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Trinäre Logik
#1
Verzweigt aus Thema "Worte und Schwingungen":

Jetzt habe ich mir das nochmal in Ruhe überlegt, und es ist (natürlich wieder) ganz einfach:

In Bezug auf Schwingungen bzw. allgemein natürliche Zustände und Erscheinungen (jeder Zustand ist in der naturrichtigen Physik als ein Schwingungszustand definiert) ist die trinäre Logik bspw. folgendermaßen anzuwenden:

1. Wachstumsprozeß (aufbauend) /
2. Stabilitätszustand (konstant) -
3. Zerfallsprozeß (abbauend)

Anuscha:
Zitat:Ich würde das anders sehen:

1. Wachstumsprozeß (aufbauend)
2. Zerfallsprozeß (abbauend)
3. Lebensprozeß (Gesamtheit, immerwährend)

Hallo Anuscha,

die Reihenfolge ist jetzt m.A. zweitrangig, ich empfinde den Weder-Noch-Zustand in der Mitte als anschaulicher - aber das ist für die trinäre Logik selbst ja unerheblich.

Folgenden Fehler sollte man meiner Meinung aber nicht tun:
Den dritten "Pol" als überlegen oder natürlich zu betrachten und die anderen beide (/ und ) als unrhythmisch. Das ist m.A. nach nicht im Sinne des 3er-Prinzips, welches eine 3er-Einheit und keine Unterteilung bildet.

Bedeutet für Deinen Vorschlag aus meiner Sicht: 3."Lebensprozeß" -> ungünstig, weil der Lebensprozeß alle 3 Zustände umschließt: Zerfall ist natürlich und dem Leben zugeordnet, Aufbau genauso und das Schwingen um einen Punkt (relative Stabilität) auch. Mit dem Ausdruck "immerwährend" kann Ich schon mehr anfangen. Ein Zustand wird entweder aktiviert, deaktiviert oder er bleibt wie er ist.

Allgemein streben ja sämtliche Naturprozesse immer einem "Optimum" (Stabilitätsknoten) entgegen, auf dem Weg dorthin ist es dann eben entweder zerfallend oder aufbauend.
Beispiel: Die Schwingung der Jahreszeiten. Der Winter ist das Schwingungsziel des herbstlichen Zerfalls/Abbaus, und der Sommer das Schwingungsziel des aufbauenden Frühlings. Wobei dann eben sowohl Sommer (I stabiles Maximum) als auch Winter (- stabiles Minimum) eine relative Stabilitätsphase bezeichnen.

Und vergessen sollte auch nicht werden (nur um meinen Standpunkt klarzustellen), daß die trinäre Logik trotzdem nur eine Logik ist - also ein Werkzeug der Annäherung an natürliche Vorgänge. Aber ein weitaus geeigneteres Mittel als der verbreitete duale Geistvirus.
Diese Denkweise kann man sich in den Alltagsbegrauch übertragen, das ist m.A. sehr nützlich zur Deprogrammierung, weil ja viele (wie ich) zumindest zeitweise dieser "entweder...oder" Denkweise aufsitzen.

Gruß
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#2
Nuculeuz ist zurück!
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#3
Ich fand das jetzt sehr klar und deutlich und interessant. Bei solchen Themen finde ich mich naturgemäß schnell in einem einsamen Monolog wieder. Mit der Verpackung haperts bei mir wohl noch? Lol
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#4
Etwas deutlicher auch für die hinteren Reihen (themenfern): Winken
Du verkomplizierst mit Deinen Texten (Gedanken) und Satzbildungen manchmal die einfachsten Angelegenheiten und Sachverhalte. Das finde ich persönlich nervig. Keine Ahnung, wie es anderen da geht. Sieh mir meine Direktheit nach, aber das wollte ich mal anbringen :mrgreen:
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#5
Das ist ja ein uraltes Ding bei mir, ich bin aber der Meinung, daß das themenabhängig ist, ob die Kritik angebracht ist oder nicht. Wenn es um solche "logischen" Sachen geht wie hier, verfalle ich in einen ganz anderen Kommunikationsmodus. Lächeln
Manche Themen sollte man auch einfach für sich behalten, wenn keine sinnvolle Diskussion oder Reaktion zu erwarten ist oder man selbst nicht in der Lage oder willig ist, die Inhalte entsprechend "allgemeinverständlich" (gefährliches Wort) aufbereitet anzupassen.

Danke und Gruß
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#6
Der dritte Teil ist immer der sogenannte Kulminationspunkt; also da wo die Verhältnisse umschlagen. VM, NM, SW, Equi usw.
Sei!
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#7
Ja Violetta, danke für die Anmerkung.

Wendepunkt fällt aus einem hohen Blickwinkel in den Bereich der rel. Stabilität, weil für einen unendlich kurzen Moment die Steigung bzw. das Gefälle "null" sind.

Wachstum - Stabilität/Wendung - Zerfall
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#8
Zitat:Wendepunkt fällt aus einem hohen Blickwinkel in den Bereich der rel. Stabilität, weil für einen unendlich kurzen Moment die Steigung bzw. das Gefälle "null" sind.

Ja genau, so darf man das verstehen.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#9
Hallo THT,

Zitat:Wendepunkt fällt aus einem hohen Blickwinkel in den Bereich der rel. Stabilität, weil für einen unendlich kurzen Moment die Steigung bzw. das Gefälle "null" sind.

Wachstum - Stabilität/Wendung - Zerfall

kannst Du auch ganz "normal" denken? Bei Deinem "hohen Blickwinkel" werde ich ganz schwindelig. Oh
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#10
Gerne.

Ziel:
Auflösung des scheinbaren Widerspruches "Stabilitätsphase = Wendepunkt".

Blickwinkel über Gemeinsamkeit:
Stabilität und Wendepunkt sind beide durch ein "Weder-Noch" (der Extreme) gekennzeichnet.

Gruß
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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