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Monarchie ist machbar, Herr Nachbar!
Hmm...
also in den Germanischen Stammeskulturen wurde Thing gehalten, beraten, und der "König, Häuptling" oder wie auch immer hatte nur den Auftrag die Umsetzung dieses Beschlusses aller Freien Männer zu überwachen, und alles nötige in die Wege zu leiten.

Dementsprechend bin ich für eine Konsensgesellschaft, wo möglichst lokal die Entscheidung gefunden werden - klar mit den heutigen Egozentrierten Menschen kaum machbar, dafür müsste man erst ne Menge Hinrwäsche aus den Köpfen bekommen.
Wenn du die Geheimnisse des Universum finden willst, dann denke in Form von Energie, Frequenz und Schwingung
Nikola Tesla
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Die Sache ist die, daß es heute kaum noch wirklich freie Männer bzw. Frauen gibt. Die meisten Leute entscheiden nicht mit gesundem Menschenverstand und sind daher nicht fähig, richtige Entscheidungen zu treffen.
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Zitat:Ich bedaure es, daß unser Kronprinz Georg Friedrich nicht dem Staate vorsteht, sondern irgendwelche kleingeistigen Canaillen.

Georg Friedrich hat dem Fritzen zum 300. ein weißes Chr**tenkreuz aufs Grab gelegt. Gerade er muß doch wissen, daß er seinem Vorfahren damit eine Backpfeife haut. Zur Hochzeit Georg Friedrichs mit Sophie gab es irgendwo hier einen netten Artikel. Natürlich war seine Rede im Konzerthaus vergleichsweise sympathischer als das, was andere Damen und Herren zum Königsgeburtstag von sich gaben. Trotzdem halte ich es für etwas zu "nostalgisch", wenn man den derzeitigen Hohenzollernchef als "unseren Kronprinzen" verklärt. Die originalen Blutslinien sind eben schon lange ausgerottet.

Monarchie ist eine sehr vorteilhafte Staatsform, wie hier vorstehend ausgeführt wurde. Eine echte Alternative zur Demokratie. Sich jetzt über Personen (Monarchen) zu unterhalten, führt wahrscheinlich zu gar nichts; außer daß man das Thema eventuell zerredet.


Sei!
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Ja, die VerChr*stung ist schon ein arges Problem bei den Monarchen.

Dennoch bleibt sie (die Monarchie) das kleinere Übel.
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Ich bin auch für die Monarchie.

Es wurde in dem Thema sehr viel auf die Wirtschaft gesehen, ich möchte andere Gesichtspunkte hineinbringen.

Abstammung: Adelige Familien sind ursprünglich bürgerliche Familien, bei denen sich irgendein Vorfahr besonders ausgezeichnet hat, durch besonderen Mut oder besondere künstlerische Leistungen (z. B. Goethe).
Man ging nun davon aus, daß sich diese besonderen Eigenschaften an die Nachkommen vererben. Das bestätigt auch die moderne Gen-Forschung.

Die Forderung, "standesgemäß" (ebenbürtig) zu heiraten, trägt mit dazu bei, denn wenn sowohl von väterlicher, als auch von mütterlicher Seite edele Anlagen kommen, dann hat das Kind sie eher, als wenn bürgerlich geheiratet wird. Dann gibt es das System der verschiedenen Adelsränge, d. h. bis eine Familie den Fürstenrang erhält, mußte sich sich schon mehrfach entsprechend hervortun. Und es gab früher die Aberkennung des Adels wenn jemand als Verbrecher verurteilt worden war.
Heutige Monarchien kümmern sich leider nicht mehr um Ebenbürtigkeit, in Schweden wird das Kind eines Fitnesstrainers Westling mal Königin - unhaltbar.

Früher gab es das Wahlkönigtum, d. h. die Vertreter der Fürstenfamilien kamen in einem Reichstag zusammen und wählten einen Fürsten zum König oder Kaiser. Damit ist dann auch ein gewisses Wettstreitprinzip gegeben.

Unser Staat hatte 1918 mit einem Betrug die Monarchie abgeschafft und hat das Problem, daß er das Adelssystem und die Monarchie schlechtmachen muß, um seine Existenz zu rechtfertigen, denn sonst würde ja jeder sagen: Warum habt ihr die Monarchie abgeschafft? Seit 1918, also über 90 Jahre lang wird also mehr oder weniger unterschwellige Propaganda gegen die Monarchie und den Adel gemacht, in Dichtungen, Spielfilmen, Geschichtsbüchern. Das dürfen wir nicht vergessen.

Man wirft dem Kaiser Wilhelm II. die Schuld am 1. Weltkrieg vor, obwohl das Deutsche Reich doch nur seinem Verbündeten Österreich zu Hilfe gekommen ist gemäß der Verträge. Man wirft also dem Kaiser vor, sein Wort, das das Wort Deutschlands war, eingehalten zu haben. Hätte er nicht geholfen und somit die Bündnisverpflichtungen nicht eingehalten, wäre das höchst ehrlos gewesen. Bei gleichem Kriegsausgang hätte man uns Deutschen vorgeworfen, wir hätten unsere Verpflichtungen einhalten müssen, dann wäre der Krieg gewonnen worden. Man hätte dann unseren Kaiser kritisiert, weil er wortbrüchig geworden wäre.

Die neue "Demokratie" warf also der Monarchie den 1. WK vor, aber nur 21 Jahre später verursachte die Demokratie den 2. WK. Also war sie doch nicht einen deut besser.

In einer Monarchie gibt es ein Vorbild für das Volk, nämlich die Herrscherfamilie. Der Mensch ist ein Herdentier und es ist daher ganz natürlich, sich nach einem Leittier zu orientieren, in den Werten und Handlungen, sogar im Stil. Heute fehlen solche Vorbilder (niemand eifert einer Merkel oder einem Gauck nach) und viele suchen sich nun höchst zweifelhafte Vorbilder, z. B. irgendwelche Popstars. Gleichzeiig verproletisiert das Volk immer mehr, geht das Gefühl für Kultur, Kunst, Stil, Benehmen verloren - man sehe sich nur das Fernsehen der Bildungsfernen (Sat.1, RTL) an. Gäbe es das Vorbild des Monarchen noch, sähe es anders aus.

Die Monarchie bedeutete auch eine hohe Entfaltung von Kunststilen (Renaissance, Barock, Rokoko, Biedermeier, zuletzt Jugendstil) - die moderne Zeit ohne Kaiser hat dagegen keinen echten Kunststil hervorgebracht und man klammert sich an den "Bauhaus-Stil" der gar nicht künstlerisch ist und daher kein Kunststil genannt werden kann. Der Adel hatte Stil, die heutige Zeit hat dagegen bestenfalls Design. Das alles fehlt, und daß es fehlt, war nicht Entscheidung unseres Volkes, sondern fremder Ideologien. Man wollte uns schwächen und etablierte ein korruptes und nicht funktionierendes System. "Demokratie" heißt übrigens nur bei Laien "Herrschaft des Volkes" - im alten Griechenland war nämlich "Laos" das Volk, "Demos" war eine gewisse Elite des Volkes, eine Oberschicht. Wenn die griechischen Schafhirten die geschorene Wolle abkochten, entstand oben eine eigene Fettschicht, der "Abschaum", den sie "demos" nannten, deswegen nennen Kritiker die Demokratie auch "Herrschaft des Abschaums".

Natürlich macht ein Kaiser nicht alles allein, er hat seine Regierung und seine Beamten. Aber der Kaiser handelt nach ethischen Gesichtspunkten, ist unbestechlich (wer schon x-Schlösser besitzt, den kann man nicht mehr bestechen, und wer ethisch handelt, bei dem haben Lobbyisten keine Chance) und für sein Volk da.

Ich will gar nicht behaupten, daß wirklich alles besser wird, aber schlechter wird es in jedem Falle nicht. Und es wäre zu klären, ob man nicht auch einzelne Wahlaspekte mit zuläßt; es gab ja auch im Deutschen Kaiserreich Wahlen (3 Klassen Wahlrecht) und es gab im Mittelalter das Wahlkaisertum. Auch in den Dorfgemeinden wurde gewählt.

Gast
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Zitat:oder wie auch immer hatte nur den Auftrag die Umsetzung dieses Beschlusses aller Freien Männer zu überwachen, und alles nötige in die Wege zu leiten.

Den heutigen Körpermassen möchte ich am liebsten jegliches Stimmrecht absprechen. Die besitzen keinen "freien Geist", sondern plappern nur nach. Hinzu kommt, dass nur wirklich unabhängige Menschen in der Lage sind, eine Meinung frei zu äussern.
Tue was immer ich will!
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Zitat:Den heutigen Körpermassen möchte ich am liebsten jegliches Stimmrecht absprechen. Die besitzen keinen "freien Geist", sondern plappern nur nach. Hinzu kommt, dass nur wirklich unabhängige Menschen in der Lage sind, eine Meinung frei zu äussern.

Es ist in etwa so, als würde man einem Kaffeebecher oder einer Zahnbürste ein Stimmrecht zusprechen und dann den Bauchredner spielen. Lol
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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hehe kann man nur belächeln sowas

Wenn alle Zivilisation, Monotheismus und Naturverachtung zerstört würde, und ihr euch dann König nennt von eurer Familie oder eures Stammes dann finde ich das in Ordnung. Aber so wie es im Moment ist, ist die Monarchie der Partner der Monotheismus und beide sind durch und durch Suprematistisch. Sie sind eigentlich dasselbe, beide total korrupt ohne jede moral. Das eine ist die Alleinherrschaft, das andere die Alleinreligion und sie rechtfertigen gegenseitig ihr abhandensein von Moral.
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Zitat:hehe kann man nur belächeln sowas

Wenn alle Zivilisation, Monotheismus und Naturverachtung zerstört würde, und ihr euch dann König nennt von eurer Familie oder eures Stammes dann finde ich das in Ordnung. Aber so wie es im Moment ist, ist die Monarchie der Partner der Monotheismus und beide sind durch und durch Suprematistisch. Sie sind eigentlich dasselbe, beide total korrupt ohne jede moral. Das eine ist die Alleinherrschaft, das andere die Alleinreligion und sie rechtfertigen gegenseitig ihr abhandensein von Moral.

Darf man fragen,
was du für eine Alternative anbieten würdest?
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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steht ja da alle Zivilisation, Monotheismus und Naturverachtung zerstören.
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