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Alles zum Thema Kartoffel
#1
Die Kartoffel

Wenn man seine Kartoffeln 2-3 Wochen früher ernten möchte, läßt man sie vorkeimen.
Am einfachsten geht das, indem man Saatkartoffeln einfach im Netz, bei 10-15°C an einem hellen Platz etwa 3 Wochen hängen läßt. Man kann auch die Knollen nebeneinander in eine Obststiege legen.
Ab Mitte April bis Anfang Mai, in ungünstigen Lagen ab Ende Mai, leget man die vorgekeimten Knollen in lockeren, humosen und gut gedüngten Boden. Kartoffeln sind nämlich Starkzehrer.
Höchste Erträge erhält man, wenn die Saatkartoffeln in Reihen von 60 cm Abstand und 40 cm Abstand in der Reihe ausgelegt werden. Die Erdschicht über den Knollen darf nicht viel stärker als 5 cm sein.
Drohen Nachtfröste, kann man das Beet mit Folie oder Vlies abdecken. Vor allem, wenn bereits die Kartoffelblättchen aus der Erde sprießen. Sie würden sofort erfrieren.
Vorsicht bei vorgekeimten Kartoffeln, die Keime sollten unbeschädigt bleiben.
Wenn das Laub etwa 15 cm hoch ist, wird erstmals angehäufelt, ein zweites Mal, wenn die Triebe nochmals 15 cm über den kleinen Damm gewachsen sind.
Hacken und wässern muß regelmäßig erfolgen.
Sehr frühe Sorten werden im Juni oder Juli geerntet, zu dieser Zeit stehen die Pflanzen bereits in voller Blüte.
Mittelfrühe Sorten sind im August, späte dagegen erst im September oder Oktober reif, wenn das Kartoffellaub bereits abgestorben ist.

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#3
Kaum einer hat heute noch einen ordentlichen Kartoffelkeller im Haus.
Trotzdem möchte natürlich jeder seine Ernte möglichst schonend und lange lagern können. In einem guten Kartoffellager ist es völlig finster, die Temperaturen bewegen sich zwischen 4 - 7° C, und es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit vor.
Früher hatte man ungeheizte Keller mit natürlichem Lehmboden oder auch Scheunen, die kühl aber frostfrei waren und so den Knollen die richtigen Bedingungen boten.
Eine Alternative zum guten, alten Keller kann im Herbst und Winter der Balkon sein. Das funktioniert aber nur dann, wenn die Knollen gut abgedeckt, also völlig dunkel liegen. Außerdem dürfen die Temperaturen nicht gegen 0°C sinken. Dann baut sich nämlich die Stärke in den Kartoffeln ab, und sie schmecken süß.
Auch eine luftdichte Kiste in der Garage oder im Gartenhäuschen tut gute Dienste, solange es dort nicht zu kalt wird.
Kartoffeln sehen zwar robust aus, aber sie bekommen Flecken unter der Schale, wenn sie gestoßen oder auch geworfen werden.
Vor allem dürfen wir sie nicht dem Licht aussetzen. Dann färben sie sich grün, und es bildet sich giftiges Solanin. Stark vergrünte Kartoffeln sollte man daher nicht verzehren, sie enthalten zuviel Solanin. Weist eine Kartoffel nur eine grüne Stelle auf, dann entfernt man diese großzügig vor dem Kochen.
Übrigens, man lagert immer die schmuddeligen Kartoffeln ein, denn nach dem Waschen halten die Kartoffeln nicht mehr lange und sollten bald verbraucht werden.
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