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Voodoo
#1
Paganlord schrieb:
Zitat:Also an Schwachsinn kaum mehr zu überbieten und sogar hochgefährlich, weil es gar nicht so schlecht geschrieben ist. Man kann die toleranten Neopaganisten, die es geschafft haben J*sus doch noch irgendwie in ihr Weltbild einzuflechten (und sei es nur als „Vorbild“ für einen redlichen Menschen), quasi sehen.

Ich sehe das und den übrigen Text von Sonnenfinsternis identisch. Es geht zuerst um das Vermischen, dann um das Herunterrühren und Wahrheit verdrängen und schließlich darum, neue Kreaturen zu schaffen. Diese Kreaturen haben haben dann mit dem Original nichts mehr zu tun.
Hm, du meinst das es uns dann genauso geht wie den Kubanern und ihrem Voodoo-Kult. Der zwar in heidnischen Lehren wurzelt, aber im Prinzip nichts anderes ist als polytheistisches Ch**stentum?
Danke jetzt hab ich es, man sollte auch niemals versuchen den Plänen der Feinde etwas gutes abzugewinnen.
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#2
Das letzte sehe ich etwas anders - Voodoo ist eine sehr fruchtbare Religion, in der die alten Götter sich wieder klar und mächtig aus den zwangsCh**stianisierten gedanken abscheiden, während der SchöpferG*tt an den Rand des Pantheons gedrängt wid, wo er hingehört.
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#3
Zitat:Das letzte sehe ich etwas anders - Voodoo ist eine sehr fruchtbare Religion, in der die alten Götter sich wieder klar und mächtig aus den zwangsCh**stianisierten gedanken abscheiden, während der SchöpferG*tt an den Rand des Pantheons gedrängt wid, wo er hingehört.

Also ich schlachte jedenfalls keine Tiere, um mit deren Blut herumzusudeln. Nein, für mich sieht Voodoo aus wie die afrikanischen Abfälle des authentischen Heidentums. Viel Perversion, viel Missverstandenes, wenig Authentisches.
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#4
Sonnenfinsternis schrieb:
Zitat:Das letzte sehe ich etwas anders - Voodoo ist eine sehr fruchtbare Religion, in der die alten Götter sich wieder klar und mächtig aus den zwangsCh**stianisierten gedanken abscheiden, während der SchöpferG*tt an den Rand des Pantheons gedrängt wid, wo er hingehört.

Also ich schlachte jedenfalls keine Tiere, um mit deren Blut herumzusudeln. Nein, für mich sieht Voodoo aus wie die afrikanischen Abfälle des authentischen Heidentums. Viel Perversion, viel Missverstandenes, wenig Authentisches.
Dieses Thema artet langsam aus, ich würde darum bitten es zu schließen und meine Entschuldigung, die ich nun ausspreche, anzunehmen.

Ich hätte wissen müssen das die Zeiten nicht besser, sondern immer schlechter werden. Diese Neuheidenwelle ist doch nur die letze Emporfahrt vor dem endgültigen Abgrund. Hoffnung auf neue heidnische Zeiten darin zu sehen wäre ironischerweise typisch Ch**stlich.
Diskussionsforen gibts genug, aber nicht hier-
Also lasst uns aufhören, bevor noch zerbröselt werden muss ob Riten, wo Hühnern der Kopf abgebissen wird, pervers sind oder nicht.
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#5
Beim Voodoo heute werden Dämonen beschworen und kreiiert, keine alten heidnischen Götter. Da sind also auch nur noch rudimentäre Wurzeln vorhanden. Nach diesem Schema F kann man wirklich jede Religion behandeln. Das einzige Original was es noch gibt ist eben die Natur. Und zur Natur gehört die reine Gedankenkraft und Ursache & Wirkung. Darauf basierend eben Frequenzmagie.

Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#6
Zitat:Ich hätte wissen müssen das die Zeiten nicht besser, sondern immer schlechter werden.

Sie werden weder besser noch schlechter, sie ändern sich rhythmisch.

Wie soll denn eine Auflösung - eine Entstaltung - sonst vor sich gehen?

Die Masse der Viel-zu-vielen muß bis an die Abartigkeitsgrenze gehen, um sich selbst abschaffend zu überwinden.
Was dann übrigbleibt ist das essenzielle.

Ich fände es viel schlimmer, wenn die Situation lauwarm bleiben würde, also z.B. "gerade noch erträglich". Lieber vollkommen unerträglich und pervers, dann fällt das Abschaffen und Aufwachen leichter.

Gruß


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#7
Meine Meinung zu Voodoo ist, daß es den Afrikanern gehört.

Als Europäer sich damit abzugeben, ist so passend wie ein Eskimo beim Straußenreiten. Zunge raus
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#8
Viele westlich orientierte Menschen denken bei Voodoo an Blutsrituale, bei Vollmond Hühner schlachten und Puppen mit Nadeln durchbohren. Dazu kommen rituelle Trance und Trommelrhythmen, die bei der rituellen Besessenheit eine Rolle spielen. Voodoo ist eine Naturreligion, in der auch Ahnen und Geister eine Rolle spielen. Archäologische Funde zeigen Fluchtafeln und Zauberpuppen. Ähnliche Ritualen gab es auch in Ägypten, Griechenland und in Rom. Voodoo beschreibt die weiße wie die schwarze Seite der menschlichen Psyche. Voodoo kennt weder einen G*tt noch einen Teufel, der handelnde Mensch muß seine Handlungen selbst verantworten. Voodoo-Götter haben auch menschliche Züge, sie können fröhlich und großzügig sein, doch auch launisch und wütend. Man kann mit ihnen durch die Priester in Kontakt treten.

Gläubige tragen ihre Talismane bei sich. Voodoo kennt auch keine strikte Trennung zwischen Leben und Tod. Die Geister der Verstorbenen leben zwischen den Lebenden. Die Voodoo-Kosmologie zieht als Vergleich den Kürbis herbei. Himmel und Erde bilden seine Hälften. In diesem geschlossenen System gibt es kein Oben und Unten, keine Trennung von Leben und Tod, Menschlichem und übernatürlichen Kräften. Es ist ein Vakuum, welches alles enthält.

Voodooanrufungen dienen dem Glück, Gesundheit und auch Abwehr des Bösen. In Zeremonien werden Opfergaben gereicht, zu denen auch das Schlachten von Hühnern gehört.

Paganlord: Vor der Zwangseinführung des Ch**stentums gab es das Heidentum mit einer Vielfalt an Göttern beiderlei Geschlechts. Es gab die Helfer der Götter und es gab die Tier- und Pflanzenwelt. Tote wurden wie Lebende behandelt, denn sie waren Teil des irdischen Lebens. Erst die Aufteilung von Himmel und Erde durch die Monotheisten trennt diese Natürlichkeit. Man war plötzlich nicht mehr Teil der Natur, sondern sollte sich die Erde, die Pflanzen, Tiere (und auch andere Menschen) untertan machen. Dennoch erhielten sich viele frühere Sitten, wie z. B. die Anrufungstechniken an die Götter. Die Kirche spricht diesbezüglich von Gebeten an Heilige, hat die Praxis als solche jedoch übernommen. Wenn Papst JPII am 1. Mai 2011 "heilig" gesprochen wird, gibt es somit eine neue katholische "Götze" zur Verehrung durch ihre Gläubigen.

Auch die Abwehr von Schadenszauber fußt auf heidnischen Traditionen. Anstelle des heidnischen Talismans trägt der gläubige Ch**st jedoch das Kreuz, die Madonna oder das St. Chr*stopherus-Amulette. Selbst der Rosenkranz basiert auf einer heidnischen Tradition. In der europäischen Bauernmagie findet sich sogar das geschlachtete Huhn, der mit Blut an Türen geschriebene Bannfluch bis hin zum abgeschlagenen Kopf der Sau (positiv mit Apfel im Maul, negativ vor die Haustür gelegt).

Im Katholizismus werden Zeichen an Türpfosten gemalt und Weihwasser versprengt, es gibt Gebete um Schutz, aber auch Gebete um andere Menschen, hier vor allem Nicht-Gläubige, zu verfluchen. Die Bibel ist voll von Bannflüchen gegen alle Anders-Denkenden.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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