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Wer so alles Rohköstler ist ... z. B. Nena
#21
Zitat:Als instinktiver Rohköstler verzehre ich ab und an tierische Produkte, allerdings nur von artgercht gehaltenen Tieren. Ich kann Dir versichern, daß Du absolut keinen aasigen Geruch an mir feststellen würdest.
Werden tierische produkte roh und nur bei körperlichem Bedarf verzehrt, werden diesselben ohne Bildung irgendwelcher Ausdünstungen verstoffwechselt.

Instinktiver Rohköstler? Hast Du mal drüber nachgedacht, was instinktiv bedeutet?

Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#22
Ich kann das auch schwer nachvollziehen... Welcher Mensch käme denn draussen in der Natur auf die Idee, ein Stück rohes Fleisch zu sich nehmen zu wollen. Allein bei dem Gedanken kommt mir schon alles hoch. Das wäre in meinen Augen nicht instinktiv, sondern abartig. Und dadurch daß die heutige Industrie so etwas abgepackt und blutleer im Regal anbietet mag vielleicht die Hemmschwelle sinken, aber der ethische Aspekt bleibt der Gleiche.

Ich kann mir auch keine chemische Komponente am Fleisch vorstellen, die der Körper nicht auch über Obst- und Gemüse- Rohkost bekommen könnte... wo soll denn da der körperliche Bedarf sein? Die Vitamin-B12-Lüge wird es ja hoffentlich nicht sein ;-)

Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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#23
instinktive Ernährung, wer`s nicht kennt, hier einige erklärende Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Instinctotherapie
http://www.enveda.de/Magazin/mag_214.cfm
http://home.nikocity.de/mp/instinkt.htm
http://www.spiritbalance.com/html/instincto.html
http://walden.20m.com/INSTINKTO.HTM

Liebe Grüsse,
Harry

PS: ich würde nie (mehr) Fleisch aus dem Supermarkt (chemikalienbelaste Ware von gestressten, unglücklichen, kranken Tieren) essen, wenn ich Fleisch brauche (macht über ein Jahr gerechnet ca. 2-3% Gew.prozent meiner gesamten Ernährungsmenge aus), dann nur das von Wildtieren.





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#24
Ich weiss schon worum es geht (wir hatten das Thema neulich) - nur bin ich der Meinung, daß ein Mensch aus dem Instinkt heraus keine Leichen isst.
Und welche chemische Komponente im Fleisch sein soll, die man nicht auch durch Obst und Gemüse zu sich nehmen kann, weiss ich jetzt immer noch nicht ;-)
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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#25
Zitat: Ich weiss schon worum es geht (wir hatten das Thema neulich) - nur bin ich der Meinung, daß ein Mensch aus dem Instinkt heraus keine Leichen isst. ...


Hallo Novalis,

... um es mit Deinen Worten zu beschreiben: wenn die "Leichen" frisch sind, riechen sie i.d. R. gar nicht, nach einer gewissen Lagerzeit entwickeln sie einen Geruch durch die mikrobakteriellen Änderungen (=Reifung), der dann je nach instinktivem Bedarf sehr attraktiv sein kann und einem im wahrsten Sinne des Wortes "das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen" kann. Dann und nur dann, sollen tiersiche Produkte verzehrt werden. Wenn dieser körperliche "Bedarf" nicht vorhanden ist, erscheint einem dieser o.g. Geruch u.U. sehr abstoßend und es ist dir dann nicht möglich, dieses Fleisch / Fisch zu essen. Das dieser Ernährungsinstinkt - nach entsprechender Übung (beim Zivilisationsmenschen mehr oder weniger degeneriert) - funktioniert, stellt man dann sehr schnell fest, wenn z.B. nach einer kleinen Menge Fisch/Fleisch, wie etwa 25-50 gramm die Riechprobe und der Geschmack von himmlisch ins Ekelige umschlägt und die übergebliebenen Reste erst nach einer weiteren Lagerungszeit wieder geruchlich attraktiv werden. Dies gilt natürlich auch für pflanzliche Lebensmitteln genauso. Sehr ausgeprägt bei urtümlichen und wenig gezüchteten Nahrungsmitteln wie Durian, Cempedak, Jackfrucht, Wani und wilden Mangos oder - um nicht in die Ferne abzuschweifen - bei heimischen Wildkräutern und Pilzen


Zitat: Und welche chemische Komponente im Fleisch sein soll, die man nicht auch durch Obst und Gemüse zu sich nehmen kann, weiss ich jetzt immer noch nicht ;-)

irgendwelche chemische Komponenten möchte ich, generell ausgedrückt, nicht mit meiner Nahrung aufnehmen bzw versuche dies zu reduzieren (rückstandsarme Bioware). Du meintest warscheinlich Vitamine, Mineralien und Spurenelemente etc., also essentielle Nährstoffe.

Ich denke, wenn man tierische Lebensmittel generell tabuisiert und aus seiner Ernährung kategorisch ausschließt, eine wichtige Quelle für Vitamin B12, Lysin, Omega-3-Fettsäuren und weitere Stoffe (die die Wissenschaft bislang noch nicht entdeckt hat) fehlt.
Ich möchte meine Ernährung nicht mit Hilfe irgendwelcher NEM's optimieren müssen, zumal dadurch auch nicht gewährleistet ist, daß man alle fehlenden essentiellen Stoffe erhält da wiegesagt mit ziemlicher Sicherheit diese noch nicht alle von den Wissenschaftler identifiziert wurden.

Liebe Grüsse soweit,
Harry

PS: ich möchte hier wirklich niemanden zum Verzehr tierischer Lebensmittel überzeugen wollen, sondern lediglich meine Art der Ernährung verständlich machen. Jeder soll mit seiner Art glücklich sein / werden.
Da ich vor der Zeit der Ernährungsumstellung an nicht wenigen körperlichen Erkrankungen und Gebrechen litt, zudem auch gewisse psychische Problemchen hatte (wer hat die nicht ?! haha) , diese nun für mich mittlerweile "Vergangenheit" sind, sehe ich keinen Grund hiervon abzuweichen. Ich lebe eine Lebensqualität, die ich die letzten 20 Jahre meines Lebens nicht annähernd erreichten konnte!
Einige Versuche, rein vegetarisch rohköstlich "über die Runden" zu kommen, scheiterten bei mir leider kläglich.



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#26
Hallo Harry,

Zitat:der dann je nach instinktivem Bedarf sehr attraktiv sein kann und einem im wahrsten Sinne des Wortes "das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen" kann.

Kann ich nicht so recht nachvollziehen... wenn ich so etwas rieche (oder nur in die Nähe komme) bekomme ich meist Kopfschmerzen, Ekelgefühle und ein ziemlich flaues Gefühl im Magen, z.B. wenn ich an der Fleischtheke im Supermarkt vorbeigehe. Klar ist das was anderes, aber vom Prinzip ist es doch das Gleiche.

Dort liegt auch nicht der Haupt-Widerspruch. Ich denke die Situation wäre eine völlig andere, wenn du keine Schlächter bezahlen würdest, die dann die Tiere für dich töten. In "freier Wildbahn" würdest du sicher nicht einem Tier nachsetzen, diesem mit den Zähnen das Fell abziehen und dann in das blutige, warme Fleisch beißen... oder? Werkzeuge und Waffen wären nicht erlaubt, denn das sind alles Zivilisationsgüter.

Der Mensch ist von Natur aus (meiner Meinung nach) eben kein Fleischesser, und selbst wenn im Fleisch bestimmte Nährstoffe vorhanden sein sollten, die der Körper braucht, so bekommt er die auch sehr gut über andere Nahrungsmittel. Vitamin B12 z.B. wird ausschließlich von Mikroorganismen produziert, die auch sehr gut über sauer eingelegtes Gemüse, ungewaschenen Salat o.ä. aufgenommen werden können. Ich denke für die anderen Stoffe gibt es auch einen guten Ersatz.

Zitat:irgendwelche chemische Komponenten möchte ich, generell ausgedrückt, nicht mit meiner Nahrung aufnehmen

Ich gebe zu die Formulierung ist etwas holprig :-) Ich meinte natürlich Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente usw.

Zitat:Einige Versuche, rein vegetarisch rohköstlich "über die Runden" zu kommen, scheiterten bei mir leider kläglich.

Das ist schade, und ich habe ehrlich gesagt auch nicht die nötigen Erfahrungen, um dir etwas dazu zu sagen. Dass du hier niemanden bekehren möchtest, ist glaube ich allen klar :-) Man merkt schon, ob man es mit einem dogmatischen Fleischesser zu tun hat, oder ob sich jemand mit dem Thema beschäftigt hat ;-)

Gruß,
Novalis

Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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#27
Hallo Harry!

Ich habe eine Frage. Laut deinen Ausführungen hältst du nichts von Lebendkost und der Theorie, dass ein lebendiger Organismus auch lebendige Nahrung benötigt - oder verstehe ich das falsch? Du schreibst hier davon, dass man die Nahrung (ob Fleisch oder Früchte) liegen lassen sollte - wobei sie aber unzweifelhaft vergammelt, was du aber als "Reifungsprozess" beschreibst. Wobei mir auch unklar ist, wie totes Fleisch reifen kann. Irgendwo anders im Forum schreibst du aber schon von lebendigen und nicht totblanchierten Paranüssen usw. . Das verstehe ich nicht und bitte um kurze Aufklärung.

Aluso-Grüsse
Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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#28
Harry schrieb:dann nur das von Wildtieren.
Erlegst Du sie mit Deinen Fangzähnen, oder wie muß ich mir das vorstellen?

(Das ist ein Scherz, aber ich mußte es loswerden! Lol )
Lebe für Deine Ideale!
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#29
Hallo Aluso,

zu Deinen Fragen:
da mit dem liegenlassen bezog sich auf das Fleisch oder auch auf Fisch.

Zur reifung: Auch aus der "Normalen" gekochten Küche ist ja bekannt, daß ein Steak möglichst lange gut abgehangen sein soll, damit es zart und wohlschmeckend ist, d.h. ja auch hier letztendlich "Reifung" doch baktierelle Einwirkung, auch Salamie und "roher Schinken" wird ja umso besser, je länger er zeit zur Reifung hatte.

Das das so gelagerte Fleisch wertvoller ist erklärt sich durch den Wohlgeschmack, den frisches fleisch mal nun nicht hat und aus unserer Entwicklung heraus scheint es so zu sein, daß unsere Vorfahren wohl eher Aasvertilger als Jäger gewesen sind, d.h. man konnte nur das essen, was Raubtiere übriggelassen hatten, Das waren dann nur ganz geringe Mengen Fleisch und eben auch nicht mehr frisches. Darauf scheint sich unsere Genetik über die Zeit hin angepasst zu haben.
Ansonsten stimme ich Dir zu, daß man die meisten Sachen so frisch wie möglich (Früchte am besten direkt vom Baum, meistens aber schlecht möglich) verzehren sollte.

Hier ein Link zu einer interessanten "Benötigen wir Fleisch"-Diskussion im Rohkost-Kritikforum:

http://f25.parsimony.net/cgi-bin/topic-indent.cgi?Nummer=63105&Phase=Phase1&ThreadNummer=11375


Gruß Harry
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#30
http://f25.parsimony.net/cgi-bin/topic-indent.cgi?Nummer=63105&Phase=Phase1&ThreadNummer=11375

Naja, ist ja ganz interessant, aber ich verstehe nicht, warum jemand überhaupt Fleisch essen will? An die Vorfahrengeschichte, daran glaube ich nicht. Der Mensch hat sich nicht so entwickelt, wie es heute allgemein dargestellt wird. Wahrscheinlich liegen hier schon unterschiedliche Ansatzpunkte.

Wie andere schon ausführten ist es in erster Linie ein ethischer Aspekt. Ein kulturvoller und feinfühliger Mensch verabscheut rein instinktiv den Leichenfraß, während ihn sich andere logisch schönreden und meinen, sie könnten nicht darauf verzichten.

Mein Brechgefühl im Magen bleibt und das ist garantiert nicht logisch bedingt, denn das habe ich auch, wenn ich totes und fauliges Obst essen sollte. Keine Ahnung was ich jetzt noch schreiben soll? Die Standpunkte und Argumente sind zu unterschiedlich. Wenn jemand mit Urmenschen und Neandertalern argumentiert, schalte ich sowieso ab - weil jede daraus resultierende Schlußfolgerung ein logischer Fehlschluß sein muß. Der Urmenschenglaube baut bereits auf einer Fehlinformation auf.


Violetta

Sei!
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