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Placenta und andere Tierleichenteile
#1
Und weiter gehts mit den widerlichsten Machenschaften die sich eine geldgierige Industrie ausdenken kann. Selten soviel Perversion auf einem Haufen gesehen.

Dieser Beitrag ist den tapferen Frauen daheim gewidmet die noch immer wissen das nur die Natur selbst die eigene Schönheit bewahren kann.
Und er ist natürlich auch für alle die gerade ahnungslos Tierleichen auf der Haut tragen.


Dieser Ausschnitt, auch von Peta.de, hat mich nun neugierig gemacht. Obwohl es nicht einmal die Spitze des Eisberges ist:

Zitat:Placenta. Placenta Polypeptides Protein. Afterbirth. Plazenta. Nachgeburt.
Enthält die Ausscheidungsstoffe des Fötus. Wird vom Uterus geschlachteter Tiere gewonnen. Tierische Plazenta ist in der Verwendung stark verbreitet bei Hautcremes, Shampoos, Gesichtsmasken, etc. Alternativen: Kelp-Alge. (Siehe Alternativen zu tierischen Fetten und Ölen.)

Appetitlich stimmts? Schon allein die vorstellung sich das in die Haare zu schmieren.

Doch es geht direkt weiter, wer meinte das sei das einzige Grauen, der hat sich getäuscht.

Ein weiterer Text von:
http://freiheit-fuer-tiere.de/zeitschriftausgaben/ausgabe207/kosmetikohnetierleid/index.html

Zitat:Wer wünscht sich nicht eine schöne, jugendlich frische Haut? Darum wird für Hautpflegeprodukte viel Geld ausgegeben. Doch wissen wir, was wir uns da eigentlich ins Gesicht cremen? Würden Sie sich für eine straffere Haut Schlachtabfälle, zermuste Tierhäute und zermahlene Hühnerfüße ins Gesicht cremen? Und würden Sie sich mit Schlachtfetten und zermahlenen Tierknochen waschen wollen?


Tierleid auf Ihrer Haut?

Sie sind entsetzt und rufen: »Nein, das ist ja ekelig! So etwas kommt auf keinen Fall auf meine Haut...«! - Dann schauen Sie sich doch mal in Ihrem Badezimmer um: Enthält Ihre Gesichtscreme Collagen, das ja immer so vollmundig in der Werbung als Mittel gegen Fältchen und Anti-Aging gepriesen wird? Collagen, das man in den vielen Hautpflegeprodukten findet, wird in der Regel (es gibt auch pflanzliches Collagen) aus Tierhäuten und zermahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die Substanz legt sich wie ein Film über die Haut und spendet der Haut Feuchtigkeit, was aber mit anderen Substanzen pflanzlicher Herkunft auch oder sogar noch besser gelingt. Bei Collagen-Anti-Aging-Anwendungen werden übrigens zermuste Rinderhäute mit einer dünnen Nadel in die Haut gespritzt.

Oder enthält Ihre Bodylotion oder ihre Sonnenmilch Elastin? Elastin ist ein ähnliches Protein wie das Collagen und wird ebenfalls aus Teilen von toten Tieren (Haut, Sehnen, Bändern) gewonnen. Für »maritimes Elastin« werden tote Fische zermust.

Und wie sieht es mit Ihrer Seife und Ihrer Reinigungslotion aus? Talg, Schmalz und Knochenfett - alles aus toten Tieren - sind die Hauptbestandteile eines herkömmlichen Seifenstücks oder eines Reinigungsmittels.

[COLOR=red]Doch die Palette reicht noch weiter: Für Anti-Aging-Cremes wird Placenta (Gebärmutter getöteter Tiere) verwendet. Tierhaare für Pinsel, Nackensehnen - alles kommt in der Kosmetik zum Einsatz.[COLOR=red] Für Kaviarkosmetik wird übrigens der Stör bei lebendigem Leib aufgeschnitten - und der Nutzen ist mehr als fraglich!

Den Tieren, deren Inhaltsstoffe sich in unseren Kosmetika finden, wurden in der Massentierhaltung und bei der Schlachtung unglaubliches Leid angetan. Somit cremen wir uns letztlich auch dieses Tierleid, diese Qualen auf unsere Haut.

Doch wir wollen ja bei der Placenta bleiben...

Hier noch ein englischer Text, den ich aber für unsere russischsprachigen Mitglieder so gut es geht versucht habe zu übersetzen:
Alle die schwache Nerven oder einen schwachen Magen haben, gar nicht erst weiterlesen.

Zitat:What Goes With Your Own Placenta, Red Wine or White?
Posted by Karen Murphy

After my youngest son was born, my midwife held up my placenta to me so I could see it and invited me to look closer. I looked. It was like a huge slab of...organ. Liver? She held it lovingly, as if it was as precious as what I was holding, the tiny breathing brand-new human who had just made his entrance into the world.

Look! Placenta! gestured my midwife. Look what was inside you!

But look what I have, I gestured back with silent indifference, slightly adjusting my hold on my son. I'm pretty sure what I have is better.

Want to take it home? she asked.

I had heard of this, of course. Women who bury their placentas under a full moon, or under a tree, maybe. A spiritual thing. While aspects of that were certainly appealing to me, there was the problem of the...meatishness of it all. Ew.

So! On Mothertalkers there's a discussion of a practice called placentophagy, where the placenta is dried and processed into capsules to be consumed by its original owner. To ward off postpartum depression. Those who have tried it swear by it. (After all, it's good enough for Tom Cruise!) I totally have an open mind to things like this, only I will tell you right now that it's not for me. So what if most mammals consume their own "afterbirth"? Aren't they just being, I don't know, tidy?

So what do you think? Have you done this? Know anyone who has? 

Übersetzung:

Was passiert mit deiner eigenen Plazenta, roter oder weißer Wein?

Nachdem mein jüngster Sohn geboren war, hielt meine Hebamme meine Plazenta zu mir nach oben, sodass ich sie sehen konnte und lud mich ein sie näher zu betrachten.
Ich schaute. Es schien wie eine große organische…Platte. Leber? Sie hielt es lieblich, als wenn es so edel wäre wie das was ich hielt, den winzig atmenden brand neuen Menschen, welcher gerade erst seinen Einstieg in diese Welt gemacht hatte.

Schau! Plazenta! Gestikulierte meine Hebamme. Schau was in dir war!

Doch schau was ich hier habe, gestikulierte ich zurück in derselben Weise, leicht andeutend dass ich meinen Sohn hielt. Ich bin mir sehr sicher das, dass was ich habe besser ist.

Möchten sie es nach hause nehmen? Fragte sie mich.

Ich hatte davon natürlich gehört. Frauen die ihre Plazentas unter den Vollmond legen, oder unter einen Baum vielleicht. Eine spirituelle Sache. Während einige Aspekte davon mich bestimmt ansprachen, gab es noch von all diesen das Problem der…Einfleischung.

Also! Auf „Mothertalkers“ (vermutlich Internetseite) ist eine Diskussion über die so genannte Praktik genannt „Placentophagy“, wo die Plazenta getrocknet und zu Kapseln verarbeitet wird, um dann vom ursprünglichen Eigentümer konsumiert zu werden. Um damit die Depression nach der Geburt abzuwehren. Die welche es probiert haben, schwören darauf. (Wie auch immer, es ist gut genug für Tom Cruise!) Ich habe meinen Geist nun völlig zu solchen Sachen geöffnet, ich will euch nur jetzt sagen dass so etwas nichts für mich ist.
Also was ist wenn die meisten Säugetiere ihre eigene Nachgeburt konsumieren? Sind sie einfach nur, ich weiß nicht, ordentlich?

Also, was denkt ihr? Würdet ihr das tun? Kennt ihr irgendjemanden der es getan hat?
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Auch wenn mich der Vergleich mit den Säugetieren etwas stutzig gemacht hat, finde ich es immernoch ekelig. Vorallem weil es extra Kochrezepte im Internet dafür gibt, doch die will ich euch lieber ersparen. *schüttel, bäh*
Jedoch erklärt der letzte Text wie man auf die kranke Idee kommt soetwas in Kosmetikartikel einzuverarbeiten.

Vorallem da auch schon menschliche Plazenta in Kosmetikartikeln drin war.


Meine Quellen:

http://www.babble.com/CS/blogs/strollerderby/archive/2007/07/25/what-goes-with-your-own-placenta-red-wine-or-white.aspx
http://freiheit-fuer-tiere.de/zeitschriftausgaben/ausgabe207/kosmetikohnetierleid/index.html
und
http://www.peta.de


Freundliche Grüße

Benu
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#2
Es zeigt wie immer die Abartigkeit der Masse...

Ich kann nur dazu sagen, daß ich beim Kauf meiner Produkte darauf achte, was ich in meinen Korb lege. Naturkosmetik-Produkte helfen beim Überblick mit einem Siegel, was auf ein rein pflanzliches Produkt hinweist. Dazu kenne ich auch zwei begabte Kräuterhexen aus diesem Forum, die mit Liebe ihre Produkte herstellen und auch zum Kauf anbieten. Da weiß ich auf jeden Fall was ich mir auf die Haut schmiere ... ! ... und diese Produkte kann ich dann aus eigener Erfahrung auf jeden Fall weiterempfehlen!

Finde Dich selbst!
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