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Wehrsport-olympiade
#1
Die Olympischen Spiele sind eröffnet! Sollen sie ein Zeichen des Friedens, der Völkerverständigung, der blablabla ....

Also ich bin jedes Mal von Neuem erstaunt, wie man die allgemeinen Wehrertüchtigungs-Wettkämpfe (Speerwerfen, Schießen, Boxen, Diskuswerfen, Laufen, Fechten) als Friedensspiele deklariert. Es sollte doch jedem klar sein, daß bei einer Olympiade, von alters her, die besten Krieger, die besten Kämpfer, die wehrtüchtigsten Männer (Recken, Helden, Athleten) gegeneinander antreten, um im Spiele das zu erproben, was sie im Kriege benötigen. Jede Olympiade ist deshalb eine Kriegsspielerei - trotz aller schönfärberischen Worte.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#2
Da das Thema Olympia gerade aktuell ist mal ein paar Infos dazu.

Den Ursprung der Olympischen Spiele findet man im alten Griechenland.Die ersten Olympischen Spiele der Antike wurden zu Ehren des Gottes Zeus in Olympia ausgetragen. Die Zulassung der Athleten war an Bedingungen geknüpft -die Teilnehmer mussten frei und griechischer Herkunft sein und von ehelicher Geburt. Ausserdem durften sie sich keines Verbrechens schuldig gemacht haben.
Die Disziplinen der Antike waren Laufen, Fünfkampf, Ringen, Faustkampf und Pferde- und Wagenrennen.


Der Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit ist Baron Pierre Fredy de Coubertin, der sich neben seiner Leidenschaft für Leibesübungen mit Pädagogik und Geschichte befasste und aus der griechischen Geschichte von den Olympischen Spielen gehört hatte. Die ersten Spiele der Neuzeit fanden 1894 in Athen statt.

Die Olympischen Spiele waren stets von der Einmischung der Politik in den Sport geprägt. Von "Friedensspielen" kann dabei sicher keine Rede sein.

1936 in Berlin nutzte Adolf Hitler die Olympischen Spiele für Propagandazwecke und zur Darstellung seiner Macht.
1972 in München nahm eine Gruppe Palästinenser die israelische Olympiamannschaft im Olympischen Dorf als Geiseln und wollte damit in Deutschland inhaftierte Palästinenser freipressen. In einer gewaltsamen Befreiungsaktion gab es viele Tote und Verletzte.
1976 in Montreal boykottierten die afrikanischen Staaten die Spiele, weil Neuseeland trotz seines Sportverkehrs mit dem damaligen Apartheitstaat Südafrika nicht ausgeschlossen wurde.
1980 in Moskau boykottierten 36 Staaten die Spiele,weil die damalige Sowjetunion in Afghanistan einmarschiert war.
1996 in Atlanta gab es einen Bombenanschlag im Olympischen Dorf.

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#3
Zitat:Jede Olympiade ist deshalb eine Kriegsspielerei

So gesehen finde ich Olympia dann richtig interessant... Vikfrau


MfG

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#4
und 1984 dann die gegenblockade der ostblockstaaten bei den spielen in los angeles. wahrlich friedlich und unpolitisch. Fettes Grinsen
EigenSinnige Frauen
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#5
Unterm Strich sind Olypische Spiele dennoch interessant finde ich. Könnt enoch etwas kriegerischer sein für meinen Geschmack, ist alles etwas zu "versportlicht", ein paar kampfsportarten mehr wären nicht schlecht und etwas rauhere Regeln im allgemeinen.

MfG
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