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Nach(t)gedanken
#1
Noblesse

(oder: wie erhebe ich mich aus dem gemeinen Volke?)





Ein einfaches und zugleich schwieriges Terrain, welches wir hier betreten, meine lieben Leser, fordert es doch zu gleichen Teilen Wissen um die Fehlbarkeit der anderen als auch die nötige Disziplin dieses Wissen zu seinem eigenen Vorteil nicht nur zu kennen, sondern auch zu nutzen!



Mancher belächelt dieses Thema auf arrogante Weise, meint sich alleine durch den Kleidungsstil hervor- und herausretten zu können aus der Masse und übersieht dabei das doch die Kleidung zwar durchaus einen Zweck erfüllt, jedoch niemals wirklich dazu angetan ist ,  die eigene Herkunft zu verleugnen. (so will ich es an dieser Stelle einmal betiteln) Es sei denn, der Narr, der dieses glaubt hielte seinen Mund fest verschlossen!



Doch wer mit intakter Zunge sowie Stimme schweigt auf ewig ?

Ich höre schon die Leser leise raunen, und sie haben recht, niemand wird auf ewig schweigen und auf diese Weise den Weg aus dem gemeinen Volke erringen, ist er in der glücklichen Lage seine Gedanken in Klänge wandeln zu können, und so zu jedermanns Gehör zu schaffen!



Was schlussfolgern wir daraus, liebe Leser ?



<span style="color:#FF0000">Schaffe nicht nur optische Distanz vom Gemeinen, lebe sie in dem du sie sprichst![/color]



Sprache zeigt, wem du dich zugehörig fühlst.

Sprache zeigt, wie du deinen Weg und damit dich selbst siehst.



Sprache.... ist <span style="color:#FF0000">Macht[/color]!



Und hat das gemeine Volke Macht? Entscheidet das gemeine Volke über Geschäfte des Landes oder hat wenigstens im kleineren Sinne Wort- und damit Machtgewalt?



Und wieder höre ich die Leser raunen.... "das gemeine Volke? Schafe sind sie, allesamt! Traben gemeinsam zum Schlachthofe, sich daran ergötzend besser zu munden als die Generation zuvor!"



Ja, liebe Leser, so ist es.



Also lasset uns von dannen eilen und uns bereits verbal abgrenzen von all den Tölpeln und Blinden, die sich da das Volke nennen und bei den Spielen weilen während wir die Welt erobern, mit den Worten voran!




Sieger ist, wer siegreich denkt.... und spricht!

************************************
Anmerkung: da sollte so mancher einmal drüber nachdenken
<span style="font-size:8pt;line-height:100%">(Diese Nachricht wurde am 05.05.02 um 02:00 von Wishmaster geändert.)[/color]
Tue was immer ich will!
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#2
gut zu wissen,
denn wissen ist auch <span style="font-family:Courier">MACHT</span>!!<img src="http://www.forennet.org/pro/images/smilies/cwm1.gif" alt="" />
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#3
Hallo

Ist eigentlich ne klare Sache das man sich zwar durch Kleidung abgrenzen, hervorheben kann, aber das alleine reicht nicht aus - wohl wahr. Es mag für den ersten Eindruck genügen sich durch Kleidung abzuheben, aber nur für den ersten.

Aber nicht nur Worte und Sprache gehören da noch dazu, sondern auch eine gewisse Ausstrahlung die jemand hat wenn er sich mit etwas idendifiziert oder wie man früher so schön formulierte, einer Sache verschrieben hat, und diese spürt man schon bevor jemand noch dazu kommt Worte zu sagen.

Das Worte, Sprache Macht haben ist mir klar, aber mein Posting ging jetzt in erster Linie ums hervorheben aus der Masse - nicht um die Macht der Worte.

Grüße
Angelus
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#4
...und genau aus diesem grund sollte man die ordinaere sprache doch besser unterlassen, oder? *zu wishmaster rueberzwinkert*

alexis
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#5
...und genau deshalb sollte man die faekal-sprache und auch ordinaer anmutende texte unterlassen, oder?

alexis
EigenSinnige Frauen
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#6
...und genau deshalb sollte man auf faekalsprache und andere obzoenitaeten verzichten, oder? *zu wishmaster rueberfrotzelt*

alexis
EigenSinnige Frauen
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#7
Zitat:Noblesse

(oder: wie erhebe ich mich aus dem gemeinen Volke?)

Ich finde den Beitrag sehr passend zur Frage der Zweckmäßigkeit unserer versuchten Sprach-Kultivierung.

Violetta
Sei!
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#8
Ein passendes Thema zur Frage der Zweckmäßigkeit unserer versuchten Sprach-Kultivierung.

Es ist tatsächlich überaus wichtig, sich in Stil, Aussehen und Sprache von den Gemeinen zu unterscheiden. Ich will nicht dazu anregen, die Herrschenden zu affektieren, wohl aber dazu, unseren eigenen, ritterlich noblen Stil, zu finden, zu definieren, zu artikulieren und uns dadurch zu unterscheiden. Ein Stil, der sich sowohl als auch unterscheidet, nämlich sowohl von den grauen Sternchen, als auch von der grauen Asche. Der dritte Weg sind wir :-)

In diesem Sinne Daumen hoch für Wishmaster, den Verfasser dieses Textes. Daumen hoch

Paganlord
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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