Tal der weisen Narren
Tiere vs. Straßenverkehr - Druckversion

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- Gast - 20.09.12006

So ist es! Der Mensch ist global gesehen das Schrecklichste, was diesem Planeten je hätte passieren können! Nur eine verschwindend geringe Minderheit weiß mit dem Geschenk, auf diesem eigentlich schönen Planeten wandeln zu dürfen, umzugehen. Daher gilt beinahe fast rigoros: Nur ein toter Mensch ist ein guter Mensch!


Meine Grüße


- Stefan - 20.09.12006

Verzeihung, ich vergaß, mich einzuloggen. Der eben geschriebene Gast-Kommentar stammt von mir.


- Gast - 20.09.12006

Hallo Nuculeuz!

Zitat:vielleicht wurde die Kazte von der Emotion der Frau in den Tod getrieben anstatt selbst zu gehen?

Genauso denke ich mir das auch! Ich denke auch, aus solchen Gründen ist Emotionskontrolle ein sehr wichtiges Thema, ich arbeite dran....

Grüße


- Gast - 20.09.12006

Hallo Bragi!

Zitat:Tiere und gerade Haustiere entwickeln im Zusammenleben mit dem Menschen oft Verhaltensstörungen. Sie adoptieren Verhaltensweisen, die nicht artgerecht sind.

Ja, sicher hast Du Recht. Sie vermenschlichen... Traurig

Ich habe sehr darauf geachtet, dass sie ihren natürlichen Lebensraum in vollen Zügen geniessen kann, das hiess u.a., dass sie nur in "schweren" Zeiten gefüttert wurde.

Von der Abhängigkeit, in die ich sie damit gebracht habe, möchte ich mich damit keineswegs lossagen.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich jetzt was entschuldigen möchte, aber ich denke, dass

Zitat: Das musste sie glücklich machen, dachte die Katze, wo das doch DER GRÖSSTE LIEBESBEWEIS eines Tieres ist, die Beute mit dem Weggefährten zu teilen!

auch ohne die genannten Emotionen, ein Stück natürliches Verhalten ist, oder?

Grüße


- Paganlord - 20.09.12006

Hallo Guest!

Ja sehe ich auch so. Du mußt diese Geschichte aber loslassen, denn diese eventuellen Schuldgefühle sind ein viel größeres Übel.

Grüße


- Saskia - 21.09.12006

Hallo Paganlord!

Ich denke, ich muss Dir Recht geben.
Ich arbeite daran...

Aber jetzt wieder zum eigentlichen Thema:

Ist es immer der gewählte Freitod, bei Insekten, die an Windschutzscheiben fliegen, o.ä. ?
Ich habe schon erlebt, daß ein Tier auf die Fahrbahn gesprungen ist, ohne das der Fahrer noch reagieren konnte, obwohl er langsam gerade das Ort verlassen hatte.
Anders aber auch wieder, daß durch ein Lenk- oder Bremsmanöver das Tier nicht überfahren wurde. Hat man dann wohlmöglich noch den Wunsch des Tieres missachtet?

Wie ist das bei Fröschen? Einige Naturschützer hier haben Zäune aufgestellt, aber die Frösche haben sich mittlerweile andere Wege über die Strasse gesucht. Ich vermeide, so gut es geht, zu fahren, wenn die Frösche auf Wanderschaft sind (gewisse Tages-Nachtzeiten), aber nicht immer gelingt es.
Ich möchte keinen Frei(tod)fahrschein, daß das klar ist. Ich werde weiterhin Schlangenlinie fahren, um so wenige wie möglich umzubringen.

Und wie sieht das bei anderen Tieren aus, die auf Grund ihrer Beschaffenheit, nicht so schnell flüchten können, selbst dann nicht, wenn ich über eine Wiese laufe, Schnecken zum Beispiel?

Grüße


- celestine - 21.09.12006

Hallo!

Eine interessante Frage von Saskia!
Wie ist das mit den Insekten, nennen wir sie Mücken, die doch das Blut zur Fortpflanzung brauchen?
Und was kann man dagegen tun, dass sie einen nicht ansaugen? Ich versuchte es schon mit "akzeptieren", doch es klappt nicht immer!

Gruß




- Paganlord - 21.09.12006

Man spricht mit den Tieren, so wie sie mit uns sprechen oder uns entsprechende Signale geben. Man muß nur hinhören. Der Baum warnt uns, bevor er zusammenstürzt oder einen Ast oder eine Frucht fallen läßt. Leider haben die Menschen verlernt dort zuzuhören bzw. die natürlichen Signale wahrzunehmen und geraten deshalb in Gefahr. Siehe nur den Tsunami in Südostasien. Ureinwohner und Tiere haben sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht, während die Zivilsation (trotz aller Technik) gar nichts wahrgenommen hat und tausende, die sozusagen nicht hören wollten, umgekommen sind. Hätten sie auf ihren Instinkt gehört, wären sie noch am Leben und hätten auch 'Hab und Gut' retten können.

Aber nein - da muß heutztage schon Blaulicht mit Tatütataa daherkommen, bevor die Leute es überhaupt registrieren.

Umgedreht versteht uns die Natur noch sehr gut. Es ist zwar kein perfektes Verhältnis mehr, weil eben auch Tiere und Pflanzen gewissen Manipulationen ausgesetzt sind. Trotzdem kann man davon ausgehen, daß es noch nahezu perfekt läuft.

Für Ursache und Wirkung zählt die gedankliche Absicht, wenn wir ein Tier zu Tode bringen. Also ob man einfach so über die Wiese gelaufen ist und dabei versehentlich ein paar Käfer zertreten hat oder ob man regelrecht Jagd auf Käfer und Regenwürmer macht, um sie aus Sadismus zu töten. Der erste Fall wäre normal und die Käfer, die unter die Schuhe geraten sind, sind sozusagen selbst schuld bzw. natürliche Auslese, da der Instinkt offensichtlich nicht richtig funktionierte. Im zweiten Fall wäre es ein Mord, für den sich die Natur rächen wird.

Durch die heutige Überbevölkerung wissen die Tiere und Pflanzen jedoch kaum noch, wohin sie noch gehen sollen, um ihre Ruhe vor dem Menschen zu haben. Hier kann jeder mit der Natur kooperieren. Wie schon gesagt, versteht die Natur uns Menschen noch sehr gut. Wenn man z. B. den Garten umgraben will, dann schlägt man kurz mit dem Spaten auf die betreffende Erde und sagt: "Alle Würmer, Käfer und Getier verschwindet, ich grabe jetzt den Garten um". Beim Rasenmähen dasselbe. Dann gibt man den Tieren noch ein paar Minuten Fluchtzeit und kann mit der Arbeit beginnen. Beziehungsweise beim Rasenmähen mäht man zuerst nur die Hälfte des Gartens und die andere Hälfte erst am nächsten Tag. Auf diese Weise kann sich die Tierwelt enstprechend plazieren. Diese Vorgehensweise heißt, daß man in Übereinklang und gegenseitiger Absprache mit der Natur lebt. Jeder kann sich auf den anderen einstellen bzw. wenigstens die Natur kann entsprechend reagieren.

Auch unsere Altvorderen sprachen mit den Bäumen, wenn sie beabsichtigt haben sich einen Ast zu nehmen oder (in Ausnahmesituationen) sogar den ganzen Baum zu fällen.


Zitat:Ist es immer der gewählte Freitod, bei Insekten, die an Windschutzscheiben fliegen, o.ä. ?

Entweder das oder ein nicht funktionierender Instinkt. Denn würde der Instinkt funktionieren, täte die Fliege nicht gegen die Windschutzscheibe prallen. In diesem Fall: "natürliche Auslese" von nicht richtig funktionierenden Lebewesen bzw. im anderen Fall aktive Sterbehilfe für Tiere, die ihr Körperkleid ablegen wollen.


Zitat:Anders aber auch wieder, daß durch ein Lenk- oder Bremsmanöver das Tier nicht überfahren wurde. Hat man dann wohlmöglich noch den Wunsch des Tieres missachtet?

Genau. Die menschliche Logik, die den Tod als etwas Schlimmes ansieht weigert sich, dem Tier diesen Gefallen zu erweisen. Einem Wildschwein würde ich natürlich auch ausweichen, aus reinem Selbstschutz. Wer jedoch immer nett zur Natur ist, dem schickt die Natur jedoch auch keine "Wildschweine" vor das Auto. Zunge raus


Zitat:Wie ist das bei Fröschen? Einige Naturschützer hier haben Zäune aufgestellt, aber die Frösche haben sich mittlerweile andere Wege über die Strasse gesucht. Ich vermeide, so gut es geht, zu fahren, wenn die Frösche auf Wanderschaft sind (gewisse Tages-Nachtzeiten), aber nicht immer gelingt es.
Ich möchte keinen Frei(tod)fahrschein, daß das klar ist. Ich werde weiterhin Schlangenlinie fahren, um so wenige wie möglich umzubringen.

Naturschützer machen das und ähnlichen Blödsinn. Könnten sie die gestrandeten Wale, Robben oder Frösche hören, dann wüßten sie, daß die Tiere absichtlich an Land geschwommen sind. Auch die Frösche handeln so. In Ermangelung von natürlichen Feinden, findet die Auslese via Autoreifen statt. Die Natur geht solche Wege, um trotz eingeengtem Lebensraum, das natürliche Gleichgewicht der Arten aufrecht zu erhalten. Die Weltbevölkerung macht es der Natur jedoch denkbar schwer, und manchmal rächt sie sich auch an solchen sogenannten Tierschützern. Das war jetzt in Australien der Fall. Das mit dem Rochen und dem Krokodiljäger - es stand hier ebenfalls im Forum.


Zitat:Eine interessante Frage von Saskia!
Wie ist das mit den Insekten, nennen wir sie Mücken, die doch das Blut zur Fortpflanzung brauchen?
Und was kann man dagegen tun, das sie einen nicht ansaugen? Ich versuchte es schon mit "akzeptieren", doch es klappt nicht immer!

Mücken reagieren auf Körperausdunstungen und auf sexuelle Lockstoffe. Solche Lockstoffe sind vor allem im Damenparfüm und Kosmetik enthalten. Auch Fleischesser werden weitaus häufiger von Mücken gepiesackt, als Normalköstler. Das liegt an deren stinkenden Körperausdünstungen.

Man ist also sozusagen selbst schuld, wenn man diese Dinger rudelweise anzieht. Trotzdem ist es erlaubt sie totzuschlagen, denn das ist ein Angriff. Wer angegriffen wird, der darf sich verteidigen. Das halten die Tiere ebenso, also verstehen sie es auch.

Ein wirklich interessantes Thema.




- Saskia - 22.09.12006

Hallo Paganlord!

Ja, das ist wirklich interessant! Danke für diese ausführliche Antwort.

Habe ich das nun richtig verstanden? Wenn ich das nächste Mal (zum Glück ist die Wanderzeit ja gerade vorbei) dort fahren muss (bei uns führt leider nur dieser eine Weg nach "Rom"), sage ich laut, bevor ich losfahre, z.B. "Alle Tiere, Frösche von der Fahrbahn, ich fahre jetzt los!" und dann, nach ein paar Minuten "Augen zu und durch"?
Puh, dann werde ich das wohl lernen müssen. Ich dachte nämlich immer, ich fahre aufmerksamer und wenn mir ein Tier vor das Auto läuft, kann ich noch weichen.

Zitat:Wer jedoch immer nett zur Natur ist, dem schickt die Natur jedoch auch keine "Wildschweine" vor das Auto.
Ich lerne noch. Ich denke mal, die Natur nimmt das zur Kenntnis, oder? Ich habe zumindest schon solche Erfahrungen gemacht. Zum Beispiel heute: Ich stand mit meiner Tochter unter einer Edelkastanie und wir haben Kastanien gesammelt. Als wir keine mehr fanden, dachte ich: "Eine könnte ich noch gebrauchen" und da fiel eine herunter. Ich habe mich bedankt. Ich muss zugeben, ich wartete auch noch eine Weile, weil ich mich noch vergewissern musste, daß das KEIN Zufall war.

Zitat:Das mit dem Rochen und dem Krokodiljäger - es stand hier ebenfalls im Forum.
Ja, das habe ich auch gelesen. Besonders interessant fand ich, daß der Rochen den tödlichen Stich ins Herz gesetzt hat!

Noch kurz themenfremd:
Ich werde mich noch ein wenig hier umsehen, wenn ich darf. Ich finde das Forum hochinteressant und konnte auch schon einiges Wichtiges für mich finden. Wissen, daß ich wohl teilweise kenne, aber für einige Zeit völlig verschleiert war. Ich möchte mich aber erst dann anmelden, wenn ich mir sicher bin, ich bleibe, vorausgesetzt natürlich, ich werde auch akzeptiert.

Grüße


- Saskia - 22.09.12006

Hallo celestine!

Ich habe gute Erfahrungen mit Lavendelöl gemacht. Vielleicht kennt hier im Forum ein Rezept zum selbermachen. Ich habe es mir in der Apotheke herstellen lassen.
Meine Kinder wurden trotz Normalkost sehr geärgert, aber ein paar Spritzer auf die Haut wirkten.

Grüße