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Allein sein ist besser als ...
#1
Allein sein ist besser als in schlechter Gesellschaft.

Was meint Ihr zu dem Spruch? Ist es wirklich besser oder soll man "schlechte Gesellschaft" ertragen, weil es vielleicht diesen und jenen Vorteil mit sich bringt?

alexis
EigenSinnige Frauen
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#2
Also ich unterschreibe den sofort.
Meine Zeit ist mir einfach zu kostbar, um sie in mieser Gesellschaft zu vergeuden.
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#3
Dem schliese ich mich an.
Es bringt nichts sich, nur der Gesellschaft wegen, unter Leute zu begeben mit denen man nicht klarkommt.
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#4
Nur ein Narr umgibt sich freiwillig mit den Leuten, die er selbst als schlechte Gesellschaft umschreiben würde ...



... es sei denn, man erlernt die Kunst selbst aus einem solchen Umgang noch etwas Positives für sich zu gewinnen.

Und wenn man es mal anders betrachtet ..., bewältigt man diese Aufgabe nicht, kommen neue Leute ins Spiel, die vielleicht noch schlimmer sind, als die davor. Dieses Spiel geht solange, bis man gelernt hat der Puppenspieler zu sein. Entweder erliegt man diesen Einflüssen der (grauen) Leute oder man behauptet sich.
Und klar kann man sich in einen dunklen Raum einschließen und sich der Meinung frönen, man hätte alles im Griff. Wie sieht es aber aus im Leben außerhalb dieses dunklen Raumes? Schon mal drüber nachgedacht???
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#5
sagt ja keiner das man sich im stillen kämmerchen einschliesen soll,
aber ich fände es besser sich seine eigene zielgruppe zu suchen, einen Personenkreis mit dem man auch etwas anfangen kann,
meiner meinung nach gibt es immer, irgendwo die richtige Gesellschaft man muß nur suchen.
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#6
Nein, Bragi meint - das auch schlechte Gesellschaft nur ein Spiegelbild unseres Inneren wäre. Die schlechte Gesellschaft wären in diesem Fall unsere trüben Gedanken oder ähnliches. Sowas zieht dann gleiches an, nämlich das entsprechende Spiegelbild im äußeren - die tatsächliche schlechte Gesellschaft. Daher ist es auch ein guter Gradmesser, mit wem man sich abgibt.

Sag mir wer Deine Freunde sind, und ich sage Dir, wer Du bist - liebe alexis , was hältst Du davon? Trotzdem mach ich mit bei der Unterschriftenaktion und unterschreibe gleichfalls den Spruch.

Tue was immer ich will!
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#7
wenn ich mich zum alleinsein entscheide, geht doch auch automatisch ein innerer wandel vorher.

alexis
EigenSinnige Frauen
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#8
alexis schrieb:wenn ich mich zum alleinsein entscheide, geht doch auch automatisch ein innerer wandel vorher.

alexis
Kommt es nicht darauf an, warum man sich für's Alleinsein entscheidet?
Wie gesagt, man kann sich in einen dunklen Raum setzen, dann hat man auch niemandem in seinem Umfeld. Was aber, wenn man diesen Raum dann mal verlassen muß?
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#9
... wenn man den Raum verlassen muss, dann sollte man nämlich darauf vorbereitet sein, was einen da draußen erwartet. Im Raum selbst hatte man ja alles schön im Griff. Kunststück - denn da war ja auch keiner.

Trotzdem denke ich, daß Alexis den Spruch so meint, dass man sich seine Freunde aussuchen soll und nicht um der "bloßen Gesellschaft willen" sich irgendwem anschließt. Denn dann ist Alleinsein tatsächlich in jedem Fall vorzuziehen. Deshalb auch meine Unterschrift unter diese Aussage.

Violetta

Sei!
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#10
Also zu dem Thema habe ich eine ambivalente Einstellung.
Zeitweise beherrsche ich das Alleinsein geradezu meisterlich, obwohl ich hin und wieder auch sehr gesellig bin. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß es einzig und allein darauf ankommt, aus welcher Motivation heraus man alleine ist und in welchem Maß.
Extreme können sehr schnell gefährlich werden.
Ich mache immer wieder Phasen durch, in denen ich aus Angst alleine sein will. Obwohl es nach außen hin logische und gar vernünftige Gründe gibt, ist es dennoch die unkontrollierte Angst, die mich dann einkerkert.
Ich war einmal schon so weit, daß ich bewußt und gezielt "Dämonen" fabriziert hatte, mit dem Auftrag, jegliche Bekanntschaften und Treffen von bereits Bekannten zu unterbinden. Ganze Horden davon. Es hat perfekt funktioniert. Aber irgendwann wird man zu einem Gespenst inmitten einer Stadt, zu einem unsichtbaren Phantom und kann es selbst nur noch schwer rückgängig machen.
Aber es bringt einem zeitweise einen neuen Blickwinkel. Man wird zu einem neutralen Beobachter. Man erkennt die Tragik der Menschen/Leute. Ich komme mir selbst heute manchmal vor wie ein Außerirdischer, der die Leute studiert. Die Dinge wurden auch zusehends irrealer um mich herum, immer mehr wie ein "Theater", das nur in mein Hirn gespeist wird. Womöglich war ich kurz davor die Wahrheit direkt zu sehen, wäre ich nicht von Angst kontrolliert. Insgesamt seltsame Erfahrungen, die ein exzessives Alleinsein so mit sich bringen können...

Unterm Strich halte ich es so wie Violetta, wenns Deppen sind, lieber allein. Wenn es sich rentiert, ist Teilen angesagt. Alles andere ist Vergeudung.

Wie Haelvard aber andeutet, sollte man sich ernsthaft überlegen, ob man nicht unter einer unkontrollierten Emotion leidet, wenn das Außen im Sinne der Spiegelfunktion dauerhaft und hartnäckig abstoßend oder unfruchtbar bleibt. Irgendwas stimmt dann nämlich nicht. Selbst inmitten der Leute gibt es nämlich immer jemand, der einem das Leben angenehm machen kann, auch wenns dann nur ein Theater ist.

Grüße
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