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Schokolade
#11
Entscheidend für die Frage sind die Inhaltsstoffe und deren Auswirkung. Leider gibt es hunderte Stoffe, die in kleinsten Mengen in der Schokolade sind. <span style='color:red'>Über die meisten davon liegen keine Erkenntnisse vor, und auch bei der Beurteilung der bekannten und teilweise erforschten Stoffe gehen die Meinungen auseinander. Wie genau diese Stoffe in so komplexen Verbindungen wie Schokolade wirken, ist umstritten. </span>


Theobromin
Als anregende Substanz wird Theobromin oft mit Koffein verwechselt; es hat aber eine deutlich andere Wirkung auf den Organismus da es mild und dauerhaft anregend aber auch stimmungsaufhellend wirkt. Es kommt in Kakao und Schokolade in ungefährlichen Mengen vor so dass man es nicht überdosieren kann. <span style='color:red'>Das gilt allerdings nur für den Menschen denn Tiere wie zum Beispiel Hunde oder Pferde verarbeiten die Substanz viel schlechter und darum kann sie für sie sogar tödlich sein. </span>

Phenylethylamin
Diese beiden Stoffe befinden sich zum Beispiel auch in Haschisch und Morphium und wirken auf die Teile des Gehirns, die für Glücks- und Lustempfinden verantwortlich sind. Die in Schokolade gefundenen Mengen sind allerdings so gering, dass <span style='color:red'>angeblich keinerlei Suchtgefahr besteht.</span>

Salsolinol
Die Wirkung von Salsolinol ist bislang unklar. In Schokolade fand man es an der Humboldt Universität Berlin, als man sich mit Alkoholkonsum beschäftigte. Tatsache ist, dass jeder Mensch einen natürlichen Salsolinolspiegel hat. <span style='color:red'>Wie dieser wirkt, wozu er gut ist und ob der Bedarf an Salsolinol durch die Nahrung gedeckt wird, ist bislang nicht bekannt und bleibt abzuwarten.</span>

Polyphenole (Gerbstoffe)
Bei den Polyphenolen handelt es sich um die gleichen Gerbstoffe, die auch Rotwein und grünen Tee zu überaus gesunden Nahrungsmitteln machen sollen. In Laborversuchen (im Reagenzglas durchgeführt, nicht an Menschen) konnten Wissenschaftler die überaus positive Wirkung dieser Gerbstoffe nachweisen. Sie fangen die sogenannten aggressiven Radikale ab und beugen so Krebs und Herzinfarkten vor. <span style='color:red'>Bewiesen ist auch, dass die in der Schokolade enthaltenen Polyphenole ins Blut gelangen, was genau sie dort machen, ist aber genau wie bei Rotwein noch immer umstritten und nur schwer nachzuweisen.</span>

Lieben Gruß Muninn

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