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Ostara
#21
   
Originales Osterreiten mit originalem Reiter

   
Originales Osterpferd am Sternenhimmel

Das Roß Pegasos ist ein geflügeltes Pferd, das dem Hals der todbringenden Medusa entsprang, nachdem Perseus ihr das Haupt abschlug (Sakralopfer). Pegasus flog weiter zum Olymp und trägt seither Blitz und Donner, die wir zu jedem Osterfest deutlich hören und sehen können.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#22
Unsere westliche Kultur kennt mehrere berühmte Pferde. Vor allem kennt man auch das Hufeisen als Glücksbringer, als Symbol der Wiederauferstehung, also genau dem Aspekt, den wir zu Ostern befeiern. Wenn man das Hufeisen als Symbol (mal unabhängig vom Omega-Zeichen oder von den Runen) hernimmt, dann landet man bei der römischen Pferdegöttin Epona mit ihrem Füllhorn. Sie ist gleichzeitig auch unter diesem Namen die keltische Göttin der Fruchtbarkeit.

   
Römische Pferdegöttin und keltische Fruchtbarkeitsgöttin Epona, abgebildet auf einem Stein in einem Gallo-Römischen Tempelbezirk in Kempten (Allgäu).

Die römischen Truppen übernahmen Epona als Göttin der Pferde und der Reiterei, wobei sie nicht nur als Schutzgöttin der Kavallerie, sondern auch der Wagenführer verehrt wurde. In der Spätantike wurde das Fest der Epona in der Umgebung von Mantua am 18. Dezember begangen. Nach Angaben bei Juvenal (Satiren 8, 155-157) und Apuleius (Metamorphosen 3,27,2) wurden Figuren der Göttin in kleinen Schreinen bei Pferdeställen verehrt. Juvenal verspottet die römische Nobilität, weil sie wie Pferdeknechte bei Epona, der „Figur auf stinkenden Stallwänden“, schwören würde; Apuleius erwähnt die Rose als Schmuck der Kultbilder.

Minucius Felix (Octavius 28,7) nennt ebenfalls mit Rosen geschmückte Pferde und Esel, die Epona zu Ehren manchmal auch geopfert würden. Auch bei Tertullian (Apologeticum 16,3; Ad nationes 1,11) wird die Göttin genannt.

Von wegen keine Quellen!
Sei!
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#23
Zitat:Die Ursprünge des Osterreitens in vorchr*stlicher Zeit sind nicht durch Quellen belegbar.

Oder kurz zusammengefaßt:

Die Einkehr in den Berg (Grab / Odin im Berg) erfolgt im Herbst/Winter (heute: Leonhardi-Ritt).

Der Ausritt aus dem Berg (Auferstehung) erfolgt zu Ostern (heute: Oster-Ritt).

Womit der heidnische Ursprung des heutigen sorbisch-lausitzerischen Osterreitens ausgeführt wurde.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#24
   

... und nach diesen vielen Worten sei Euch allen ein frohes Ostarafest beschert!

Violetta & Paganlord
Sei!
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#25
   

Ein frohes Ostarafest uns allen!
Was man will – nicht was man wünscht – empfängt man.

Cosima Wagner
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#26
Allen ein frohes und erfolgreiches Ostara-Fest!

   
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd."
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#27
Auch von mir ein freudiges Ostarafest für alle "weisen Narren", und an Paganlord & Violetta vielen Dank für die Aufklärung und die schöne Ostergeschichte.
Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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#28
Auch von mir ein herzliches Dankeschön und ein ganz wunderbares frohes Ostarafest!

   
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#29
(20.04.12014, 15:15)Benu schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Ostara?pid=46824#pid46824Auch von mir ein herzliches Dankeschön und ein ganz wunderbares frohes Ostarafest!

Der sieht aber süß aus!!! Vielen Dank Benu, und ein frohes Ostarafest für uns alle!
Fulvia Flacca Bambula
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#30
Ich schaue heute morgen aus dem Fenster und denke: Warum heißt das eigentlich "Gründonnerstag", wenn draußen alles "weiß" ist?

Also aus dem Bett raus, und ab in den Bioladen, um Ostervorräte zu kaufen. "Na das ist ja ein Osterwetter!" begrüßt mich die Biotante. Ich nicke zustimmend und sage: "Heute morgen beim Aufstehen habe ich auch gedacht, warum das wohl Gründonnerstag heißt, wenn draußen doch alles weiß ist?"

"Das ist wegen Elvis" belehrt mich die Biotante. "Der hätte so gern mit den Palmen um die Wette gewedelt".

Ich denke mir: "Die Palme ist ein altes heidnisches Symbol der Göttin Astarte und ist identisch mit der Irminsul." Sagen tu ich das natürlich nicht. Ich bin dann sehr überrascht, als mein Mund in Richtung Bio-Tante spricht: "Aber liebe Frau Schleusow, was haben sie nur für einen schrecklichen Aberglauben?! Hekate
Der Name Gründonnerstag kommt doch daher, weil es jetzt wieder grünes Holz gibt. Das leitet sich doch alles von der Natur her und nicht von der Religion!" Frau Schleusow schaut ganz verdutzt und meint dann: "Ist ja auch viel logischer so! Uns haben sie halt die Religion noch in der Schule eingetrichtert ..."

Ich lächle sie an, wünsche "Frohe Ostern!" und gehe meines Weges. Dabei denke ich noch: Zum Glück hat sie mich nicht über das Wort "Ostern" aufklären wollen. Dann hätte es die Diskussion "Elvis von Ostereth" oder doch lieber "Göttin Ostara" gegeben.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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