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Tschüß
#51
(05.02.12012, 21:14)Wolf schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Tsch%C3%BC%C3%9F?pid=40917#pid40917Quelle: Spiegel Online Schulspiegel

"Passau - Tschüs, Tschüs! An einer Passauer Schule steht der norddeutsche Gruß auf dem Index - genauso wie das eigentlich recht neutrale "Hallo". Denn für Rektorin Petra Seibert sind beides Reizwörter, beides empfindet sie als unhöflich und hat daher ab sofort ihre Schule zur "Hallo- und Tschüs-freien Zone" erklärt.

"Wir bemühen uns, ohne diese beiden Grußformeln in unserem Haus auszukommen", verkündet ein Aushang in der Mittelschule St. Nikola. "Über ein 'Grüß G*tt' und ein freundliches 'Auf Wiedersehen' freuen wir uns jedoch jederzeit." Nichtbayern mögen sich über diese Regelung wundern, vor allem darüber, dass ihr täglicher Gruß als unhöflich angesehen wird - im Freistaat bleibt der große Proteststurm aus.

Seiberts Ansatz mache pädagogisch Sinn, sagt der Sprecher des bayerischen Kultusministeriums, Ludwig Unger. "Es ist ein positives Signal der Wertschätzung, aber man darf es nicht zum Dogma stilisieren." Die Jugendlichen müssten den Sinn der Aktion verstehen, um sie anzunehmen.

Wenn ein Schüler nach einem "Hallo" zu einem Aufsatz verdonnert werde, sei das der falsche Weg. Jugendliche müssten lernen, sich gegenüber Autoritätspersonen anders zu verhalten als gegenüber Gleichaltrigen. Grußformeln könnten dieses Bewusstsein schärfen. Ein "Hallo" sei zwar nicht zwangsläufig abwertend, könne aber bei manchem so ankommen.

"In Bayern heißt das 'Grüß G*tt!'"

Bei einem sprachlichen Ausrutscher wiesen die Lehrer den Schüler höflich zurecht, erläutert die Rektorin. Sie wolle ihre Schüler optimal auf den Beruf vorbereiten, sonst habe sie ihren Erziehungsauftrag nicht erfüllt. Und ein flapsiges "Hallo" hörten bayerische Personalchefs nun einmal nicht gern. "


Es gäbe so viele Themen, wo es auch hin passen könnte.
Ich hab es hier her gesetz.

Nun denn, der Göttin und Euch zum Gruß.

Nach nunmehr acht Jahren in Bayern interpretiere ich den Ansatz dieser Schule weniger als Manifestation des Reli...ösen, sondern als "Benimmschule". Insofern wundert mich dieser Satz im Artikel:
"Nichtbayern mögen sich über diese Regelung wundern, vor allem darüber, dass ihr täglicher Gruß als unhöflich angesehen wird..."
Ich habe bisher in drei Bundesländern gelebt und in allen dreien die Erfahrung gemacht, daß es "formellere" und "informellere" Grußformen gibt. Der zitierte Satz impliziert jedoch, daß man außerhalb Bayerns in allen Situationen mit "hallo" und "tschüß" grüßen und verabschieden würde - das ist aus meiner Erfahrung heraus falsch. Was sagen denn die ganz nördlichen Nordlichter dazu? Dort kenne ich mich nämlich nicht aus. Sagt man bei Euch IMMER "hallo", auch wenn man ein Geschäft betritt, wo man keinen kennt; wenn man ein Treffen mit Geschäftspartner hat; wenn man in förmlichen Rahmen Menschen trifft, die man noch nie getroffen hat und wo klar ist, daß man sie auch nicht sofort duzen wird? Oder gibt es auch dort Unterschiede, also z. B. "Guten Tag" anstatt "hallo" und sowas? Klar ist schon, daß man "Grüß G...t" nur hier sagt, das ist eben die lokale förmliche Variante...

Eventuell noch was zum Schmunzeln: Zwar gibt es auch im Saarland die Unsitte, ab ca. 10.00h morgens "Mahlzeit" zu sagen, wenn man jemandem im Büroflur, Treppenhaus etc. begegnet - die häufige Antwort darauf lautet jedoch gerne mal: "Mahl Dei Zeit selber!" (Ich hoffe, das versteht man, sonst verpufft der Lacher leider... :-( )
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Erfolg realisiert sich in Sprüngen! (Jörg Löhr)
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#52
Bei uns sagt man "Guten Tag" und "Auf Wiedersehen".
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#53
Das Problem ist nur, dass man nicht jede Person noch einmal wiedersehen möchte. Biggrin Jedes Mal, wenn ich zu jemandem "Auf Wiedersehen" sage, denke ich mir hinterher: Oder auch nicht!

Mir ist leider noch kein vernünftiger Ersatz dafür eingefallen. Hat jemand von euch eine Idee?
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#54
Zitat:Das Problem ist nur, dass man nicht jede Person noch einmal wiedersehen möchte. Biggrin Jedes Mal, wenn ich zu jemandem "Auf Wiedersehen" sage, denke ich mir hinterher: Oder auch nicht!

Mir ist leider noch kein vernünftiger Ersatz dafür eingefallen. Hat jemand von euch eine Idee?

Wie wärs mit: "Auf wiedersehen ... sofern es mir gut tut!"
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#55
Der Anhang ist schonmal besser, danke Benu.
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#56
Tschü* war tatsächlich das erste Wort, das ich aus meinem Sprachschatz gestrichen habe. Interessant ist, wie verschiedene Personen versuchen, einem das Wort dennoch zu entlocken. Und zwar indem sie es nach Gesprächen noch drei- oder viermal wiederholen, wenn man sich mit einem "Bis dann" versucht zu verabschieden.
Morgen kann alles ganz anders sein.
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#57
Genauso erging es mir mit dem "Grüß G..."
Da sagt man schon "Guten Tag" und das mehrere Tage hintereinander zur selben Person und trotzdem wird man wieder mit einem "Grüß G..." belästigt. Zornig
Habe mir schon ernsthaft überlegt ob ich beim nächsten Mal  "Grüß die Hühner" sage. Lol



"Zahme Vögel träumen von der Freiheit.
Wilde Vögel fliegen."
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#58
Die meisten wissen nicht, was sie tun.

Aber "Grüß die Hühner" hat schon was.  Lol  Lol
Der Bogen entfaltet seine Macht durch deine Energie - Der Pfeil wird davon fliegen auf ein entferntes Ziel - Aber dein Leben wird immer bei dir sein - Gedenke der Alten Werte - Ehre die Ahnen, die dir den Bogen in die Hand gelegt haben
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#59
(27.05.12016, 22:09)Agni schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Tsch%C3%BC%C3%9F?pid=50272#pid50272Die meisten wissen nicht, was sie tun.

Sie wollen es auch nicht wissen Verwirrt


Zitat:Grüß die Hühner ...

Man will ja nicht unnötig auffallen, das sollte oberste Prämisse sein!
Denn die Wahrscheinlichkeit, daß man auf einen rel. Irren dabei trifft, ist anhand ihrer Verbreitung nicht gering. Die fangen dann womöglich noch an zu beten, auf daß das "verirrte Schäfchen" wieder in den Stall findet oder irgend etwas in dieser Art. Mit Flüchen gegen Andersdenkende sind die schnell bei der Sache!
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#60
(29.05.12016, 09:31)truthseeker schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Tsch%C3%BC%C3%9F?pid=50276#pid50276Man sollte bei "Tschüß" auch jetzt nicht unnötig verkrampfen - entscheidend ist die eigene Ausrichtung. Man "konventiert" ja nicht, wenn man "Tschüß" benutzt. Es ist lediglich ein Mitspielen nach außen.

Irrtum und drauf reingefallen!


Zitat:Die Sprache(n) wurden absichtlich so designed, damit subliminale Botschaften übermittelt werden können.

Und genau deshalb ist dein erster Absatz absolut unverständlich!
Nicht nur, daß du dir selbst widersprichst, du versuchst die Thematik zu verharmlosen!
Deine Selbstüberschätzung + die anscheinend doch nicht so verinnerlichten spirituellen Vorgänge gilt es zu überdenken! Anderenfalls bist du wohl zum TDK konvertiert.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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