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Mord in der Tierwelt oder emotionaler Begriff?
#21
Zum Thema Logik:

Zitat:Vergesst es. Ich lebe seit 40 Jahren mit Tieren aller Art. Sie denken, sie haben Logik, sie sind clever und immer auf ihren Vorteil bedacht, und Sozialdarwinismus gehört zu ihrem Instinkt. Sie sind also bedeutend besser als der degenierte dumme Mensch der das Schwache schützt nur weil es schwach ist. Das würde ein Tier niemals tun, weil es gegen die Natur ist.

Hier ein Beispiel, dass der Mensch gerne Logik in die Tiere hineindenkt, obwohl es sich einfach um Beobachtung und Nahrungsbeschaffung geht:

"Obwohl immer wieder Beispiele von menschenähnlicher Intelligenz bei Tieren bekannt werden, steht der überwiegende Teil der Wissenschaftler derartigen Berichten skeptisch gegenüber. Ihrer Meinung nach lassen sich für solche Demonstrationen tierischer Intelligenz in den meisten Fällen andere Erklärungen finden. Ein schlagendes Beispiel hierfür ist der Fall des schlauen Hans, dem sogenannten Wunderpferd von Berlin, welches 1904 wegen seiner fast menschlich anmutenden Intelligenz berühmt war.

Wenn sein Besitzer, der Mathematiker Wilhelm von Osten, eine einfache Rechenaufgabe an die Tafel schrieb, stampfte Hans mit seinem Huf die Lösung. Auf die Frage “5+4=?” antwortete Hans mit neunmaligen Stampfen. Mit einem Code, bei dem Zahlen durch Buchstaben ersetzt wurden, konnte Hans auch einfache Wörter buchstabieren. Von Osten war ungeheuer stolz auf sein Pferd und lud häufig Wissenschaftler auf seinen Bauernhof ein, um ihnen die Intelligenz seines Pferdes zu demonstrieren.

Eines Tages fiel zwei Professoren der Berliner Universität auf, das Hans nur Fragen beantworten konnte, wenn sein Herr in Sichtweite stand. Durch Beobachtung der Körpersprache des Mathematikers fanden die Professoren des Rätsels Lösung. Sobald Hans mit seinem Huf stampfte, wurde von Osten so nervös, dass er sogar die Luft anhielt. Hatte sein Pferd dann die richtige Zahl erreicht, ließ von Osten kaum sichtbare Zeichen der Entspannung erkennen und seine Atmung normalisierte sich wieder.

Unglaublich, aber wahr: Das Pferd hatte von sich aus gelernt, so oft auf den Boden zu stampfen, bis sein Herr erleichtert aufatmete. Obwohl von Osten sich kaum bewegte, gab er dennoch Hans unbewußt zu verstehen, dass es nun an der Zeit sei, mit dem Stampfen aufzuhören. Auf diese Art und Weise hatte sich das Pferd mit seinem Herr zu einem guten Team eingespielt."

Quelle:http://www.kryptozoologie.net/artikel/archiv/der-schlaue-hans
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#22
Inte schrieb:
Zitat:liege ich richtig wenn ich vermute das die Natur auf diese Weise der Tierquälerei selbst ein Ende setzt?

Das könnte man dann als Metaebene verstehen.

Ich meine das nicht abstrakt, ich meine das sehr konkret. Du hast lediglich nicht genau verstanden was ich meinte, aber ich fragte ja auch Hælvard Ogrins
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#23
Ich finde das zwar kindisch, Glückskind. Aber ich bin ein nachgiebiges Weib und werde Deine Beiträge zukünftig ignorieren, wenn das hilft, allerdings kann ich nicht filtern, dann noch einen Beitrag von Dir zu sehen, falls er mal an mich gerichtet sein sollte, aber das kommt wohl eher gar nicht vor. Für Kritik bin ich immer offen und denke darüber nach, aber ich habe keinerlei Interesse an Revierstreitigkeiten, daher scheint mir das der beste Weg, um sinnlosen persönlichen Hickhack zu vermeiden.
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#24
Ähm, ich glaube Du hast das deutlich schärfer aufgefasst als es gemeint war.
Und dass ein Glückskind auch mal kindisch schreibt, hmmm, wie kann das nur zustandekommen?
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#25
Also da ich ja Deine Beiträge doch noch sehen kann, wenn ich nicht eingeloggt bin.. Winken
Nein, ich denke, das ist schon in Ordnung so, wenn ich auch an Deine PNs denke. Das war vielleicht sogar überfällig. Und jetzt muß ich mir noch angewöhnen, nur noch eingeloggt zu lesen.
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#26
... uns ist es (möglicherweise) als einzigem Lebewesen gegeben bewusste Entscheidungen zu treffen und heute etwas anders zu machen, als wir es bislang alle Tage unseres Lebens getan haben...

Insofern, werter Neowulf, würde ich - wiewohl ich mit Dir übereinstimme, dass wir ohne Walt-Disney-Sehnsüchte zur Natur zurück kehren sollten - eine Trennung vorschlagen zwischen dem, was natürlich ist in einer von Menschen unbewohnten Umgebung, und dem was sich ändert, wenn ein Mensch auftaucht.

Denn unsere Natur muss eben nicht sein, Tiere zu essen. Wir überleben sehr gut ohne Fleisch.
Man betrachte nur die Volkskrankheiten Nr.1: Fettsucht, Blutzucker, Herzinfarkte infolgedessen, Schlaganfälle, ...

Man schließe folglich nicht von der Natur als solche 1:1 auf die Natur des Menschen!
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#27
Zitat:Man schließe folglich nicht von der Natur als solche 1:1 auf die Natur des Menschen

Und wenn man es tut, so wird man feststellen, daß auch hier nichts darauf hindeutet, daß der Mensch ein Fleischfresser wäre. Er hat keine Fangzähne, keine Reißzähne, er hat keine Klauen, er kann nicht besonders schnell rennen usw. Wäre er Fleischfresser, wäre er ausgestorben, vor Hunger (und hätte sich nicht, wie es heißt "weiterentwickeln" können).
Der Umstand, daß er Fleisch irgendwie auch verdauen kann, beweist jedenfalls nicht das Gegenteil, denn das können andere Pflanzenfresser auch, Kühe usw., wurden ja lange genug mit "Tiermehl" gefüttert und sind auch nicht gleich gestorben.
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#28
Zitat:Man schließe folglich nicht von der Natur als solche 1:1 auf die Natur des Menschen!

Die Natur des Menschen kann man heute nur noch schwer als Maßstab heranziehen im Bezug auf die Natur als solche.
Um so mehr Zeit vergeht, um so mehr entfernt sich die Menschheit davon. Eine Rückentwicklung findet statt. Der Planet wird durchzogen von E-Smog, von Funkwellen- und Strahlen. Er wird durchlöchert, es wird zerstört und gesprengt, gesprüht und vergiftet. Da fällt es schwer den Überblick über die Natürlichkeit zu wahren.
Man kann Neowulf nicht einmal einen Vorwurf machen. Fatal ist nur, dass sie allesamt beratungsresistent sind.

A.
Das Ziel vor Augen!
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#29
Glückskind schrieb:Das Beispiel mit dem Fuchs im Hühnerstall: Liege ich richtig wenn ich vermute, dass die Natur auf diese Weise der Tierquälerei selbst ein Ende setzt?

Salve Glückskind,

genau das meinte ich damit!
Der Vogel im Käfig würde auch Suizid begehen, wenn er könnte. Er würde flüchten, wenn er könnte. Nun ist es aber so, daß viele dieser im Käfig gehaltenen Vögel in unseren Breitengraden in der freien Natur gar nicht überleben würden. Also fällt die Flucht aus Freiheitsdrang in den meisten Fällen wohl aus, da ihr Instinkt sie ja vor der 'Gefahr' (nicht überlebensfähig) warnen sollte, sofern dieser durch die Gefangenschaft und den Kontakt mit dem Menschen nicht völlig degeneriert ist. Sie suchen ihre Freiheit und Erlösung im Freitod.

Hælvard
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#30
Code:
Du glaubst doch wohl nicht wirklich, Du könntest ungestraft freveln soviel Du magst? Die eigenen (Un-)Taten holen einen schon irgendwann ein. Man kann nur das ernten, was man auch gesät hat. Das kaum einer die Zusammenhänge sehen kann oder will, steht nochmal auf einem anderen Blatt.


Ich werde für gar nichts büßen!!! Merkt euch das.
Weder für die angeblichen Frevel gegenüber dem Bimmelverein noch für die von euch angezeigten.

Was ich nicht will, das berührt mich nicht.


ein dogmenfreier Geist
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