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Narzissen
#1
>die alte Sage des schönen Jünglings Narziß
>wohlbekannt, der jeden tag seine Schönheit im
>Spiegelbild eines Teiches bewunderte.
>Er war so von sich fasziniert, daß er eines
>Tages das Gleichgewicht verlor und ertrank.
>An jener Stelle im Teich wuchs eine Blume, die
>den Namen Narzisse erhielt.

Apropos Narzißen. Allerhöchste Zeit die Zwiebeln in die Erde zu bringen. Ich habe es heute getan. 8cm bis 10cm tief. Da überwintern die dann und bringen im Frühjahr die wunderschönsten Blüten. Gerade rechtzeitig und ideal um Bienen anzulocken.  

Grüße von Violetta


(Diese Nachricht wurde am 18.11.03 um 14:33 von Violetta geändert.)
Sei!
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#2
Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage zur Balkongärtnerei... :-)

Auf dem Balkon in Kübeln und Kästen kann man ja auch wunderbar Frühlingspflanzen (Tulpen, Osterglocken, Krokus usw.) blühen lassen. Wie ist es nun wenn ich im Frühjahr keine Pflanzen aus der Gärtnerei kaufen möchte, sondern selber Zwiebeln stecken möchte?
Stecke ich die Zwiebeln auch jetzt im Herbst in die Kästen und Kübel sind sie ja nmicht vor dem Frost geschützt.
Also könnte ich mit Plastiktüten und Styropor die Kübel isolieren oder die Kästen in den Keller stellen, wo es Kühl und frostfrei ist, richtig? Muss dann aber dafür sorgen, dass die Zwiebeln ausreichend Feuchtigkeit zur Vefügung haben, oder?

Ist es auch möglich die Zwiebeln im Frühjar, wenn die Frostzeit zuende ist erst zu stecken? eigentlich müssten dann die Pflanzen doch schnell aus den Zwiebeln austreiben? Oder brauchen sie unbedingt den Winterschlaf unter der Erde im Winter?

Liebe Grüße von Kelda

__________________________________________________

Und nicht zu vergessen - danke für die Erinnerung und das Geschichtchen Violetta :-)
Sagt man hier in Berlin eignetlich Narzisse oder Osterglocke?

Nochmals einen Gruß von mir
:-)
(Diese Nachricht wurde am 19.11.03 um 23:22 von Kelda geändert.)
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#3
Ja, Balkongärtnerei ist ein guter Einstieg für den Umgang mit Pflanzen.

Grundsätzliches zur Lagerung von Zwiebeln im Keller:
Die Temperatur muß unter 10°C bleiben. Die Luftfeuchtigkeit sollte nicht zu hoch sein. Bei feuchten Keller einfach im Winter Fenster öffnen. Die kalte Luft trocknet den Keller. Dabei bleibt die Temperatur auch unter 10°C. Ich habe in meinem Keller zur Zeit 12°C und lagere dort auch gerade die Zwiebeln der Blumen aus meinem Garten.
Das geht also auch noch. Es ist also wichtig die Temperatur im Keller zu messen und zu überwachen.
Bei zu hoher Feuchtigkeit (also nicht gießen) schimmeln die Zwiebeln.

Ein weiterer Hinweis: Blumenzwiebeln die keinen Frost vertragen müssen im Keller gelagert werden.
Blumenzwiebeln die winterhart sind, kann man problemlos auf dem Balkon lagern.
Bei strengen Wintern einfach die Balkonkästen an die Hauswand stellen und mit Folie o.ä. abdecken.
Lebe für Deine Ideale!
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#4
Narzissen-Arten:

Trompetennarzissen: (Blüte 3-4, Höhe 40-50cm) die klssischen Osterglocken, tragen eine lange Trompete zwischen der Hauptkrone.

Schalen- oder Bechernarzissen: (Blüte 4-5, Höhe 30-40cm) haben eine schalenförmige Innenkrone, die meißt anders gefärbt ist als die äußeren Kronenblätter.

Tellernarzissen: (Blüte 4-5, Höhe 30-40cm) besitzen sternförmige Kronen mit einer kleinen Innenkrone.

Gefüllte Narzissen: (Blüte 4-5, Höhe 30-40cm) tragen gelbe, weiße oder mehrfarbige, dicht gefüllte Blüten.

Es gibt noch weitere Narzissenarten, die hier aufgeführten sind die Bekanntesten.
(Diese Nachricht wurde am 05.12.03 um 20:39 von saxorior geändert.)
Lebe für Deine Ideale!
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#5
sei mir gegrüßt kelda

nachfolgende gedanken zu deiner pflanzung..

alles was in unseren breitengraden im fruehjahr blüt sollte jetzt im boden sein..,

sie brauchen keinen winterschutz..,
vor stau nässe sollte du sie schützen...
durch löscher im topf/kasten und mit einer lage kies 2/3 cm..

um so später die zwielbel in den boden gelangen desto später blühen sie ...

im frühjahr wird es nichts mehr, zudem halten die vorgetriebenen zwieblpflanzen  nicht solange ....

ihr blütezeit past meisten nicht zum klima ..sie sind durch die treiberrei andere temperaturen gewöhnt und bekommen im regelfall einen kälteschock...

so rubust ist NUR mutter natur...

viel spas und muße



frühjahrsblüher...also die die jetz im boden sein wollen

alpenveilchen..die gibt es wirklich für drauen
schneeglöckchen , winterlinge, hyazinthen, krokus, märzbecher, blausternchen, tulpen , narziesen, zwiebeliris, kaiserkrone, schachbrettblume, hundezahn, traubenhyazinthne....

in dieser reihen folge blühen sie auch....
wenn das wetter mitspielt
(Diese Nachricht wurde am 05.12.03 um 22:28 von light-of-hope geändert.)
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#6
Im Frühjahr tritt mit aller schöner Regelmäßigkeit die Frage auf,wie man denn die mit Blumenzwiebeln bepflanzten Beete möglichst bald wieder erneut kultivieren könnte.
Tulpen und Narzissen sind verblüht, und auf den leeren Beete mag man nicht schauen. Allerdings will man die Zwiebeln nicht durch zu frühe Bearbeitung des Boden schädigen.
Das Problem ist an sich recht einfach zu lösen, wenn es sich bei der Blumenzwiebelbepflanzung um Tulpen handelt, die evt. aus der Erde genommen werden.Das sollte allerdings erst nach dem Absterben der Blätter erfolgen. Wer auch diese Zeit nicht abwarten kann, der möchte die Zwiebeln mit der anhaftenden Erde gleich nach der Blüte ausgraben, sollte sie dann mit dem Laub an schattiger Stelle im Garten einschlagen,bis die Blätter eintrocknen. Die von Tulpen " befreiten" Beete können nun neu bepflanzt werden.
Schwieriger ist es bei Narzissen, die man ja gern an ihren Platz stehen läßt.Aber auch hier finden sich Möglichkeiten,schon bald wieder ein blühendes Beet zu haben,wenn man die Zwischenräume gut lockert und dort Sommerblumen auspflanzt oder,wenn die Narzissen dafür zu dicht stehen, aussät. Es gibt viele Blumensorten, die gleich an Ort und Stelle ausgesaet werden können.
Damit fügen wir den Zwiebeln keinen Schaden zu, und der Samen keimt meist im Schutze der absterbenden Blätter besonders gut. So können wir uns den Sommer über an üppiger Blütenpracht erfreuen ohne unsere geliebten Frühlingsblüher zu stören.

Ich habe zwischen meinen Tulpen Ringelblumen ausgesaet,welche jetzt anfangen zu wachsen ,und die Tulpen sind am verblühen.
So kann ich zwei Dinge mit einmal verbinden , schöne Blüten und die Ringelblütenblätter für Heilsachen und kosmetische Dinge.
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#7
Gute Idee! Denn Ringelblumensamen hast Du mir ja gegeben. Danke dafür. Werde ich also jetzt auch aussäen. :-)
Sei!
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#8
Tulpen

Es gibt heutzutage wohl kaum einen Garten, in dem keine Tulpen blühen. Sie gehören zu den beliebtsten Gartenblumen überhaupt, und das ist auch gut zu verstehen, denn es gibt sie in einer unglaublichen Vielfalt an Farben, Blütengrößen und -formen sowie unterschiedlichsten Wuchshöhen. Die Blütezeit dauert von Mitte März bis Mitte Mai , abhängig von der Witterung und Sorte. So können wir uns lange an den wunderbaren Blüten erfreuen.
Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben die Tulpen einen wahren Siegeszug durch die europäischen Garten angetreten. Sie waren zwar seit Mitte des 19. Jahrhunderts als Gartenblumen in einer begrenzten Anzahl von Sorten bekannt, aber nur wenige interessierte Gartenfreunde konnten sie sich leisten.
Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts tauchten die ersten Tulpen in Europa auf. Innerhalb der darauf folgenden 100 Jahre wurde dieTulpe in den Niederlanden zu einer exklusiven Gartenpflanze, die dann in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts zu der bekannten "Tulpomanie" führte, während der die abenteuerlichsten Preise für einzelne Zwiebel neuer Sorten gezahlt wurden. Später normalisierte sich dieser Zustand wieder, und seit Mitte des vorletzten Jahrhunderts wurden die Tulpen auch in Deutschland bekannt und beliebt.
Wer sich viele Jahre an seinen Tulpen erfreuen möchte, läßt das Laub solange stehen , bis es eingetrocknet ist.
   
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#9
Das Leberblümchen

Wenn man mit offenen Augen durch die Natur spaziert, findet man an manchen Stellen das bekannte blau blühende Leberblümchen.
Gerne wächst es z.B. unter hohen Buchen auf kalkreichem Boden. Die wintergrüne Staude wird nur 10-15 cm hoch und blüht bereits im März/ April. Will man es im eigenen Garten bewundern, bietet sich das Auspflanzen unter einer Buchenhecke besonders an. Jede Naturentnahme ist aber strengsten verboten, denn wegen seiner Seltenheit steht das Leberblümchen unter Naturschutz.
Seinen Namen erhielt es wegen seiner Blattform, die an eine menschliche Leber erinnert. Auch die lat. Bezeichnung Hepatica deutet auf diesen Namensursprung hin, und hepar bedeutet im Griechischen Leber.

   
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#10
[Bild: Leberbluemchen.jpg]

Na wer bahnt sich denn hier den Weg zum Weltenlicht?
... ein Leberblümchen durchs Erdreich bricht Blinzeln

Leberblümchensamen wird übrigens durch Ameisen bestäubt und verbreitet. In der Pflanzenheilkunde soll das Leberblümchen auch bei Leberleiden eingesetzt werden. Ist hier also wirklich die Blattform ursächlich für den Namen: Leberblümchen? Also dieser Zusammenhang ist mir noch nicht richtig plausibel? Wichtig ist jedenfalls, daß nur das getrocknete Kraut verwendet wird. Das Leberblümchen enthält nämlich (wie alle Hahnenfußgewächse) u. a. Protoanemonine, die giftig sind. Durch das Trocknen der Pflanze zerfallen diese jedoch in ungiftige Bestandteile. Weitere Krankheiten, die mit dem Leberblümchen behandelt werden, sind: Gallenleiden, Milzleiden und auch Lungenkrankheiten.

Während die moderne Phytotherapie die Pflanze heute nicht mehr benutzt und sie in vielen Büchern lediglich etwas abschätzig als Volksheilmittel und als giftig bezeichnet wird, war sie bei den Kräuterkundigen schon immer eine anerkannte Heilpflanze. Nicholas Culpeper (1616-1654), ein englischer Botaniker, Arzt, Kräuterkundiger und Astrologe erwähnt zusätzlich die Behandlung bei Nierenerkrankungen mit dem Leberblümchen. Ein englischer Name der Blume lautet daher auch kidney liver-leaf.
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