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Tristesse der Nutzlosen ...
#1
Diesen Beitrag möchte ich gerne noch einmal zur Diskussion stellen (Text: Paganlord).

Die Tristesse der Nutzlosen
Die Tristesse der Nutzlosen, das Dahinvegetieren der Alltagsroboter, die ihre eigene Nutzlosigkeit, die Sinnlosigkeit und Überflüssigkeit ihrer Existenz längst erkannt haben – aber zu feige zum Sterben sind. Was tun diese Leute? Sie funktionieren im Sinne der allgemeinen Erwartung. Gehen ihrer Arbeit nach, versorgen den Haushalt und sind darin bemüht, dem Partner ein guter Gefährte zu sein. Doch geistige Erfüllung finden sie niemals, da ihnen der Zugang zu diesen Dingen verschlossen bleiben muß. Manche fürchten sich auch durch diese Tür zu gehen bzw. erkennen nicht die Chance, daß sich ihnen hierdurch ein völlig neuer Lebenssinn eröffnet. Ein wirklicher Sinn, der ihr Dasein definiert und rechtfertigt.

Wie wird man zum Roboter, zum nutzlosen Stück Materie? Ein Stück Fleisch und Knochen, das nur eine einzige Eigenschaft besitzt: Es ist anwesend.

Nachdem die Vorhaben der Kindheit und der Jugend (Schulausbildung, Studium oder Berufsausbildung) erfüllt worden und auch der richtige Partner gefunden ist, da stellt man plötzlich fest, daß man keine Ziele mehr im Leben besitzt. Nichts wofür es sich wirklich zu leben lohnt. Ein Ziel vor Augen zu haben ist jedoch unabdingbar damit verbunden, was wir als Daseinszweck definieren. Man erkennt also die eigene Nutzlosigkeit und die eigene Überflüssigkeit auf dieser Welt. Man ist sich vollständig darüber bewußt, daß man Sklave der Arbeitsstelle, Sklave der Familie und der Sklave der Erwartungshaltung der anderen ist. Man ist sich vollständig darüber bewußt, daß man im Grunde zur Überbevölkerung zählt, die den Planeten nur schädigt – ansonsten jedoch keine Exisztenzberechtigung besitzt.

Angeklagt sind Millionen von Mütter, die trotzdem Kinder gebären und sie dieser Sinnlosigkeit des Daseins aussetzen.

Aussetzen ist dabei das richtige Wort. Man zeugt fühlende Geschöpfe, um die eigene Tristesse zu betäuben, um diese Kinder irgendwann in die identische Tristesse zu entlassen. Das Machtinstrument der Herrschenden ist grausam. Es gestattet keine Selbstverwirklichung, sondern nur ein Sklavendasein, das gerade mal erlaubt die Bedürfnisse der eigenen Körperexistenz zu erhalten.

Diese Macht ist nur durch eines zu brechen: durch konsequente Fortpflanzungsverweigerung!

Jede neue Brut festigt und mehrt die Macht und die Gewalt der Herrschenden, ihren Status als Sklavenhalter und Daseinsbestimmer. Weder mit militärischen noch mit terroristischen oder philosophischen Mitteln ist diese Macht zu brechen. Terrorismus, Krieg und Philosophie – egal welcher Richtung und Intention – dienen statt dessen der heutigen Ausbeuter- und Überwachungsgesellschaft. Die einzige Möglichkeit des Machtentzuges, die einzige Möglichkeit zur Revolution ist die völlige Verweigerung der Fortpflanzung. Versorgt sie nicht weiter mit neuem Menschenmaterial mit neuen Sklavenlieferungen! Die Gefangenen dürfen sich nicht vermehren, der Zoo darf also keinen Nachwuchs erzeugen. Nur auf diese Weise können Zoo und Gefängnis gleichzeitig abgeschafft werden. Im Grunde ist das jedem klar, weil einleuchtend. Doch was tun die depressiven Nutzlosen?

Sie fürchten sich nachwievor die geistige Tür zu öffnen, die sie zum Menschen wachsen lassen würde. Sie verschaffen sich statt dessen ein Steckenpferd, ein sogenanntes Hobby. Also das was sie am liebsten tun, während sie auf den Tod warten.

Dieses Hobby soll sie von der Langeweile, von der Tristesse ihres Daseins ablenken. Die Hobbys reichen von Fußballverein, Kegelclub, politischer Betätigung bis hin zum Liebhaber oder (bei Frauen sehr häufig) dem Ausbrüten weiterer Sklavenkinder.

Ich werde oft gefragt, wie man sich dieser Alltagstristesse entziehen kann. Wie man seinem Leben einen Sinn und seinem Dasein eine Berechtigung verleihen kann? Meine Antwort ist stets dieselbe: Öffne Dich der Magie, und erkenne die wirkliche Welt! Erkenne Dich selbst in Deiner Ganzheit – in Deiner Zugehörigkeit zu einem bestimmten Klan, der Deine Frequenzfamilie ist und dessen Mitglieder alle anwesend sind (ohne gezeugt werden zu müssen). Der Grund weswegen Du hier bist, ist: Dich selbst zu verwirklichen, die Auswirkungen der von Dir gesetzten Ursachen (Gedanken, Träume) zu erleben. Erfüllung findest Du in der Erkenntnis über Dich selbst, daß Du alles bist und alles tun kannst, wenn Du Dich geistig aus Deinem bisherigen Sklavendasein löst. Denn auch Langeweile und Tristesse sind eine Emotion, die man gar nicht erst erlebt, wenn man seine Gedanken- und Gefühlswelt entsprechend geordnet und unter Selbstkontrolle hat.

Wenn der Krach in Deinem Kopf verschwunden ist, wirst Du auf einmal alle die Stimmen Deiner Freunde hören! Die Stimme der Natur, der Bäume, Pflanzen und Tiere und auch die Stimme von Mutter Gaia, der Erde. Sie werden auf jedem Schritt Deine Begleiter sein; ihr werdet den ganzen Tag lachen und ein fröhliches Herzen hüpft in Deiner Brust. In Deiner Kraft wirst Du niemals mehr verzweifeln, Dein fröhliches Herz wird niemals mehr so erbärmlich zittern und Dein Mut und Daseinsglück niemals mehr von Dir weichen. Du bist die Blume, der Fluß, das Reh und der Baum. Du bist Druide und Priesterin – Hüter des Wissens und der Weisheist: Du bist Du, Du bist alles, Du bist!

Ich kann hier versuchen dieses Daseinsglück zu beschreiben, wer sich der Natur- und Frequenzmagie jedoch nicht öffnet, der wird es niemals erfahren dürfen.

Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#2
Zitat:Die Gefangenen dürfen sich nicht vermehren, der Zoo darf also keinen Nachwuchs erzeugen. Nur auf diese Weise können Zoo und Gefängnis gleichzeitig abgeschafft werden.

Sehr einleuchtend (für mich), wenn ich an meine Überlegung denke (im Ordner: "Spucken kostet in Belzig Geld"), warum gerade Zootiere vergleichsweise häufig ihre Nachkommen vernachlässigen oder sogar töten. Tiere haben ja keine Möglichkeit, im Vorwege zu verhindern, Nachkommen zu bekommen (und manchmal werden sie ja sogar zwangsweise künstlich befruchtet, wenn es auf anderem Wege nicht funktioniert hat).

Zitat:Sie verschaffen sich statt dessen ein Steckenpferd, ein sogenanntes Hobby. Also das was sie am liebsten tun, während sie auf den Tod warten.

Hobby ist vielleicht nicht das passende Wort, oder zumindest sollte man differenzieren, denn ein Hobby sehe ich nicht so negativ. Hobbys sind doch gut geeignet für das Fließen im Schaffensprozeß, was sehr harmonisierend wirkt. Und durch das stetige Aneignen von mehr Wissen und Fertigkeiten gerät alles immer noch besser in Fluß. Auch ohne sichtbar kreativen Schaffensprozeß finde ich ein Hobby als Interessensgebiet, mit dem man sich beschäftigt, in das man sich vertieft, nicht als bloßes nettes Zeittotschlagen an. Ich finde auch das Wort Dilettantismus für ein solches Tun viel passender, auch so ein Wort, das negativ belegt und in seiner Bedeutung umgekehrt wurde.
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#3
Zitat: Öffne Dich der Magie, und erkenne die wirkliche Welt! Erkenne Dich selbst in Deiner Ganzheit – in Deiner Zugehörigkeit zu einem bestimmten Klan, der Deine Frequenzfamilie ist und dessen Mitglieder alle anwesend sind (ohne gezeugt werden zu müssen). Der Grund weswegen Du hier bist, ist: Dich selbst zu verwirklichen, die Auswirkungen der von Dir gesetzten Ursachen (Gedanken, Träume) zu erleben. Erfüllung findest Du in der Erkenntnis über Dich selbst, daß Du alles bist und alles tun kannst, wenn Du Dich geistig aus Deinem bisherigen Sklavendasein löst.

Der Weg zur Erkenntnis ist sicher kein einfacher Weg und ein hartes Stück Arbeit an sich selbst. Aber was gibt es schöneres, als die Erkenntnis über sich selbst - sich seiner Ganzheit bewußt zu werden.
Tue was Du willst, aber wisse was Du willst!
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#4
Na, ja. Wenn Jemand das Talent hat, ein Instrument spielen zu können, oder er kann singen oder malen, und er macht das zu seinem Hobby - und verdient damit vielleicht noch Geld, was könnte daran verkehrt sein ? Hmm

Wenn einer meint, er müsste Briefmarken oder Bierdeckel sammeln, dann soll er es von mir aus tun. Lol

Es gibt genug zu sehen, was einem nicht gefallen könnte - wenn man es bewertet. Wenn man sich dann noch über vermeintlich "skurile" Hobbys von Jemanden wundert, könnte man daß den ganzen Tag tun. Jeder hat so seine "Marotten", auch wenn man meint, man wäre selber immer neutral und perfekter als andere.
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#5
Das Thema des sogenannten Steckenpferdes ist nicht die Essenz aus diesen Zeilen. Da steht nur, daß sich die Nutzlosen einreden, ihr Steckenpferd wäre der Sinn des Lebens bzw. könnte diesen ersetzen oder ihr Leben tatsächlich ausfüllen. Irgendetwas müsse man ja mit dem eigenen Dasein anfangen.

Und klar soll man seine Talente fördern und nutzen. Das stellt niemand in Abrede! Und darum geht es auch nicht!

Mitnichten geht es in diesen Zeilen darum, was andere machen oder ob man bei ihnen irgendwelche Marotten entdeckt. Wen interessiert das?
Wenn jemand etwas sammelt, verwendet er Zeit dafür, die man sinnvoller nutzen könnte, truthseeker. Es geht dabei nicht um die Ansicht, ob man perfekter oder neutraler ist als jemand anderes. Du bringst an dieser Stelle ein Werturteil ein, das den Kernpunkt des Themas aus dem Fokus nimmt.
Fühlst Du Dich betroffen? Wenn ja, dann laß die Zeilen einfach auf Dich wirken und versuche nicht gleich die Nebenschauplätze wie Freizeitaktivitäten oder irgendwelche Marotten in den Brennpunkt zu stellen und zu verteidigen.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#6
(28.05.12012, 11:58)Hælvard schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Tristesse-der-Nutzlosen?pid=42005#pid42005Das Thema des sogenannten Steckenpferdes ist nicht die Essenz aus diesen Zeilen. Da steht nur, daß sich die Nutzlosen einreden, ihr Steckenpferd wäre der Sinn des Lebens bzw. könnte diesen ersetzen oder ihr Leben tatsächlich ausfüllen. Irgendetwas müsse man ja mit dem eigenen Dasein anfangen.

Und klar soll man seine Talente fördern und nutzen. Das stellt niemand in Abrede! Und darum geht es auch nicht!

Mitnichten geht es in diesen Zeilen darum, was andere machen oder ob man bei ihnen irgendwelche Marotten entdeckt. Wen interessiert das?
Wenn jemand etwas sammelt, verwendet er Zeit dafür, die man sinnvoller nutzen könnte, truthseeker. Es geht dabei nicht um die Ansicht, ob man perfekter oder neutraler ist als jemand anderes. Du bringst an dieser Stelle ein Werturteil ein, das den Kernpunkt des Themas aus dem Fokus nimmt.
Fühlst Du Dich betroffen? Wenn ja, dann laß die Zeilen einfach auf Dich wirken und versuche nicht gleich die Nebenschauplätze wie Freizeitaktivitäten oder irgendwelche Marotten in den Brennpunkt zu stellen und zu verteidigen.

Also, ich "verteidige" hier keine "Marotten", ich stelle nur fest, daß es solche gibt. (logisch betrachtet, zumindest). Ich wundere mich schon lange nicht mehr über meine Umgebung, und ich missioniere sie auch nicht. Ich bin da mehr der Beobachter. Ob Sammeln sinnvoll ist, oder nicht, muss Jeder für sich entscheiden. Zur Fussball-EM werden halt wieder die Sticker gesammelt, ist ja auch ein Riesen-Geschäft. Die 24-Stündige Dauer-Manipulation ist auch viel zu komplex, als das man erwarten könnte, daß die Umgebung bemerkt, wie das Spiel funktioniert. Während viele andere Leute halt an das glauben, was sie sehen, und sonstwie erfassen, stelle ich grundsätzlich mit den Sinnen Erfasstes in Frage. Die Logik vieler Leute ist halt überwiegend Materiell eingestellt, und ansonsten werden ihnen dann esoterische oder politische Alternativen angeboten, die sie aber auch nur, von ihnen unbemerkt, in die Irre führen sollen. Z.B. Kabbala, die Occupy-Bewegung, Alex Jones, oder die Piraten-Partei. Alles nur großes Kino, aufgewärmte 68er, das Suggerieren einer Opposition, um das Spiel von gut und böse weiterzutreiben, und emotionale Reaktionen zu erzeugen.
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#7
(28.05.12012, 06:12)Sirona schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Tristesse-der-Nutzlosen?pid=42001#pid42001Der Weg zur Erkenntnis ist sicher kein einfacher Weg und ein hartes Stück Arbeit an sich selbst. Aber was gibt es schöneres, als die Erkenntnis über sich selbst - sich seiner Ganzheit bewußt zu werden.

Wer es als hart empfindet...

Aber du hast recht es ist nicht leicht gut zu sein, wenn man von Amateuren umgeben ist.

Grüße

Löwe
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#8
Löwe schrieb:Wer es als hart empfindet...

Da gebe ich Löwe recht, der Satz enthält eine - im allgemeinen Sprachgebrauch tendenziell negative - Bewertung. Um an sich selbst zu arbeiten benötigt es Erkenntnis (da muß ich was tun), Willensstärke (ich will lernen/mein altes Wissen wieder entdecken) und Ausdauer (da die Logik zu behindern sucht, Programme plötzlich anspringen, die versuchen zu verunsichern bzw. zu verhindern: da liegst Du falsch, mach' es lieber wie die Masse etc.). An Erkenntnis, Willensstärke und Ausdauer gibt es nichts "hartes", höchstens Zielstrebigkeit. Blinzeln Wer es selbst als "hart" empfindet, hat die Möglichkeit nochmal in sich zu gehen und nach Widerständen zu suchen, die es so erscheinen lassen.

Werter Hælvard, hast Du es auf bestimmte Punkte in Paganlords Text abgesehen, die Du diskutieren möchtest - wenn ja, welche - oder eher allgemein?
Der Bogen entfaltet seine Macht durch deine Energie - Der Pfeil wird davon fliegen auf ein entferntes Ziel - Aber dein Leben wird immer bei dir sein - Gedenke der Alten Werte - Ehre die Ahnen, die dir den Bogen in die Hand gelegt haben
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#9
Zitat:Aber du hast recht es ist nicht leicht gut zu sein, wenn man von Amateuren umgeben ist.

Nein, die anderen sind nicht schuld an unseren Mißgeschicken/Umständen usw. - sondern immer nur wir selbst.


Zitat:Werter Hælvard, hast Du es auf bestimmte Punkte in Paganlords Text abgesehen, die Du diskutieren möchtest - wenn ja, welche - oder eher allgemein?

Der Text ist kraß geschrieben, aber jeder hier weiß, daß es stimmt. Also es gibt da nichts zu diskutieren, wollte ich damit sagen. Pfeif
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#10
Zitat:Wer es als hart empfindet...

Wenn die Erkenntnis für bestimmte Abläufe zu spät kommt, das Eingeständnis dieser eigenen Mangelhaftigkeit, das kann hart sein. Es ist aber dennoch wertvoll.
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