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Parklandschaft Deutschland
#1
Park = vom Menschen eingegriffene Natur, nach seinen Wünschen gestaltet, ganz nach der geflügelten Chr.....phrase.

Habe gerade anläßlich eines aktuellen Geschehens etwas - im Grunde nicht überrraschendes - erfahren, was mich dennoch nachdenklich und betroffen macht.

Mal wieder hat sich ein Wildtier zu mir auf den Hof geflüchtet - mal wieder ist es ein verletztes Tier, das meinen derzeitigen Einschätzungen nach, wohl unter großen Schmerzen sterben wird.

Mögliche Hilfe ist unterwegs, ein Mensch, der Wildtiere aufnimmt, gesundpäppelt und wieder freisetzt. Ein eklatanter Eingriff in die Natur, der einem anderen eklatanten Eingriff folgt der vorausgegangen ist: der Tat des Menschen, der das Tier angefahren hat.

Jedes Mal überlege ich, ob ich das Tier nicht einfach sterben lassen soll oder ob ich eingreifen soll. Jedes Mal - und es werden immmer mehr "Male"... Dieses Mal ist es - zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres - ein Dachs. Davor hatte ich neulich im Wald schon einen toten Dachs gesehen und einen neben der Straße im Dreck.

Mit dem Menschen, der gleich kommt um zu sehen, ob sich der Dachs helfen lassen möchte, hatte ich neulich ein interessantes Gespräch, das sich auf meine Frage hin entwickelt hat, weshalb plötzlich so viele "Wildtiere" hier auf dem Land in Dörfern auftauchen:

Nein, es gibt nicht plötzlich mehr Füchse (die wurden diesen Winter ohnehin von der Räude dahingerafft) oder Dachse. Nur um mal Tiere zu nennen, mit denen ich in letzter Zeit häufiger in Kontakt komme. Sondern: sie finden nichts mehr zu fressen in Deutschlands durchorganisiertem "Park", der inzwischen schon mit mehr ausgerotteten Arten aufweisen kann als mit lebenden. Auch da ist nicht mehr genügend Nahrung, wo mancher "Natur" vermutet - die paar Bäume, Quadratmeter Moor o.ä. - in Unkenntnis dessen wie es an dieser Stelle "natürlich" aussehen würde, ohne jeglichen Eingriff des Menschen.

Etwas zum Nachdenken.
Der Bogen entfaltet seine Macht durch deine Energie - Der Pfeil wird davon fliegen auf ein entferntes Ziel - Aber dein Leben wird immer bei dir sein - Gedenke der Alten Werte - Ehre die Ahnen, die dir den Bogen in die Hand gelegt haben
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#2
Wenn Tiere nichts mehr zu Fressen finden, weil kein Revier mehr vorhanden ist, suchen sie sich einen Ort zum Sterben.
Vielleicht dachten sie, daß sich dein Hof dafür anbietet.
Wohl kaum aber flüchten sie zu dir, damit du sie an "Tierschützer" abgibst, die sie entwildern und in Reservate stecken.

Das ist pures Mitleid von dir und ein falscher Denkansatz im Hinsicht auf den Tod.
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#3
Zitat:Wenn Tiere nichts mehr zu Fressen finden, weil kein Revier mehr vorhanden ist, suchen sie sich einen Ort zum Sterben.
Vielleicht dachten sie, daß sich dein Hof dafür anbietet.

Ich hatte das auch schon, daß sich Wildtiere meinen Garten, meine Scheune etc. als Sterbeplatz aussuchen. Wahrscheinlich gefällt es ihnen dort besser als irgendwo im Wald, wo die Jäger mit der Büchse herumlaufen und jedes (tote) Fuchsfell als Trainingsobjekt für ihre Jagdhunde verwerten.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#4
Es ist ganz einfach die Überlegung, weshalb sich die Tiere auf den Hof flüchten, wo sie auf Menschen treffen. Sie könnten ja auch in den sehr nahen Wald, in "ihr Gebiet" gehen. Paganlord hat darauf ja eine mögliche Antwort gegeben.

Wenn Tiere hier sterben wollen, können sie dies auch tun. Wenn sie Hilfe suchen, werde ich ihnen helfen. So einfach ist das. Ganz ohne Emotion. Mitleid gehört nicht in mein Repertoire.

Ich habe soeben erfahren, daß in unserem Gebiet sogar die Vögel, auch die Greife, inzwischen verhungern. Armes reiches Deutschland, Hauptsache die "Menschen" werden immer fetter.



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#5
Zitat:Wenn sie Hilfe suchen, werde ich ihnen helfen.

Darf ich fragen, woran du die Tiere, die sterben wollen, von denen, die nur deine Hilfe suchen, unterscheidest?
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#6
Du darst. Und ich unterstelle mal, daß Du die Antwort kennst.
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#7
Hmm Nein, kenne ich nicht. Also erzähl.
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#8
Selbst in Österreich gibt es fast keine Original Naturbelassenen Regionen mehr, aber sie sind noch vorhanden in wenigen abgelegenen und schwer zugäglichen Tälern.

Dennoch sind die Zustände die du beschreibst bedenklich.
Diese fortschreitende Eskalation des Zerfalles der natürlichen Ordnung wie hier im Faden beschrieben habe ich zum Glück noch nicht beobachtet.

Ich könnte nicht in Deutschland leben, das Land ist zerfressen von Geldgier, Selbst- und Fremdenhass, Neid und Konkurrenz, dass nicht nur die Natur in Form von Flora und Fauna draufgeht, sondern auch die Natur des Menschen als liebendes selbstreflektives Gemeinschaftswesen.
Wir bauen uns Seelenpanzer aus Moral und Netikette weil wir es nicht sehen wollen, es nicht hören wollen, und nicht darüber sprechen wollen.

http://www.forum-bruneck.com/?p=6890 ( mir gehts nur um das Bild - die Seite hab ich nicht auf Inhalt geprüft^^)

Natürlich gilt das für alle Staaten der Industriegesellschaft, doch ist es in 2 besonders auffällig, und die Entartung am meisten fortgeschritten.

Würde ich dem Tier helfen?
Hilfe zur Selbsthilfe.... ich lass in Reichweite Nahrung und Wasser, den Rest muss es selber schaffen, ich würd es bis in den Tod nicht anfassen.
Die Entscheidung liegt beim Tier selber.
Habe dazu meine Lektion schon als Kind gelernt.
Wenn du die Geheimnisse des Universum finden willst, dann denke in Form von Energie, Frequenz und Schwingung
Nikola Tesla
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#9
Benu schrieb:Also erzähl.
->
Genau: das was wir gerade auch tun, wenn auch in einer anderen Frequenz: Kommunikation.
Katanka schrieb:Hilfe zur Selbsthilfe.... ich lass in Reichweite Nahrung und Wasser, den Rest muss es selber schaffen, ich würd es bis in den Tod nicht anfassen.
Die Entscheidung liegt beim Tier selber.

So sehe ich es auch. Im aktuellen Fall läuft es auch genau so. Dieses ständige Tiere-begrapschen-wollen ist sowieso eine entartete Sache (vollkommen respektlos dem Tier gegenüber - oder tatscht man fremde Leute auch einfach an, streichelt ihnen über den Kopf und klopft ihnen auf die Rippen?) und gipfelt in abstrusen Züchtungen, die gar keine Chance mehr auf Weglaufen haben und dem "Menschen" ausgeliefert sind, ja oft nicht ohne ihn überlebensfähig sind.


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#10
Zitat: Dieses ständige Tiere-begrapschen-wollen ist sowieso eine entartete Sache

Jedes Beruehren uebertraegt leider auch die ungezuegelten Emotionen auf Mensch, Tier und Pflanze. Da geht es dem Vieh nicht gut, und ich kannte einen Bauern, der liess bestimmte Leute nicht in den Stall, damit diese das Vieh nicht "verderben".
EigenSinnige Frauen
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