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Tagespresse: Geheimnis gelüftet: Stonehenge war ein Friedhof
#1
Geheimnis gelüftet: Stonehenge war ein Friedhof

Das kann man, garniert mit einem Photo der Stonehenge Steine, in der heutigen Tagespresse lesen. Dazu wird behauptet, daß der Steinkreis etwa 3.000 v. d. Z. - 2.500 v. d. Z. errichtet wurde. Also die typische Desinformation für eine leichtgläubige und unwissende Leserschaft.

Vorchr**tliche Kulte werden also weiterhin verschwiegen und sogar die historischen Datierungen werden zurechtfrisiert. Man tut das, um nicht das Bestehen einer prähistorischen Hochkultur zugeben zu müssen. Diese Hochkultur errichtete viele der heute noch bekannten Megalithanlagen um ca. 10.500 v. d. Z. Das kann aber nicht zugegeben werden, da die Erde nach chr**licher Zeitrechnung erst 6.000 Jahre existiert. Vorher gab es auch keinen Chr**teng*tt, also wird gelogen, daß sich die Balken biegen.

Wer sich für die Thematik interessiert, dem sei hier die DVD/Video "10.500 – Der Untergang der ersten Hochkultur" empfohlen.
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#2
sehe dieses Forum zum ersten mal und bin zufaellig ueber diesen Artikel gestolpert.

Stonehenge war nie und nimmer ein Friedhof!!!

welche presse war das denn??? Ist es denn nicht inzwischen Allgemeinwissen dass die Steinkreise als Kalender dienten um die Hochfeste anhand des Sonnenkreislaufs (und auch Mond-) festlegen zu koennen (und eben dann auch dort zu zelebrieren)?

Wie auch immer, ich wuerde keine Energie aufbringen um mich dessen Artikels zu empoeren, wer's wissen will, die Information ist weitreichend zu finden und fuer die Ignoranten, welche der taeglichen Was-auch-immer-fuer-welche Presse Glauben schenken - sollen sie doch.
Ihr Leben, ihr Karma, ihre Lernkurve.
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#3
Das war eine allgemeine Agentur-Meldung d. h. es müßte am Freitag oder Sonnabend in jeder Tageszeitung gestanden haben.

Das war der Inhalt:

Stonehenge war eine Begräbnisstätte

Das geheimnisumwitterte Stonehenge im Südwesten Englands war neuesten Untersuchungen zufolge über Jahrhunderte als Begräbnisstätte genutzt worden.

Seit seiner Gründung um 3.000 v. d. Z. bis nach 2.500 v. d. Z., als dort die riesigen Steine aufgestellt wurden, sei der Ort ein Friedhof gewesen, fanden Archäologen von der Universität Sheffield nach Angaben vom Donnerstag heraus. Vermutlich hätten die dort Bestatteten einer Elitefamilie angehört, vielleicht einer herrschenden Dynastie. Darauf wiesen die wenigen Bestattungen in der frühen Phase von Stonehenge hin. Viele Archäologen waren zuvor davon ausgegangen, dass es nur zwischen 2.700 und 2.600 v. d. Z. Bestattungen in Stonehenge gab.


240 Beisetzungen

Nach Angaben von Archäologen waren in Stonehenge insgesamt bis zu 240 Menschen beigesetzt worden, alle seien verbrannt worden. "Ich glaube nicht, dass die normalen Menschen in Stonehenge bestattet wurden – es war eindeutig ein spezieller Platz in dieser Zeit", sagte der Archäologieprofessor Mike Parker-Pearson. "Die Menschen, die hier begraben wurden, gehörten einer sehr kleinen ausgewählten Gruppe an." Lange wurde spekuliert, ob Stonehenge von prähistorischen Stammesführern angelegt wurde, vielleicht sogar von einem alten Königsgeschlecht. Dies werde durch die neuen Untersuchungen erhärtet, heißt es. Mehr noch: Es war zugleich deren letzte Ruhestätte.


Radiocarbon-Methode

Leichenverbrennungen fanden demnach zwischen 3.030 und 2.340 v. d. Z. statt, zuletzt sei eine 25 Jahre alte Frau beigesetzt worden. Etwa um die Zeit tauchten auch die ersten Steine auf. Zum ersten Mal seien damit Gräber von Stonehenge mit der sogenannten Radiocarbon-Methode datiert worden. Die Ausgrabungen erfolgten bereits in den 50er Jahren, die Überreste seien im nahen Salisbury Museum aufbewahrt worden. Weitere 49 Grabstätten waren schon in den 20er Jahren in Stonehenge ausgegraben und wieder zugeschüttet worden, weil sie angeblich keinen wissenschaftlichen Wert hatten.

Es war das erste Mal, dass sterbliche Überreste aus Stonehenge einer Radiokohlenstoffdatierung unterzogen wurden. Dabei wurden Funde aus den 50er Jahren analysiert. Diese waren bislang in einem Museum der nahen Stadt Salisbury gelagert und noch nie mit moderner Technik untersucht worden.

Die Archäologen schätzen, dass in Stonehenge bis zu 240 Menschen beigesetzt wurden - vielleicht die Mitglieder einer damals herrschenden Dynastie. Dies lasse sich aus der Tatsache schließen, dass die Anzahl der Bestattungen im Laufe der Jahrhunderte kontinuierlich zugenommen habe.

«Es war zweifellos ein besonderer Ort, und wer hier bestattet wurde, war vermutlich auch etwas Besonderes», sagte Parker Pearson, dessen Forschungen von der Gesellschaft National Geographic unterstützt wurden. Das Geheimnis des Steinkreises ist damit allerdings noch nicht gelüftet.

Aufschluss verspricht man sich hier von den jüngsten Grabungen eines anderen Archäologenteams, das noch nicht alle Ergebnisse ausgewertet hat. Die Gruppe um Timothy Darvill von der Universität Bournemouth und Geoffrey Wainwright von der Antiquarischen Gesellschaft Großbritanniens wollte vor allem einer Frage nachgehen: Warum war dieser Ort so bedeutsam, dass man über 250 Kilometer riesige Blausteine aus den Preseli-Bergen in Wales herbeigeschafft hat? Ferner sollte der Zeitpunkt ihrer Aufstellung genauer bestimmt werden.

Stonehenge gehört zur UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Die Anlage wird von zahllosen Touristen aus dem In- und Ausland besucht. Besonders populär ist sie bei Anhängern der New-Age-Szene, die Stonehenge mit der Kultur der Druiden in Verbindung bringen. (AP)

http://www.kleinezeitung.at/magazin/wissen/1305445/index.do
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#4
Noch so ein Ahnungsloser! Mit ihrer Logik versuchen sie Antworten zu finden, die in das heutige Schema F passen und aus heutiger Sicht einen Sinn ergeben.
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#5
Ich will dir nicht zu Nahe treten Wishmaster, erlaube mir trotzdem eine Frage. Ich bin ein Suchender, der offen ist für Standpunkte, die sich jenseits meines bisherigen Horizontes befinden. Ich lese hier seit geraumer Zeit mit, schreibe jetzt zum ersten mal, weil mich das Thema interessiert.

Die Steine sind nach astronomischen Gesichtspunkten ausgerichtet, man findet außerdem Begräbnisurnen dort. Gut oder nicht gut, aber wohl eine Tatsache. Was hat man denn dann in/mit den Steinkreisen gemacht? Und wie paßt das alles mit den genannten Dingen zusammen.
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#6
… Wie wäre es denn mit: Die Geister der wichtigen Verstorbenen sollen bei zukünftigen Weihehandlungen (die im Steinkreis stattfinden) anwesend sein? Dazu benötigt man ausserdem die Kraft und Energielinien der Gestirne. Also hat man die astronomischen Besonderheiten beim Bau berücksichtigen müssen und findet heute auch Urnen dort …

… oder mit:

Der alte Körper wurde zwecks einem Körperwechsel zu einem bestimmten Zeitpunkt (Heimkehrpunkt) abgelegt und der Übersprung in einen neuen Körper vollzogen. Ähnlich den ägyptischen Pyramiden. Wir haben hier Steinkreise, die dort hatten Pyramiden. Also findet man Leichen bzw. Asche und die Ausrichtung nach den Gestirnen musste ebenfalls stimmen, damit das Ganze zum exakten Zeitpunkt durchgeführt werden konnte.

Aber wie vorhin schon angedeutet, passen solche Antworten nicht in das heutige Schema F. Innerhalb der heutigen, nichtspirituellen Denkweise, werden solche Antworten deshalb gar nicht in Betracht gezogen. Fakt ist jedoch: Früher lebte man diesen Kult und praktizierte ihn! Deshalb eben Funde, die die heutige Logik und Religion nicht zu erklären in der Lage sind.
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#7
@Wishmaster: Sehr guter Beitrag, meine Hochachtung!

Wer Geschichte mit heutigen Massstaeben erklaeren will, der stoesst naemlich schnell an die Denk-Grenzen, die von der heutigen Doktrin gesetzt werden. Fanatische Anhaenger eines Logik-Kultes, der allgemein Wissenschaft genannt wird, wollen weltweit alle Erkenntnisse, Forschungen und Fundstuecke nur innerhalb dieses Logik Schemas einordnen. Es gibt zwar miteinander konkurrierende Richtungen und sogar Fluegelkaempfe innerhalb dieser Religion – doch ist allen logischen Denkrichtungen gleich, dass sie ausschliesslich Fakten verwenden, die sich anhand von mechanischen Messgeraeten ausmessen, wiegen oder klassifizieren lassen. Alle anderen Fakten bleiben, da logisch nicht erfassbar, unberuecksichtigt. Die daraus resultierende Ergebnisverfaelschung wird wissend in Kauf genommen und als "unabaenderbare Notwendigkeit" propagiert.

Es ist heutzutage schwierig und auch mit gesellschaftlichen Unannehmlichkeiten verbunden, dieses allgemein vorgeschriebene Denkmuster abzulehnen und sich einer freidenkerischen Herangehensweise zuzuwenden.

Deswegen meine Anerkennung an Wishmaster, der sowohl den fanatischen Logikern eine Antwort in ihrem Rahmen erteilen konnte und gleichzeitig die freidenkerische Ungezwungenheit offenbarte.
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#8
Die Tagespresse schreibt wieder etwas über diesen wundervollen alten Ort:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,582978,00.html

Interessant fand ich die Aussage, dass man die Aubrey-Löcher jetzt so deutet, dass es mal einen größeren äußeren Steinring gab. Im Artikel geht man auch wieder davon aus, dass die Datierung falsch ist, d.h. dass die Anlage einige hundert Jahre älter ist. Die Photostrecke enthielt auch ein paar sehenswerte Photos.
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#9
Forscher sicher

Stonehenge war eine Heilstätte

London - Zwei britische Archäologen haben nach eigenen Worten das Geheimnis von Stonehenge gelüftet. Der rätselhafte Steinkreis war eine Heilstätte, eine Art prähistorisches "Lourdes", erklärten Geoffrey Wainwright und Timothy Darvill. Die Professoren waren die ersten seit 40 Jahren, die an der Kultstätte graben durften.


Alexis meint: Sie haben keine Ahnung, und eine Vermutung folgt der naechsten: Schule, Friedhof, Heilstaette....


http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/23/941553.html
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#10
Stonehenge wurde mehrfach umgebaut. Hier sind Bilder von 1954-1958.
http://www.amazfacts.com/2013/01/stonehenge-construction-in-1954-108-pics.html

http://www.ufos-aliens.co.uk/cosmicstonehenge.htm

http://www.abovetopsecret.com/forum/thread989138/pg1

Fotos vor und nach 1900:
http://www.francisfrith.com/stonehenge/photos/

Die Geschichte von Stonehenge wird ausführlich im Buch "Stonehenge Complete" (Band 4 2012) von Chr*stopher Chippindale beschrieben.

http://url9.de/Viv
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