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Arminius / Heldenverehrung ja oder nein?
#41
Guten Tag,
sei es mir gestattet, daß ich vorsichtig schreibe. Eigentlich liegen meine Wurzeln in Mittelthueringen. Seit nunmehr 12 Jahren lebe ich im Bramgau. Kalkriese ist ein Ortsteil der Kleinstadt Bramsche. Ja ich habe mir diese Kleinodien angeschaut und hatte keine Wahrnehmung. Für mich persönlich, Ausgestelltes in einem metallenen Tempel der Grauen. Für mich ein Ort des Komerzes und Desinformation. So empfinde ich es.
Es gibt die Zufahrt über die B 218 Richtung Minden →Hier wird für mich schon konkret manipuliert!
Jedoch, so schreibe ich, bin ich gern in den umliegenden Wäldern unterwegs. Auch dort spüre ich nur das "Jetzt". Sie geben mir frischen Baerlauch und was des Waldes Tisch mir geben mag.
Ja ich weiß, um die 12 Menschenjahre!
Ich habe meine Orte finden dürfen, z.Bsp um den Schlager Sand, rechts ab in der Verbindung zwischen Achmer und Wallenhorst.
Ein weiterer Ort, die Steine der Wittekindsburg im Gehn. Pfade führen nicht dahin. Da bin ich gern mit meiner Wahrnehmung und Einsamkeit.

Dies schreibt persönlich Bjoern.
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Es bedanken sich:
#42
Wir waren gestern im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle.
Dort begegneten uns neben vielen Neandertalern und deren "Entwicklungs"-Geschichte u. a. auch interessante Bereiche und Ausstellungen. Ein kleiner Abschnitt war der römischen Geschichte und deren Invasionen in Germanien gewidmet. Dort fanden wir u. a. eine Büste von Nero Claudius Drusus, dem das untenstehende Gedicht von Karl Simrock zugeschrieben ist.

Unter der Büste des Drusus' steht dort im Text zu lesen, daß ihm in Germanien eine Riesin entgegentrat. Die "Riesin" war wohl eher die Göttin Germania ...

   

   
Nero Claudius Drusus


(30.07.12011, 13:04)Saxorior schrieb: https://www.pagan-forum.de/Thema-Arminius-Heldenverehrung-ja-oder-nein?pid=39271#pid39271Karl Simrock (1802 - 1876)

Drusus' Tod

Drusus ließ in Deutschlands Forsten
Gold'ne Römeradler horsten,
An den heil’ gen Göttereichen
Klang die Axt mit freveln Streichen.

Siegend fuhr er durch die Lande,
Stand schon an der Weser Strande,
Wollt’ hinüber jetzt verwegen,
Als ein Weib ihm trat entgegen.

Übermenschlich von Gebärde
Drohte sie dem Sohn der Erde:
"Kühner Drusus, den der Ehrgeiz blendet,
Schnell zur Flucht den Fuß gewendet!

Jene Marken uns'rer Gauen
Sind dir nicht vergönnt zu schauen,
Stehst am Markstein deines Lebens,
Deine Siege sind vergebens.

Säumt der Deutsche gerne lange,
Nimmer beugt er sich dem Zwange,
Schlummernd mag er wohl sich strecken,
Schläft er, werden ihn die Götter wecken."

Drusus, da sie so gesprochen,
Eilends ist er aufgebrochen,
Aus den Schauern deutscher Haine
Führt er schnell das Heer zum Rheine.

Vor den Augen sieht er’ s flirren,
Deutsche Waffen hört er klirren,
Sausen hört er die Geschosse,
Stürzt zu Boden mit dem Rosse.

Hat den Schenkel arg zerschlagen,
Starb den Tod nach dreißig Tagen.
Also wird die Göttin alle fällen,
Die nach Deutschlands Freiheit stellen.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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