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Sage An, Du Böser Mann
#1
Sage an, du böser Mann

Sage an, du böser Mann -
was soll dein Hass?
Dich lenkt doch dein Neid
Auf jeden, der nur Gutes will,
du bist krank im Herzen!
Nur, wer dir folgen kann
Ohn´ Unterlass,
Den verschonst du mit Streit!
Sucht sich einer eig´ne Wege,
dann bringt dir das Schmerzen!
Mach nur weiter! Du büßt bald deine Sünden!
Das bringt den Guten nie vom Wege ab,
wenn er den Pfad der Tugend will gehen.
Du wirst´s hören, wenn´s bald alle verkünden:
"Er allein hat Schuld an dem Übel,
er kann nichts außer Zwietracht nur säen."
Guter Mann, dir gönne ich gutes Leben!
Dem Neider nur Neid
Und endlosen Streit,
Bosheit kann nichts außer Bosheit geben.



Das Ziel vor Augen!
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#2
Oh spricht hier jemand von sich selbst? Also wenn man deine letzten Beiträge zum Thema Liebeszauber liest, was du da Abnoba so alles an den Kopf wirfst, da könnte man das glatt meinen. Oder kennst du sie und musst dein Mütchen kühlen? Rofl

Inka
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#3
Weder noch.
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#4
Was mich ziemlich beschäftigt ist die Frage, ob es so etwas wie die reine Bosheit gibt.
Machtmißbrauch vor dem Hintergrund, daß derjenige, der mißbraucht, sich selbst schlecht fühlt - in Ordnung, das ist die allgemein bekannte Motivation.
Und wenn die wegfällt, bzw. ist es überhaupt möglich, daß die wegfällt?
Kann sich eine unkontrollierte Emotion ganz aus sich selbst heraus am laufen halten?
Der Verstand sagt mir, Bosheit, die ihre eigene Triebkraft ist, kann es nicht geben.
Allerdings bin ich einige Male auf etwas gestoßen, daß sich ganz anders anfühlte.
Wirklich 100%ig schlüssig bin ich mir da also nicht *vorsichhingrübelzweifelt*.
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#5
In der Welt der Polaritäten gibt es sehr wohl Bosheit, die sich aus sich selbst heraus motiviert, so meine Ansicht.
Wenn ich mir Piekenpaule und seine Bande betrachte, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als davon auszugehen, daß die sehr, sehr pöse sind.

Salve Bragi
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#6
Meine Meinung ist sogar, daß sowohl Gut und Böse bereits innerhalb dieser Realität eine Manipulation sind. Diese Dinge haben nicht einmal eine Substanz in der Polarität. Mit "gut" sein und "böse" sein kann gleichermaßen manipuliert werden, wo liegt also der Unterschied? Natürlich gibt es das Hell-Dunkelprinzip hier auf dieser Erde, aber das kann auch ganz neutral angewendet werden.

Kommt aber darauf an, wie man Gut und Böse definiert. Für mich sind das inzwischen nur noch leere Phrasen, die bei mir keinerlei Reaktionen hervorrufen.
Das Problem mit "Gut" und "Böse" ist nämlich, daß diese Phrasen viel zu sehr vorbelastet sind mit irgendwelchen logischen Regeln. Siehe Gebote bei den ganzen Religionen.
Ist Selbstmord immer böse? Nein ist er nicht aber manchmal schon.
Ist jemanden zu quälen immer böse? nein ist es nicht aber manchmal schon.
Ist Ehebruch immer böse? nein ist er nicht aber manchmal schon.
Ist Helfen immer gut? Nein ist es überhaupt nicht aber manchmal schon.
Ist Nächstenliebe immer gut? Ist es das jemals?
etc.

Vieles, was als "böse" bezeichnet wird, ist in wirklichkeit ein Grundrecht des Menschen. zum Beispiel Rache. Rache ist ein natürlicher Impuls der seine Richtigkeit hat.

Heutzutage ist man also dazu übergegangen bestimmte Handlungen und Taten als pauschal gut oder böse zu deklarieren. Und genau das ist der Fehler. Das Ying-Yang Prinzip in den Kampfkünsten oder in der östlichen Philosophie (welche eigentlich unsere eigene, von den "Germanen" entwickelte Philosophie ist), besagt lediglich, daß sowohl das dunkle, zerstörerische, barbarische als auch das helle schaffende aufbauende gleichermaßen integriert und gemeistert werden muß, um eine gesunde mächtige und harmonische Einheit in sich selbst zu entwickeln. Das waren auch die Maxime in der westlichen "Antike". Da war das Starke, welches auch das Potential zur Gewalt miteinschließt, noch gut.

Man müßte den Inhalt von Böse neu definieren.
Böse ist es zum Beispiel aus egoistischen Motiven die Loyalität zu seiner Gemeinschaft (Familie, freunde etc.) zu brechen.
Böse ist ganz einfach aus Schwäche heraus zu handeln und zu denken, den Emotionen zu gehorchen.
Gut ist die innere Stärke, das natürliche instinktive Verhalten.


Es gibt auch starke Böse (der ehrenvolle Feind!). Aber diese Sorte hat dennoch eine fundamentale Schwäche, einen fundamentalen Komplex, sonst wäre deren Motivation nicht verwerflich.

Grüße



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#7
Bragi schrieb:In der Welt der Polaritäten gibt es sehr wohl Bosheit, die sich aus sich selbst heraus motiviert, so meine Ansicht.

*nickt*
Auch wenn es sich mit meiner Logik wahrlich überhaupt nicht verträgt, mein Bauchgefühl sagt mir das Gleiche.
Ich neige wohl dazu, für jegliche Art von Boshaftigkeit Entschuldigungen, oder doch wenigstens Erklärungen zu suchen.
Vielleicht ist das einfach leichter, als sich mit dem Gedanken abzufinden, daß eine Art der Bosheit existiert, die außer sich selbst kein Warum benötigt *bißchen ratlos schulterzuckt*.

Zitat:Wenn ich mir Piekenpaule und seine Bande betrachte, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als davon auszugehen, daß die sehr, sehr pöse sind.

Meinst Du?
Ich weiß nicht, die finde ich eher einfach sehr armselig.
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#8
@ Nuculeuz:

Wenn ich von Boshaftigkeit spreche, meine ich damit nicht unbedingt das ausagieren bestimmter Verhaltensweisen.
Ich versuche damit eher eine Grundhaltung zu definieren und das, ohne da ein Werturteil reinbringen zu wollen.
Statt dessen könnte man auch das Wort Grausamkeit einsetzen. Damit ist im Endeffekt genauso bezeichnet, was ich meine, aber man gerät nicht so sehr in dieses hell/dunkel-Denken.
Ich sehe Bosheit nicht als `böse`.
Nichtsdestotrotz ist sie da und ein treffenderer Name dafür fällt mir leider auch nicht ein.
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#9


Wenn es um ursächlich Böses geht, dann wären wir shon wieder bei der Chaosgöttin Tiamat und dergleichen.

In der Esoterikszene gibt es seit geraumer Zeit den Begriff "bedingungslose Liebe" (auch "unpersönliche Liebe"), Liebe, die nicht frägt sondern einfach ist. Im Endeffekt geht das dann schon wieder Richtung "JSU-Liebe" und so weiter.
Hier liegt ein kleiner bzw. großer Irrtum im Sinen eines Mißverständisses vor.
Ich hatte dann nämlich diese bedingungslose Liebe in den bedingungslosen Haß umgedreht und schon standen alle ratlos da und wußten wieder nicht, was ist "Wahrheit".

Ich selbst habe Erfahrung mit diesem Gefühl der "All-liebe" aber auch des "All-Hasses".
Beides sind sehr mächtige emotionale Zustände.
Unsere Logik gaukelt uns dann aber vor hier sei eine "Liebe" am Werk.
Dieser Bewußseinszustand ist für mich erreichbar, wenn ich mich mit meinem Umfeld, also allen Menschen um mich herum in eine kollektive Einheit begebe. in diesem Moment "verstehe" ich die Menschen, deren Qualen und Freuden. Ein tiefes Gefühl der Verbundenheit gepaart mit einem Gefühl des Wohlwollens entsteht. Das ist aber auch gefährlich.
Danach polte ich das ganze um in den All-Haß. Auch hier ein tiefes Gefühl der Verbundenheit aber auf der Basis einer anderen Schwingung.
Jetzt verstand ich die Jämmerlichkeit der Würmer und wollte sie alle vertilgen. Auslöschen und zerstören, das war es, was mein Bewußtsein ausfüllte. Einfach so. Ich hatte auf niemanden persönlich eine Wut, sondern einfach auf die gesamte Existenz, die es verdient, zerstört zu werden. Es ist das ultimativ "Böse", hat aber etwas Reines an sich.
Es war schwer für mich, aus diesen "Initiationen" wieder herauszukommen. Selbst heute muß ich mit den Echos kämpfen.

Diese Erfahrungen beweisen (zumindest für mich), daß selbst die unpersönlichen Höhen und Abgründe in dieser Welt nicht der Weisheit letzter Schluß sind. Es ist das Höchste der Emotionen aber die Neutralität in Ihrer Essenz ist erst der echte Gral.


Grüße




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#10
Zitat:Böse ist es zum Beispiel aus egoistischen Motiven die Loyalität zu seiner Gemeinschaft (Familie, freunde etc.) zu brechen.
Böse ist ganz einfach aus Schwäche heraus zu handeln und zu denken, den Emotionen zu gehorchen.

Es ist nicht böse, es ist ehrenlos.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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