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Normalkost contra Fleischesser
#21
Ja, da wird es dann albern.
Selbst eine buddhistische, ranghohe Nonne konnte über die Frage, wie man seinen Garten bestellt, ohne Ungeziefer plattzumachen, nur lachend den Kopf schütteln.

Ein Gegenargument wäre m. M., daß ein Tier, welches nicht durch Vorsatz, sondern durch einen `Unfall` ums Leben kommt, sich dies vermutlich selbst ausgesucht hat. Da war die Uhr eben abgelaufen.
Ist ja nichts anderes, wenn ein Mensch bei einem Unfall ums Leben kommt.
Entscheident ist ja, ob dies vorsätzlich geschieht.
Und mit Sicherheit läuft man nicht über die Wiese, in der heimtückischen Absicht, möglichst viele Ameisen kaltzumachen Zunge raus .

Gruß,
Abnoba
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#22
Genau!

also erstens: Tut man es nicht mit Absicht, was wiederum beweist, dass der Gedanke und somit Kopfinhalt entscheidend ist

und

zweitens: Ist es ein Unfall, dem das Tier anhand seines Instinktes hätte ausweichen können.
Tue was immer ich will!
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#23
@Ajax:

Zitat:Discite moniti!

Was heißt "moniti" nochmal, bzw. von welchem Wort kommt es ich habe meine Unteralgen nicht da.
"discere" ist sagen, "discite" ist "Sprecht, sagt!"
ist "moniti" das "gemeinte, beabsichtigte"?
Kommt "moniti" also von "monere"?


Mfg

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#24
treffende argumente. nur habe ich festgestellt, dass sich die tieresser dann in die trotzecke zurueck ziehen. "ich muss selbst wissen, was ich esse", "mir schmeckt nun mal kein gras" oder "davon werde ich nun mal nicht satt". vor allem wird dem besser-argumentierenden dann oft ein "missioniergehabe" vorgeworfen, dass man den anderen irgendwie bekehren wolle oder mit gewalt zwingen moechte und so was alles. da ist die diskussion dann vorbei, denn der tieresser fuehlt sich in seiner abartigkeit enttarnt und trotzt dementsprechend. dann wird es meist persoenlich und beleidigend, denn der tieresser versucht seine muetchen zu kuehlen.

ausserdem tauchen ploetzlich irgendwelche pseudo-vegetarier auf, die um verstaendnis und toleranz fuer die fleischessenden "mitmenschen" werben. so ist das ablaufenden schema. da fragt man sich, ob solche diskussionen ueberhaupt einen sinn machen und wenn ja, fuer wen?

gruesse von alexis

EigenSinnige Frauen
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#25
alexis schrieb:treffende argumente. nur habe ich festgestellt, dass sich die tieresser dann in die trotzecke zurueck ziehen. "ich muss selbst wissen, was ich esse", "mir schmeckt nun mal kein gras" oder "davon werde ich nun mal nicht satt". vor allem wird dem besser-argumentierenden dann oft ein "missioniergehabe" vorgeworfen, dass man den anderen irgendwie bekehren wolle oder mit gewalt zwingen moechte und so was alles. da ist die diskussion dann vorbei, denn der tieresser fuehlt sich in seiner abartigkeit enttarnt und trotzt dementsprechend. dann wird es meist persoenlich und beleidigend, denn der tieresser versucht seine muetchen zu kuehlen.

gruesse von alexis

So sollte man diesen Absatz vor einer derartigen Diskussion als Hinweisschild vorweggestellen. Und wagen sie es dennoch sich so zu verhalten, wird darauf verwiesen, sie möchten sich doch diese Zeilen erneut verinnerlichen.

Auch sollten jene Tieresser über diese anerzogene Minderwertigkeit des Trotzes nicht hinwegschreiten können, so erkennt doch ein Außenstehender die Verhaltensweisen von Tieressern, in für sie aussichtslosen Diskussionen.

Ajax
Das Ziel vor Augen!
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#26
Hallo,

Ajax hat mich soeben informiert und ich denke es tut auch was zur Allgemeinbildung, deswegen schreibe ich es hier hin:

"Discere" heißt auch lernen und monere ist "ermahnen, mahnen", wie beim "monieren" eben.

Folglich ist Discite moniti "Lernt, ihr ermahnten!"

Mfg


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#27
Hallo!

Ich weiß ja nicht, was das mit dem Lateinisch hier soll, aber ich bin ja noch neu hier und werde es schon mit der Zeit verstehen.

Ich stelle mir die Frage, ob es Sinn macht, Fleischesser mit Gesetzesgewalt von ihrem Tun abzuhalten. Also ähnlich wie bei Mördern und anderen Straftätern. Für mich ist Fleischessen nämlich eine Straftat, auch wenn es allgemein toleriert wird. Das macht es nicht besser. Ich hoffe, dass dieser Standpunkt euch nicht zu radikal erscheint, denn bisher bin deswegen überall "gegangen worden" wo ich bisher schrieb.

Inka


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#28
Entschuldigung, ich weiß, man sollte diese Lateingeschichten woanders klären, vielleicht amcht man ja einen extra Ordner und ein globalmoderator schmeißt die ganzen DInger dann dort rein.

Ansonsten:

Ich halte es auch für eine Straftat, zumindest so, wie es (das Fleischessen) heutzutage praktiziert wird. Wahrscheinlich wäre es wohl das beste, man würde es über das Gesetz regeln, weil manche primitiven Gemüter eben nicht anders zu belehren sind. Deshalb gibt es ja auch GEsetze und Ethik: Für die Primitiven.
Dennoch können wir es erst dann als GEsetz erlassen, wenn unsere Gesellschaft mehrheitlich auch geistig entsprechend entwickelt ist (wieder zurückentwickelt in diesem Fall). Ich sehe keinen Sinn etwas nur durch reine GEwalt durchzusetzen. Wenn aber erst einmal ein mehrheitlicher Konsens besteht, ist es angebracht, denn Verbrecher gibt es immer. Gefährlich sehe ich einen zu großen Radikalismus bei solchen Themen auch, weil ja die Gewalt an sich ja auch z.B. gegen Dich gewendet werden könnte:
Z.B. wenn ein GEsetz herauskommt das es dir vorschreibt mindestens 2x pro Woche Fleisch zu essen, weil du sonst die Volksgesundheit gefährdest (nach ansicht von irgendwelchen sogenannten Wissenschaftlern)!


MfG


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#29
Inka schrieb:Das macht es nicht besser. Ich hoffe, dass dieser Standpunkt euch nicht zu radikal erscheint, denn bisher bin deswegen überall "gegangen worden" wo ich bisher schrieb.
Laß Dich drücken, muchacha Knuddel !!!
Das macht Dich mir ungeheuer symphatisch Fettes Grinsen .
Ich weiß gar nicht, was man hier anstellen müßte, um `gegangen zu werden` - die Grenzen scheinen beinahe (!) endlos weit gesteckt.

Gruß,
Abnoba
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#30
Zitat:Ich weiß gar nicht, was man hier anstellen müßte, um `gegangen zu werden` - die Grenzen scheinen beinahe (!) endlos weit gesteckt.

Für dich mögen sie weit sein, für andere sehr nah.

;-)


Mfg

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