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Wie startet man in die Magie (Teil 1)
#1
Wenn man sich für einen magischen Lebensweg entschließt: Wie genau fängt man nun damit an? Wie startet man in die Magie?

Die Frage läßt sich mit einem Wort beantworten: Selbstbewußtwerdung.

Man muß sich seines Selbst und seiner eigenen Kraft bewußt werden. Und damit beginnt bereits das erste Mißverständnis: Da jedermann denkt, er wäre sich seines Selbst bewußt. Doch das ist immer und in jedem einzelnen Fall = falsch!

Die Selbstbewußtwerdung ist ein langer Prozeß, der schließlich in der Selbsterkenntnis mündet. Alle sind sich nicht darüber im Klaren, daß sie nur das Produkt ihrer Umwelteinflüsse sind und von einem "Selbst" weit und breit keine Spur zu finden ist.

Es wird dann viel von der "eigenen Seele" (die für viele das Selbst ausmacht) gesprochen. Man redet jedoch besser von einem Programm, welches durch Eltern & Umwelt entsprechend konditioniert wurde und wird. Dieses Programm wird dann als das gegenwärtige Ich empfunden und als das Selbst definiert. Doch das ist Blödsinn hoch drei.

Man sehe sich nur die eigenen Eltern an, und schon findet man den größten Teil seines eingebildeten Ichs (einschließlich aller eigenen Verhaltensweisen) wieder. Der Rest kommt dann von Onkel, Tante, Oma, Opa, Bruder, Schwester, Lehrer usw. und natürlich aus dem Fernsehen.

Wer also wirklich diesen ersten und wichtigsten Schritt in die Magie gehen möchte, der muß die strikte Unterscheidung zwischen seinen drei Ich-eigenen Werkzeugen bis zum Erbrechen üben.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#2
Um diese magische Lebensphilosophie überhaupt zu verstehen, ist es unabgänglich, daß man zwischen den drei Werkzeugen seines täglichen geistigen Gebrauchs zu unterscheiden lernt.

Die Rede ist von Instinkt, Logik und Emotion. Alle haben diese Begriffe schon gehört. Durch Beobachtung weiß ich jedoch, daß es im Alltag oft durcheinandergeworfen wird und daß entsprechenden Zuordnungschwierigkeiten bestehen.

Im Vergleich ist es jedoch nichts anderes, wenn ein Handwerkerlehrling nicht zwischen Hammer, Schraubendreher und Bohrer unterscheiden kann. Den Ausbildungserfolg eines solchen Gesellen kann man sich bestimmt ausmalen. Das wird garantiert nichts, wenn er regelmäßig die falschen Werkzeuge für anfallende Arbeiten einsetzen will.

Wer sich also beharrlich weigert, neben seiner Logik (Schraubendreher) zwei weitere Elemente als Lebenswerkzeuge zu akzeptieren und einzusetzen, der hat auch nur 1/3 Erfolgsaussichten im Leben.

Auch die Emotion (Hammer) kann ein nützliches Werkzeug sein; jedoch nur dann, wenn man es zielgerichtet und kontrolliert einzusetzen versteht.

Um mit unserem Instinkt zu arbeiten und zu kommunizieren, wird jedoch das größte Feingefühl erforderlich sein, da dies (vom Kindesalter zum Erwachsenwerden) am meisten verlernt worden ist.

Erst wenn man zwischen den beiden vorgenannten Instrumenten Logik und Emotion (theoretisch und praktisch) zu unterscheiden gelernt hat, wird man die leise Stimme seines Instinktes vernehmen.

Heutzutage werden leise Stimmen zwar gern überhört; mittels der BHS-Thematik hat man jedoch ein probates Mittel in der Hand, um die leise Stimme des Instinktes für jeden hörbar zu machen.

Der Außenstehende rätselt nun wahrscheinlich darüber nach, ob Hunger, Frieren oder Schwitzen nun als Emotion oder instinktive Wahrnehmung zu betrachten sind? Natürliches ist beides falsch, aber diese Unterstellung zeigt, welches großes Durcheinander bei der Zunordung von Begriffen besteht.

Frage: Nachfolgend möchte ich, daß jemand von den Forenlesern kurz den Unterschied, zwischen Instinkt, Logik und Emotion erklärt bzw. diese Begriffe mal definiert. Jedoch bitte nicht mehr als drei Personen und auch nur die, die sich entsprechend sicher sind, daß sie richtig liegen.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#3
Kurzform:

Instinkt/Intuition: neutrale, direkte, unzensierte individuelle Wahrnehmung und situationsgebundene Auswertung in Null-Zeit.

Emotion: feinstofflicher Magnetismus, der an die polare Matrix gebunden ist. Im Übermaß ( bzw. unkontrolliert) in Kombination mit dem EGO-Bewußtsein vom Ursprung trennend und selbstzerstörend. Ansonsten wegen der polaren Eigenschaft der Matrix, die Energie, die "Realitäten" miterzeugt (Astralwelten/Emotionalfrequenz sogar unmittelbar).

Logik: Auswertende und bewertende Instanz. Gibt jedem "Schläfer" die Realität vor. Verknüpft Informationen miteinander, Mustererkennung etc. Werkzeug für "Details" und Alltagstätigkeiten (auch in der Wissenschaft), aber keine grundlegende Erkenntnisfähigkeit.


Ausführlicher:

1. Instinkt (im Forensprachgebrauch):
Summe aus 2 Teilen:
a. Neutrale, erweiterte sinnliche Wahrnehmung (Essenz aus allen Informationen, die über die verfügbaren Antennen der Menschenkörper(physische,feinstoffliche) empfangen werden). Instinktive Impulse folgen dann auch ohne vorherige Erfahrung derselben Situation.
b. Im Bewußtseinsfeld der Person gespeicherte (individuelle!) Erfahrung aus allen Inkarnationen, die als neutrale Instanz der "Wahrheit" jederzeit zur Verfügung steht, wenn andere Faktoren (Emotion+EGO-Logik) im Bewußsein "still" sind. Im Fall von Dämonen/Programmen dann bestenfalls die intuitiven Fähigkeiten des geistigen Herstellers nach dem Gesetz der Vererbung.

Instinkt ist in jedem Fall blitzschnell, da die eigene Wahrheit zeitlos immer und überall verfügbar ist und alle dem Individuum zur Verfügung stehenden Informationen auf die Situation optimal und blitzartig verarbeitet präsentiert.

Instinkt = ungefilterte Information, raum-zeitlos, meist individuell gebunden im Sinne von nützlich/schädlich.
Da der Logik oft die Informationsmatrix fehlt, diese Information vollbewußt zu verarbeiten, behilft sich der Instinkt auch gerne passender körperlicher "Gefühle" (Zehenkribbeln, Bauchgefühl, Kopfjucken etc.) um eine Reaktion anzustacheln. Daher vielleicht auch wörtl. instinguere=hineinstechen.
Diese sind aber von emotionalen Gefühlen (genauer: die Emotion begleitende körperliche Gefühle!) zu unterscheiden (Training).

2. Emotion: Für praktische Zwecke gleichbedeutend mit Magnetismus (anziehend/abstoßend - dual im Gegensatz zur Neutralität).
Nervliches Zentrum im Solarplexus. Wenn z.B. Bauchschmerzen/Magendrücken bei emotionalen Attacken vorherrschen, ist das Bauchgefühl blockiert und der Instinkt kann sich körperlich nicht so gut ausdrücken.
Emotion setzt "Dinge in Bewegung" je nach der Polung dann in die entsprechende Richtung. Körpergefühle (z.B. Schmerz, Leichtigkeit) sind entsprechend keine Emotionen, sondern einfach neutrale Signale des Körpers.

Emotion ist entgegen der allg. Auffassung aber eng mit der EGO-Logik verbunden, da das EGO die rationalen Gedanken gerne als die "eigene Essenz" auffaßt und dann die Emotion unkontrolliert als Überlebenswerkzeug/Selbstbehauptungsmaßnahme mißbraucht, wenn es sich bedroht fühlt. Auch logische Fehlschlüsse und Blockaden führen leicht zu Emotionen wie z.B. Frust und Zorn, wenn das EGO sich wegen des Versagens angegriffen fühlt.

3. Logik: Im Forengebrauch eher im Sinne von rationales Denken unter dem Einfluß der Zeit. Dominierende Eigenschaft in der Praxis: (Emotionales)Werturteil.
Logisch-analytisches Denken kann nichts aus sich selbst heraus wissen, sondern ist auf bewußte, "zugefütterte" Information angewiesen, die dann rekombiniert und verwertet werden kann (wie hier diese Aufstellung). Sind die Informationen "sauber" und die Verarbeitung diszipliniert, führt die Logik auch zu der "Wirklichkeit" bzw. nützlichen Ergebnissen. In der Regel sind aber viele Störstellen/geistige Viren (z.B. schädliche Meme) vorhanden, so daß das Ergebnis immer vom Optimum abweicht.
Zur Logik gehört also vor allem die virale (mit viel Falschinformation programmierte) Informationsmatrix im Gehirn, die uns die "Scheinrealität" vorgaukelt und bestimmt was "wahr" ist und was wir sehen und verstehen können, aber auch erst die Verbindung bzw. effektive Interaktion mit dieser Matrix-Welt ermöglicht.

Merkmale einer kontrollierten Logik sind z.B.:
- wartet echte Wahrnehmung ab, nimmt sich nicht mehr so wichtig ("EGO in der Ecke").
- flexible (multiple) Blickwinkelfähigkeit, nimmt Information wie sie ist. Bereit sich selbst jederzeit neu zu "überschreiben" / umzuprogrammieren, wenn mit Hilfe des Instinktes erkannt, daß erforderlich.

Beispiel aus einem Grenzbereich:
Auch bewußtes Hellsehen/Hellriechen etc. ist eng mit der Logik verbunden, da diese immer bewertet, also die empfangenen Information in passende/unpassende Bilder/Sinneseindrücke umwandelt. Erst nach einer rigorosen Disziplinierung (nicht Abschaltung!) der Logik in Kombination mit den guten Körperantennen ist sinnvolles Hellsehen möglich bzw. "echte" Wahrnehmung gegeben.
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#4
Hallo zusammen!

Ich möchte versuchen, eine einfachere Defintion dieser drei Begriffe zu geben.

Logik: Die gesammelten Erfahrungen unseres jetzigen Lebens. Logik ist in der Lage, einmal erlebte Situationen aufgrund der ihr zur Verfügung stehenden Fakten zu analysieren und aus diesen Fakten sogenannte logische Schlußfolgerungen zu ziehen.

Instinkt: Natürliches Verhalten ohne Einfluß der Logik. Vorausahnung ist Teil des natürlichen Instinktes.
Der Instinkt verfügt gegenüber der Logik über den gesammelten Erfahrungsschatz aller Existenzen, zudem über ein daraus resultierendes, allumfassendes Faktenwissen, welches aufgrund des größeren Blickwinkels Zusammenhänge vermitteln und verstehen sowie Ereignisse überschauen kann, wo das begrenzte Wissen der Logik kapituliert oder Fehlschlußfolgerungen zieht.

Emotion: Eine Emotion ist eine Gemütsbewegung, die durch das "logische Denken" ausgelöst wird.

Dieser logische Denkprozess kann zu unkontrollierten oder kontrollierten Emotionen führen.
Eine kontrollierte Emotionen ist eine bewusst (durch logisches Denken) produzierte Emotion, die als Schubkraft hinter Befehlen dient.

Beispiel: Mutter verleiht durch eine kontrolliert Wut ihrem Befehl Nachdruck, um das Kind von einer bestimmten Handlung abzubringen.

Eine Emotion, die ungewollt entsteht, ist unkontrolliert. Es ist eine Reaktion auf äußere Einflüsse. Sie ist immer auf äußere Einflüsse zurückzuführen und ensteht niemals in einem selbst.

Beispiele: Angst, Neid, Hass, Wut, Gier, Mitleid, Trotz, Eifersucht...

Grundgefühle wie Lebensfreude oder Lebenslust werden nicht als Emotion verstanden, da sie keine immanenten Reaktionen auf ein bestimmtes Ereignis sind. Sie sind lang anhaltende Erscheinungen.

Meine Grüße

Naza
Manchmal muss man Grenzen überschreiten, um neue Wege zu schaffen!
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#5
Falls ich etwas beitragen darf?
Die Logik würde ich von der Emotion trennen. Kausalität erscheint uns zb logisch, auch wenn sie es wissenschaftlich nicht immer ist (da irrt die Wissenschaft hier und da). Da würde ich die Logik mit dem Instinkt verbinden.
Wütend, neidisch, eifersüchtig zu sein ist nicht logisch. Schlechten Gefühlen ausgeliefert zu sein ist nicht logisch.
Der Instinkt ist die innere Stimme. Das Säuseln der Bäume, eine nicht begründbare Gewissheit, die unerklärlichen Wegen denen wir folgen und die erfolgreich sind.
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#6
(06.10.12015, 21:31)verdandi schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Wie-startet-man-in-die-Magie-Teil-1?pid=49055#pid49055Wütend, neidisch, eifersüchtig zu sein ist nicht logisch. Schlechten Gefühlen ausgeliefert zu sein ist nicht logisch.

Der Instinkt ist vollkommen emotionsfrei. Ja/Nein, links/rechts, mehr kommt nicht. Alles weitere ist logisches Abwägen oder was-wäre-wenn.

Natürlich sind Emotionen wie Neid und Eifersucht unlogisch, aber man kann es einfach herumdrehen: Erst durch logisches Abwägen und das darauf folgende Werturteil ensteht z.B. der Neid.

Warum ist man wütend? Weil die Logik bzw. das eigene Ego sich angegriffen fühlt, oder aus Trotz, weil etwas nicht so läuft wie man will.
Das Glück ist mit den mutigen.
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#7
Ich glaube, du hast Recht. Vielleicht schreibe ich der Logik zu viel Bedeutung zu. Wobei ich Verstand/Denken und Logik noch einmal trennen würde. Den plappernde Gedankenstrom würde ich vom Logos separieren. Die Logik würde ich mehr als Werkzeug sehen, das man bewusst verwenden kann, während der Plapperer eher nutzlos ist, sich aber gern in den Vordergrund spielt.
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#8
(06.10.12015, 22:59)verdandi schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Wie-startet-man-in-die-Magie-Teil-1?pid=49059#pid49059Ich glaube, du hast Recht. Vielleicht schreibe ich der Logik zu viel Bedeutung zu. Wobei ich Verstand/Denken und Logik noch einmal trennen würde. Den plappernde Gedankenstrom würde ich vom Logos separieren. Die Logik würde ich mehr als Werkzeug sehen, das man bewusst verwenden kann, während der Plapperer eher nutzlos ist, sich aber gern in den Vordergrund spielt.

Logik = der gesammelte Erfahrungsschatz der jetzigen Inkarnation.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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