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Pflanzen
#11
Mein Saludo an die grüne-Daumen-Fraktion.

Meine Frage ist, mit was ihre denn so Eure Zimmerpflanzen düngt?
Ich würde meinen gerne mal ein richtiges Feini zukommen lassen, aber auf die ganzen Chemiekeulen verzichte ich, und selbst bei diesen Guano-Dingern bin ich mir nicht schlüssig.
Irgendetwas ganz Tolles, Natürliches bräuchte ich *ratsuchend in die Runde schaut*.
Bei dieser Gelegenheit fällt mir gerade noch etwas ein;
bevorzugt ihr spezielle Pflanzenerde, und wenn ja, welche und warum?
Mit Palmen- Kakteen und Orchideenerde, das ist mir schon klar, aber gibt es da irgendwas, das besonders nähstoffreich für den Rest ist?

Grüße,
Abnoba
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#12
Hallo!

Zum Düngen für die Zimmerpflanzen verwende ich ebenfalls Brennesseljauche und 1 x jährlich wird umgetopft in Komposterde. Das ist schon fast mehr als genug. Brennesseljauche, das stinkt zwar etwas, aber ich stelle die Pflanzen dann einfach mal einen Tag an die frische Luft, wenn es zu sehr muffelt. Man bekommt Öko-Erde zudem auch überall zu kaufen, wer eben keinen eigenen Kompost hat. Da ist garantiert keine Chemie dran, jedenfalls laut Verpackung, aber irgendwo muss man sich ja dran halten können.

Grüße von Violetta
Sei!
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#13
Vielen Dank, liebe Violetta.
Magst mir noch verraten, wie ich Brennesseljauche gewinne?
Oder habe ich das irgendwo überlesen?


Grüße.
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#14
Ach das ist ganz einfach.

- Brennessel pflücken und klein machen.

- Ein normaler Wassereimer wird mit den kleingemachten Brennesseln so gefüllt, dass das untere Drittel des Eimers voll mit den Brennesseln ist.

- Dann einfach Wasser raufgiessen.

- 10 Tage stehen lassen und zwischendurch regelmäßig umrühren.

Vorsicht: Stinkt bestialisch. Also am besten in den Keller oder auf den Balkon stellen.

Falls Deine Pflanzen ab und an Läuse oder ähnliches haben, kannst Du die Brennesseljauche nicht nur zum Düngen verwenden, sondern auch die ganze Pflanze damit übergießen/absprühen/besprühen. Die Läuse mögen das gar nicht und stehlen sich von dannen.

Augenrollen



Sei!
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#15
Zitat:(Violetta @ 21.07.2004 - 17:53) Vorsicht: Stinkt bestialisch. Also am besten in den Keller oder auf den Balkon stellen.

Da freuen sich dann die Nachbarn besonders, wie?! Mit Läusen & Co. hatte ich (bis auf ein Stechapfelpflänzchen, das ich mal zur Pflege hatte) zum Glück wirklich noch nie ein Problem. Warum auch immer *schulterzuckt*.Lieben Dank, dann kann ich ja jetzt bei nächster Gelegenheit mal lecker Miefzeug panschen.
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#16
Also ich hab in OEsterreich nur meine Aloe Pflaenzchen stehen. Die brauchen ueberhapt keinen Duenger, nur ab und an etwas Wasser. Hatten im uebrigen schon kleine Pflaenzchen, die wir umgetopft haben. Ich glaub ich fang eine Aloe-Plantage in meinem Keller an. Blinzeln

Gruesse vom

Ritter
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"Sie wollen die Wahrheit? Sie können die Wahrheit doch gar nicht vertragen!" Jack Nicholson in Eine Frage der Ehre
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#17
Hallo Abnoba!

Für Pflegepflanzen ist das ein typisches Verhalten. Da verändert sich halt die gewohnte Umgebung plötzlich und die Pflanze reagiert verschnupft. Das habe ich auch schon oft erlebt. Wohnungspflanzen sind sowieso sehr benachteiligt und müssen sich sehr anstrengen den Stressfaktor Wohnung zu überleben und dabei noch "gut" auszusehen. Das ist ein schweres Los für die Pflanze, man sollte es stets bedenken und ihnen deshalb den hellsten Platz des Zimmers gönnen.

Lieber ein paar Pflanzen weniger in der Wohnung und auch tagsüber die Gardinie zurück ziehen (wegen des größeren Lichteinfalls), als zuviele Pflanzen, die man sich zudem ständig aufdrängeln läßt (schenken), die überall im Weg rumstehen (Gang versperren, Fensteröffnung behindern) und deshalb zur Qual für Mensch und Pflanze werden. Also man sollte auf deutsch gesagt eine Höchstgrenze festlegen, was in einem Raum an Pflanzen tatsächlich Platz hat und nicht noch eine und noch eine und ... ...unterbringen müssen.

Vor allem, was das Beispiel mit den Pflegepflanzen zeigt, soll man eine Pflanze nicht Standortverändern. Einige Leute haben die Angewohnheit, die Pflanzen regelmäßig zu drehen, damit sie schön gerade wachsen. Für die Pflanze ist das eine Marter, eine richtige Quälerei. Sie richtet die Blätter ja naturgemäß immer zum Licht hin aus und wächst auch entsprechend. Durch das ständige Drehen, werden ihre neuen Bemühungen aber stets zu nichte gemacht. So als wenn man einen Menschen ständig der Früchte seiner Arbeit berauben würde, Wo es unbedingt sein muß, sollte man der Pflanze nicht mehr als 1 Drehung pro Jahr zumuten.


Liebe Grüße an alle Pflanzenfreunde








Sei!
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#18
Zitat:(Knight @ 22.07.2004 - 07:41) Also ich hab in Oesterreich nur meine Aloe Pflaenzchen stehen. Die brauchen ueberhapt keinen Duenger, nur ab und an etwas Wasser. Hatten im uebrigen schon kleine Pflaenzchen, die wir umgetopft haben. Ich glaub ich fang eine Aloe-Plantage in meinem Keller an.

Gruesse vom Ritter


Hallo Knight!

Aloe-Pflanzen kann man mit den eigenen Blättern düngen. Also einfach ein Aloe Blatt kleinmachen und in den Topf mit dazu legen.

Grüsse von Violetta
Sei!
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#19
Mahlzeit Violetta!

Zitat:Aloe-Pflanzen kann man mit den eigenen Blättern düngen. Also einfach ein Aloe Blatt kleinmachen und in den Topf mit dazu legen.

Mach ich eh, wenn ich blaetter abschneide. Wollte damit nur andeuten, dass ich nichts anderes (weder kuenstlich noch natuerlich) beigebe. :-) Aber auch ohne diesen Duenger leben die Pflaenzchen in ihren schoenen Blumentoepfen. :-)Gruesse vomRitter, der jetzt gleich heimfaehrt und seine halbe Wassermelone verdrueckt, die er noch im Kuehlschrank hat. :-)

Gruesse vom

Ritter
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#20
Orangenbaum

Ein Apfelsinenbäumchen im Haus zu haben, das wünschen sich viele. Es ist auch gar kein großes Problem, sich eine solche Pflanze zu beschaffen, denn viele Garten-und Blumengeschäfte bieten sie in zahlreichen Sorten an. Was dann aber oft ein Problem darstellt, ist die angemessene Pflege dieser "Sonnenkinder".
Diese Bäumchen verlangen ein gleichmäßig feuchtes Erdreich. Selbstverständlich muß stauende Nässe vermieden werden. Es darf also niemals Gießwaser im Untersatz übrig bleiben. Kränkelnde Pflanzen leiden meist unter Licht-,Wasser-und Nährstoffmangel. Dazu kommt häufig ein starker Schildlausbefall. Dieser Schädling ist der ärgste Feind und nur dann wirksam zu bekämpfen, wenn die Pflanze ständig genau nach ihm abgesucht werden, damit rechtzeitig eingriffen werden kann. Sehr stark befallene Bäumchen sind allerdings nicht mehr zu retten.
Der Topf darf nicht zu klein sein, und eine kräftige, aber lockere und durchlässige Erde ist Vorraussetzung für ein gutes gedeihen.
Wichtig ist auch ein sehr heller Standort, doch hinter Glas muß bei direkter Sonne für Schatten gesorgt werden.



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