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Warnung vor RFID-Chips!
#51
Wishmaster schrieb:Zombies schlucken das auch freiwillig, man muss es ihnen nur per Zeitung erklären oder irgendwie ganz "cool" aufmachen. Die würden sogar Schlange stehen, um es zu bekommen – weil vielleicht nur noch ein paar Stück vorrätig. Ich frage mich, wann kommt der Komet und will das endlich alles hier beenden? Polsprung jetzt! e. V.

Hier kommt die Antwort auf Deinen Beitrag, welche gleichzeitig einen weiteren Meilenstein darstellt, um diese Technologie weiter zu verharmlosen und die Akzeptanz in der Bevölkerung zu fördern:

RFID hat zwei Gesichter

Gleich zwei Wettbewerbe haben sich mit der Frage befasst, wie künftig Dinge gekennzeichnet werden können, in denen ein RFID-Chip eingearbeitet ist. Unter dem Motto "Gib RFID ein Gesicht" hatte das Informationsforum RFID einen Wettbewerb gestartet, in dem ein akzeptanzförderndes Logo gesucht wurde. Auch die Bürgerrechtler vom FoeBuD wurden aktiv und suchten die beste Gestaltung für ein RFID-Warnlogo. Hintergrund der beiden Wettbewerbe bildet die Ansicht der EU-Komission, dass ein Logo auf RFID-Anwendungen hinweisen und dem Verbraucher Transparenz bieten soll. Seit Donnerstagabend stehen die Gewinner fest.

[Bild: rfid_01.jpg]
Zwei Gewinner: Das Logo von Andreas Weigand und das Warnzeichen von Johannes Steil.

Den Logo-Wettbewerb des Informationsforums gewann Andreas Weigand aus Bremen, das vom FoeBuD prämierte Warnzeichen entwarf Johannes Steil aus Hamburg. Beide Entwürfe betonen deutlich die wichtigste Eigenschaft der Transponder-Chips, Daten per Funk versenden zu können. Während das Akzeptanz-Logo den etwas fehlerhaft mit offenem Stromkreis gezeichneten RFID-Chip herausstellt und die Abkürzung RFID nennt, beschränkt sich das Warnlogo im klassischen Design eines Gefahrenzeichens auf die Funktion des RFID-Chips, Warencodes zu versenden. Dies wird von einem Barcode symbolisiert – genau der Technik, die RFID ablösen soll.

Auf Seiten des Informationsforums RFID betonte der Vorstandsvorsitzende der Lobby-Organisation, Michael ten Hompel, dass ein RFID-Zeichen gut geeignet sein kann, Vertrauen beim Verbraucher zu schaffen. Die Presseerklärung des Informationsforums zitiert Georg Bröhl, beim Bundeswirtschaftsministerium Leiter der Abteilung Informationsgesellschaft, mit den Worten: "Wir begrüßen die Logo-Initiative sehr: Die Wirtschaft hat verstanden, dass die Akzeptanz der Verbraucher entscheidend zur flächendeckenden Einführung der RFID-Technologie in verbrauchernahen Bereichen beiträgt."

Für den FoeBuD ging es eher darum, "die unsichtbaren Risiken dieser Technologie im täglichen Einsatz für den Konsumenten" darzustellen, wie es in der Pressemeldung zum Wettbewerb heißt. Beim Bielefelder Verein, der für sein Engagement in Sachen Datenschutz mehrfach ausgezeichnet wurde, freut man sich besonders über eine positive Reaktion aus Brüssel.

Dort traf das Logo bei der Europäischen Komission auf Zustimmung, wie Gérald Santucci, Leiter der Abteilung "Networked Enterprise & Radio Frequency Identification" schrieb. Die Initiative des FoeBuD zeigt laut Santucci, dass die europäischen Interessenvertreter die Aufgabe angenommen hätten, besser über die Technik zu informieren und den Einsatz von RFID transparenter zu machen. Zur Teilnahme an den Diskussionen über die Aufnahme von Bestimmungen in die EU-Empfehlung werde der Verein "ohne Zweifel" eingeladen.

Während der Designer Andreas Wiegand für sein Akzeptanzlogo gestern Abend in Berlin ausgezeichnet wurde, muss der ebenfalls als Designer arbeitende Johannes Steil noch eine Woche warten. Alle eingereichten Warn-Entwürfe werden am kommenden Freitag in Bielefeld zu sehen sein, wenn die Big Brother Awards 2008 verliehen werden.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/RFID-hat-zwei-Gesichter--/meldung/117507
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#52
Hallo Ihr Lieben, schön euch gefunden zu haben!!

Rfid ist aus aktuellem Anlass voll mein Thema, erhoffe also Antwort auf folgende Frage:

Die hier öfter angesprochenen RFID-"Zapper" (Rfid-Zerstörer, z.B. Transistor aus altem Photoapparat...) -

Wie weit reichen die? Heisst, in welchem Umkreis mach ich die Chips kaputt?

Und ganz wichtig:

Bleiben Chips heil, die ich vorher in Alupapier gewickelt habe?

Hintergrund: Ich muss hier und da mal Chips kaputtmachen, trage aber auch welche bei mir, die nicht zerstört werden sollen...


So, ihr Lieben, hofentlich bis bald!!



Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius null, das nennen sie dann ihren Standpunkt.
- Albert Einstein -
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#53
Hallo Rise Against! Winken

Ein herzliches Willkommen bei den weisen Narren!

Zitat:Die hier öfter angesprochenen RFID-"Zapper" (Rfid-Zerstörer, z.B. Transistor aus altem Photoapparat...) -

Wie weit reichen die? Heisst, in welchem Umkreis mach ich die Chips kaputt?

Also nach unseren Erfahrungen reichen die nur ein paar cm weit; also Du musst den RFID-Zapper schon direkt an die RFIDs ranführen, fast schon berühren, damit Du die Dinger zerstört bekommst. Ist also nicht so, dass Du eine "EM-Bombe" in der Jackentasche besitzt, mit der Du alle RFIDs beispielsweise in einem Kaufhaus kaputtmachen könntest.


Zitat:Hintergrund: Ich muss hier und da mal Chips kaputtmachen, trage aber auch welche bei mir, die nicht zerstört werden sollen...

...ist also kein Problem, wenn Du die Entfernung von mindestens 5 cm einhältst.

Zitat:Bleiben Chips heil, die ich vorher in Alupapier gewickelt habe?

Werde ich mal ausprobieren.

Wenn Du Deinen RFID-Zapper gebaut hast, dann kannst Du gerne hier Deine persönlichen Erfahrungen damit erläutern.

Viele Grüße

Hernes Son
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#54
Zitat:Hintergrund: Ich muss hier und da mal Chips kaputtmachen, trage aber auch welche bei mir, die nicht zerstört werden sollen...

...ist also kein Problem, wenn Du die Entfernung von mindestens 5 cm einhältst.

Welche dieser Chips sind denn schützenswert?

Das Fernziel der Kosmokratie ist doch, jedem Neuzugang gleich nach der Geburt einen Körperchip zu verpassen. Die C***ten haben das mit ihrem aufdringlichen Taufsiegel ja vorgemacht.
So gesehen sind das doch schon die ersten Schritte zur Akzeptanz. Damit wird in der Tat die totale Kontrolle möglich gemacht.

Wishmaster hat recht:
Und auch noch ganz freiwillig.
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#55
Zitat:Ist also nicht so, dass Du eine "EM-Bombe" in der Jackentasche besitzt, mit der Du alle RFIDs beispielsweise in einem Kaufhaus kaputtmachen könntest.

Schade eigentlich, kann man sowas nicht auch bauen? Einmal chipfreie Zone im ganzen Haus mit nur einem Knopfdruck, dann kann man auch keine mehr übersehen.
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#56
Was wird wohl der nächste Schritt sein?

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kenia-Wasser-gegen-M-Payment-und-RFID-Chip-808784.html
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#57
Als Ergänzung...

1. Anleitungsvideo für RFID-Zapper aus einer Einwegkamera:

http://www.youtube.com/watch?v=c0vZigwn09I

2. Bauanleitung und Informationen für ein freies RFID-Sniffer und -Lesegerät:

http://www.openpcd.org/
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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#58
Guten Tag. Meine Frage ist, ob das oben dargestellte RFID-Logo von Andreas Weigand unter Copyright steht? Ich möchte es nämlich gerne auf einem Webinterface, welches zum Auslesen von RFID-TAGs dient, plazieren.
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#59
Hier gibt es mal ein Video dazu http://freundeskreis-videoclips.de/neuer-personalausweis-rfid-chip-deaktivieren/ und einen ausführlichen Artikel über die Schwachstellen und Deaktivierungsmethoden. Viel Spaß Winken
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#60
Mit einer Aktion zum Datenschutz-Risiko durch Funketiketten in Kleidungsstücken sorgte der FoeBuD e.V. am vergangenen Mittwoch für irritierte Verbraucher in der Bielefelder Innenstadt. Die Aktivisten postierten sich vor dem Eingang des örtlichen Gerry-Weber-Damenmodehauses und demonstrierten ahnungslosen Kundinnen, dass man ihre frisch erstandene Garderobe unbemerkt aus mehreren Metern Entfernung identifizieren kann – und mit der Garderobe auch die Trägerin. Reaktionen der Passanten sowie von Sprechern des Modehauses strahlt der WDR in seiner Sendung "markt" am heutigen Montag ab 21 Uhr sowie als Wiederholung am darauffolgenden Mittwoch ab 14:15 Uhr aus. Nach der Sendung soll der Beitrag außerdem im Web erscheinen.

Jedes von Gerry Weber verkaufte Kleidungsstück enthält einen RFID-Funkchip (Radio Frequency Identification), der auf Kommando eine weltweit eindeutige Seriennummer sendet. Anhand dieser Zeichenfolge könnten Marktforscher in einem beliebigen Warenhaus nicht nur ausmachen, mit welchem konkreten Modeartikel von Gerry Weber gerade jemand an ihrem Lesegerät vorbei flaniert, sondern sie könnten aus ihren Log-Dateien auch ablesen, wie oft diese Kundin schon mit diesem Kleidungsstück im Laden war und was sie an sonstigen RFID-markierten Einkäufen bei sich hatte.

Konfektionshäuser machen unterschiedlichen Gebrauch von RFID.

Die Funkchips versprechen den Händlern massive Einsparungen in ihrer Logistik, können ältere Techniken zum Schutz gegen Ladendiebe ersetzen und lassen sich auch als Unterscheidungsmerkmal gegenüber gefälschten Markenartikeln verwenden. Doch bei der Abwägung zwischen Handels- und Verbraucherinteressen gehen verschiedene Händler ganz unterschiedlich vor: Die Metro Handelskette setzt nach eigenen Aussagen keinerlei RFID-Tags mehr auf den Einzelartikeln ihres Warenangebots ein. Ganz anders das italienische Modehaus Peuterey: Dessen Nobel-Garderobe trägt eingenähte Funketiketten, die sich zwar nicht als solche zu erkennen geben, dafür aber fordern, man möge sie keinesfalls entfernen. Damit will das Unternehmen vermutlich jedes seiner Erzeugnisse individuell zurückverfolgen können, um Markenpiraten zu bekämpfen. Peuterey hat sich mit dieser Vorgehensweise schon im Jahre 2011 den Big Brother Award des FoeBuD verdient.

Gerry Weber distanziert sich ausdrücklich von dieser Praxis und bemüht sich erkennbar um Transparenz. Zwar sind die Artikel dieses Anbieters ebenfalls RFID-markiert, doch stecken die Chips in Pflegeetiketten, die ausdrücklich auf diesen Umstand hinweisen und den Kunden auffordern, den Abschnitt mit dem Chip entlang einer eingezeichneten Schnittkante abzutrennen. An den Ladeneingängen des Modehauses finden sich deutlich sichtbare RFID-Hinweise, und einige Tage nach der FoeBuD-Aktion fanden wir in einer Stichprobe im Hannoveraner Gerry-Weber Laden zumindest einigermaßen informative Flyer, die an den Ladenkassen auslagen. Bei Anfragen an der Ladentheke erklärte man uns unumwunden, dass das Unternehmen mit RFID-Kennzeichen arbeitet, doch mit Fragen nach etwaigen Datenrisiken waren die Verkäuferinnen dann doch überfordert.


Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Funketiketten-in-der-Kritik-1414110.html
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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