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Pestizid-Neuigkeiten
#11
Wie alle wissen, lagern sich Umweltgifte in der Nahrungsmittelkette, vor allem in Fettanteilen tierischer Lebensmittel an. "Pflanzliche Lebensmittel enthalten weniger Dioxin und tragen lediglich zu rund einem Viertel der durchschnittlichen Belastung eines Menschen bei." So die Aussage in der aktuellen Schrot&Korn.

http://www.schrotundkorn.de/2011/201103m03.php
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#12
Information zum Verbot des Pflanzenstärkungsmittels "Vi-Care":

In dem Artikel wird über DDAC-Rückstände in einem für den ökologischen Anbau erlaubten Stärkungsmittel berichtet. DDAC ist nicht für Lebensmittel zugelassen. Es gibt keine toxikologischen Untersuchungen im Zusammenhang mit Lebensmitteln.


Info DDAC

Hinter der Abkürzung DDAC verbirgt sich das Desinfektionsmittel Didecyldmethyl-Ammoniumchlorid. Es gehört zur Gruppe der quartären Ammoniumverbindungen und wird besonders wegen seiner tensiden Wirkung geschätzt. DDAC ist eine waschaktive Substanz.

DDAC wird häufig im Zierpflanzenbau eingesetzt, da es wie ein Fungizid wirkt und zur Bekämpfung von Pilzen verwendet werden kann. Es hat die Eigenschaft, die Zellwände von Viren und Bakterien zu zerstören. Zusätzlich wird DDAC auch als Desinfektionsmittel eingesetzt, sowohl bei der Reinigung von Maschinen als auch in der Nacherntebehandlung von Obst.

Quelle: http://www.greenpeace.de/themen/chemie/nachrichten/artikel/topfkraeuter_mit_ddac_kontaminiert/


Angehängte Dateien
.pdf   BNN-Information 22.06.2012-1.pdf (Größe: 227,14 KB / Downloads: 143)
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#13
Missbildungen durch hormonell wirksame Pestizide

Untersuchungen belegen nach Auskunft des Pestizid Aktions-Netzwerks (PAN), dass Beschäftige in Gärtnereien und ihre Kinder vermehrt unter Fruchtbarkeitsstörungen und Missbildungen der Geschlechtsorgane leiden. Bei Kindern von Gärtnerinnen, die hohen Pestizidbelastungen ausgesetzt waren, gebe es häufig Schädigungen der Hoden und ihrer Funktionen. Das zeigten aktuelle Vergleichsstudien aus Dänemark. Ähnliche Befunde von genitalen Missbildungen bei Jungen, deren Familien direkten Kontakt mit Pestiziden haben, lägen aus Brasilien und Spanien vor. Diese und weitere Untersuchungsergebnisse hat das Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. in der Studie „Endokrine Wirkung von Pestiziden auf Landarbeiter und auf Beschäftigte in Gewächshauskulturen und Gärtnereien“ zusammengetragen und bewertet.

„Vieles spricht dafür, dass Umwelteinflüsse wie Chemikalien und Pestizide für die beschriebenen Störungen der Geschlechtsentwicklung verantwortlich sind“, sagt Prof. Dr. Dietrich Klingmüller, leitender Endokrinologe an der Universitätsklinik Bonn, der die Studienergebnisse bewertet hat. In Dänemark seien wiederholt Fälle von Neugeborenen mit Hodenhochstand (Kryptorchismus) und Fehlbildung der Harnröhre (Hypospadie) dokumentiert worden, so PAN. „Diese Veränderungen der Geschlechtsentwicklung sind sehr gravierend. Sie sind als Verweiblichungserscheinungen anzusehen und deuten auf Störungen des Hormonsystems hin“, so Prof. Klingmüller.

Für viele Pestizide sei eine endokrine Wirkung – eine Wirkung auf das Hormonsystem – in Laborversuchen zweifelsfrei nachgewiesen worden. Diese Pestizide könnten Geschlechtsveränderungen wie Verweiblichung, Vermännlichung und Unfruchtbarkeit verursachen. PAN hat mit der neuen Studie eine Liste bekannter endokrin wirkender Pestizidwirkstoff erstellt. Viele dieser Stoffe sind in Deutschland und in Europa weiterhin legal zugelassen. ...

Quelle: http://www.naturkost.de/wp/2013/03/missbildungen-durch-hormonell-wirksame-pestizide/
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