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gutgemeinte Ratschläge
#1
Wer kennt sie nicht? Die Mutter, der Freund/die Freundin, der Nachbar, Arbeitskollegen.... ja sogar wir selbst sind schon einmal der Versuchung erlegen, diese zu erteilen:

Gutgemeinte Ratschläge nach denen niemand gefragt hat.

Wie oft sind wir völlig überzeugt davon, das das was wir meinen das es dem anderen gut täte, auch wirklich gut tun muß? Unzählige Male.... Und warum? Weil wir immer von uns selbst ausgehen, denn schließlich sind diese Ratschläge doch auch gerne von dem Satz begleitet:

"also, ICH an DEINER Stelle...."

Ist es wirklich so schwer, den anderen sein eigenes Leben leben zu lassen? Ich habe mir jedenfalls vorgenommen mich da nicht mehr einzumischen. Um genau zu sein, praktiziere ich das sogar schon eine Weile. Und hey:

es ist ungemein entspannend, nicht ständig an andere zu denken!



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#2
Lass mal gut sein!! ääähhh... schon wieder so ein Schlagrat... äähhmm... <img src="http://www.forennet.org/images/smilies/cwm3.gif" alt="" /> <img src="http://www.forennet.org/images/smilies/cwm4.gif" alt="" />
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#3

Was genau soll ich gut sein lassen? *fragendguck*
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#4

Zitat:Wer kennt sie nicht? Die Mutter, der Freund/die Freundin, der Nachbar, Arbeitskollegen.... ja sogar wir selbst sind schon einmal der Versuchung erlegen, diese zu erteilen:

Gutgemeinte Ratschläge nach denen niemand gefragt hat.

Wie oft sind wir völlig überzeugt davon, das das was wir meinen das es dem anderen gut täte, auch wirklich gut tun muß? Unzählige Male.... Und warum? Weil wir immer von uns selbst ausgehen, denn schließlich sind diese Ratschläge doch auch gerne von dem Satz begleitet:

"also, ICH an DEINER Stelle...."  

Ist es wirklich so schwer, den anderen sein eigenes Leben leben zu lassen? Ich habe mir jedenfalls vorgenommen mich da nicht mehr einzumischen. Um genau zu sein, praktiziere ich das sogar schon eine Weile. Und hey:

es ist ungemein entspannend, nicht ständig an andere zu denken!  


Hallo Sothis,

Ich stell mir das aber ziehmlich schwierig vor das einfach sein zu lassen, da es einem ja teilweise schon in Fleisch und Blut über gegangen ist überall seinen Senf dazu zu geben.

Viele Grüsse
Odin
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#5
Hallo Odin!

Als erstes will ich dich erstmal Willkommen heißen. Lächeln

Und nun dazu, das einem diese Dinge in Fleisch und Blut übergegangen sind:

Das ist schön gesagt! Aber warum ist das denn so? Weil es einem vorgegeben wird so zu handeln, sich stets um andere statt um sich selbst zu kümmern!
Die vom Chr*stentum geprägte Gesellschaft......
auch wenn viele sagen, sie glauben an keinen G*tt und gehen nicht zur Kirche...... achte doch einfach mal auf den Sprachgebrauch! Mir fällt es selbst oft genug auf, an mir selbst, wie sich gewisse Dinge eingeschlichen haben. Keine leichte Arbeit sich das abzugewöhnen. Es erfordert eben Disziplin. Sicher habe ich auch Momente in denen es mich in den Fingern juckt "meinen Senf dazu zu tun" ..aber dann bremse ich mich mit dem Gedanken, das ich eben auch nicht will, das jemand in meinem Leben rumpfuscht.
Klappt immer besser! Blinzeln
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#6
mmmhhh.....
ja das stimmt. Es ist schwer sich sowas abzugewöhnen.
Obwohl es wohl besser wäre. Denn wenn man sich nicht damit beschäftigt, einem anderen "GUTE Ratschläge" zu erteilen, belastet man sich selbst auch weniger.
Es sei denn man wird gefragt. Ungefragte Ratschläge sind meiner Meinung nach unangebracht.
Aber wenn mich einer direkt fragt, werde ich bestimmt meinen Rat aussprechen.
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#7
Gutgemeint ist immer das Gegenteil von gutgemacht.

"...aber ich habe es nur gut gemeint", entschuldigt sich jemand, der etwas für einen Dritten arrangierte, was dann in die Hose ging.

Ich denke, es ist ein Grundübel dieser Welt. So wie wir der Meinung sind besser zu wissen, was dem Nachbarn gut täte, so ist auch der Präsident von Amerika der Meinung, er wüßte es besser, was den afghanischen Frauen, den irakischen Männern oder den vietnamesischen Kindern gut täte.

So wie wir unserem Nachbarn alles Schlechte wünschen, wenn er sich nicht an unseren Rat hält (nur, damit er sieht, daß wir Recht hatten), so stehen dem USA Präsi andere Mittel zur Verfügung, um gewisse Länder von den Vorzügen der eigenen Ideen zu überzeugen. Das leichteste Mittel wäre da noch, Geld- und Kreditentzug.

Aber die Bibel fordert zum Beispiel: "Der eine trage des Anderen Last" oder das "sich in den anderen Hineinversetzen"

Gut, da wird mir jetzt keiner widersprechen, vermute ich mal. (Oder? Na dann mal los...)

Aber wie sieht es mit dem Mitgefühl oder mit einer Hilfeleistung aus? Ist das nicht auch ein "sich einmischen"? Oder ist es einfach menschlich? Wenn es menschlich wäre, dann hat ja die Bibel doch Recht und wir müssen für den Anderen mitdenken, mitfühlen und mitentscheiden?

Also wie nun?

Ein völlig verwirrter Paganlord











Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#8
>Ein völlig verwirrter Paganlord

Hi, hi, hi.......... glaub ich nicht*grins*

Nun gut: Was ist, wenn ein guter Bekannter von einem Übel befallen wird?
Steckt man dann nicht in einer Zwickmühle?

Von der Staatsmacht wird man auch zur Ersten Hilfe genötigt!

Wie soll man sich verhalten, wenn einem die eigene Entscheidung entrissen wird, und man gezwungen wird zu helfen?

Sicherlich soll man sich nicht in fremde Leben einmischen, aber was wenn eine dieser oben genannten Fälle eintritt?

Liebe Grüße
Bragi
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#9
Hi Bragi.
Ich lasse mich nur seltenst von der wie Du sie nanntest Staatsmacht zu etwas zwingen. Höchstens wenn ich wirklich nicht anders kann.

Und wenn ein Freund wie Du sagtest von einem Übel befallen wird, diesem dann zu helfen ist für mich kein Zwang. Denn ich kann immer jederzeit entscheiden ob ich es tun will oder nicht. Und eigentlich hat dieser Freund auch die Option sich helfen zu lassen oder nicht.

Deswegen sehe ich es nicht so unbedingt als ein einmischen in sein Leben an, auch wenn es das wohl ist. Aber es gibt da sicherlich Unterschiede dabei, in der Art und Weise wie sich jemand einmischt und auch mit welcher Motivation er es tut.

Liebe Grüße
[i:fd5b0f]Angelus[/i:fd5b0f]
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#10
Nun gut!

>Hi Bragi.
>Ich lasse mich nur seltenst von der wie Du sie >nanntest Staatsmacht zu etwas zwingen. Höchstens >wenn ich wirklich nicht anders kann.


Gestern erst wieder wurde ich von unserem "Freund und Helfer" dazu genötigt den Sicherheitsgurt umzulegen. Das Ganze hat mich dann 60 DM (30 URO) gekostet. Ich zog es vor mich nicht auf dieses Nivaue herunterzulassen und ging einer Diskussion aus dem Weg! Allerdings konnte ich mir nicht verkneifen, den Milchbubi von Ordnungshüter darauf hinzuweisen, daß das Bremslicht des Dienstfahrzeuges nicht funktioniert.
Ich sagte zu ihm: "Ich glaube, es müßte vor jedem Fahrtantritt mit dem Dienstwagen eine Fahrzeugüberprüfung erfolgen, wobei man solche Mängel eigentlich feststellen und beheben kann"!
Als ich dann noch sagte: "dies verlangt nach einem Verwarnungsgeld in Höhe von 30 Euro", ist der "Gute" rot geworden.
Ich grinste ihn an, stieg ein und fuhr los!

Soviel zum Thema Staatsmacht!

Grüße Bragi <img src="http://www.forennet.org/pro/images/smilies/cwm33.gif" alt="" />
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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