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Morgendliches Kaffee-Ritual
#1
Ich habe mal das Thema geteilt und hier in den Ordner gesetzt, bin mir jetzt nicht sicher, ob das so in Ordnung ist.

Moorbauer schrieb:

Zitat:Mit dem Kaffee und dem Ritual ist das so eine Sache für mich.

Früh, so gegen 4.40 Uhr bin ich für Rituale so noch gar nicht recht aufgeschlossen.
Bei mir ist es schlicht und ergreifend Faulheit.... wenn ich den Wassertopf nehm... so noch Nacht umnebelt Wasser einfülle... ansetze .... Kaffee in den Pott... und aufbrühen. Ist so.
Ein Ritual ist für mich, so mit allen Sinnen durch meinen Kräutergarten zu streifen und mir meinen Tee, je nach meiner Stimmung , selbst zusammen zu stellen. Die Kräuter zu erleben, Freude zu empfinden,
dass sie gut gediehen sind und dann einfach vorsichtig zu übergiesen und zu geniesen.

Deinen Tee aussuchen, aufbrauen usw. ist für dich ein Ritual, es ist für dich etwas angenehmes, schönes. Das Kaffekochen ist für viele aber ein Ritual, weil sie es jeden Morgen durchführen, um den kaffee zu trinken, egal ob gesund oder nicht. Ein Ritual ist in Prinzip nur das Wiederholen bestimmter Abläufe, um ein erwünschtes Ziel zu erreichen, ob das erreichte Ziel nun schadet oder nicht steht mal außen vor. Wichtig ist, dass man sich dem Ritual überhaupt bewußt ist. So wie jede Handlung die man macht.

Grüße Winken
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#2
Zitat:Ein Ritual ist in Prinzip nur das Wiederholen bestimmter Abläufe, um ein erwünschtes Ziel zu erreichen, ob das erreichte Ziel nun schadet oder nicht steht mal außen vor. Wichtig ist, dass man sich dem Ritual überhaupt bewußt ist. So wie jede Handlung die man macht.

Hier liegt aber ein wesentlicher Unterschied zwischen denen und uns.
Nicht jeder bzw. die wenigsten sind bereit ihr Handeln zu überdenken. Anstelle dessen brüsten sie sich noch mit ihrem Tun. "Ohne Kaffee geht morgens gar nichts", tönen dann die Sprüche, und sie aalen sich in ihrem Kleingeist.

Ich trinke auch gerne Kaffee, kann das aber von einen auf den anderen Tag abstellen bzw. fehlt er mir dann nicht. Zumal herkömmlicher Kaffee auch ungenießbar ist. Es geht hier wieder mehr um den Status des gemütlichen Zusammenseins, bei dem Kaffee eigentlich nur "schmeckt". Dieser Status weitet sich dann irgendwann auf das ganze Leben aus. Das ist wohl mit vielen anderen Dingen ähnlich.
Alkohol schmeckt genauso wenig, und doch wird gesoffen, was das Zeug hält. Statussymbol Baustelle: Auf dem Bau wird Bier gesoffen ... ich war selbst einige Zeit auf dem Bau tätig, habe mich dem aber ferngehalten. Die handeln nach gesetzlosen Mustern, ohne jemals darüber nachzudenken.
Das ist mit dem Kaffee nicht anders.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#3
Hallo Pamina,

Zitat:Ein Ritual ist in Prinzip nur das Wiederholen bestimmter Abläufe, um ein erwünschtes Ziel zu erreichen, ob das erreichte Ziel nun schadet oder nicht steht mal außen vor. Wichtig ist, dass man sich dem Ritual überhaupt bewußt ist. So wie jede Handlung die man macht.
Ganz genau, wobei "Schaden oder Nutzen" durchaus ein wichtiger Punkt ist. Es gibt viel trivialere Dinge, die von klein auf in die Köpfe eingeschleust werden. Zum Beispiel das Ritual "Butterbrot schmieren", das Kinder ja schon von Anfang an beigebracht bekommen. Brot und Butter sind schlecht für den Körper, aber durch die frühkindliche Konditionierung hängen die Allermeisten ihr ganzes Leben lang an "Brot und Butter".

In den großen Kreis der frühen Schlechtkost-Prägung reiht sich auch der morgendliche Kaffee ein, die übergroße Schlechtkost-Mahlzeit am Mittag, Kaffee und Kuchen am Nachmittag, Butterbrot am Abend und das Zucker- und Knabberzeug vor dem Fernseher... die Liste ist sehr lang. Alle diese Dinge werden von den Meisten nicht hinterfragt (wer da warum geprägt hat bzw. wo diese Gedanken her kommen) und noch viel seltener konsequent geändert.

Grüße,
Novalis
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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#4
Ein Hallo an die Schreiberin und die Schreiber zu diesem Thema,

prinziell habt Ihr recht." Ritual " = Handlungsablauf, der immer auf die gleiche Weise begangen wird.

Mag sich mit der Aussage indentifizieren wer mag. Der Begriff " Ritual " , steht aber auch für Zeremonie und Bräuche.

"Ritual" also auch ein Wort, wie eine Münze ---- zwei Seiten-----Ich persönlich verbinde "Ritual" mit bewusstem Handeln und Tun, also Wahrnehmen,Erleben und Begreifen.
So sehe ich meine Rituale.

Pamina, warum sollten wir uns nicht über den Weg ---> Kaffee ---> Ritual---- hier austauschen? :kaeffchen: <----Tee----- Winken

Kommt gut hin.....
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#5
Novalis hat völlig recht.

Kaffee ist eine der vielen völlig überflüssigen und schädlichen Drogen, die den Körper schwächen. Ich habe mir nie etwas aus Kaffee gemacht. Manche "Rituale" sollten eben doch hinterfragt werden. Wenn man eine Sache, die dem Körper auch noch schadet, nur aus Gewohnheit tut oder gar aus Abhängigkeit, dann wäre es höchste Zeit, sich von diesem "Ritual" zu verabschieden.
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