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Bildschirmanpassung ans Tageslicht
#1
(09.11.12017, 23:50)THT schrieb: https://www.pagan-forum.de/Thema-Gl%C3%BChbirne-steht-vor-Verbot?pid=52905#pid52905In diesem Zusammenhang ist eine Blaulichtschutzbrille (sind so gelblich oder bernsteinfarben) auch hilfreich bei der Arbeit am PC - leider die Primärquelle von ungesundem Licht heutzutage...

Zur Arbeit am PC teste ich auf der Arbeit derzeit das Programm f.lux:

https://www.heise.de/download/blog/Besser-schlafen-mit-f-lux-3224207

Das Programm passt den Blaulichtanteil des Bildschirms automatisch an das aktuelle, natürliche Tageslicht an.
Man kann die Farbtemperatur zusätzlich dauerhaft auf einen geringen Blaulichtanteil ansenken (ca. 2700 K).

Erster Eindruck: zunächst ungewohnt, doch die Augen sind durchaus entspannter. Wenn es auf genaue Farbwiedergabe ankommt, muß man ggf. wieder höhere Farbtemperaturen einstellen.
Das hast Du Dir so gedacht!
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#2
Zitat:Das Programm passt den Blaulichtanteil des Bildschirms automatisch an das aktuelle, natürliche Tageslicht an.
Man kann die Farbtemperatur zusätzlich dauerhaft auf einen geringen Blaulichtanteil ansenken (ca. 2700K).

Bei Linuxnutzern könnte das schon in der Grundinstallation enthalten sein. Bei mir (Ubuntu) lässt sich das manuell nach Uhrzeit oder automatisch bei Anbruch der Dämmerung aktivieren. Letzters stimmt bei mir nicht unbedingt überein.
Das Glück ist mit den mutigen.
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#3
Ich hab mir das gerade mal einrichten lassen. Seit längerer Zeit ist mein Bildschirm sowieso schon recht dunkel eingestellt, da meine Augen das viel besser vertragen. Bei mir heißt das Programm nun "Redshift". Schon nach 10 Minuten verursacht eine erneute Umstellung auf das bisher gewohnte "Blaue Licht" Schmerzen in den Augen. Das werde ich die nächsten Tage mal beobachten...
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#4
Ich habe diesen Filter bzw. diese Anpassung des Bildschirmes ans Tageslicht jetzt einen Monat getestet. Auch auf der Arbeit habe ich dieses nützliche Hilfsmittel in Betrieb genommen und kann sagen, daß sich eine Ermüdung der Augen sehr viel später einstellt.
Kennen vielleicht einige, daß man nach einem 8-Stunden-Tag vor dem Rechner keine Lust mehr hat, zu Hause auch noch davor zu sitzen, weil die Augen ganz einfach müde sind und jeder weitere Blick auf den strahlenden Bildschirm nur noch anstrengend ist. Diese Körperreaktion ist mit dieser Anwendung deutlich reduziert! Man ist also leistungsfähiger, die Konzentration hält länger vor, da die Augen einfach entspannter sind. Aus meiner persönlichen Sicht ist dieses Hilfsmittel empfehlenswert.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#5
Ebenso. Die perfekte Maßnahme.
Wobei die Standardeinstellungen für den Tagesverlauf etwas zu schwach sind. Ich habe 3400K etwa zu Mittag.

Gegenüber der Filterbrille - die ich ja auch benutze - besteht für mich der Vorteil hauptsächlich darin, daß diese Maßnahme konsequenter anwendbar ist: Auch wenn ich "mal kurz" nur etwas am Rechner nachlesen möchte oder die Brille nicht gleich bereit habe, ist dennoch von selbst ein gewisser Schutz gegeben.

Bei Aufenthalt in Büros/Labors/Technikräumen - auch tagsüber - ist eine Brille dann aber deutlich überlegen, da hier das künstliche Neonlicht von außen dominiert, auch wenn ich den Blick auf den Rechner konzentriere.
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#6
Den nachfolgenden Artikel fand ich interessant (kursive Hervorhebungen durch mich). Mein Bildschirm hat keinen Eco-Modus, jedoch habe ich jetzt versuchsweise die Hintergrundbeleuchtung von 18 auf 20 (Max.) sowie die Helligkeit von 45 auf 50 (Max. = 100) heraufgesetzt. Dazu habe ich selbstverständlich auch f.lux im Einsatz (Reduce Eyestrain), was mir schon sehr geholfen hat.


Ein heller Bildschirm vermindert den Flimmereffekt

   

Der Baubiologe Jens Rudloff misst mit einem Profimessgerät regelmäßig die Lichtqualität seines Computerbildschirms. Der "Eco-Mode" des LED-Monitors von Fujitsu weist einen Helligkeitsgrad von 55 auf. Zum Vergleich setzt Rudloff die Helligkeitsstufe auf 95 und misst nach, ob sich für den Nutzer Unterschiede hinsichtlich des Flimmerns oder des Blaulichtanteils ergeben. Zusätzlich zum Licht der Deckenleuchte schaltet der Baubiologe im Verlauf des Experiments noch eine helle Halogen-Schreibtischlampe dazu. Wie in der baubiologischen Messtechnik üblich, nimmt er das natürliche Sonnenlicht als Leitlinie her.

Messwertevergleich bei unterschiedlichen Monitoreinstellungen

Im Abstand von fünf Zentimetern zum Monitor gemessen zeigt der Eco-Mode eine Beleuchtungsstärke von 165 Lux, während bei voller Bildschirmhelligkeit 235 Lux gemessen werden. Überraschenderweise ändert sich der Blaulichtanteil nicht. Das blaue Licht mit der Wellenlänge von 498 Nanometern (nm) ragt bei beiden Monitoreinstellungen deutlich aus dem Lichtspektrum heraus. Die Lichtfarbe ist ebenfalls identisch. Der Messwert von 6120 Kelvin gibt einen deutlichen Hinweis auf "kaltes" Licht.
Beim Lichtflimmern zeigt sich aber ein deutlicher Unterschied der Bildschirmeinstellungen. Der helle Monitor erreicht einen Flimmeranteil von 25%, während bei der Eco-Mode-Einstellung 70% Flimmeranteil gemessen werden. Natürliches Sonnenlicht flimmert hingegen mit 0,1 Prozent verschwindend gering.
Flimmerndes Licht bedeutet Stress für den Organismus. Wissenschaftliche Untersuchungen in den letzten dreißig Jahren haben herausgefunden, dass Lichtflimmern Kopfschmerzen, Augenträgheit und Reduzierung der Leistungsfähigkeit verursachen kann. Stroboskoplicht ist die extremste Form des Lichtflimmerns. Bei empfindlichen Personen sind epileptische Anfälle nicht ausgeschlossen.

Eine helle Schreibtischlampe verbessert die Lichtqualität enorm

Im zweiten Schritt des Lichtexperiments schaltet der Baubiologe eine Schreibtischlampe mit einem Halogen-Leuchtmittel an. Die Lampe direkt über dem Monitor erhöht die Beleuchtungsstärke auf über 600 Lux. Die Farbtemperatur sinkt auf 3600 Kelvin und kommt damit in die Nähe von warmem Licht. Das Lichtflimmern verbessert sich deutlich auf 8 Prozent.
Den größten Nutzen bietet die zusätzliche Lichtquelle bei der Beurteilung des Farbspektrums (siehe Foto unten). Das blaue Licht überragt nun nicht mehr das gesamte Spektrum. Es weist zwar noch einen kleinen "Peak" auf, wird aber vom gelben und vom roten Licht in seiner Intensität zurückgedrängt.

   
Bild links: ohne Halogenlampe | Bild rechts: mit Halogenlampe am Schreibtisch

Zusammenfassung

Eine helle Zusatzbeleuchtung mit einem Halogenleuchtmittel verbessert die Augenfreundlichkeit am Computerarbeitsplatz enorm. Die Beleuchtungsstärke, die Farbtemperatur und das Farbspektrum zeigen günstige Werte an. Wenn der Anwender zusätzlich am Monitor die Helligkeit auf eine hohe Stufe einstellt, verringert sich das Lichtflimmern deutlich.

https://www.baubiologie-regional.de/eine_news.php?nNewsID=960
Dem Schlechten mag der Tag gehören - dem Wahren und Guten gehört die Ewigkeit. (F. v. Schiller)
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