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Anklage an eine Mutter
#1
Warum hast du mich geboren (Ich weiß nicht, wer ich bin)
Bevor ich da war, war ich schon verloren (Ich weiß nicht, was es ist?)
Land der Henker, Niemandsland (Wo soll ich denn noch hin?)
Das Paradies ist abgebrannt

Verstörte Kreaturen überall,
der Verfall schleicht voran, unaufhaltsam,
Energieverschwendung, Kollektivverblendung, Wahn,
keine Zeit, kein Raum, kein Traum,

Ich will nur weg
ganz weit weg
Ich will raus

Purple Schulz
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#2
Das Gedicht klingt ziemlich emotional,
spricht aber in seinem Wesen die Wahrheit an, wenn man sich all das heutige "Mutterglück" anschaut...

Warum nimmt man sich das Recht heraus, jemanden in diese Welt zwingen zu dürfen? Es ist die heutige Herrscher- und Sklavenmentalität, welche solches Denken hervorbringt.
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#3
Klar hört sich das Lied/Gedicht emotional an, aber ebenso wahr. Eltern nehmen sich heutzutage das Recht, Kinder in die Welt zu zwingen. Es ist richtig, wenn behauptet wird, daß die Kinder niemals gefragt werden. Wozu auch? Denn schließlich geht es ausschließlich um den Egoismus der Eltern, gern ein Kind haben zu wollen. So wie sie gern ein Auto, ein Fahrrad oder eine neue Sitzgarnitur erwerben wollen.

Ein Kind ist heutzutage etwas mit dem man sich schmückt, wie mit einem anderen Kaufgegenstand. Ein ganz normaler Artikel vom Fließband der Gebärmaschine. Es gibt tatsächlich Männer, die sich von Frauen trennen, wenn diese ihnen mitteilen, daß sie nicht willens sind die Mutterrolle zu übernehmen. Die sollen ruhig gehen! Denn sie beweisen mit ihrer Trennung nur eins: Nämlich daß sie die Frau nicht lieben, mit der sie zusammen sind. In Wirklichkeit suchen solche Männer nur eine Fabrik/Fertigungshalle, in der sie Kinder ausbrüten können. Sie nehmen sich dann eine andere Frau, die das mit sich machen läßt. Womit bewiesen wäre, daß sie die ursprüngliche Partnerin nicht wirklich lieben, sonst wäre diese ja nicht so schnell austauschbar.

Und bei dem ganzen Laber Laber wurde noch kein Wort über das Kind verloren, womit ebenfalls bewiesen wäre, daß es nur um das Ego der Eltern geht und nicht um das Wohl des Kindes. Denn von zukünftigem Kindeswohl kann in einer solchen Welt wie heute wohl keine Rede mehr sein. Es ist eine Strafe, in diese Welt hineingeboren zu werden. Zur Erhaltung des Reichtums weniger, werden immer neue Menschenmassen gebraucht - die Arbeitsdrohnen, die Problemfälle von morgen.
Fulvia Flacca Bambula
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