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Vorfall
#1
Die spinnen, im Römer!

Ich habe im Februar kein Versicherungsschild für meinen Roller bekommen, es hieß von der Versicherung "die dürfen wir erst ab 1.3. verkaufen". Am 1.3. hatte die Versicherung morgens bis 9:00 Uhr zu (tolle Dienstleistung!), also bin ich nach der Arbeit zum 10 Minuten entfernten Versicherungsladen, und genau auf diesem Weg kaschen mich die Bullen. Taten erst superfreundlich als ich ihnen die Situation erklärte und meinten, es wäre kein Beinbruch. Aber jetzt soll ich wegen Fahrens ohne Versicherungsschutz 15 Tagessätze à 40 Teuro = 600 + evtl. Verfahrenskosten latzen

Ich sehe ja ein, dass es falsch war, den Roller zu benutzen. Aber was die treiben, ist doch abartig! Habe ich eine Chance, dagegen Einspruch zu erheben oder bekomme ich dann auch noch zusätzliche Kosten aufgebrummt?

--- Holt mich hier raus!!! ---

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#2
Selbst Schuld!

Denn wärest du in diesem Zeitraum ein Unfallversursacher gewesen, dann würdest du jetzt posten, dass das System Schuld daran wäre, dass du bis an dein Lebensende eine Million für was weiß ich abbezahlen müsstest. Alles eine Frage der Sichtweise möglicherweise, aber im Endeffekt bleibt es doch bei der alten Computerregel: 99 Prozent sind Anwenderfehler.

Ist die gleiche Geschichte wie die unzähligen Berichte derjenigen, die auf freier und ungefährdeter Strecke (also nicht im Bereich von Schulen, Kindergärten oder Seniorenheimen) mit einem Betrag +x in freier Wildbahn geblitz werden: Wer Scheiße baut, muss auch dafür blechen, wenn er erwischt wird.

Wo ist das Problem? Suchst du eine Rechtfertigung für deine eigene Baseligkeit? Wie heißt es noch so schön: Dummheit schützt vor Strafe nicht. Ach, ich könnte noch stundenlang weiter schreiben. Du hast keine Chance. Zahl den Dreck und gut.

Am liebsten sind mir diejenigen, die nach ihren Fehlern noch einen Schuldigen für die eigene Doofheit suchen.



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#3
Hallo Chr*stian!

Die Frage ist doch die: Wieso will man den Bürger jetzt plötzlich so rigoros erziehen?

Kennst du das Straßenbild der 60er ,70er Jahre? Da konntest Du soviele Kippen auf den Boden werfen wie Du Penner wolltest und am Morgen war die Straße blitzsauber.

Es gab halt noch den sog.Straßenkehrer der mit Handwägelchen das in Handarbeit erledigte und zwar von morgens bis abends. Und heute ist der Staat pleite und hat kein Geld mehr.

Das ist der Grund daß der Staat uns plötzlich erziehen will - um seine eigene Unfähigkeit des Bezahlens zu kaschieren. Am Ende (wäre die Straße voller Müll) wüßte ja der Bürger gar nicht mehr für was er eigentlich all die vielen Steuern zahlt. Das mit den nicht mehr angepaßten Strafen wird wohl bald zum Problem werden. Wenn viele sie nicht mehr zahlen können, brauchen wir wohl bald größere Gefängnisse - um sie absitzen zu lassen. :-)

Und genau so hat es immer angefangen...

Nicht falsch verstehen gegen Ordnung habe ich gar nichts, aber gegen übertriebenen Ordnungswahn wohl schon.

Tue was immer ich will!
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#4
Für mich sind die Grün-Weißen nur noch Wegelagerer, die im Auftrag handeln und das nicht einmal mitbekommen!

Die brauchen ja bei den stattlichen Sicherheitsorganen auch bevorzugt dumme und ignorante Leute. Es soll ja keiner auf die Idee kommen, daß das nicht normal ist, was die da fabrizieren. Nein, der dumme Knaller in grün-weiß meint auch noch er müsse nur für seinen "Beruf" leben!

Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#5
>Wo ist das Problem? Suchst du eine Rechtfertigung für deine eigene Baseligkeit?
>Wie heißt es noch so schön: Dummheit schützt vor Strafe nicht.
>Am liebsten sind mir diejenigen, die nach ihren Fehlern noch einen Schuldigen
>für die eigene Doofheit suchen.

Nein, absolut nicht. Ich gebe zu, dass es ein Fehler war, und mache dafür niemand anderen verantwortlich. Es ist ja auch einzusehen, dass ich eine Strafe verdiene. Allein die Höhe finde ich unglaublich. 50-100 Euro hätten genauso dafür gesorgt, dass ich nächstes Jahr lieber zu Fuß zur Arbeit gehe, wenn ich kein Versicherungsschild bekomme. Es handelt sich hier nicht um Erziehungsmaßnahmen oder gerechte Strafe, sondern um Abzocke und Repressalien.
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#6
Anubis schrieb:Es ist ja auch einzusehen, dass ich eine Strafe verdiene.
Ja wenn Du das tatsächlich meinst, warum wunderst Du Dich dann, daß Du eine bekommst?

Gedanken machen die Musik und Deine Gedanken von heute werden zu Deinen Strafen oder Nichtstrafen von morgen. Deine Gedanken von heute, werden zu Deinen Erfolgen von morgen. Wahrscheinlich hast Du vor dem Versicherungsbüro sogar schon daran gedacht, daß die Dich erwischen bzw. Angst davor gehabt. So hast Du selbst die Ursache gesetzt und überhaupt......


....bist Du ja sowieso der Meinung, daß Du bestraft gehörst. Blinzeln
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#7
Hallo Anubis!

Na ja ist halt nicht gut gelaufen. Zur Strafe und all dem anderen will ich gar nichts mehr sagen, aber zu Deinen Gedanken, wie von PL schon gesagt. Du hast entweder falsch gedacht oder Angst gehabt und so bist Du überhaupt in die Situation gekommen.

Deshalb rege Dich nicht über die Höhe der Strafe auf, da kannst Du ja nichts mehr ändern, versuche stattdessen Dich bzw. Deine Gadanken zu ändern.

Grüße Cool
Manchmal muss man Grenzen überschreiten, um neue Wege zu schaffen!
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#8
Hallo Anubis,

bist Du Rechtschutzversichert? Uebrigens die einzige
sinnvolle Versicherung überhaupt ;-)

Wenn ja, dann lass Dich beraten beim Anwalt, ob die Geldstrafe nicht vielleicht zu hoch ist.
Wer ist denn der Forderer? Fordert der Staat oder die Versicherung? Wenn es die Versicherung ist, hast du vielleicht eher ne Chance auf Strafmilderung.

Aber selbst bei Bussgeldbescheiden (Ich war einen Zeit lang chronischer Schnellfahrer), die gerechtfertigt waren, habe ich schon Verhandlungen geführt und immer Recht bekommen. Man muss da selbst kreativ und einfallsreich sein, eiun Anwalt bringt nur bedingt was, die Argumente die mich immer retten, kamen immer von mir selbst.

Viel Glück WENN du willst



MfG
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#9
Hallo Nuculeuz!

Danke für Deinen Tip. Beim Rechtsanwalt war ich aber schon. Der hat mir geraten, den neuen Versicherungsvertrag beim Abschluß rückzudatieren (was auch so geschehen ist) oder mich an die Versicherung wegen Fehlberatung zu wenden. Er könne aber nicht garantieren, dass ich damit durchkomme. Da ich noch Schüler bin und leider keine Rechtsschutzversicherung habe, kann ich mich darauf nicht einlassen. Dann wird alles nur noch teurer. Ich habe der Versicherung einen diesbezüglichen Brief geschrieben und hoffe, dass sich vielleicht von dieser Seite noch etwas tut.

Was meine Gedanken betrifft, haben Paganlord und Naza sicherlich Recht. Ich hatte genau das vorher gedacht und auch Angst gehabt, man könnte mich gerade heute erwischen. So ein Mist. Hier muß ich noch sehr stark an mir arbeiten.


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#10
Anubis schrieb:Da ich noch Schüler bin und leider keine Rechtsschutzversicherung habe, kann ich mich darauf nicht einlassen.
Wenn Du Schüler bist und noch bei Deinen Eltern wohnst, stehst Du sicher bei ihnen mit in der Rechtschutz drin, sofern es eine solche Versicherung bei ihnen gibt. Aber auch, wenn Du nicht mehr bei Deinen Eltern wohnst könnte es sein, daß Du noch mit drin stehst, weil viele Versicherungen eine bestimmte Vertragslaufzeit haben und man da vorher nicht herauskommt. Ich würde also sagen Du fragst mal nach, falls es überhaupt in Betracht kommt!
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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