Kosmetik-Info

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Re: Kosmetik-Info

Beitrag von Erato am 13. Jul 12010 21:12

Glatt und zart mit Zucker

Damit die Haut in der Sonne verführerisch schimmern kann, müssen störende Körperhaare weichen. Eine schonende Alternative zu Nassrasur & Co. ist Halawa. Schon bei den alten Ägyptern war die Paste aus Zucker, Zitronensaft, Wasser und Sonnenblumenöl gefragt, weil sie gründlich von Härchen befreit und mit der Zeit deren Wachstum reduziert.

Die Methode wird in einigen Kosmetikstudios angeboten, kann aber auch zu Hause durchgeführt werden. Wichtig: Zwei Tage vor und nach der Anwendung nicht in die Sonne gehen und kein Peeling anwenden. Die Haut nach dem Duschen mit Babypuder bestäuben. Nun die Zuckerpaste verteilen, ein Stück Stoff auflegen, andrücken und in Wuchsrichtung abziehen. Diesen Vorgang wiederholen, bis alle Haare entfernt sind. Anschließend eine beruhigende Lotion auftragen. Der Lohn für die Mühen: bis zu vier Wochen rasierfrei.

Quelle: Cosmia Juli/August 2010

Re: Kosmetik-Info

Beitrag von Erato am 13. Jul 12010 09:07

Studios mit Siegel

Naturkosmetikerinnen sind gefragt - etwa 1500 gibt es in Deutschland. Ein Teil von ihnen ist im Bundesverband der Naturkosmetikerinnen (Buvena) organisiert, der für deren Arbeit und Ausbildung Qualitätsstandards festgelegt hat. "Durch das Siegel Kundinnen eine Sicherheit in Bezug auf die Behandlung und die eingestzten Produkte gegeben werden", erklärt Dirk Jochum, Vorsitzender von Buvena. Auf der Internetseite gibt es neben Informationen zum Thema eine Übersicht der Kosmetikerinnen, die sich dem Verband angeschlossen haben: www.buvena.de

Quelle: Cosmia Juli/August 2010
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Re: Kosmetik-Info

Beitrag von Erato am 5. Mai 12010 09:09

EU-Kosmetikverordnung

Das Kosmetikrecht der EU ist neu geordnet. Zwar gelten die meisten Bestimmungen erst ab Mitte 2013. Doch ihre Wirkungen entfalten sich schon jetzt. Für die Hersteller bedeuten die neuen Regeln vor allem mehr Arbeit. Die neue VO ersetzt die alte Kosmetikrichtlinie, die seit 1976 vielfach geändert und ergänzt wurde.

Die wichtigsten Neuerungen:

>Krebserregende, erbgutveränderte oder die Fortpflanzung hemmende Stoffe sind in Kosmetika verboten. Das gilt bereits ab Dezember 2010 und sollte eigentlich sebstverständlich sein, war es aber nicht. Dies zeigte die jahrelange Debatte um bestimmte Haarfarben.
>Wer Nanomaterialien einsetzt, muss vorab ausführliche Sicherheitsdaten vorlegen und die Nanozutaten kennzeichnen.
>Name und Werbung dürfen keine Merkmale oder Funktionen vortäuschen, die die betreffenden Erzeugnisse nicht besitzen. Langfristig plant die Eu-Kommission eine Liste zulässiger Wrbeaussagen, vergleichbar den Health Claims für Lebensmittel.
>Die Hersteller müssen künftig die Sicherheit eines jeden Produktes vorab bewerten und einen ausführlichen Sicherheitsbericht erstellen. Als Hersteller - und damit als Verantwortlicher gegenüber Behörden und Verbrauchern - gilt derjenige, der das Produkt unter eigenem Namen oder eigener Marke in Verkehr bringt. Auch dann, wenn er die Creme von einem Lohnhersteller anrühren lässt.

Quelle: BioHandel 03/10


Auch wenn strengere Richtlinien eine gewisse Sicherheit für den Verbraucher erzielen sollen, bin ich etwas skeptisch. Bei diesem kleinen Auszug stellen sich bei mir gleich einige Fragen... Was ist bei Zusatzstoffen, die "nur" im Verdacht stehen, krebserregend zu sein? Was ist mit der Aussage "Für das gesundaussehendste Haar" (sieht gesund aus, ist es aber nicht)? Schützt es denn vor Käuflichkeiten der Untersuchungseinrichtungen oder Bewertungen durch angeblich ehrenhaften Medien? Werden empfindliche Personen dann einfach wieder als Allergiker dargestellt? ...

Re: Kosmetik-Info

Beitrag von Erato am 14. Mär 12010 19:28

Sanftes Peeling
Peelings räumen auf der Haut gründlich auf. Sie schubben alte Zellen weg und reinigen die Poren. Bei Peelings aus der Naturkosmetik machen die Zutaten den Unterschied. // Astrid Wahrenberg

Mit Peelingkörnchen aus Heilerde oder Sand haben bereits Ägypterinnen zur Pharaonenzeit ihre Haut poliert.

Egal ob Reismehl oder Kleie – oder Mineral- und Heilerde, die meist in der Naturkosmetik eingesetzt werden –, die Körnchen sollen über die Haut schubben und abgestorbene Zellen gründlich lösen. Danach ist sie runderneuert und glatt wie ein Babypopo. Doch bei den verschiedenen Sorten Peeling machen die Zutaten den Unterschied.

Das englische „to peel“ bedeutet schälen oder pellen. Ein Peeling ist also eine „Schälkur“, die alte Hautzellen entfernt; im Gesicht oder gleich am ganzen Körper mit einem Body-Scrub (scrub: Englisch für abschrubben). Das geschieht entweder rein mechanisch durch Massieren mit Bürsten, einem Sisalhandschuh oder Rubbelkörperchen als Pulver, in Cremes oder Waschgels. Bei medizinischen Behandlungen verwenden Hautärzte Fruchtsäuren, um die Hornschicht der Haut zu lösen. Bei der Mikrodermabrasion schleifen Klinik-ärzte die oberen Hautschichten ähnlich wie mit einem Sandstrahler regelrecht ab. Diese Anwendungen sind Arztsache und im Normalfall nicht angesagt. Naturkosmetikerinnen vertrauen auf die reinigende Kraft von oberflächlichen Peelings. Das genügt, um Poren zu säubern und abgestorbene Hautzellen wegzuwischen.

Die Natur bietet eine ganze Palette an Peeling-Substanzen: Zucker und Salz, Lava- und Tonerde, Sand oder Kleie. Auch gemahlene Algen und Pflanzensamen werden „zum Peelen“ verwendet. Kleine Wachsperlen aus Karnauba- und Bienenwachs, die in sogenannten Soft-Peelings eingearbeitet sind, wirken sehr sanft. Sie lösen sich beim Reiben auf, ihre Pflanzenfette und -öle pflegen die empfindliche Gesichtshaut. „Im Gesichts-Peeling verwenden wir nur die sanften Jojoba-Perlen. Das Bodyscrub enthält zusätzlich gemahlene Olivenkerne, denn für die robustere Körperhaut darf es rauer sein“, sagt Waltraud Kehl, Fach-Naturkosmetikerin für Martina Gebhardt. Als Faustregel gilt: Feine Schmirgelkörperchen für Gesicht und Dekolleté, gröbere für die robustere Haut an Händen, Füßen oder Beinen. In konventionellen Peelings werden oft abgerundete Körnchen aus Plastik eingesetzt. Im Trend liegen auch Mikrokristalle. Sie bestehen aus Aluminiumoxid, Quarz oder Diamantenstaub. Sie sind noch ein Vielfaches härter und kleiner als die Kunststoff-Partikel – ein Kritikpunkt.

Die Putzkörperchen wirken gleich auf mehreren Ebenen. Zunächst rubbeln sie abgestorbene Schuppen weg. Das säubert die Poren, Hautfett kann besser abfließen. Es bilden sich weniger Pickel oder Mitesser.

Zusätzlich regen die Schmirgelstoffe die Durchblutung an. Der Teint wirkt frisch, glatt und rosig. Weiterer Effekt: Die Hautzellen erneuern sich nach einem Peeling schneller. Der normale Rhythmus sind im Schnitt 28 Tage – variiert aber je nach Alter und Hauttyp.

Doch viel hilft nicht viel. Eine zu starke und zu oft angewendete Schälkur kann sogar mehr schaden als nutzen. Mit jedem Mal entfernen die Peelings die äußere Schutzbarriere der Haut. Das strapaziert und kann sogar die Hautalterung beschleunigen. Kritisch zu sehen sind deshalb auch Mikrokristalle in Peelings konventioneller Hersteller, die die Haut stärker abschmirgeln sollen. „Hautverletzungen, auch wenn sie noch so klein sind, selbst winzige Ritze, sind nicht erwünscht“, sagt Diplom-Kosmetikerin Julia Kunz von Sanatur. Deshalb ist das Meersalz im Bodypeeling der Firma so fein gemahlen, dass es auch der empfindlicheren Gesichtshaut nichts antut.

Manche konventionelle Hersteller werben damit, dass ihre Peelings Altersflecken aufhellen. Ein Kosmetik-Peeling kann das Hautbild zwar verfeinern verhelfen, mehr aber auch nicht. Manche Hersteller werben sogar damit, dass ihre Produkte Falten oder Akne wegrubbeln. „Das schaffen nur medizinische Peelings oder Schälkuren, die beispielsweise Fruchtsäuren oder Vitamin-A-Säure enthalten“, sagt Professor Chr*stoph Schempp von der Uniklinik Freiburg.

Generell gilt: Frauen, die sich stark und viel schminken, profitieren auch von einer gründlichen Hautreinigung. Ansonsten sind Peelings prinzipiell für unreine Haut gut, die zu Mitessern neigt – ein bis zwei Mal in der Woche.
Der gleiche Turnus empfiehlt sich bei fettiger Haut. Abgestorbene Hautschuppen kleben aneinander statt abzufallen. Ein Peeling löst diese Schuppen. Wer eitergefüllte Pickel hat, lässt besser die Finger von Peelings. Die Rubbelkörnchen können die Pusteln öffnen und es kann zu einer Infektion kommen.

Für normale und eher trockene Haut sind Peelings mit groben Schmirgelkörpern zu heftig. Geeignet sind Softpeeling-Masken, die rückfettende und hautberuhigende Substanzen enthalten. Zur Vorsicht rät Liane Jochum von der Naturkosmetikschule Academia Balance Menschen mit erweiterten Äderchen an Nasenflügeln und Wangen: Diese Partien auslassen und generell nicht stark reiben. Die bereits geschädigten Gefäße würden zusätzlich gereizt.

In naturkosmetischen Peelingmasken stecken neben den Kratzkörperchen hautberuhigende und pflegende Zutaten: Feuchtigkeitsspender wie Aloe vera, Mikroalgen und Glyzerin; entzündungshemmendes Teebaumöl und Hamamelis sowie rückfettende, hochwertige Öle und Wachse. Kräuter- und Pflanzenauszüge von Schachtelhalm und Quitte sollen die Haut verwöhnen und beruhigen. Milde Zuckertenside und tensidfreie Tonerde in Peelings reinigen, aber sehr schonend.

In konventionellen Peelings sind die waschaktiven Substanzen oft aggressiv. „PEG/PEG-Derivate können die Haut durchlässiger machen“, kritisiert das Verbrauchermagazin Ökotest in seiner Ausgabe März 2007. Diese Substanzen werden Duschpeelings zugesetzt, damit sie schäumen. Sie verbergen sich hinter dem Inhaltsstoff Sodium Laureth Sulfate. Auch künstliche Duft- und Konservierungsstoffe fallen immer wieder negativ auf. Die von Ökotest beauftragten Labore fanden zudem das bedenkliche Diethylphthalat. Diese Substanz vergällt unter anderem Alkohol. Sie wird von der Haut aufgenommen und kann ihren Schutzmechanismus beeinflussen. Alle „sehr guten“ Peelings waren zertifizierte Naturkosmetik.

Quelle: Schrot&Korn 02/10

Re: Kosmetik-Info

Beitrag von Erato am 15. Nov 12009 14:19

Sanfte Pflege für die raue Schale

Jawohl, ich gebe es zu, ich habe einen Lieblingstiegel. Die Creme darin massiere ich nach dem Rasieren ein. Nicht nur, weil es meiner abgeschabten, vom Rasierschaum entfetteten Haut guttut. Entscheidend ist der Duft, der mich einhüllt, erst zart, dann immer kräftiger. Eine Mischung aus Sandelholz, Zeder und einigen ätherischen Ölen, die der Hersteller nicht verraten will. Meine Laune steigt mit jedem Atemzug, das Selbstbewusstsein wächst und ich stürze mich aus dem Badezimmer heldenhaft in den Alltag.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich bekämpfe meine Falten nicht mit Anti-Aging-Creme, das wäre Geschichtsklitterung. Ich blättere auch nicht in Zeitschriften wie „Men’s Health“ nach, mit welchem Duft man eine Frau herumkriegt. Das ist ebenso wenig meins wie Mascara for Men. Bei mir sind die Augenringe echt.

Ein bisschen Wartung

Dennoch trage ich gerne mein Scherflein zu den 880 Millionen Euro bei, die wir Männer jedes Jahr für Herrenkosmetik ausgeben. Denn ein bisschen Pflege und Wartung brauche ich schon. Dabei ist das eigentliche Säubern schnell erledigt. Dafür genügen mir ein Shampoo und zwei Minuten unter der Dusche. Zeitaufwendiger wird es anschließend, wenn ich mich ausgiebig mit einer Bodylotion einreibe.

Angefangen hat das, als die Haut an den Beinen im Winter zu jucken begann. „Zu trocken, schmier dich ein“, lautete die Diagnose meiner Frau. Ich kratzte noch ein paar Tage lang und griff dann zu einer ihrer Bodylotionen. Tatsächlich lies das Jucken nach.

Männer mögen es herb

Nur der Duft war viel zu rosig. Männer mögen es an sich selbst gerne herb. Das liegt an den Hormonen, sagen die Geruchsforscher. Die Bakterien auf der Haut zersetzen das männliche Geschlechtshormon Testosteron im Schweiß zu Substanzen, die paarungsbereite Weibchen anlocken. Unbewusst wählen wir Männer für uns deshalb Düfte, die wie solche Lockstoffe riechen. Vielleicht liegt es aber auch an den Bildern in unseren Köpfen: Der Marlboro-Mann duftet nicht nach Pfirsich oder Veilchen, sondern nach Leder, Lagerfeuer und Abenteuer.

Außerdem rasiert er sich nass. Schaum aufschlagen, mit dem Dachshaarpinsel die Wangen streicheln, konzentriert mit der Klinge das Kinn umkurven. Für mich gibt es kein sinnlicheres Ritual im Badezimmer, als eine altmodische Nassrasur. Nirgends sonst kommt ein Mann seiner Haut so nahe. Zumindest die Hälfte der Männer, die den Griff zum Elektrorasierer konsequent verweigert. Wer hat schon etwas davon, wenn ich beim Rasieren Zeit spare. Diese Minuten vor dem Spiegel gehören mir. Eine Flasche in meinem Drittel des Toilettenschränkchens teile ich dagegen gerne. Es ist die mit dem Massageöl.

Serienausstattung für IHN

* Männerhaut hält mehr aus. Das ist aber kein Grund, sie mit billigen Schmierfetten zu verkleistern oder mit Diethylphthalat zu traktieren. Zumal dieser hormonell wirksame Weichmacher, mit dem der Alkohol vieler herkömmlicher Aftershaves vergällt ist, im Verdacht steht, Spermien zu schädigen. Da greift man besser zum Aftershave aus einer der vielen Naturkosmetikserien, die es für IHN gibt.
* Heilkräuter wie Zaubernuss und Ringelblume beruhigen die Haut, Jojoba- und Mandelöl aus ökologischem Anbau verwöhnen sie. In diesen Serien gibt es auch Rasiercreme und Preshave-Balm, ja sogar Haargel.
* Für die Gesichtspflege findet man sowohl fettfreies Feuchtigkeitsgel als auch reichhaltige Cremes und Lotionen. Duschgel und Shampoo sind fast immer zusammengemischt. Das ist praktisch, weil dann im Bad mehr Platz für Düfte bleibt.

Männer sind Dickhäuter

* Männerhaut ist 30 Prozent dicker, großporiger und produziert mehr Talg als die Haut der Frauen. Deswegen haben Jungs mehr Probleme mit Akne und Pickeln. Dafür kann Männerhaut mehr Feuchtigkeit einlagern und wirkt glatter. Unter der Haut verlaufen die Kollagenfasern kreuz und quer, nicht parallel wie bei Frauen. Dadurch sind sie länger elastisch und Männer bekommen erst später Falten. Dann aber furchentief.
* Grundsätzlich braucht Männerhaut für die Pflege Lotionen mit mehr Feuchtigkeit als Fett. Reichhaltigere Cremes sind höchstens nach der Nassrasur sinnvoll oder wenn das Gesicht gegen Wind und Wetter geschützt werden muss.
* Auch im Alter, wenn die Talgproduktion nachlässt, darf die Creme ein wenig fetter sein. Ist die Gesichtshaut besonders grobporig und talgig, muss man sie regelmäßig und gründlich reinigen. Da schadet eine sanfte Reinigungsmilch ebenso wenig wie ein gelegentliches Peeling.
* Rasieren, egal ob trocken oder nass, irritiert und reizt die Haut. Aftershaves mit Alkohol desinfizieren zwar, trocknen aber die Haut aus und können sie zusätzlich reizen. ;) Alternativen sind Shaving Balms und Gels. Sie beruhigen nach der Rasur und spenden Feuchtigkeit.

Quelle: Schrot und Korn

Re: Kosmetik-Info

Beitrag von Wurmlochsäugling am 13. Jul 12009 18:23

Hallo,

genau, Fluor ist auch ein Teil der Massenhypnosestrategie.
Insbesondere in Zusammenwirkung mit anderen Substanzen entfaltet sich die entsprechende Wirkung.
Erwähnenswert ist vor allem die Verstärkung bei Mikrowellenmanipulation. Eine ideale Zombiefizierungskombination.

Re: Kosmetik-Info

Beitrag von Paganlord am 13. Jul 12009 10:36

Eine Nebenwirkung von Fluor: Fluor macht willenlos.

Dazu kommt das zugegebene Fluor in fast allen Zahnhygiene-Produkten, Fluroetten und im Trinkwasser einiger Länder (San Francisco/USA, Schweiz). Und was gab man als Abfallprodukt der Chlor-Chemie von 1939-45 ins Trinkwasser der im Krieg besetzten Länder? Genau, Fluor dämpft den Widerstand und macht willenlos. Diese Effekte macht man sich auch bei den Hippies der Flower-Power-Zeit in San Francisco oder bei den noch EU/€uro/NATO neutralen Schweizern zunutze. Verkauft und verbreitet wird die Lüge mit angeblich gehärteten Zähnen durch täglichen Gebrauch von Fluoretten und Fluorzahnpasta hauptsächlich über Zahnärzte und abhängige Medien (Stiftung Warentest Nov. 2002 usw.).

http://www.zahn46.de/?zuschriften

Re: Kosmetik-Info

Beitrag von Erato am 12. Jul 12009 20:26

Streit um Fluorid: Heilmittel oder Gift?

Für viele Zahnärzte ist Fluorid ein Muss bei der Kariesvorsorge. Kritiker warnen jedoch seit Langem vor Nebenwirkungen und Überdosierung. Allen Forschungen zum Trotz ist die Diskussion bis heute nicht verstummt: Zahnretter oder giftige Chemikalie? // Von Dietlind Arndt

Der lästige Plagegeist war buchstäblich in aller Munde: In den 70er-Jahren schaffte es die Karies als Volkskrankheit Nummer eins bis ins „Guinness-Buch der Rekorde“. Dass sich die Zahnkrankheit damals so rasant ausbreitete, lag vor allem am steigenden Zuckerverbrauch. Zahnärzte, die händeringend nach einer Lösung für das Problem suchten, wurden bald auf eine Substanz aufmerksam, die bis dahin auf dem Zahnpflegemarkt wenig Beachtung gefunden hatte: Fluorid. Die Salze des Fluors sorgten schon damals für stark polarisierte Meinungen. Die einen propagierten Fluorid als wirksames Mittel gegen Karies, da es die Aufnahme von Mineralstoffen in den Zähnen fördert und den Zahnschmelz stärkt. Kritiker warnten hingegen, es sei eine giftige Chemikalie, die in der Industrie als aggressives Insektizid, Holzschutz- und Konservierungsmittel verwendet würde. Dass die Vermarktung der Substanz ausgerechnet von der Zuckerindustrie unterstützt wurde, sorgte für zusätzliche Kritik.

Unbestritten ist: Fluorid wirkt in hoher Dosierung giftig. Bis heute wird die Substanz auch industriell genutzt, Toxikologen warnen vor direktem Kontakt: Wer Fluoridstaub einatmet oder berührt, muss mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, bei größeren Mengen auch mit schweren Organschäden rechnen. Zahnpflegeprodukte enthalten allerdings nur kleine Mengen der umstrittenen Substanz. In einer Tube mit 70 Gramm Zahnpasta stecken etwa 0,1 Gramm Fluorid.
„Die Dosis macht das Gift“

Dr. Ulrich Schiffner, Professor für Zahnheilkunde an der Universitätsklinik Hamburg, gibt sich deshalb in Sachen Fluorid gelassen und hat für die anhaltende Kritik wenig Verständnis. „Die Dosis macht das Gift“, lautet sein Fazit. Die Ansicht teilt er mit vielen seiner Kollegen. Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) empfiehlt, die Zähne zweimal am Tag mit fluoridhaltiger Zahnpasta zu putzen und Speise­salz mit Fluoridzusatz zu verwenden.

Der Griff zum Rechenstift zeigt allerdings, dass die Gefahr einer schleichenden Über­dosierung nicht ausgeschlossen ist, vor allem, wenn man Fluorid gleich aus mehreren Quellen wie Zahnpasta, Mundwasser und Speisesalz aufnimmt. Die für die Kariesprophylaxe empfohlene optimale Fluoridaufnahme liegt bei einer täglichen Gesamtmenge von etwa 0,05 mg Fluorid je Kilogramm Körpergewicht. Vor allem bei Kindern kann dieses Quantum leicht überschritten werden. Bis zum Alter von sechs Jahren sollten sie deshalb auf jeden Fall spezielle Kinderzahnpasta verwenden und, so empfiehlt es das Bundesinstitut für Risikobewertung, keine fluoridhaltigen Mundspüllösungen.

Auch ganzheitlich orientierte Zahnärzte mahnen zur Vorsicht, einige raten ganz von fluoridhaltigen Produkten ab. Prof. Dr. Werner Becker, Präsident des Bundesverbands der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland (BNZ) warnt vor Fluoridpro­dukten – auch in geringer Dosierung. „Fluorid“, so der überzeugte Naturheilpraktiker, „ist eines der stärksten Oxidationsgifte, die wir kennen“. Den Versuch, mit der von außen zugeführten Chemikalie den geschädigten Zahnschmelz zu reparieren, bezeichnet er als unsinnig: Eine solche Verbindung sei bei den Temperaturen im Mund unmöglich. Vor diesem Hintergrund ist seiner Meinung nach das Risiko einer Überdosierung nicht zu rechtfertigen − erst recht nicht bei Kindern, die die süße Paste auf der Zahnbürste gerne schlucken.

Solange nicht eindeutig erwiesen ist, welche Auswirkungen die dauerhaft erhöhte Fluoridaufnahme auf den Körper haben kann, lehnen auch viele Naturkosmetik-Produzenten Fluoridzusätze ab. Unternehmen wie Logona, Weleda oder Wala setzen in Sachen Zahnpflege lieber auf natürliche Rohstoffe wie Kieselerde und Heilpflanzen. Sie bieten Zahnpflege-Serien mit unterschiedlichen natürlichen Inhaltsstoffen an – oft das Ergebnis jahrelanger Experimente und Forschungen. Einige Zahncremes von Weleda enthalten beispielsweise natürliche Fluoride: unter dem Namen Flussspat sollen sie die Widerstandskraft der Zähne stärken, in homöopathischer Dosierung. Logona setzt in Sachen Zahnpasta auf pflanzliche Wirkstoffe, die auch ohne Fluorid das Zahnfleisch stärken und die Abwehrkräfte der Zähne aktivieren sollen. Lavera bietet hingegen bewusst beide Varianten an: eine fluoridfreie Zahncreme mit Bio-Echinacea und Propolis sowie eine Mint-Zahncreme mit Fluoridzusatz, der den Zahnschmelz härten soll.

Die Entscheidung in Sachen Fluorid bleibt letztlich − wie so oft − den Käufern überlassen. Immerhin mehren sich anscheinend die Hinweise, dass Fluoridzusätze kein unausweichliches Muss für gesunde Zähne sind. Auch Prof. Ulrich Schiffner stellt fest: „Wer sich ausgewogen ernährt und mindestens einmal am Tag sehr gründlich putzt, schützt seine Zähne auch ohne Fluoride“. Allerdings fügt er hinzu, dass sich seiner Erfahrung nach kaum noch jemand Zeit für eine ausreichend gründliche Zahnpflege nehme.

Spurenelement Fluorid

Fluoride sind die Salze der Fluorwasserstoffsäure. Das aus Zahncremes bekannte Natriumfluorid verbindet sich im Mund mit vorhandenem Kalzium. Es soll das wert­volle Mineral an die Zähne binden und sie dadurch vor Karies schützen. Remineralisieren nennen Fachleute diesen Prozess.

Auch in der Ernährung gilt Fluorid als wertvolles Spurenelement für gesunde Kno­chen und Zähne. Diese Annahme konnte bislang aber nie wissenschaftlich bestätigt werden. Fluoridhaltige Nahrungsergänzungsmittel gibt es in Deutschland bisher keine. Fluoridtabletten sollten nur auf Rat eines Arztes eingenommen werden.

Fluoridzusätze stecken unter anderem in Speisesalz, müssen aber auf der Verpackung deklariert sein. Einige Lebensmittel, wie grüner und schwarzer Tee, Walnüsse, Fisch und Radieschen, enthalten natürliches Fluorid. Weil es dabei immer an andere Stoffe gebunden ist, wirkt natürliches Fluorid in Lebensmitteln sanfter als die chemisch isolierte Einzelsubstanz.

Quelle: Cosmia

Re: Kosmetik-Info

Beitrag von Erato am 15. Jan 12009 20:26

In einer TV-Werbung wirbt ein konventioneller Shampoo-Hersteller mit folgender Aussage:

Das Haar, das nach der Anwendung am gesündesten aussieht...

:rofl:

Ein schöner Aussagenstreich, der der Wahrheit entspricht, jedoch nichts über die Qualität des Produktes verrät. Wie oft lassen sich Bürger von diesen Aussagen und optischen Effekten täuschen... ?

Re: Kosmetik-Info

Beitrag von Erato am 8. Jul 12008 10:36

Was kann passieren, wenn man von konventioneller Kosmetik auf Naturkosmetik umstellt:

Zunächst erkennt die Haut, daß etwas Neues passiert. Das signalisiert ihr ersteinmal "Fremdkörper". Also schickt sie Botenstoffe und Abwehrstoffe an die entsprechenden Stellen. Das kann sich durch leichtes Brennen oder Röten der Haut bemerkbar machen. Kosmetiker sagen, daß die Haut arbeitet. Mitunter kann die Haut auch abschuppen, angeregt durch den Regenerationsprozess — genau wie beim Wechsel von Winter zu Frühling.

Dieser Prozess dauert mindestens 4 Wochen, bis die Wirkstoffe eine neue Hautschicht im Gewebe erreichen. 28 Tage wandert eine Hautzelle von ihrer tiefer gelegenen Entstehungsschicht bis zur sichtbaren Hautoberfläche. Hier wird sie dann als trockene Hautschuppe abgestoßen. Während dieser Bildungsphase scheidet die Haut alte Wirkstoffe und deren Reste mit aus, was sich als Pickelchen zeigen kann.
Konventionelle Produkte wirken oft nur oberflächlich mit Fetten und Feuchtigkeit. Sie gehen nicht mit in den Stoffwechsel ein, so wie es Bioprodukte tun.

Quelle: COSMIA

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