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Steinkreise in Armenien
#1
In der Nähe der Stadt Sissan in Armenien liegt ein bronzezeitliches Gräberfeld. Man bezeichnet diesen Bereich als Zorakarer oder auch Karahundsch. Hier befinden sich Kammergräber und Megalithen zu Reihen und auch zu einem Kreis angeordnet,  die man in dieser Region auch als sprechende Steine bezeichnet. Dieser Kreis wird um das zentrale Steinkammergrab gebildet.
Die Gräber waren zum Teil schon lange geplündert, bis der Archäologen Onnik Xnkikyan das zentrale Steinkammergrab ausgrub. Die Grabebeigaben sind im Museum von Sissan ausgestellt.

   
Quelle: Wonder Mondo

Zitat:Wikipedia schreibt:
Lokale Legenden erzählen von Giganten die einst an diesem Ort gewohnt haben sollen oder aber von einem militärischen Anführer, der im zentralen Steinkammergrab des Orts begraben liegen soll, während seine Krieger unter den aufrecht stehenden Felsbrocken ruhten. Forscher dagegen vermuteten an diesem magischen Ort schon länger eine alte Kultstätte. In den 1980er Jahren ist wegen der Löcher in den Felsbrocken die Theorie aufgekommen, dass es sich bei Zorakarer um ein prähistorisches Sonnen-, Mond- und Stern-Observatorium handelt. Einigen Forschern zufolge sollen bis zu vier Steinlöcher auf den Punkt am Horizont gerichtet sein, an dem die Sonne am Mittsommertag aufgeht. Bis zu vier weitere Löcher sollen auf den Punkt des Sonnenuntergangs an diesem Tag gerichtet sein. Jedoch sind die Löcher in den Steinen recht grob und man kann auf Grund ihrer nach außen abgerundeten Form verschiedene Richtungen am Himmel anpeilen (wovon man sich als Besucher selbst überzeugen kann).

1983 und 1987 untersuchte die Astrophysikerin Elma Parsamian den Ort und war von der ursprünglichen Funktion der Megalithe als astronomische Beobachtungseinrichtung überzeugt. An ihre Arbeit anknüpfend führte der Radiophysiker und Radioastronom Paris Herouni (gestorben 2008) ab 1994 weitere Untersuchungen durch. Er erkannte in dem zentralen Steinkammergrab, das von ca. 40 Felsbrocken umgeben ist, einen Tempel für den armenischen Sonnengott Aramazd. Außerdem sah er in der Reihe aus ca. 150 Felsbrocken ein großes und hoch entwickeltes Himmels-Observatorium mit einer Universität. Das Alter des Bauwerks datierte er auf über 7500 Jahre.

   
Quelle: Via Verde Reisen
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