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Rabenvögel
#11
Aber die Sitten sind doch ziemlich ähnlich? He wie bei allen Heidenvölkern. Das ist ein Riesen-Heiden-Raben-Spaß!

alexis sorbas
EigenSinnige Frauen
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#12
Naja, eine besondere Ähnlichkeit zwischen Sonnengottheiten und der so gar nicht sonnigen Macha/Morrigan wage ich zu bezweifeln. Die alten Iren hätten das vermutlich ähnlich gesehen.
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#13
Solange die Raben um den Birnbaum kreisen *lacht*


...aber Herr Sonne ist doch der Bruder der Mondin und Baldur ist der Bruder von Höd. Wie ähnlich oder unähnlich sind sich die Geschwister also?
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#14
Hm...jaja, schon klar, zwei Seiten ein und derselben Medallie. Wobei diese beiden Aspekte bei den irischen Gottheiten, denke ich, eher in der Person des Lugh vereint sind, dessen Symboltier ja interessanter Weise ebenfalls der Rabe ist *grübel*. Doch, jetzt wo Du`s sagst; eine auffällige Übereinstimmung, die für sich spricht.
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#15
Die Wolfsvögel
[Bild: wolfrabe.gif]
Biologen haben bei Arbeiten mit zahmen und wilden Raben festgestellt,
daß sie Intelligenzleistungen annähernd wie Schimpansen haben.
Für Tiere mit einem so kleinen Gehirn höchst beachtlich.

So waren die Raben für Naturvölker bei der Jagd ein Wild-Anzeiger.
Die Raben lebten schon seit Urzeiten mit den Wölfen in Beute-Symbiose.
Die Raben haben begriffen, daß Jäger und Beute auch für sie Nahrung bedeutet, daher haben sie dieses Verhalten entwickelt.
Später wurde dann auch der Mensch als Symbiont akzeptiert.


Für die Wikinger war der Rabe ein Siegessymbol,
und für einige Indianer Nordamerikas war er der "Thunderbyrd", der Donnervogel.
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#16
Zitat:Bei den Kirchevätern Symbol für den Sünder; sein Schrei wird legendär als "cras, cras!" (lat. für "Morgen, morgen!" im Sinne von: "Nicht heute!") und damit als Verlockung, die Verwirklichung eines guten Vorsatzes hinauszuschieben, verstanden. In der Bibel ist der Rabe auch Werkzeug <span style='color:red'> dessen,dessen Name nicht genannt werden darf (im Weiteren der Unnennbare genannt) </span> bei der Versorgung des Propheten Elija (1 Kön 17,4). <span style='color:red'>der Sohn des Unnennbaren</span> lehrt: "Seht auf die Raben: Sie säen nicht und ernten nicht, sie haben keinen Speicher und keine Scheune; denn <span style='color:red'>der Unnennbare </span>ernährt sie. Wie viel mehr seid ihr wert als die Vögel!" (Lk 12,24). Weil er die Finsternis mehr liebt als das Licht, ist der Nachtrabe auch Symbol für <span style='color:red'>den Sohn des Unnennbaren</span>, der die Sünder und Heiden mehr liebt als die "Gerechten". Als mythologisch weiser Vogel ist der Rabe Attribut von Heiligen (z.B. Benedikt v. N.).


Die Zensuren sind von mir...ich hoffe, ich habe nichts vergessen.

Ist das nicht erstaunlich, wofür ein einziges Tier in ein und derselben Religion stehen kann?
Zeigt auf jeden Fall, dass der Rabe ein bemerkenswertes Tier ist. Sonst wäre nicht so viel über ihn geschrieben worden. Lächeln
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#17
In Sanssouci am Schloss Charlottenhof findet man besonders viele Raben. Und sie freuen sich jedesmal über ein paar Nüsse.

   


   


   


   


   
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#18
(19.07.12015, 12:24)Cnejna schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Rabenv%C3%B6gel?pid=48597#pid48597In Sanssouci am Schloss Charlottenhof findet man besonders viele Raben. Und sie freuen sich jedesmal über ein paar Nüsse.

Raben und Krähen nicht füttern. Das ist eine Einmischung in die Natur, die Ungleichgewichte hervorruft.
Wenn Raben zugefüttert werden, vermehren sie sich zu stark, und verdrängen andere Lebewesen. Bei uns in der Siedlung füttert jemand schon lange Raben, sie sind extrem viele inzwischen. Hier ist kein anderer Vogel, der noch ungestört von Raben brüten kann, zur Brutzeit sind die die halbe Zeit damit beschäftigt Rabenangriffe abzuwehren. Auch Niederwild wird verdrängt, da die Raben die Nahrungsgrundlage zusammenfressen. Eichhörnchen und Co sind inzwischen schon richtig selten hier, Dachse und ähnliches gar nicht mehr vorhanden.

Um meinen Einflussbereich zu schützen, werfe ich inzwischen Kiesel nach den Raben, sobald ich sie in meinem Revier sehe. Denn genauso wie sie sich merken wo und von wem sie gefüttert werden, merken sie sich wo sie nicht willkommen sind. Lieber wärs mir natürlich wenn niemand selektiv zufüttert, alles im Lot wär, und ich sie in Frieden lassen könnt. Ist halt leider nicht so, drum muss ich diese wunderbaren Wesen hier in die Schranken weisen, weil ein anderer Mensch nicht nachdenkt über seine Handlung.
Wenn du die Geheimnisse des Universum finden willst, dann denke in Form von Energie, Frequenz und Schwingung
Nikola Tesla
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#19
(20.07.12015, 11:09)Katanka schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Rabenv%C3%B6gel?pid=48602#pid48602Raben und Krähen nicht füttern. Das ist eine Einmischung in die Natur, die Ungleichgewichte hervorruft.

Niemand füttert hier Raben. Das ist ein klassischer Fall von Fehlinterpretation.
Tue was immer ich will!
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Es bedanken sich: Benu
#20
Zitat:Eichhörnchen und Co sind inzwischen schon richtig selten hier, Dachse und ähnliches gar nicht mehr vorhanden.

Hast Dir ja einen Sündenbock herausgesucht (Raben).
Hat irgendwie den Beigeschmack von chr***licher Gedankenlehre.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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