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Waldnahrung
#1
heil brüder und schwestern!!

ich hab mir letztens überlegt mal für ne woche oder so im wald zu leben nur mit dem was mir die natur gibt. jetzt würde ich aber gerne wissen wie ich dort nahrung finde. also was ich essen kann was giftig ist usw.



PS:im vorraus schonmal danke für eure hilfe!!



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#2
Also das Thema ist viel zu komplex, als daß Dir da jemand antworten wollte und könnte. Sag lieber mal um welche Jahreszeit (auf Monat genau) es geht und welche Region, damit das eingegrenzt werden kann. Vielleicht antwortet dann ja jemand oder gibt Dir einen guten Literaturhinweis. Ich kenne mich da eh nicht so gut aus.

Gruß
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#3
okay als was die jahrezeit angeht würde ich mich für jede interessieren. die region befindet sich in mittelhessen.
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#4
Bist Du stolzer Besitzer eines natürlichen Instinkes?
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#5
Hallo todin!

Wie schon von Nuculeuz geschrieben, ist das Thema viel zu komplex.
In diesem Ordner sind schon viele Pflanzen beschrieben worden. Da kannst Du Dir schon einmal Hilfe suchen.
Wie ist denn Dein allgemeines Wissen über die Pflanzenbestimmung? Man muß ja erst einmal die Pflanze bestimmen, welche man sich in den Mund stecken möchte. Blinzeln
Einfach so in den Wald gehen, guten Tag, da bin ich und nun ernähre mich, geht nicht. Es gehört schon eine reichliche Vorarbeit dazu. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung. Das bedeutet mit einem guten Pflanzenbestimmungsbuch raus in die Natur und sie kennenlernen. Dann benötigt man noch ein gutes Buch über die Verwendbarkeit der Kräutlein und Bäume.

Wenn du spezielle Fragen zu einzelnen Pflanzen hast, stehe ich dir gern zu Seite. Aber so einfach nur etwas mal schnell schreiben, ist viel zu viel. Wacko

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#6
Hallo Arnika,

man kann den Tieren ja mal ihre Bücher stibitzen... Zunge raus Aber es stimmt auch wieder, so einfach ist das heute alles nicht mehr, weil man von Vorneherein zivilisatorisch und logisch konditioniert wird, so dass die natürlichen Instinkte und Fähigkeiten verkümmern... oder halt ganz verschwinden. Auch Hellsinnigkeit entscheidet über die Qualität der persönlichen und natürlichen Nahrungsauslese. Gerade die fehlt den meisten Zoomenschen jedoch. Alles in allem ist es für sie sogar gefährlich, in den Wald zu stürmen und sich dort von Kräutern, Beeren und Nüssen zu ernähren, vor allem in den heutigen Wäldern.


Grüße
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#7
Hallo Todin!

Vorschlag: Schaffe Du Dir zuerst einen eigenen Garten an, pachte oder miete etwas entsprechendes, und auf diese Weise lernst Du am besten und am schnellsten, welche Pflanzen und Kräuter Du essen kannst und was sie im einzelnen bewirken. Auf diese Weise baust Du überhaupt ersteinmal eine Verbindung zur Natur auf und schaffst gegenseitiges Vertrauen.

An dieser kleinen Ausführung von mir erkennst Du jedoch schon, daß es hierzu Ausdauer und eine unverbrüchliche Treue zur Natur über Jahre bedarf. Erst dann ist die Natur bereit, Dich in der "freien Wildbahn" ganzjährig zu versorgen. Alle von uns, die regelmäßig rausgehen, durchlaufen diese Schule, machen diese Erfahrung. Das ist der einzige Weg den es hierzu gibt, außer Du wirst Sommerpfadfinder in der Obstplantage. :-)))

Grüße

@Sofi
Zitat:man kann den Tieren ja mal ihre Bücher stibitzen... Aber es stimmt auch wieder, so einfach ist das heute alles nicht mehr, weil man von Vorneherein zivilisatorisch und logisch konditioniert wird,

Es wird in der Schule heute nicht mehr gelehrt, schon seit Zeiten der Inquisition nicht mehr. Sonst wüßte man schon mit 7 Jahren, welche Dinge eßbar und schmackhaft sind und von welchen Dingen man besser die Finger läßt. Heutige Pfadfinder-Bücher erklären auch nur die materielle Seite des "Natur-kostenlos-Supermarktes", und so wird vergessen, daß viel mehr dazu gehört, wenn man Wald und Natur tatsächlich erleben will und vor allen Dingen sich diese Kräfte nutz- und fühlbar zu machen. Insofern freue ich mich über das Interesse Todins, denn das ist der heutigen Nachwuchsgeneration überhaupt nicht mehr zu eigen.

Wenn Todin tatsächlich Interesse an Naturreligion, Waldleben und den archaischen Kulten besitzt, dann wird auch ihm keine Wahl bleiben. Er muß das nachholen und lernen, was in der heutigen (Ver-)Bildung eben nicht mehr gelehrt wird. Ein eigener Garten, Land o. ä. ist dazu ein erster wichtiger Schritt oder wie willst Du jemand Wasser erklären, der noch niemals Wasser gesehen, benutzt oder getrunken hat?
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#8
Hallo Paganlord,


mein Beitrag ging tiefer und auch über den spezifischen Fall (Todin) hinaus. Früher wurde man zwar entsprechend unterwiesen, aber grundsätzlich trägt der Mensch als Kind und als Teil der Natur die "alte Wahrheit" noch immer in sich, und wenn er noch dazu hellsinnig ist, kann er die Nahrungsqualität demgemäß ermitteln. Wer den natürlichen Instinkt nicht hat, kann das auch nicht lernen. Ich weiß, wovon ich spreche, ich bin selber gerade Teil dieser Generation. Wer diesen Instinkt, wie verschüttet er auch sein mag, aber noch besitzt, kann sich das entsprechende Wissen auch wieder aneignen - daher meine grundsätzliche Frage, ob Todin soetwas besitzt. Sonst nützt das alles sowieso nichts.

Eine spezielle Unterweisung ist damals wie heute in erster Linie für Kräuter-Mixturen notwendig, also die richtige Dosierung von pflanzlichen Sekreten, die Mischverhältnisse usw., all das, was unter das "Kräuterwissen" der weisen Frauen fällt.


Grüße
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#9
ja ich besitze ein stück land, auf dem ich auch allerlei gewächse anbaue wie z.b kräuter,tomaten,karotten,kürbisse und sonnenblumen. kann mir jemand vielleicht ein buch zur bestimmung der kräuter und restlichen gewächse unserer wälder empfehlen ?
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#10
Hallo Todin!

Hier eine kleine Buchempfehlung von mir:

Der BLV Pflanzenführer für unterwegs

Dieses Buch ist genau richtig für die Tasche oder Rucksack. Da sind die Pflanzen erst einmal nach Farben und Blütenformen sortiert. Natürlich ist es schön, mehrere Bücher zu Hause zu haben. Aber dies ist erst einmal ein guter Anfang. Es hat ca. 16 € gekostet.
Die ISBN: 3-405-13908-9

Viel Spaß dabei

Arnika Blinzeln

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