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Re: Die Funde im Stellmoor
#1
Zitat:Cat hatte geschrieben:

Im norddeutschen Stellmoor in der Nähe von Hamburg fanden Archäologen in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts bei Ausgrabungen Tierknochen (vor allem vom Rentier), Rentiergeweihe und zwei mit Steinen beschwerte Rentiere. Diese Funde stammten aus der Jungsteinzeit (etwa vor 14000 Jahren). Außerdem fand man aus der Spätsteinzeit etwa 12000 Jahre alte Reste von etwa 650 Rentieren sowie einen auf einen Holzpfahl gesteckten Rentierschädel.

Könnten diese Funde ein Hinweis darauf sein, daß es bereits vor 14000 Jahren Opferungen und Verzehr von Tieren gab? Falls da so wäre, dann müßte man den Verfall des Menschen vom Früchte- zum Fleischesser früher datieren als bisher üblich. Zumal es auch Höhlenbilder aus der Steinzeit gibt, welche Menschen bei der Jagd auf Tiere zeigen.

Wann ist nun tatsächlich der Mensch entartet und begann mit dem Töten von Tieren?

Zitat:Violetta hatte geschrieben:

Ein auf Holz gesteckter Schädel ist eine Warnung bzw. eine territoriale Grenze.

Ein Nachtrag von mir. Es gab viele Kulturen seit die Erde existiert. Städte in der Antarktis, die vor 20.000 Jahren bewohnt gewesen sein sollen, sagenhafte frühere Hochkulturen. Wie sie lebten, was sie aßen und dachten bleibt wohl für immer ein Geheimnis - ebenso was die Fundstücke im sogenannten Stellmoor betrifft. (Das Moor war zudem ein beliebter Hinrichtungs- und Freitodplatz.) Man ist hier auf logische Vermutungen angewiesen, wenn man diese Funde auswerten und analysieren möchte. Spekulationen und Hypothesen.

Anatomie und Körperbau des Menschen geben hingen eindeutige und klare Auskunft über die ursprüngliche und natürliche Ernährung des Zweibeiners.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#2
Vielleicht kann man trotzdem etwas mehr dazu ausführen. Mal sehen ob das auch im "verdaulichen" Rahmen geht.

Ich probiere es mal:

1. Die zugeordnete Zeit wird nach heutiger Zeitrechnung unternommen und ist daher fehlerhaft.

2. Es wird nicht bestritten, daß es vor 20.000 Jahren (nach heutiger Zeitrechnung) bereits Carnivoren/Kannibalen usw. gab. Das ist eben das, was wir hier unter "Brut" bezeichnen.

3. Das Problem ist, das prähistorische "Hochkulturen" unterschlagen werden und auch prähistorische Niederkulturen. Die und deren Nachfahren haben sich komplett unterschiedlich entwickelt.

4. Ein weiteres Problem ist, daß magische und spirituelle Belange der Ernährung völlig außer Acht gelassen werden.

Daraus folgt für mich: Mit dem heutigen Geschichtswissen und der Analyse von Funden kommt man nicht weiter. Wenn man wissen will welche Ernährung natürlich/normal für Menschen ist, dann muß man sich dessen Körperbau, Anatomie, Verdauungssystem und auch das sogenannte Säuren/Basen-Verdauungssystem im Körper des Menschen mal genau ansehen.
Fulvia Flacca Bambula
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#3
Davon abgesehen ist es voellig egal was irgendwer vor 15.000 Jahren gegessen hat. Der war halt ebenso dumm wie heutige Fleischesser. Keiner Wunder, dass er im Moor geendet ist.

Zu Fulvias Punkt 4: Ein weiteres Problem ist, daß magische und spirituelle Belange der Ernährung völlig außer Acht gelassen werden. moechte ich noch ausfuehren, dass abgeguckte Rituale eben auch falsch interpretiert wurden. Es kam vor, dass sich ein Magier oder eine Priesterin aus spirituellen Gruenden von den Getreuen nach dem koerperlichen Tod aufessen lassen musste, um voellig weg zu sein. Manchmal gab es halt keine andere Moeglichkeit. Unwissende oder Halbwissende haben das manchmal mitbekommen und daraus voellig falsche Schluesse gezogen.
EigenSinnige Frauen
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#4
Zitat:Anatomie und Körperbau des Menschen geben hingen eindeutige und klare Auskunft über die ursprüngliche und natürliche Ernährung des Zweibeiners.

Und auch der Instinkt! Ein Allesfresser würde eine Schnecke, Made oder einen Frosch, der ihm vor die Nase kommt, herunterschlingen. Der Mensch jedoch tut dies nicht, weil er einen instinktiven Ekel vor dem Verzehr eines lebenden, ungekochten Tieres empfindet. Eine Frucht oder Nuss jedoch pflückt er gerne und ißt diese in ihrem natürlichen Zustand, ohne irgendein Ekelgefühl.
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#5
Wieso sollte sich ein Magier oder eine Priesterin aufessen lassen um "weg" zu sein? :?:
Damals gab es doch sicher schon Feuer?

Also einfach die sterblichen Überreste verbrennen.
Ich kenne dieses Menschenleichenessen nur in dem Zusammenhang, daß man die Kräfte und Stärken des Toten in sich selber aufnehmen wollte.

Oder wie es bei den Azteken war.
Hier dienten Menschenopfer als Terror, damit unterworfenen Völker Angst hatten und Steuer bezahlten damit sie nicht geopfert wurden. Oh

Ich muß gestehen, das Thema Menschenopfer ist für mich eine der am schwersten begreifbare und vorallem akzeptierbare Tatsache des Heidentums, da ich jeglichen Leichenverzehr (sowohl Menschen als auch Tierleichenverzehr) ablehne.
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#6
Man sollte nicht alles glauben, was so über die Menschenopfer behauptet wird. Vieles ist kristliche Greuelpropaganda.
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#7
Zitat:Wieso sollte sich ein Magier oder eine Priesterin aufessen lassen um "weg" zu sein?
Damals gab es doch sicher schon Feuer?

Das war nicht immer möglich. Bevorzugt wurde natürlich Feuer & Wasser eingesetzt, um Tote, die keinesfalls dem Feind in die Hände fallen durften, verschwinden zu lassen. Es gab jedoch Ausnahmen, wenn es wie gesagt keine andere Möglichkeit gab. Wichtig war, daß der Körper der Hohenpriesterin, Priester, Anführer usw. nicht entweiht und keinesfalls in magische Feindeshand fallen durfte.

... na dann: Guten Appetit. Ogrins
Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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#8
Es hat auch damit zu tun, daß unterschiedliche Götter/Priester unterschiedliche Lehren verbreiten. Daraus entstehen Kulturen z. B. die der Carnivoren. Auch minderbemittelte Zuchtbrut wie Neandertaler usw. haben ihren Teil zur Carnivoren-Kultur beigetragen. Die Menschheitsentwicklung ist eben nicht so geschehen wie sie heute in den Lehrbüchern steht. Immer wieder wurde irgendwo Brut ausgesetzt, die auf die eigenartigsten Ideen kamen - bis hin zum Herz fressen, um die Kraft des Wolfes zu übernehmen und ähnlichen Schwachsinn.
Sei!
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#9
Die Jagd nach dem Ursprung des Lebens

http://web.de/magazine/wissen/mensch/13882890-die-jagd-nach-dem-ursprung-des-lebens.html?cc=000010137700138828901ECvzk#.A1000027

(cfl /ah) – Mitte Oktober bricht das “British Antarctic Survey”-Team in die Westantarktis auf. Ziel der Mission: die Erforschung des Ursprungs des Lebens. Die Wissenschaftler reisen hierfür zum Ellsworth-See, der einige seiner Geheimnisse preisgeben soll. Der See liegt rund drei Kilometer unter einer dicken Eisschicht und ist seit etwa einer halben Million Jahre von der Außenwelt abgeschnitten.”Wenn wir Leben in dem Rest der Biosphäre dort unten finden, dann kann uns das etwas über den potenziellen Ursprung des Lebens auf der Erde sagen und Hinweise auf die Entwicklung von Leben in außerirdischen Umgebungen bringen”, ist David Pearce gegenüber dem Wirtschaftsmagazin “Bloomberg” von dem Sinn der Expedition überzeugt.

Aber selbst wenn die Forscher nichts finden, hat das eine Aussage, wie der wissenschaftliche Koordinator der Gruppe weiß: “Wenn wir gar nichts finden, ist das noch aussagekräftiger. Dann können wir die Grenzen festlegen, wann Leben auf diesem Planeten nicht mehr möglich ist.”


Paganlord meint: Die Frage ist doch: Was wird hier tatsächlich gesucht?
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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