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Zimmerpflanzen – ja oder nein?
#41
Aus dem Gartenkalender:

Pflanzen in unseren Wohnräumen und am Arbeitsplatz haben viele positive Wirkungen auf den Menschen.
Das hat man zwar schon immer vermutet, aber inzwischen ist es auch wissenschaftlich bestätigt.
Allein der Anblick von grünen Pflanzen, und sei es auch nur aus dem Fenster auf deinen Garten, verringert nachweislich Stress.
Er senkt den Blutdruck sowie die Muskelspannung – so kann man sich schneller erholen und neue Kraft und frischen Mut schöpfen.
Angestellte und Schüler, die in Räumen mit Pflanzen arbeiteten, zeigten sich in Untersuchungen aufmerksamer und arbeitsfreudiger.
Vor allem waren sie auch seltener krank als Vergleichspersonen in kahlen, unbegrünten Räumen.

Topfpflanzen erhöhen zudem noch die Luftfeuchtigkeit und helfen dadurch Heizkosten zu sparen, denn feuchte Luft erscheint uns wärmer als trockene, auch wenn beide in Wahrheit die gleiche Temperatur aufweisen. Ab 40 % Luftfeuchtigkeit sinkt der Staub zu Boden – und das ist eine Wohltat für empfindliche Menschen. Außerdem gehen dann Beschwerden durch gereizte Schleimhäute zurück.
Allerdings erhöhen nur Zimmerpflanzen, die viel Wasser verdunsten, wie zum Beispiel Zyperngras oder Zimmerlinden, die Luftfeuchtigkeit in nenneswertem Maße.
Große Gewächse schlucken zusätzlich Schall und sorgen für eine angenehme Akustik im Raum.
Darüber hinaus bauen die Bodenlebewesen in der Topferde einige Luftschadstoffe ab.

Was wir schon seit längerem wußten, ist nun also auch bei der Wissenschaft angekommen.
Jedenfalls hat man wieder ein paar Argumente, um das Büro mit weiteren Zimmerpflanzen zu bereichern.
Lebe für Deine Ideale!
Antworten
Es bedanken sich: verdandi


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