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Schwarzarbeit
#1
Finanzminister Eichel will Schwarzarbeit jetzt als Straftat bewerten und somit verstärkt gegen diese vorgehen.
Auf der einen Seite kürzen sie soziale Leistungen und auf der anderen gelten die Bundesbürger dann als vorbestraft, wenn sie sich durch Schwarzarbeit ihre Existenz sichern, weil der Staat über jeden Verdienst mit seinen Steuern herzieht, so daß am Ende die Hälfte weg vom Verdienst weg ist.

Hurra Deutschland!
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#2
Mal abgesehen von der Art der "Bestrafung" die sich Eichel da ausgedacht hat, findest du es bei jedem "Schwarzarbeiter" verwerlich ihn zu verurteilen das er "Schwarzarbeit" ausübt, oder nur bei gewissen Gruppierungen wie z.b. Sozialhilfeempfängern?
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#3
Also normalerweise empfinde ich Schwarzarbeit als absolut sozialschädlich. Aber was ist in der Republik Absurdistan schon noch normal? Ich denke das Schwarzarbeit heutzutage eine Art Notwehr der Betroffenen gegen die staatliche verordnete Abzocke der Arbeitsleistung ist. Ich selbst würde nicht schwarzarbeiten, bin ich wohl nicht der typ dafür, aber ich würde auch niemanden beim Amt deswegen anschwärzen. Ich hätte sogar Verständnis dafür, auch wenn es letztendlich die "offiziellen" Löhne drückt. Aber wer zahlt die denn noch? Und überhaupt ist ja alles auch irgendwie so gewollt und eingefädelt. Denn wenn Schwarzarbeit hilft die Löhne zu drücken, dann hilft es letzendlich den Monopolkapitalisten, und wenn es denen hilft, haben die also auch ein Interesse an Schwarzarbeit, forcieren diese sogar. Der Bürger fäßt sich mal wieder an die eigene Nase, aber hoppla, schon wieder hereingefallen!



(Diese Nachricht wurde am 18.07.03 um 10:20 von Anubis geändert.)
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#4
Ich weiß, wie man Schwarzarbeit wirksam abschaffen könnte? Indem man Bargeld abschafft!!

Dann bräuchte man nur noch alle Konten kontrollieren, diese mit den Steuerabgaben abgleichen, und hätte den genialen Überblick.

Ob ich das einreiche? Oder ob Eichel sogar wollte, daß so Leute wie wir, da von selbst drauf kommen....

Und nochwas. Schwarzarbeit von Sozialhilfeempfängern. Ich glaube niemand ist freiwillig Sozialhilfeempfänger und macht sich auf diese Weise reich. Das tun andere via Diäten viel besser. Ich habe vorgestern einen ganz schlimmen Bericht im TV gesehen. Da ging es um Sozialdetektivinnen. Also solche Frauen, die hinter der Ecke stehen, und schauen, ob derjenige nicht doch noch irgendwo ein Handtuch zu viel zu hängen hat oder nebenbei doch noch einen "heimlichen" Freund/Freundin, die man dann als Lebensgefährten deklarieren könnte, um den dann zur Kasse zu bitten. In diesem TV Bericht wurden Sozialhilfeempfänger generell als "wenig vertrauenswürdig" dargestellt. Als wenn die alle von Charakter wegen lügen. Das es alles schreckliche Notsituationen sind, davon kein Wort in dem TV-Beitrag.






Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#5
Schwarzarbeit ist sozialschädlich und auch wiederum nicht. Das Ausmaß spielt eine wichtige Rolle. Im kleinen privaten Bereich stärkt es ein wenig die Kaufkraft des Einzelnen.

Jemand der einen Job hat und nebenbei noch Geld braucht und dadurch ein wenig "Schwarzarbeit" ausübt ist in meinen Augen nicht sozialschädlich. Meistens sind die Arbeitgeber Privatleute oder ganz kleine Firmen.

Sozialhilfeempfängern sollte im privaten Bereich schon die Möglickeiten nutzen, nur wenn Firmen ihnen Schwarzarbeit anbieten sollte es bestraft werden. Denn die sollten sie stattdessen einstellen und nicht unten halten. In dem Fall sollte man die Firmen belangen nicht die/den kleine(n) Frau/Mann.

Dann gibt es aber auch noch die kleinen Sozialschmarotzer die definitiv mit ABSICHT keine Arbeit haben wollen und den Staat abkassieren während sie "Schwarzarbeit" ausüben.

Zitat:Ich weiß, wie man Schwarzarbeit wirksam abschaffen könnte? Indem man Bargeld abschafft!!

Dann bräuchte man nur noch alle Konten kontrollieren, diese mit den Steuerabgaben abgleichen, und hätte den genialen Überblick.

Ob ich das einreiche? Oder ob Eichel sogar wollte, daß so Leute wie wir, da von selbst drauf kommen....

Na das ist ja mal ne tolle Idee. <img src="http://www.forennet.org/pro/images/smilies/cwm13.gif" alt="" />
Natürlich will der Eichel das! und wie! <img src="http://www.smiliez.de/images/2540.gif" alt="" />
(Diese Nachricht wurde am 19.07.03 um 19:14 von Samael geändert.)
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#6
Über das Thema habe ich mir auch schon viele Gedanken gemacht, denn ich kenne so einige von denen die Samael beschreibt. Auch richtige Sozialschmarotzer sind darunter. Was ärgert ist eigentlich folgendes. Die kassieren Arbeitslosenhilfe und gehen nebenbei auf dem Bau arbeiten und haben am Monatsende mehr raus als ich, die ich volltags arbeite und Steuern bezahle.

Trotzdem denke ich auch wie Paganlord schreibt das der Staat das teilweise absichtlich duldet um dann wieder irgendwelche Gesetze die uns alle treffen, also auch den braven Steuerzahler, zu verabschieden. Es ist ein Dilemma, aber es ist auch ein Bild unsriger heutigen Industriealter Zeit. Bei den Indianer gabs und gibt es sicherlich keine Schwarzarbeit. Was meinst Du Daphnee?


EigenSinnige Frauen
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#7
einen schönen guten Morgen!

Folgendes sollte man bedenken: Man geht das ganze Jahr arbeiten und drückt ein halbes Jahr Steuern in diesen Staat. Für was eigentlich??? Dieses System in dem wir leben tritt uns von vorn bis hinten in den Allerwärtesten und die meisten bedanken sich auch noch dafür. Die meisten wollen mich dann mit Argumenten überzeugen wie: "dann zieh doch in den Urwald bei die Hottentotten da" oder "die gehts doch hier so gut, du wirst doch hier sozial aufgefangen". Alles Sachen die ich hören mußte. Es sieht doch so aus, dass man gar keine andere Möglichkeit hat als sich diesem System anzupassen, oder besser gesagt diesem zu entkommen. Klar, man kann auch den ganzen Tag arbeiten bis man steinalt ist und sich dann fragen wo die Kohle geblieben ist. Eigentlich geht es doch darum, dass man hier so gut wie möglich über die Runden kommt. Es nervt mich ein wenig, dass der Lumpenstaat überall Kohle sehen will, für jeden Schnickschnack. Und gerade aus diesem Punkt finde ich Schwarzarbeit weder unmoralich noch verurteilenswert als einfach nur gerecht!

Ovanalon
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#8
hi ovanalon

lumpenstaat *grinst*

lichtvolle grüsse

alexis
EigenSinnige Frauen
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#9
eigentlich kann ich die von den medien losgetretene neiddiskusion über sozialbetrug nicht mehr hören.

sicherlich ist für jeden nachvollziehbar, dass bei über 8 mio personen, die deutsche sozialleistungen beziehen auch eine anzahl schwarzer schafe, sich unberechtigt bereichert.

aber um wieviel geld handelt es sich da je einzelfall?

im verhältnis zu den persönlichen bereicherungen unserer führungsschicht oder unserer ärzte ein sehr geringer teil.

die überversorgung unserer politiker, die ihre pensionsansprüche aus verschiedenen ämtern addieren können und so pensionen beziehen, die ein arbeitnehmer erst nach zahlung von höchstbeiträgen in 450! beschäftigungsjahren erwerben kann.

abfindungszahlungen an unsere politiker, die für 3 monate übergangsgeld in höhe von 100 % und für den rest der wahlperiode 50 % ihrer bezüge erhalten.

das diese dann sofern sie vor ihrer politkariere verbeamtet waren, ist dann unabhängig vom alter eine frühpernsionierung sicher.

das kostet den steuerzahler im fall von schill der gefeuert wurde, die kleinigkeit von mehr als 1 mio euros.

das dieser junge noch seine ganze mischpoke mit in sein amt eingebracht hat (büroleiter war sein früherer anwalt) und diese ebenfalls kurz bis mittelfristig zu kostgängern der nation werden (gut bezahlte müßiggänger) ist hier zahlenmäßig noch garnicht erfaßt.

wenn auf vorstandsebene eines staatseigenen unternehmens wie telekom, bahn, west-lb oder bundesanstalt für arbeit leitende mitarbeiter wegen unfähigkeit gefeuert werden, erhalten diese noch ein nettes handgeld, den dienstwagen und noch mehrere monate 100 % der bezüge.

wenn ein politiker wie kohl, gegen unsere verfassung verstößt und rechtswidrig informationen zurückbehält, bekommt der zu seiner irrwitzigen pension noch einen rund um die uhr schutz auf staatskosten

in der regel 2 sicherheitsbeamte plus chauffeur, dienstwagen plus bewachungsfahrzeug.
da diese leute dann rund um die uhr bereitschaft haben sind hierdurch zumindest 6 arbeitsplätze geschaffen worden, die der steuerzahler bezahlt.

wenn ein solides unternehmen wie BMW, SIEMENS, Thyssen usw. eine betriebsansiedlung plant, wird eine ausschreibung vorgenommen, damit sich die regionen mit immer besseren geschenken an diese (arme) firma hervortun können.

schlußendlich wird dann auf kosten des steuerzahlers ein betrieb aufgebaut, mit öffentlichen mitteln die notwendige infrastruktur erstellt (autobahnauffahrt, gleise, strom, wasser abwasser etc. und schlußendlich die halbe zahl der arbeitnehmer eingestellt wie im vorfeld angekündigt.

das die regionen, wegen zugesagter geschenke, über jahre aus dieser betriebsansiedlung keine steuereinnahmen haben werden und innerhalb der üblichen abschreibungsfristen die kosten für die öffentlichen aufwendungen nicht wieder reinkommen, sei nur am rande erwähnt.
selbst die erhaltungskosten für die neuen infrastrukturen werden nicht erwirtschaftet, so dass bei nüchterner betrachtung, solche betriebsansiedlungen mittelfristig zum wirtschaftlichen kollaps dieser in der regel schwachen regionen führen kann.

und dann das gesundheitswesen, der selbstbedienungsladen der nation.

neben tatsächlichem abrechnungsbetrug der gesundheitsdienstleister wurde von den krankenkassen nachgewiesen, dass in deutschland mehr als 3 mal so viele röntgenuntersuchungen vorgenommen werden wie in anderen ähnlich wirtschaftsentwickelten ländern.
demnach ergibt sich durch die aufstellung dieser geräte ein amortisationsdruck bei den ärzten. diese entscheiden immer mehr nach materillen gesichtspunkten nach dem motto:
was tut meinem geldbeutel gut.

die neue behandlung von herzkranzgefäßverstopfungen durch einen katheter mit aufblasbarem luftbällchen, hat zu einer unerklärlichen behandlungsflut geführt, die sich nur auf materielle interessen zurückführen läßt.

in deutschland werden daher sehr viele behandlungen durchgeführt, ohne medizinische indikation, die nur den wirtschaftlichen interessen der ärzte dient.

da aber prozesse gegen ärte und krankenhäuser in der regel über jahre verschleppt werden, die notwendigen gutachten von anderen ärzten in der regel nicht zu erbringen sind, durch alle instanzen laufen und oft von den haftpflichtversicherungen vergleichlich gelöst werden, kommt die wahrheit hierzu leider nur selten zu tage.

das krankenkassen nur bei eklatenten abrechnungsbetrügereien rechtlich tätig werden und bei der datenerhebung durch die kassenärztliche vereinigung behindert wird, macht die verfolgung von abrechnungsbetrug fast aussichtslos.

wenn man jetzt auch noch berücksichtigt, dass die pharmaindustrie, mit ihrem heer von referenten, wie heuschrecken über die ärzte herfällt, mit warenprobenn versorgt und für sinnlose praxisstudien hohe geldbeträge auslobt, dann ist hier der eigententliche sozialversicherungsbetrug zu sehen.

die pharmaindustrie besticht doch die ärzte mit kostenlosen warenproben geldgeschenken und arbeitstagungen an den schönsten urlaubsorten, ihre überteuerten arzneimittel zu verordnen und somit die krankenversicherung zu schädigen.

dass diese bestechungsaufwendugen steuerlich absetzbar sind versteht sich bei unserem steursystem von selbst.

alexis
EigenSinnige Frauen
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#10
Weißt Du Alexis, eigentlich hast Du Recht. Aber was heißt eigentlich. Du hast es genau auf den Punkt gebracht. Die ganze Diskussion um etwaigen Sozialbetrug soll von dem Diätenwahnsinn der Etablierten ablenken.
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