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Neuer Reisepaß
#11
Nur zur Erinnerung für alle:
Ich habe jetzt einen Reisepaß beantragt. Dieser kostet 26 Eu und man benötigt ein Paßbild. Ist man über 26 Jahre alt, ist dieser für 10 Jahre gültig. Meine Erinnerung bezieht sich in erster Linie auf die Einführung der biometrischen Pässe im Herbst 2005.

Zum Gruße
Bragi
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#12
Meiner wurde vor nem halben Jahr verlängert....
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#13
Frist läuft ab

Wer noch einen neuen Reisepass will, der sollte schnell zum Amt laufen. Am Montag ist der letzte Tag, an dem man die "alten" Pässe beantragen kann. Ab Dienstag, dem 1. November, gibt es nur noch die biometrischen Pässe.

Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#14
Montag ist in einigen Bundesländern Feiertag, was bedeutet, daß heute der letzte Tag ist, sofern das Amt heute geöffnet hat.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#15
Für die Erinnerung übrigens vielen Dank. Habe es heute auf den allerletzten Drücker ( Pfeif ) noch hinbekommen, mir einen neuen/bzw. alten Reisepass zu ordern.
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#16
... und der ganz neue Reisepaß (gibt es seit gestern) scheint sogar zu senden. Als Technik-Laie frage ich mich: Wie ist das möglich? Ich vermute mal RFID-Technik dahinter?

In den Medien wurde darüber berichtet, daß der neue Reisepaß die Fingerabdrücke des Inhabers speichert. Jedem Bürger, der zukünftig einen Reisepaß beantragt, werden deswegen also die Fingerabdrücke abgenommen und digital weggespeichert.

Heute nun wird dem Bürger in der Presse geraten: "Wer sicher gehen will, daß die Daten nicht auch von Kriminellen ausgelesen werden können, der solle den Paß in eine Hülle aus Alufolie stecken. Ein solcher faradayscher Käfig mache den Paß immun gegen Attacken von außen.

Zitat:aus: http://www.ln-online.de/news/archiv/?id=2246743

Neuer Reisepass: Alufolie soll die Daten sichern

Ab in die Alu-Hülle: Datenschutzbeauftragter Thilo Weichert (r.) und Innensenator Thorsten Geissler demonstrieren, wie der Reisepass in die Aluhülle kommt. Die Schutzhülle soll verhindern, dass Unbefugte die elektronisch gespeicherten Daten des Passes auslesen.

Lübeck (lno) - Zum Start der elektronischen Reisepässe der zweiten Generation hat die Hansestadt Lübeck Schutzhüllen für die im Pass gespeicherten Daten vorgestellt.

Die Hüllen aus Aluminiumfolie sollen verhindern, dass Unbefugte die Daten unbemerkt auslesen. Dadurch könne dem sogenannten Identitätsdiebstahl vorgebeugt werden, sagte der Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein, Thilo Weichert. Das Pilotprojekt wurde vom Datenschutzzentrum und der Stadt Lübeck gemeinsam entwickelt. Die Hüllen zum Preis von sechs Euro pro Stück können auch von Bürgern anderer Städte gekauft werden.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#17
Hallo,

ja, die Dinger senden. Natürlich verschlüsselt, allerdings hält das niemanden auf der es darauf anlegt. Die Technik ist (natürlich) RFID, in diesem Fall ein passiver RFID-Transponder.

D.h. der fängt erst an zu senden, wenn er durch Induktion von außen mit Energie versorgt wird. Gleichzeitig haben die Teile eine relativ geringe Reichweite.

Siehe dazu Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Radio_Frequency_Identification#Energieversorgung

Der RFID ist allerdings auch schon in der ersten Generation des neuen Reisepasses eingebaut worden, er wird jetzt nur um die Fingerabdrücke erweitert.

Gruß,
Novalis
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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#18
Paganlord schrieb:... und der ganz neue Reisepaß (gibt es seit gestern) scheint sogar zu senden. Als Technik-Laie frage ich mich: Wie ist das möglich? Ich vermute mal RFID-Technik dahinter?

Ja, das läuft über RFIDs. Wobei diese RFID-Chips ja nicht selbst aktiv senden, sondern quasi erst auf Anfrage (eines entsprechenden Lesegerätes). Soweit zumindest nach meinem Kenntnisstand von der Materie.

Wie ich gerade unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Reisepa%C3%9F#Ausgabeverfahren
sehen konnte ist der Chip sogar schon seit 2 Jahren in neuen Reisepässen enthalten! Neu ist jetzt 'lediglich' die Sache mit den Fingerabdrücken.

Paganlord schrieb:Heute nun wird dem Bürger in der Presse geraten: "Wer sicher gehen will, daß die Daten nicht auch von Kriminellen ausgelesen werden können, der solle den Paß in eine Hülle aus Alufolie stecken. Ein solcher faradayscher Käfig mache den Paß immun gegen Attacken von außen.

Interessanterweise enthalten die Reisepässe von Diplomaten angeblich diesen Chip explizit nicht - aus Sicherheitsgründen, wegen der besonderen Bedrohungslage. Also ist die Technik zwar angeblich total sicher (laut Werbung für den Bundesbürger) - aber irgendwie dann doch nicht. Oder wie?

Wie auch immer: die erwähnten Hüllen gibt es nicht nur in Lübeck, sondern auch beim FoeBuD:

http://www.foebud.org/
https://shop.foebud.org/

Hmm, wobei, 15 Euro für eine Aluminium-Hülle kommt mir auch merkwürdig vor...

Wer über technologische Sauerein - ähm - Beglückungen, Überwachungswahnsinn, aktuelles weltpolitisches Geschehen u.ä. auf dem laufenden sein möchte bekommt beim fefe-blog (http://blog.fefe.de/) übrigens eine recht interessante, technisch kompetente und zynisch kommentierte Sicht präsentiert. Das eignet sich dann wohl auch als Übung zur Emotionskontrolle - bloß nicht aufregen. Es fällt - zumindest mir - allerdings nicht immer leicht wenn man immer wieder merkt wie dreist den Menschen mittlerweile ins Gesicht gelogen wird und wie offensichtlich menschenverachtend mit den Bürgern umgegangen wird.

Gruß

Glückskind

Edit: da war Novalis etwas schneller als ich. In der Kürze liegt die Würze. *lächel*
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#19
Zusatzanmerkung:

Wie Novalis richtig schreibt, muß ein RFID Chip von außen mit Energie versorgt werden, um zu senden. Das geschieht über Anstrahlung mit Funkwellen.

Die RFID-Chips für den Nahbereich arbeiten sogar ohne aktives Senden, da der sogenannte "Nahfeldeffekt" der EM-Wellen ausgenutzt wird. In diesem Bereich sind nach der konventionellen Theorie die Wellen noch nicht aufgerollt und verhalten sich quasi-longitudinal - so ähnlich wie Schallwellen. Also eigentlich schon fast Tesla-Technik.
Das bedeutet, daß der Chip nicht aktiv sendet, sondern Sender und Empfänger ähnlich wie bei Telepathie verbunden sind, also das Feld beide verbindet und jegliche Modulation vom Sender sofort rückwirkend registriert wird, da der Empfänger in denselben "Kanal" wie der Sender codiert.

Einfacher gesagt: Es findet eine sofortige Rückwirkung vom Empfänger zum Sender statt, ohne daß der Empfänger sendet.

Das ist bei (hertzschen) EM-Wellen normalerweise unmöglich, im Nahbereich sind aber wie gesagt auch bei Hertzschen Wellen manche Tesla-Effekte vorhanden.

Welche der beiden gängigsten Techniken im Paß verbaut wurde, weiß ich nicht, kann ja mal nachschauen.
Ich hätte welche mit Nahfeldeffekt verwendet, weil man damit mehr "im Geheimen" anstellen kann. Die Elite könnte damit sogar von Polizei und Geheimdienst unbemerkt jeden einzelnen Bürger selbst vom Mond aus auslesen - freilich nicht mit üblichen Sendern/Empfängern.

Das wäre dann so eine Art Zombie-Ping. Damit hat man immer und überall die Zombiehorden im Überblick.


Gruß

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#20
Zitat:Das wäre dann so eine Art Zombie-Ping. Damit hat man immer und überall die Zombiehorden im Überblick.
Lol

Zombie-Ping, das Wort gefällt mir. Bin gespannt wie lange es dauert, bis aus dem Ping ein richtiger bidirektionaler TCP/IP Verkehr wird und die Namensauflösung per DNS sowohl technologisch wie biologisch funktioniert. Blinzeln


Grüße
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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