sein (zzgl. Steuern und Sozialversicherung).

Gute diesbezügliche Berechnungsbeispiele findet man hier:
http://derstandard.at/2240751
http://mein.salzburg.com/forum/leserbriefe/2009/03/wie-viel-arbeiten-und-verdiene.html

Wenn wir das auf die Magie ummünzen, ist das Verhältnis ungleich schlechter und der Vorbereitungs-, Betreuungs- und Nachbereitungsaufwand und -zeit ist ungleich höher, da man, genau genommen, hinter seinen Schülern in der Anfangszeit oft genug auch aufräumen muss, wenn die mal wieder was nicht beachten und einen magischen Müllberg hinterlassen haben. Jeder Magier, der ein Buch verfasst hat, hat es auch nicht kostenlos herausgegeben.

Ich sehe es somit als ein gutes Recht an, für gelehrtes Wissen (ob magisch oder nicht) Geld zu verlangen.

Grüße vom

Ritter
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"Sie wollen die Wahrheit? Sie können die Wahrheit doch gar nicht vertragen!" Jack Nicholson in Eine Frage der Ehre
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#27
Letztendlich ist es so, daß jeder sein eigenes Maß festlegt. Wichtig ist das Gleichgewicht (beide Parteien müssen mit Art/Höhe der Leistung-Gegenleistung einverstanden sein). Ein Ausgleich muß in meinen Augen nicht aus Geld bestehen.

Wissen gegen Wissen ist da womöglich am effizientesten (Geld = Umweg, da es seinen Wert erst durch "Umtausch" erhält - ein Weg der von Außen/anderen manipulierbar ist).

Gruß, ?ono
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#28
?ono schrieb:Letztendlich ist es so, daß jeder sein eigenes Maß festlegt.

Oder seine eigenen Grenzen, und das, obwohl durchaus mehr Potential vorhanden wäre!


Zitat:Wichtig ist das Gleichgewicht (beide Parteien müssen mit Art/Höhe der Leistung-Gegenleistung einverstanden sein).

Wird man sich nicht einig, ist die Zusammenarbeit schon im Keim erstickt.


Zitat:Wissen gegen Wissen ist da womöglich am effizientesten (Geld = Umweg, da es seinen Wert erst durch "Umtausch" erhält - ein Weg der von Außen/anderen manipulierbar ist).

Jeder muss selbst wissen, was ihm Wissen und eine daran geknüpfte persönliche Weiterentwicklung wert sind.

Was ist denn, cono, wenn du, um in deinem Fallbeispiel zu bleiben, auf Dauer gar keinen entsprechenden Gegenwert und keine entsprechende Gegenleistung aufbringen kannst, um das Verhältnis in der Waage zu halten?
Versteh diese Frage nicht falsch, aber mir drängt sich der Gedanke auf - was will ein Schulkind dem Lehrer geben, um einen Ausgleich zu schaffen?

Die Frage ist, WAS IST SICH JEDER SELBST WERT?
Geht jemand zu Aldi und ernährt sich von deren Regal-Angebot, oder geht jemand in den Bio-Markt oder direkt zum Bauern?
Investiert man (Geld) in sein Wissen und damit automatisch in die persönliche Weiterentwicklung, oder knausert man und klebt dafür sein Leben lang wie ein Kaugummi unter der Schulbank der 1. Klasse?!

A.
Das Ziel vor Augen!
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#29
Nun, Ajax, der entsprechende Gegenwert daß ich mit Dir kommuniziere/Deine Frage beantworte, wäre eine korrekte Anrede. Blinzeln

Gruß, ?ono
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#30
Werte ?ono,

meine nachlässige Anrede sei mir verziehen. Ich werde deinen Namen zukünftig natürlich korrekt widergeben.

Gruß A.
Das Ziel vor Augen!
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