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weltweiter Aufruf zum heiligen Krieg
#1
ISLAMISTEN

Weltweiter Aufruf zum Heiligen Krieg gegen Israel

Islamistische Gruppen haben in einer Erklärung alle Muslime der Welt zum Heiligen Krieg gegen den jüdischen Staat aufgefordert. Als Unterzeichner ist auch der ehemalige türkische Ministerpräsident Necmettin Erbakan genannt. Doch sein Anwalt dementiert die Unterschrift.[/i:3b1a1a]

Berlin - Ein internationales Netzwerk hat wegen des Krieges im Nahen Osten Israel und dem Westen den "Dschihad", den so genannten Heiligen Krieg, erklärt. Die pro-iranische Hisbollah-Miliz, die verbotene Muslimbruderschaft Ägyptens, die palästinensische Hamas und andere fundamentalistische Gruppen rufen die Muslime in aller Welt zu Aktionen gegen Israel auf, heißt es in einer verbreiteten Erklärung, die von führenden Islamisten aus mehr als 20 Ländern unterzeichnet ist.

In der Erklärung werden die Muslime aufgefordert, "Druck auf die Führer auszuüben, damit diese eine öffentliche Mobilisierung und den Dschihad verkünden, um die Gebiete und heiligen Stätten zu befreien, und das unterdrückte Volk zu unterstützen, das der zionistischen Brutalität ausgesetzt ist". Den arabischen Staaten wird in der Erklärung vorgeworfen, das palästinensische Volk verraten zu haben. Die Palästinenser kämpften im Namen aller Muslime und ertrügen dafür sehr viel Leid.

Die Islamisten appellierten außerdem an die Soldaten und Sicherheitskräfte in den islamischen Ländern, sich den anti-israelischen Demonstranten anzuschließen, statt zu versuchen, sie mit Gewalt aufzuhalten. Der morgige Freitag solle zum "Tag der Wut und des Protests" werden.

Weiterhin riefen sie dazu auf, die Unterstützung für den Palästinenseraufstand zu verstärken, die internationalen Organisationen an ihre Verantwortung für die Palästinenser zu erinnern und alle israelischen und amerikanischen Produkte zu boykottieren.

Zu den Unterzeichnern für den internationalen Aufruf gehören das Oberhaupt der Muslimbrüder, der Ägypter Scheich Mustafa Maschhur, und der geistige Führer der palästinensischen Hamas, Scheich Ahmed Jassin, an. Auch der ehemalige türkische Ministerpräsident Necmettin Erbakan soll unterzeichnet haben. Doch diese Behauptung ließ er von seinem Anwalt Ahmet Özdemir dementieren: "Diese Informationen sind frei erfunden und völlig falsch", heißt es in einer Mitteilung von Özdemir. Erbakan befinde sich in seiner Wohnung in Ankara. Eine Unterzeichnung sei schon aus diesem Grunde nicht möglich, so Özdemir. Auch habe Erbakan den Verfassern der Erklärung keine telefonische Zusage für eine Unterschrift gegeben.

 1970 hatte Erbakan die erste islamistische Partei in der türkischen Republik gegründet, wo die Verfassung seit den Tagen des Gründervaters Kemal Atatürk die strikte Trennung von Staat und Religion vorschreibt. 1998 wurde dann die islamisch-fundamentalistische Wohlfahrtspartei, dessen Chef Erbakan war, verboten. Erbakan ist noch bis 2003 mit einem Politikverbot belegt und wurde im vergangenen Monat zu 28 Monaten Haft verurteilt. Das Gericht befand ihn und andere Funktionäre wegen "verschwundener" Parteigelder der Urkundenfälschung für schuldig.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,191302,00.html]Spiegel Online
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#2
... und noch ein Erdbeben in Afghanistan. ... und noch ein paar Tote   ... und noch ein paar zerstörte Häuser    ... und noch ein paar Menschen ohne zu Hause.

Das ist der Segen der Politik der Bush-Administration. O nein. Die Erdbeben haben natürlich rein gar nichts damit zu tun, daß US hier Megatonnen von Bomben abluden und deren Explosionskraft (kurz unter der Atombombe) in der Presse feierten und hochjubelten. Die Erde bebt halt rein zufällig am Kriegsschauplatz ...
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#3
Israel lehnt Dschenin-Mission ab

Israel will nicht mit der UN-Kommission zusammenarbeiten, die für die Untersuchung der Massaker im palästinensischen Flüchtlingslager Dschenin von der UNO eingesetzt worden ist. Die Palästinenser werfen Israel vor, dort ein Massaker verübt zu haben, was Israel bestreitet.

Die UN-Mission für Dschenin sitzt seit einigen Tagen in Genf fest und darf nicht in das Untersuchungsgebiet einreisen.

Israel erklärte, dass die UN-Mission nicht die Bedingungen erfüllen würde, von denen Israel seine Zustimmung abhängig gemacht hat.

(..aha, Israel stellt der UNO also Bedingungen...)

Strittig ist vor allem die Zusammensetzung der Untersuchungskommission, die Auswahl der Zeugen und ob diese Zeugen straffrei (!) bleiben.
Sei!
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