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VON WEGEN - brauchen doch JOD und FLEISCH?!
#31
@ Alexis

meine Frau hat keine Mangelerscheinungen - der Bluttest "sagt" dass sie einen gravierenden Mangel hat - und das NACHDEM bei unserem Neugeborenen herauskam, dass er einen Mangel hat - und dort ist der Mangel offensichtlich. Keine Ahnung, warum sie keine Erscheinungen hat.....

Und auch unsere Kinder haben laut medizinischen Daten einen Mangel - auch ohne sichtbaren Auswirkungen -

Und als Erwachsener nicht zum Arzt zu gehen ist eine Sache - ein Baby - was Entwicklungverzögerungen hat und durch den Mangel für immer behindert sein kann nicht zum Arzt zu geben finde ich unverantwortlich - verstehst du? Bei einem Kind wächst alles - entwickelt sich alles - fehlt ein Stoff wie Vitamin B12 oder ein Schilddrüsenhormon ist das irreperabel - würdest du das tun? Ich nehme an (und hoffe) nein.....
Wie schonmal geschrieben - wir haben nicht mal einen Hausarzt - weil wir so gut wie nie krank sind....wir mögen weder Krankenhaus noch Ärzte - und doch sind wir gerade mittendrin Traurig

shetani
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#32
Hallo,

es ist ganz einfach:


B12 kann nur dann produziert werden, wenn der Darm in Ordnung ist.

Bei diesem Patienten ist höchstwahrscheinlich der Darm nicht in Ordnung, weil er - wie er selbst in einem Nebensatz sagt - lauter sauere Sache verkonsumiert. Das geht nicht gut. Allein schon der Sauerteig - das verklebt den Darm - und in Kombination mit Rohkost...normalerweise sollte da schon eine instinktive Abneigung hochkommen. Bei mir waren Sauerteigprodukte unter den ersten Dingen, die nach der Erhöhung des Rohkostanteils automatisch nicht mehr von meinem Körper geduldet wurden.
Und dann dieses Sauerkraut und Antipasta Pseudo-Feinkost Schlemmereizeug - das macht den Magen und den Darm träge! Sauerkraut und eingelegtes ist Notproviant für den Winter - wenn man schon in unmenschlichen Klimazonen leben muß. Dafür ist es "gut" (Z.B. Vitamin D wegen Lichtmagel).

Den Rohkostanteil einfach so erhöhen ist tatsächlich keine triviale Sache. Da kann man unter Umständen sogar ungewollt zum Alkoholiker werden (Fuselalkohole durch ungünstig kombinierten Obstkonsum). Außer man steigt auf 90-100% Rohkost um. Da gibt es dann nach einer Umstellungsphase nie mehr Probleme.

Hauptenergielieferant ist jedoch immer das Wurmloch. Zumindest bei mir. Lol

Gruß
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#33
Hier noch ein Nachschlag:

Zitat:Frischkornmüsli

Das geht in Kombination mit Sauerem schon mal gar nicht. Pures Darmgift.

Winken
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#34
Hallo Wurmloch


Wieso geht Frischkornmüsli nicht mit Saurem??? Frischkornmüsli (nach Bruker) soll man ja einweichen, DAMIT es säuert UM das Vitamin B12 zu bilden....verstehe daher deine Aussage nicht???

Und wenn wir Sauerkraut essen - dann nicht dauern.....denn das gibt es ja "frisch" nur im Winter.

Meine Frau lebt zu 90 % rohköstlich - Brot ist sie seit geraumer Zeit garnicht mehr - Frischkornmüsli ißt sie jetzt wieder - hatte sie lange auch nimmer gegessen -
Das einzige gekochte waren im letzten Jahr z.b Kartoffeln oder eine (Gemüse)Suppe -
Ihre Kinder leben auch "sehr" rohköstlich.

Meine Kinder essen gekochtes und auch Brot - ich ebenso -
Am Freitag wird bei Ihren Kindern und bei mir im Blut getestet wie der B12 Spiegel ist - bei meinen Kindern in etwa 5 Wochen (sie sind momentan nicht da)

shetani

Dann sind wir gespannt ob da wieder eine "Gefälle" ist ziwschen uns Patchworkfamilienmitgliedern - so wie beim Jod ja auch....
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#35
So dann gebe ich doch nochmal kurz meine Meinung dazu ab.

Was bringt schon die beste Gesundheit, wenn man dafür die eigenen Freunde mordet? Mangelerscheinungen nehme ich gerne in Kauf, wenn ich dafür die Natur zum Freund weiß.
Und eben diese Einstellung ist es, die meinen Körper zum Lohn so in Schuss hält.

Vegetarier wird man schließlich nicht, weil man gut aussehen möchte oder nach mehr Gesundheit verlangt, sondern weil man versteht was Ethik bedeutet.
Alles andere sind doch nur Modevegetarier die irgendwann doch wieder ein Stück Fleisch fressen, sobald sie nicht mehr so aufs Äußere achten.

Grüße

Benu
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#36
Hallo Benu

also entweder du hast nicht gelesen um was es wirklich geht - oder...keine Ahnung was ich dazu sagen soll...

Mangelerscheinungen haben bei DIR als Erwachsener ganz andere Auswirkungen als bei KINDER und Säuglinge bzw. Neugeborene. WENN man ihnen (vorallem den Säuglingen) KEINE Hormone bzw. kein Vitamin B12 geben würde, dann wären sie geistig Behindert, körperlich zurückgeblieben usw. Es würden Schäden entstehen, die NICHT reperabel wären.

Auch wir wollen keine Tiere essen - wir sind seit langer Zeit bewußt Vegetarier - aber durch den Mangel der sich vorallem auch auf das eine Baby "übertragen" hat - sind wir stark ins Überlegen gekommen.
Bisher haben wir immer nur gehört dass Vegan/Vegetarier sein KEIN Problem bei Schwangerschaft und Stillzeit sei und es auch kein PRoblem ist KInder so groß zu ziehen.

Fakt ist jedoch, dass wir durch unsere ausschließlich vegetarische (teilweise auch vegane) und biologische Ernährung einen erheblichen Mangel an Jod haben und teilweise auch schon bei uns der B12 Mangel festgestellt wurde.

Und was man bei sich selbst macht ist eine Sache - wenn Du also Mangelerscheinungen in Kauf nimmst und deren Risiken ist das DEINE Sache. Wenn Du aber die Verantwortung für ein Kind trägst (sei es weil du es im Bauch trägst, weil Du die Nährmutter bist und es stillst - oder weil du es ansonsten ernährst) - DANN finde ich das eine GANZ andere Sache -

Oder würdest Du auch deinen Kindern den Mangel auch zugestehen? Und somit ein schwer behindertes Kind in Kauf nehmen??????


shetani
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#37
Dein Beitrag ist für mich von der Warte her sehr interessant, da ich über Jahre hin selbst Jod in Tablettenform einnahm. Es wurde mir vor etwa 18 Jahren aufgrund leichter Kropfbildung und laut Ärzte entsprechend schlechten Blutwerten verschrieben. Da die 'einfachen' Jodid-Tabletten an den Blutwerten wohl nichts veränderten, gab es nach ca 1 Jahr Depot-Tabletten. Das war etwa zu DER Zeit, als diese Kampagne mit dem jodierten Salz auch in die Zone kam.

Kurz; zwar habe ich die Tabletten vor ca 1 Jahr abgesetzt und bisher stabile Blutwerte, aber dennoch würde auch ich nur für MEINEN Körper dieses Risiko der Mangelerscheinungen annehmen, da ich mir zugegebenermaßen auch nicht zu 100% sicher bin, ob es bei vegetarisch-veganer Ernährung nicht doch zusätzlich zugeführt werden muß; ganz besonders natürlich im Fall von Schwangerschaft oder so.
Gleiches gilt für die B-Vitamine. Da gibt es zu wenig echte unabhängige Studien hierzu.
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#38
Hallo shetani,
das Kind ist da und Ihr habt die Verantwortung für dieses Kind, keine Frage. Ein verursachter Schaden ist sobald erkannt unverzüglich zu beheben, so gut man kann, auch keine Frage, und wenn erstmal nur Schadensbegrenzung geht, dann ist das immer noch besser als untätig bleiben. Ist jedenfalls meine Meinung, und ich denke mal, auch der anderen hier. Es meint hier sicherlich niemand, dass Ihr nun nicht mit den momentan Euch gegebenen Möglichkeiten handeln solltet für Euer Kind.

Zitat:Und das ist eben umso schwerer wenn man meint das Richtige getan zu haben, überzeugt von einer Sache war - und nun erstmal alles in Frage gestellt wird.

Zu diesem Satz möchte ich mal Folgendes sagen, wie es für mich ist. Ich weiß nicht, was in allen Dingen „das Richtige“ ist, es gibt aber einige Dinge, die habe ich erkannt, weitere, die meine ich, erkannt zu haben, und dann noch etliche, bei denen ich Tendenzen meiner Meinung spüre, aber eben nicht so recht weiß. Wenn man von etwas überzeugt ist, hat man es vielleicht noch immer nicht erkannt und wirklich verstanden. Was man selbst erkannt hat, befolgt man ganz selbstverständlich, im wahrsten Sinn des Wortes, wovon man überzeugt ist, es aber möglicherweise gar nicht erkannt hat, das kann zum fanatischen Folger machen, also auch blindem Folgen möglicherweise. Es gibt nichts, was einem jemand anderer vorsagen könnte, was richtig und was falsch ist und man hält sich immer buchstabengetreu dran und ist immer fein raus. Man kann sich immer nur Informationen, auch Hilfe usw. holen, erkennen muß man schließlich selbst. Hier im Forum wird immer wieder auf die Natur als Vorbild verwiesen, und das ist sinnvoll, weil sie sicherlich unverfälschter ist, als irgendein Mensch es sein könnte, und sei er noch so klug und weise. Der Haken ist, dass es auch nicht immer so ganz leicht ist, die Natur zu erkennen. Also macht man vielleicht trotzdem Fehler. Es ist dann aber niemandem geholfen, wenn man sich verteidigt, wenn man darauf hingewiesen wird. Sondern entweder man versucht, diesen Fehler dann zu erkennen, oder man lässt es eben bleiben.

Mein Empfinden zu Euch, wie Du Euch hier darstellst, ist folgendermaßen: Ihr habt Euch zum Veganismus überzeugen lassen, ohne es wirklich selbst zu erkennen. Das machte Euch fanatisch und akribisch, und unangemessen verfolgtet Ihr nun dieses „richtige“ Handeln, von dem Ihr ja überzeugt wart. Nun trat ein krasses Problem auf, das in direktem Zusammenhang (ungleich direkt ursächlich) mit dem Veganismus war, und, durchaus verstehbar, zweifelt Ihr nun an der Richtigkeit Eures Weges, und weil Ihr vorher wie nachher dabei emotional wart, „müsst“ Ihr das anderen mitteilen und sie „warnen“. Ist schon ein wenig missionarisch, finde ich auch, sogar unübersehbar, in Titel und Schluß Deines ersten Beitrages.

Wer eine Eintagsfliege aus seinem Haus trägt, damit sie gerne draußen weiterlebt (ich nehme dieses Beispiel, auch wenn es von Dir selbst nur beispielhaft genannt war, es zeigt m.E. doch etwas Grundsätzliches), der handelt m.E. schon unangemessen. Ich meine, das gut nachvollziehen zu können, denn ich habe als Kind mich (wie ich finde) ähnlich verhalten, ein Fußweg nach Regen war eine Qual, weil überall Regenwürmer und Schnecken waren, auf die man hätte treten können. Ich habe sogar mal versucht, eine Drohne zu füttern, oder was ich dafür hielt, nachdem ich gelesen hatte, dass sie nach getaner Arbeit nicht mehr ernährt werden. Manchmal hatte ich sogar Probleme, auf Grashalme zu treten, Unkraut ausreißen war fast unmöglich. Von aus dem Nest gefallenen Küken und ausgesetzten Katzen rede ich hier jetzt nicht mal (ich fange langsam an, zu verstehen). Und: Ich war auch mal stark anämisch als Kind. Ich weiß zwar nicht, was genau ich da hatte, aber es deutet doch sehr auf ebenfalls Vitamin B Mangel hin, wurde auch mit Spritzen oder Tabletten insofern erfolgreich behandelt. Ich wurde bzw. habe mich übrigens derzeit nicht vegetarisch ernährt, das hat damit sowieso eher gar nichts zu tun aus meiner Sicht, und daher finde ich den Umstand, dass man Vitamin B12 sogar selbst produzieren kann besonders interessant. Wenn die Zuführung oder Nichtzuführung von B12 über die Nahrung die eigentliche Ursache für einen Mangel wäre, dürften Fleischesser keinen Mangel bekommen. Dem war und ist aber nicht so. Heute wird der zunehmende Mangel auch unter Fleischessern auf die zunehmende Denaturierung von Nahrungsmitteln allgemein geschoben, ich denke aber, das ist nicht der eigentliche Grund. Wo kam er sonst „früher“ her, denn auch da trat das auf, wenn auch vielleicht seltener. Nichtsdestotrotz kann eine konkrete Zuführung dieser Vitamine aber dann deren akuten Mangel und evtl. Folgen daraus beheben.

Was ich ausdrücken möchte ist, es kommt auf die Beweggründe des Handelns, also hier für Veganismus, Eintagsfliegen retten usw., an. Aber sind die Beweggründe emotional (hier kommt m.E. vor allem Mitleid oder Angst in Betracht), reagiert der Körper natürlich auch darauf.
Nochmal aus meinem persönlichen Erleben als Beispiel: Die Vorstellung, einen Regenwurm vielleicht achtlos halb zu zertreten, und die andere Hälfte windet sich weiter, klebt vielleicht an dem zertretenen Teil am Boden fest, der Wurm hat somit keine Überlebenschance mehr, die Vorstellung, ein ausgerissenes Unkraut wird nun hilflos an der Sonne vertrocknen, langsam und qualvoll, das war für mich als Kind unerträglich. Das ist Mitleid, das ich unterscheide von einem neutralen Mitgefühl, oder es ist Angst, einen Fehler zu machen und damit Schuld auf sich zu laden.
Das aber ist kein normales Empfinden! Man hat nicht die Verantwortung für die gesamte Welt, schon weil man die Fähigkeit nicht hat, diese ganze Welt zu beeinflussen oder gar zu kontrollieren, und auch nicht die Fähigkeit, alles zu überblicken und einzubeziehen, man könnte also gar nicht sicher sein, welches Handeln "für die Welt" denn richtig und was falsch wäre. Man muß auch nicht mit allen und mit allem teilen, was man eigentlich selbst benötigte, in Deinem persönlichen Bereich und was Deine persönlichen Belange angeht, die darfst Du gegen jeden verteidigen, jedem vorenthalten, auch wenn diesem dann „etwas abgeht“, worauf er ja aber im Grunde auch kein Anrecht hatte. Man muß sich nicht „für Freunde opfern“, und so könnte man Benu verstehen, nicht für menschliche und nicht für die Natur. (Benu sagt: „Mangelerscheinungen nehme ich gerne in Kauf, wenn ich dafür die Natur zum Freund weiß. Und eben diese Einstellung ist es, die meinen Körper zum Lohn so in Schuss hält“. Das Wort „nehme“ müsste m.E. mit „ä“ geschrieben werden, denn die Mangelerscheinungen werden sich nach diesen Überlegungen dann ja nicht ergeben). Es geht eher darum, jeden in seinem Bereich leben zu lassen, aber auch selbst im eigenen Bereich unangefochten leben zu dürfen. Und man muß auch nicht alles und jeden „erretten“, insbesondere nicht, wenn der eigene Bereich unangemessen dann betroffen wird. Übertrieben anschaulich gesagt, Du solltest nicht die Nachbarskinder füttern und deshalb Deine eigenen verhungern lassen. Aber man kann das eben auch auf Eintagsfliegen im Kartoffelkorb übertragen.

Also meine Überlegung für Eure spezielle Situation wäre daher, handelt in der aktuell gegebenen Situation so gut Ihr könnt, so gut Ihr Auswege momentan wisst, und überprüft aber auch Eure Beweggründe, die zum Veganismus führten.

Viele Grüße
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#39
Hallo Inte

mit "wir meinten das "richtige" getan zu haben meinte ich folgendes:
für uns gibt es NUR ein richtig in dem sinne, dass es FÜR UNS richtig ist.

Und die vegane Ernährung ist aus einem tiefen bewußtsein meiner Frau (ich selbst bin überzeugte Vegetarieren) - also nix was wir von außen aufgedrückt bekommen haben....

Und "warnen" wollen wir nicht - sondern eher sensibilisieren. darauf hinweisen vielleicht in regelmäßigen abständen sein blut untersuchen zu lassen etc.

Fleischesser haben übrigends häufig einenB12 Mangel, da 60-80 % des B12 im Fleisch beim erhitzen kaputt geht.....

Und wenn du mit Kindern zusammenlebst . die ja allem eine Seele geben - dann ist es normal, dass man Schnecken und Regenwürmer von der Strasse sammelt - und wenn das Lied hier läuft von Rolf Zuckowski "Stubenfliege" - dann kannst du eine Fliege nicht mehr tot klatschen OHNE sämtliche Kinderherzen traurig zu stimmen (ich setze den Text mal an den Schluss rein....) Winken
Und diese weichen Herzen der Kinder - die nicht einfach drauf los klatschen - die nehme ich gerne als Vorbild :-) Denn sie haben etwas was wir erwachsene schon längst verloren haben - aus diesem Grund kann ich mir ein Leben ohne Kinder garnicht vorstellen, denn sie sind so oft ein wahres Vorbild.
Und ich weiß nicht warum es nachteilig sein sollte Emotionen/Gefühle zu haben - na klar habe ich GEfühle, wenn ich achtlos eine Fliege an der Wand zerschmettere - wenn ich doch die Möglichkeit habe sie rauszutragen (ebenso wie Bienen oder Spinnen - die ja nützliche Tiere sind - aber das ist ja nur unsere Wertung - warum sollte eine Fliege nicht nützlich sein? Ich z.b finde sie sehr nützlich...WEIL sie mich GEduld lehrt, Klugheit, Schnelligkeit und es jedesmal schafft mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, weil ich sie mal wieder verpasst habe - und die Kinder lachen, wenn sie mich auf "Jagd" sehen.)

Und mir geht es hierbei nicht um "Schuld" - sondern darum, dass ich nach dem Motto lebe: behandle andere so wie du selbst auch behandlet werden möchtest" - da ich nicht zerklatscht werden will und mein Leben geachtet sehen will (von jedem) behandle ich auch eine Fliege dementsprechend :-)
Klar habe ich nicht die VErantwortung für die GANZE Welt - aber für MEINE Welt.

ICh fand deinen BEitrag sehr interessant und empfinde den Dialog als angenehm - danke!

Shetani

Fliegenglück

Die kleine Stubenfliege,
die in unsre Lampe flog,
die Locht und Wärme suchte
und sich dabei betrog,
sie will sich nicht verbrennen
und versteht die Welt nicht mehr
und fliegt in unserm Lampenschirm
verzweifelt hin und her.

,,Ich will hier raus, ich will hier raus,
ich halt es einfach nicht mehr aus!
Ich will hier raus, ich will hier raus,
ich halt es einfach nicht mehr aus!"

Er war doch so verlockend,
dieser helle Lichterschein
und ohne nachzudenken
flog sie in die Lampe rein.
Dann spürte sie die Hitze,
hat die Fühler sich verbrannt,
und fliegt in ihrer Panik
immer wieder an die Wand.

,,Ich will hier raus, ich will hier raus,
ich halt es einfach nicht mehr aus!
Ich will hier raus, ich will hier raus,
ich halt es einfach nicht mehr aus!"

Die kleine Stubenfliege
Sieht das Loch im Lampenschirm,
das alles ist zuviel
für so ein kleines Fliegenhirn.
Noch immer lockt das Licht,
als wärs der helle Sonnenschein,
das einfach zu vergessen,
könnte ihre Rettung sein.

,,Ich will hier raus, ich will hier raus,
ich halt es einfach nicht mehr aus!
Ich will hier raus, ich will hier raus,
ich halt es einfach nicht mehr aus!"

Aus der Lampe in die Freiheit,
sowas nennt man ,,Fliegenglück".
Auf zu neuen Abenteuern,
sieh nach vorn und nicht zurück.
Fliegen lernen nichts dazu,
oder was meinst du?
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#40
Zitat:Benu: Was bringt schon die beste Gesundheit, wenn man dafür die eigenen Freunde mordet? Mangelerscheinungen nehme ich gerne in Kauf, wenn ich dafür die Natur zum Freund weiß.

Also mit so einer Aussage kann ich überhaupt nicht mitgehen. Erstens wird suggeriert, daß nur Aasesser "gesund" wären (wobei das Gegenteil der Fall ist) und zweitens wird suggeriert, daß normale Ernährung Mangelerscheinungen verursacht. Wer die Natur zum Freund weiß und sich normal ernährt, der ist kerngesund und hat auch kerngesunden Nachwuchs. Wie kommst Du zu so einer Aussage Benu? Was Shetani hier schreibt: Bei 7 Kindern wundert es mich nicht, wenn der Nachwuchs über Mangelerscheinungen klagt, falls das überhaupt wahr ist. Das sind dann ganz normale biologische Verschleißerscheinungen. Siehe Tierwelt Alpha-Wurf, Beta-Wurf usw.

Wer seine eigenen Kinder mit Jod und Fleisch füttert, der handelt ebenso verantwortungslos, wie Leute, die in der Schwangerschaft rauchen oder Alkohol usw. trinken. Aber wer glaubt er braucht das, der soll es nehmen bis er glückselig ist. Was geht mich das an? ... und den physischen und mentalen Schaden, den derjenige dem Kinderkörper zufügt, den muß er dann wohl auf die eigene Schulter laden. Ärzte jonglieren mit Angstgefühlen, das ist ihr Geschäft. Wer darauf reinfällt, muß selbst die Suppe auslöffeln. :!:
Sei!
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