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Seinen Weg finden
#71
Mir geht es nicht um Meinungen oder Ansichten sondern ich will wissen was objektiv wahr ist, was ich dann wiederum zu meiner Meinung bzw Ansicht machen kann, so hätte ich objektiv recht.
Es ist ja auch nicht so, dass ich nichts begründen könnte, ich kann alles sehr gut begründen und solange mir jemand nicht argumentativ kommen kann, kann ich das nicht durchgehen lassen, sowas wie "du hast halt deine Meinung aber ich will meine Meinung auch haben dürfen, ich kann sie zwar nicht begründen aber ich will sie halt haben, weil das wär sonst unfair von dir, mir meine Welt kaputtzureden"
Also jeder kann gerne Argumente bringen aber wenn jemand anfängt mit Wordverdrehungen und Winkeladvokatie oder Rufmord und emotionaler Erpressung um seine "Meinung" durchzusetzen, dann reagier ich halt allergisch.
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#72
Könnten wir vielleicht, wenn es nicht allzuviele Umstände macht, wieder zum THEMA kommen?
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#73
Zitat:wieder zum THEMA
Na gut Fettes Grinsen

Wie Violetta am Anfang schon schrieb, braucht man für den Lebensunterhalt heutzutage Geld. Dabei ist es hilfreich etwas zu wählen, das den eigenen Talenten entspricht. Auch sollte es ohne Schwierigkeiten möglich sein, sich in die Aufgabe(n) zu vertiefen und diese mit Freude und Enthusiasmus zu erledigen.

Daraus ergibt sich die Frage nach Talent und Interesse. Ob sich das Produkt oder die Dienstleistung dann auch vermarkten läßt ist zweitrangig. Meiner Meinung nach kann man so gut wie alles vermarkten, man muß nur wissen wie. Ich persönlich habe Spaß daran, meine Fähigkeiten und Produkte selbst an den Mann zu bringen, andere haben Vorgesetzte, die das übernehmen.

Du schreibst zu Beginn des Themas, daß du momentan durch selbst produzierte Werbe- und Musikvideos deine (bisher kleinen) Brötchen verdienst. Der logische Schritt (sofern dir die Tätigkeit nicht zuwider ist) wäre sich zu fragen, was die anderen besser machen, die genau von dieser Tätigkeit sehr gut leben können und eine Menge Geld damit verdienen. Dort kann man sich die erfolgsträchtigen Strategien abschauen, analysieren, verbessern und dann selbst damit Erfolge ernten.

Der Knackpunkt, gerade im kreativen Bereich, ist die innere Bereitschaft mit der man an die Arbeit geht. Will man seine eigenen Dienstleistungen und Produkte vermarkten, dann muß man bereit sein zu 100% dahinter zu stehen. Jemand der mit Freude bei seiner Arbeit ist, wird denjenigen der "das einfach nur macht um Geld zu verdienen" immer ausstechen, weil sein bewußt gesteuerter Wille zum Erfolg untrennbar mit dem Endprodukt verbunden ist.

Daß die Arbeit nicht vollständig aus den interessanten, freudebringenden Tätigkeiten besteht, sollte auch klar sein. Diese Aufgaben kann man minimieren und später (wenn das Geschäft gut läuft) auslagern. Wie du anfangs schon schreibst, wäre der Optimalzustand natürlich eine "Arbeit", die mit den eigenen Überzeugungen konform geht und nur aus Tätigkeiten besteht, die für dich sinnvoll sind.

Ich würde das Pferd in diesem Fall von hinten aufzäumen, und zunächst einmal fragen wie du deine momentanen Talente und Fähigkeiten so einsetzen kannst, daß du mit dem "Produkt" so zufrieden wie möglich bist.

Auch die Haltung, einfach irgendwas zu arbeiten, das Geld dafür zu kassieren und sich sonst nicht darum zu kümmern hat ihre Reiz, da man so den Kopf frei hat für wichtigere Dinge. Welchen Weg man da beschreitet ist wohl charakterbedingt. Aber auch in diesem Fall gilt, daß man bei acht Stunden langweiliger Arbeit mehr Energie verbraucht als bei zehn Stunden von Freude erfüllter Arbeit.

Um das Ganze mal auf den Punkt zu bringen Ogrins

1. Wo liegen die eigenen Talente, Fähigkeiten und Interessen?
2. Welche "Berufe" werden gebraucht, die diese einschließen?
3. Welche Schritte sind notwendig (Übung, Lernen, Vermarktung...), um in diesem Feld erfolgreich zu werden?

Das Ganze ist natürlich ein Prozeß und oft einigen Veränderungen unterworfen. Gleichzeitig darf man natürlich in der Arbeit nicht seinen Lebenssinn suchen, sondern sollte sie als das betrachten was sie ist: Ein Mittel zum Zweck der persönlichen Freiheit in der heutigen Gesellschaft. Aber man kann es sich ja so angenehm wie möglich gestalten auf dem Weg Lächeln

Gruß,
Novalis
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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#74
Novalis schrieb:
Zitat:wieder zum THEMA
Wie Violetta am Anfang schon schrieb, braucht man für den Lebensunterhalt heutzutage Geld.
Einspruch, genau an dem Punkt wollte ich ja erklären, dass dies ein unbegründetes Dogma ist und dass es sehr wohl auch anders geht.
Leben um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, ist ein offensichtlicher Weg, den sowieso alle gehen und den man daher nicht suchen braucht, dieser Weg führt aber auch zu nichts.
Ich hab mir noch nie Gedanken darum gemacht, womit ich meinen Lebensunterhalt verdiene und auch nie Anstrengungen diesbezüglich unternommen und mir hat nie etwas gefehlt, von daher Dogma widerlegt.
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#75
Zitat:Ich hab mir noch nie Gedanken darum gemacht, womit ich meinen Lebensunterhalt verdiene und auch nie Anstrengungen diesbezüglich unternommen und mir hat nie etwas gefehlt, von daher Dogma widerlegt.
Dann lass' uns bitte an deiner Weisheit teilhaben, und schreib' mal woher deine Nahrungsmittel, deine Behausung, deine Kleidung und technische Geräte etc. kommen mit denen du ja offensichtlich ausgerüstet bist.

Das würde mich persönlich auch brennend interessieren, wie man dies alles ohne jegliche Anstrengung bzw. ohne Geld zu verdienen in seinem Leben verwirklicht.
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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#76
Also wirklich, Yoghurt, das will ich jetzt auch wissen! Denn wenn du DEN WEG ™ gefunden hast, mit dem man ohne Anstrengung trotzdem in Wohlstand leben kann, dann solltest du wirklich ein Buch rausbringen.

Erfolgsbücher gehen nämlich weg wie warme Semmeln, wie man so schön sagt.

Was mich angeht, so bin ich wirklich froh, seit Anfang Januar eine wirklich gute Nebentätigkeit gefunden zu haben, die nur wenige Stunden am Tag geht, aber dafür umso besser bezahlt wird, somit kann ich momentan nicht wirklich klagen und mich umso mehr meiner Kunst widmen.
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#77
Zitat:Könnten wir vielleicht, wenn es nicht allzuviele Umstände macht, wieder zum THEMA kommen?

Suche Dir irgendeine Tätigkeit, mit der Du Geld verdienen kannst. Gut wäre, wenn Dir die Tätigkeit auch etwas Freude bereitet. Steigere Dich aber nicht hinein, sonst bist Du sehr schnell der Sklave Deiner Firma oder Deiner Kundschaft. Wer sagt denn, daß Krieger heutzutage nicht mehr gebraucht würden? Krieger müssen nur etwas umlernen und von "körperlichen Kampf" auf "geistigen Kampf" umstellen. Blinzeln
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#78
Novalis schrieb:Dann lass' uns bitte an deiner Weisheit teilhaben, und schreib' mal woher deine Nahrungsmittel, deine Behausung, deine Kleidung und technische Geräte etc. kommen mit denen du ja offensichtlich ausgerüstet bist.

Das würde mich persönlich auch brennend interessieren, wie man dies alles ohne jegliche Anstrengung bzw. ohne Geld zu verdienen in seinem Leben verwirklicht.
Woher kommen denn deine Nahrungsmittel, deine Behausung, deine Kleidung und technische Geräte etc. mit denen du ja offensichtlich ausgerüstet bist?
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#79
Yoghurt, eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten ist mal wirklich total lahm!

Meine Wohnung habe ich deshalb, weil ich jeden Monat Miete dafür bezahle, klingt komisch, ist aber so.
--> Meine Vermieter sind jedesmal ziemlich... sagen wir mal... "unglücklich" darüber, wenn ich ihnen mitteilen muss, dass die Miete eine oder zwei Wochen später kommt...

Meine Nahrung kommt aus einem Laden, wo es Lebensmittel zu kaufen gibt --> leider muss ich Geld dafür bezahlen.

Meine Kleidung aus einem Geschäft für Kleidung --> Auch die wollen mir das nicht einfach so geben... seltsamer Planet, das...

Ja, ich könnte jetzt die "Ich geh in den Wald und leb' im Tipi" Nummer durchziehen (soll ja tatsächlich jemand hier in der Gegend machen - und das bei den Wintern die wir hier haben...) - jedoch ist das Eremitendasein nicht wirklich Meines. Das Thema "Kommune" habe ich in den letzten Jahren zu oft durchdacht und bin auf den ernüchternden Schluß gekommen, dass die meisten Leute, die einen auf "alternativ" "öko" oder "spirituell" machen meistens einen größeren Sockenschuß haben, als Systemzombies, die dem Ikea-Nestbautrieb verfallen sind.

Spiritualität bedeutet eigentlich KLARHEIT und nicht kiffenderweise im Bauwagen mit geklautem Strom und Klamotten aus dem Second-Hand Laden rumrennen.

Ich weiß, ich werfe gerade mit Klischees um mich, dass es kracht, aber an Klischees ist (leider) oft mehr dran, als einem lieb ist.

Wie ich sagte, mein momentaner Nebenjob macht Spaß, nimmt wenig Zeit in Anspruch und jeder Kunde, der ein gutes Video von mir möchte, ist mir immer willkommen. Meine Freude ziehe ich aus meiner Kunst und dem Karate, welches ich zweimal die Woche betreibe.

Das Thema habe ich ja hauptsächlich deshalb eröffnet, weil eine gute Freundin nun mal ziemlich planlos ist - aber sie ist noch jung und umgeben von oberflächlichen Konsumtussis, somit sei ihr für den Moment vergeben Ogrins
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#80
Kirthan schrieb:Meine Wohnung habe ich deshalb, weil ich jeden Monat Miete dafür bezahle, klingt komisch, ist aber so.
--> Meine Vermieter sind jedesmal ziemlich... sagen wir mal... "unglücklich" darüber, wenn ich ihnen mitteilen muss, dass die Miete eine oder zwei Wochen später kommt...

Meine Nahrung kommt aus einem Laden, wo es Lebensmittel zu kaufen gibt --> leider muss ich Geld dafür bezahlen.

Meine Kleidung aus einem Geschäft für Kleidung --> Auch die wollen mir das nicht einfach so geben... seltsamer Planet, das...
Hm komisch bei mir auch.
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