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Normalkost vor der Chr**tianisierung
#1
Wishmaster schrieb:
Zitat:Auf blühend roter Heide starben einst vieltausend Mann,
für Niedersachsens Treue traf sie der Franken Bann.

Als gebürtiger Franke will ich dazu äussern, dass die Franken von den Ch**sten missbraucht wurden - so wie später die Sachsen selbst, bei der Unterjochung und Ch**stianisierung anderer Völker, z. B. der Balten. Es sollte also nicht vom Franken-Bann die Rede sein, sondern von einem chr**lichen Bannfluch.

Stimmt! Die Franken waren die Kelten, die Gallier, deren Widerstandsgeist bereits durch Goscinny und Uderzo in aller Welt bekanntgemacht wurde. Leider begannen sie recht früh, römische Sitten anzunehmen (Fleischgenuß, vgl. auch Obelix und die Wildschweine, hörten auf, sich in basischen Quellen zu baden) und schwächten sich auf diese Weise. Bereits 51 v. Chr. konnte Cäsar Gallien unterwerfen und mit der Umerziehung der Kelten - Gallier - Franken beginnen. 800 Jahre, bis sie ebenfalls ein Reich nach römischem Muster (Kaiser, Unterkaiser, Grafen, Missi dominici, Königsboten). Kennzeichen ist die strenge hierarchiche Struktur. Dieses Reich nannte man das Reich der Karolinger, der Rest ist bekannt.

Das Ch**stentum wurde nur instrumentalisiert, denn es eignete sich besser als jede andere Religion zur Lenkung Unterworfener. Allerdings mußte es erst auf dem Konzil von Niceä vollständig umgeschrieben werden.
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#2
Zitat:Leider begannen sie recht früh, römische Sitten anzunehmen (Fleischgenuß, vgl. auch Obelix und die Wildschweine

Das ist interessant. Du denkst also ebenfalls, dass die frühen Heidenvölker reine Früchteesser gewesen sind? Ich vertrete diese Meinung gleichfalls, nur findet man sie recht selten. Worauf begründet sich deine diesbezügliche Meinung, wenn ich mal nachfragen darf?
Tue was immer ich will!
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#3
Ich kann mich an eine Zeitschrift erinnern, in der ein Beitrag zum Thema stand.
Das ist schon Jahre her, so daß ich den Namen der Zeitung vergessen haben.
Aber die Information ist die gleiche. Man fand mumifizierte Leichen in Mooren, deren Mageninhalt genau bestimmt werden konnte. Es waren "nur" Nüsse, Samen und Kräuter.
Darüber habe ich noch gar nicht weiter nachgedacht.
Mehr kann ich dazu nicht beitragen. Würde aber zur Deiner Annahme passen.

Lebe für Deine Ideale!
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#4
Zitat:Man fand mumifizierte Leichen in Mooren, deren Mageninhalt genau bestimmt werden konnte. Es waren "nur" Nüsse, Samen und Kräuter.

Diesen Fund kenne ich auch. Es waren glaube ich eine ganze Menge Moorleichen, ich denke sogar über 100, und keine Fleischfresser dabei.
Ich hab den Text irgendwo, fragt sich bloß wo ... hatt es damals auch nicht extra aussortiert. :-(
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#5
Der von Euch angesprochene Moorleichen Fund ist mir nicht bekannt, habe auch beim Googeln nichts gefunden. Soll aber nichts heißen. Mich würde der Artikel auch interessieren und möchte Euch bitten, noch einmal zu stöbern.

Vielleicht kann ja auch Jemand von Euch Schriften oder eine Buchempfehlung bekannt geben. Sollte ich was geeignetes finden, werde ich es hier posten.

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#6
Zitat:Neue Erkenntnisse gewinnen die Forscher auch aus der chemischen Untersuchung einzelner Haare. Mit extrem empfindlichen Analysemethoden lassen sich in ihnen bestimmte Isotope und Spurenelemente nachweisen. Daraus lässt sich ableiten, wovon sich die Moorleichen zu Lebzeiten ernährten. Gill-Robinson berichtet von überraschenden Ergebnissen: Haar-Tests an vier Moorleichen aus Schleswig-Holstein haben ergeben, dass sie zu Lebzeiten kaum Fleisch oder Fisch aßen - obwohl die Nordsee nicht weit entfernt lag. Warum die mumifiziert gefundenen Menschen nahezu Vegetarier waren, bleibt ein Rätsel, zumal aus anderen Knochenfunden bekannt ist, dass Germanen durchaus Fleisch auf ihrem Speisezettel hatten.

Das ist jetzt aber noch nicht der eigentliche Artikel, den ich meine, ich suche bei Gelegenheit weiter.

Der Hinweis auf die Knochenfunde ist hier sehr nebulös, weil nicht dasteht wo und wer und wann, denn ab einem bestimmten Zeitpunkt machte sich die Unsitte des (regelmäßigen) Fleischessens auch bei den Germanen breit.

Uns geht es aber um die ursprüngliche Ernährung ohne Fremdeinfluß.

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#7
http://www.PM-Perspektive.de Magazin "Germanen"

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#8
http://www.PM-Perspektive.de Magazin "Germanen" :

Die germanischen Moorleichen haben laut C14-Untersuchung nur maximal alle 2 Monate Fleisch gegessen und die beerdigten Priester sogar völlig fleischlos gelebt.

Aber das ist er auch noch nicht, der gesuchte Artikel, scheinbar gibt es ziemlich viele zu dem Thema, aber jeder hört halt nur was er will oder kann... :-)


Thema bitte aufteilen!
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#9
Zitat:und die beerdigten Priester sogar völlig fleischlos gelebt.

na klar, sonst funktioniert ihre magie nicht mehr. fleisch war nur eine notnahrung in schlimmen zeiten. das war sogar noch bei den roemern so und ist z. b. durch caesar ueberliefert. aber man muss noch viel weiter zurueckgehen, um den wirklichen urspruengen der ernaehrung und lebensweise naeher zu kommen. desto weiter man in der zeit zurueckgeht, desto naeher waren die menschen noch den regeln der goetter, die sie kopiert haben. desto weiter man in die heutige zeit reist, desto abartiger wird alles.

was den von nuculeuz angesprochenen artikel betrifft, waere es wirklich schoen, wenn wir den finden und hier hereinstellen. und ja, wir sollten das Thema hier unbedingt abtrennen. z. b. "wie haben sich die alten heiden tatsaechlich ernaehrt?"

alexis
EigenSinnige Frauen
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#10
Einfach mal Inka fragen. Ich denke, dass das Nachfolgende uns in der Sache weiter bringt:

Wir wissen aus Untersuchungen des Magen- und Darminhaltes von Moorleichen und aus dem Zustand ihres Magen- Darm- Kanals und dem Zustand der der Schleimhäute derselben: Unsere nordischen Vorfahren haben kein Fleisch vom Fisch und nichts vom Tier stammendes gegessen. Es fanden sich im Magen- Darminhalt zur Hauptsache die aufgelösten Bestandteile von wildwachsenden und angebauten Kräutern, Wurzeln u.a. und von Haselkernen. Die Schleimhäute zeigten auch nicht die typischen krankhaften Veränderungen, die sich stets einstellen, wenn Fleisch, Fisch oder vom Tier stammendes gegessen wird...
Wir wissen ferner, dass germanische Siedler während des zweiten und dritten Jahrhunderts n. d. Z. in großer Zahl in Oberitalien und in die, von den Römern abgeholzte Poebene einströmten. Diese Siedler germanischer Herkunft verwandelten die Poebene zum großen Erstaunen der Römer in einen einzigen großen Garten und ernährten sich daraus. Daraus geht doch unzweifelhaft hervor, dass Gartenbau auch die Grundlage der Ernährung unserer daheim gebliebenen Vorfahren war.

Erst durch die immer inniger werdende Berührung mit den Römern änderten sich die Ernährungsgewohnheiten.


http://members.yline.com/~naturpur/sommer.html
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