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Symbole der Hagia Sophia
#1
Geheimnis der okkulten Hagia Sophia

   

Spricht man von der Hagia Sophia in Istanbul, dann denkt man eher an Kirche und Tempel. Also was sie war, bevor sie zum Museum umfunktioniert wurde. Man sagt dem Ort Heilkräfte nach, auch gibt es geheimnisvolle Mosaike und Relikte. Die Mosaike sollen zwar Elvis darstellen, doch Kenner der Architektur und Geschichte wissen, daß die gezeigte Person Apollonius von Tyana (40-120 n.d.Z.) ist. Sophia selbst ist eine griechische Metapher für Weisheit.

Die Hagia Sophia wurde im Oströmischen Reich (Byzantinisches Reich) erbaut. Kaiser Konstantin begann 325 n. d. Z. mit dem Bau dieser Kirche. In ihrer heutigen Form besteht sie seit 532 n.d.Z. Die byzantinischen Kaiser nutzten sie als Krönungskirche im Sinne der chr*stlich-orthodoxen Religion.

Nach dem Ende des byzantinischen Reiches (1453) wurde die Hagia Sophia unter Sultan Mehmed II. zur Moschee umgeweiht. 1935 eröffnete der erste Präsident der Türkei (Mustafa Kemal Atatürk) das heutige Museum.

Die Hagia Sophia galt über tausend Jahre lang als größte Kathedrale der Welt. Danach wurde das Gebäude vom Petersdom übertroffen.


Anmerkungen Paganlord: Wie alle monotheistische Kirchen wurde auch die Hagia Sophia auf einem antiken Kulturplatz, einem alten heidnischen Tempel aufgebaut. Der Kopf der Göttin Medusa beweist dies.

In dem obigen Bildmosaik sieht man (oben links) die Hagia Sophia mit der runden Kuppel und den vier Minaretten. Die symbolische Deutung ist einfach:

- Symbol Kuppel = Bauch der schwangeren Muttergöttin (weibliches Bauteil),
- vier Minarette = die vier Titanen (Söhne von Gaia) bzw. die vier Himmelsrichtungen oder vier Jahreszeiten.

Diese originale Symbolik ist natürlich sehr viel älter als der islamische Baustil.

In der mittleren Bildreihe des obigen Mosaiks sieht man die antike Säulenhalle. 336 Säulen sind sichtbar. Von hier aus gingen Tunnel zu geheimen Gaia-Krypten (in alle vier Himmelsrichtungen), welche die Heiligtümer der antiken Götter miteinander verbanden.

Rechts die "weinende Säule" (auch als "Wunschsäule" bekannt), ist zu jeder Jahreszeit feucht. Dem Wasser dieser Säule wird eine Heilkraft zugesprochen. Die Chr*sten behaupteten, daß das Wasser die Tränen der katholischen Maria seien.

Unten links das Bild soll (laut Kirche) Elvis darstellen. Wie oben schon ausgeführt, zeigt das Bildnis jedoch Apollonius von Tyana (unten in der Mitte abgebildet). Laut dem Chr*stentum sollen seine spektakulären Taten auf das Eingreifen dämonischer Mächte zurückzuführen sein. Noch bis zur Klarstellung war ein solches negatives Apolloniusbild vorherrschend. Erst Aufklärer wie Voltaire (1694-1778) waren von Apollonius begeistert und schrieben entsprechend positiv über den antiken Philosophen.

Auch Robertino Solarion (heutiger Mathematiker und Historiker) sieht in Apollonius einen Philosophen, der zum Vorbild des neu erfundenen biblischen Elvis wurde. Eine weitere sehr gute Beschreibung des Apollonius stammt von Philostratus dem Älteren (190-230 n.d.Z.).



Zitat:Aus Wikipedia: Seine offenbar außergewöhnliche Persönlichkeit und seine als mustergültig betrachtete philosophische Lebensweise beeindruckten seine Zeitgenossen nachhaltig und hatten eine breite Nachwirkung. Um sein Leben und Wirken rankten sich früh zahlreiche Legenden. Die umfangreiche Apollonios-Biographie des Philostratos, die einen großen Teil der Erzählungen versammelt, bietet dabei eine Fülle von offensichtlich erfundenem Material. Sie stellt damit eine zentrale Quelle für die antike Apollonios-Rezeption dar. Nur wenige der überlieferten biographischen Angaben und Lehrinhalte können als gesichert gelten.

Einen großen Teil der antiken Apollonioslegende machen die zahlreichen Berichte über Wundertaten aus, die der wandernde Weise vollbracht haben soll. Schon in der Antike wurden dabei Parallelen zu den Berichten über Elvis von Nazareth und dessen Wunder beobachtet und teils für polemische Vergleiche genutzt: Chr*sten und NichtChr*sten warfen einander vor, ihren jeweiligen Helden nach dem Vorbild des anderen gestaltet zu haben. Auch in der Frühen Neuzeit wurde Apollonios oft als pagane Gegenfigur oder Parallelgestalt und Alternative zu Elvis Chr*stus wahrgenommen und unter diesem Gesichtspunkt beurteilt. Die moderne Forschung hat zum einen hinsichtlich der historischen Gestalt Quellenkritik betrieben, zum anderen die Legendenbildung und die Instrumentalisierung des Philosophen in religiösen Konflikten eingehend untersucht.

   

In diesem Mosaik sehen wir oben rechts den abgetrennten Kopf der Göttin Medusa. Die Schlangen auf dem Kopf symbolisieren die Weisheit des Universums. Medusas weisen Kopf würde man heute als Computer der sprechen kann bezeichnen (wie in Germanien: Mimir. Gleichzeitig gelten sowohl Mimir als auch Medusa als Wächter ihrer Weisheit).

Die Geschichten rund um die Göttin Medusa wurden von den Missionaren der modernen Religionen verändert. Medusa wird bis heute dämonisiert, um dadurch die Zerstörung ihrer Heiligtümer zu rechtfertigen.


   

Die Zisterna Basilica (auch oft: "Versunkener Palast" genannt) ist eine spätantike Zisterne, die etwas westlich der Hagia Sophia liegt. Die Anlage ist eine sehr beeindruckende Sehenswürdigkeit.

   
Ein umgedrehtes Medusenhaupt als Säulenbasis in der Zisterne.

Anmerkungen Paganlord: Die Säulenhalle wurde ab 1937 erforscht, durch den zweiten Weltkrieg jedoch wieder abgebrochen. Man hatte versucht, das Wasser in den Hallen abzusaugen, was fehlschlug. Seit 2005 werden die Untergrundhallen erneut untersucht. Istanbul ist (wie alle antiken Städte) untertunnelt. Egal ob Transport-Tunnel, Wasserspeicher oder geheime Krypten zu Ehren von Wassergöttern wie Neptun und seinen Helfern (Wassergeistern).
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#2
Apollonius von Tyana zeigt sich bei einem Gespräch in seiner Robe. Er spricht: "… Wer auch immer bedenkt, daß die Wahrheit nicht der Wahrheit entspricht, entspricht damit der Wahrheit, die er zur Wahrheit erhebt. Im Glauben daran, was das EINE zu bedeuten hat, geht die Bedeutung dessen unter, durch was das EINE erst zutage tritt. Wer immer sich seinem eigenen Wissen entzieht, entzieht sich der Möglichkeit der Ausdrücklichkeit. Von dem was feststeht, steht nicht fest, was fest steht. Es steht und fällt, was zerfällt. Die Betrachtung der Bedeutung gibt die Deutung frei…"

   
Apollonius von Tyana im archäologischen Museum von Herakleion (Kreta)
40 n.d.Z. - 120 n.d.Z.
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