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Der Schatz der Nibelungen DOKUDRAMA in der ARD
#1
Es wäre echt cool, wenn Ihr diese Info unter Euren Freunden bekannt macht!

Es lohnt sich wirklich!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind eine Filmproduktionsfirma und haben einen zweiteiligen Film "Der Schatz der Nibelungen" produziert, der zu Pfingsten in der ARD ausgestrahlt wird. Eine kurze Beschreibung ist unten beigefügt. Wir vermuten, dass der Film für die Mitglieder Ihrer Mailingliste von Interesse sein könnte - falls Sie das auch so sehen, freuen wir uns, wenn Sie den Hinweis weiterverteilen.

Eine Rezension in der online-Ausgabe der Zeitschrift DAMALS finden Sie hier:

http://www.damals.de/sixcms/detail.php?id=184254

Vielen Dank!

Natalia Fomina, LE VISION

Der Schatz der Nibelungen
Sendedaten
Pfingstsonntag, 11.5.2008, 17.15 Uhr Teil 1 Pfingstmontag, 12.5.2008, 17.45 Uhr Teil 2.

Ein zweiteiliges Dokudrama von Jürgen Stumpfhaus und André Meier.

Der Burgunderkönig Hagen von Tronje ermordet heimtückisch den Helden und Drachentöter Siegfried. Aus Angst, Siegfrieds Ehefrau Kriemhild könne das Erbe für einen Rachefeldzug gegen ihn zur Kriegskasse machen, versenkt er den riesigen Schatz der Nibelungen im Rhein. Das ist die Legende - ein Drama um Treue, Verrat, Rache und blutigen Untergang. Aber was ist Mythos und was ist der historische Kern dieser unglaublichen Geschichte, die zum Nationalepos der Deutschen werden sollte? Das 2-teilige Dokudrama "Der Schatz der Nibelungen" macht sich auf die Suche nach den historischen Vorbildern und den wahren Begebenheiten, die in der Legende des Nibelungenliedes literarisch verarbeitet werden. Wer waren die Burgunder wirklich? Wer ist Siegfried? Wo ist der Schatz?

Wir wünschen gute Unterhaltung!
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#2
Na gut, da schau ich mal rein. Ich hoffe es lohnt sich, die Fernsehkiste anzuschmeißen. Keule *droht*
Sei!
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#3
Wird heute Nacht wiederholt übrigens ...
Sei!
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#4
Man sprach in dieser Doku davon, daß die Siegfriedsage auf Arminius den Cherusker zurückgehen soll. Das würde bedeuten, daß diese Sage gerade mal um die 2000 Jahre alt sei. Das kann ich irgendwie nicht glauben.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#5
Guten Morgen,

war die Dokumentation lohnenswert oder hatte ich das Glück nichts verpasst zu haben ?

Winken

Apollo
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#6
Ich habe mir das gern angesehen. Es war jetzt nicht so etwas super Besonderes, aber immerhin eine gut gemachte Reportage zu einem wichtigen Thema. Ich finde die Reportage deshalb wertvoll, weil sie sich mit einer Thematik beschäftigt, die heute absichtlich kurz gehalten wird. Schon aus diesem Grund lohnt sich das Ansehen.

Ansonsten das übliche Schema: Es werden viele Fragen gestellt, um Neugierde und Aufmerksamkeit zu erregen und es wird nach einem historischen Kern der Nibelungensage geforscht. Man vergisst bei diesen Forschungen bekannterweise immer, dass historische Ereignisse von damaligen Priestern gezielt ausgewählt wurden, um auf dem Rücken derselben gewisse andere Geschichten zu übertragen/Botschaften zu übermitteln. So forscht man nach heutiger Massgabe, sucht nach logischen Gründen und wird im Endeffekt genau daran und deshalb scheitern.
Tue was immer ich will!
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#7
Ich finde es eigentlich nicht unlogisch, wenn die Sage erst 2000 Jahre alt ist. Das mit Arminius dem Cherusker finde ich persönlich zwar ein wenig weit hergeholt (und andere Wissenschaftler auch), aber es gibt ja als Ursprung der Nibelungensage den Wälsungenzyklus aus der Edda, der weit älter ist, als das deutsche Heldenepos. Ich habe ihn mal komplett gelesen, und mir erscheint er weit schlüssiger, als das "original", das wir kennen. ZUmal er erklärt, woher der Konflikt stammt, warum der Drache Fafner den Schatz bewacht, warum Siegfried ausgerechnet diesen Schatz holen will. ich finde den Wälsungenzyklus empfehlenswerter, als das Heldenepos.
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#8
Der Drache, der Lindwurm oder die Schlange sind urheidnische Symbole. Man könnte sogar sagen, das Abzeichen der alten Religion überhaupt. Immer wenn "Drachentöter" ins Spiel kommen, dann geht es darum, daß die alte Religion von anderer Seite bekämpft wurde. Das sind zumeist die Ch**sten. Der historische Hintergrund der Nibelungensage ist deshalb um ca. 450 n. d. Z. anzusiedeln, als auch all die Städte (Worms, Xanten, Pförring usw.), die in der Sage exakt benannt werden, und auch die historischen Personen (Attila, Theoderich, Orestes, Ildikó/Gudrun usw.) existierten und lebten.

Wie bereits von anderen hier gesagt, wird auf dem Rücken der Historie dann das verbotene Wissen transportiert. Siehe auch Robin Hood, Störtebeker, Rotkäppchen, alles was es halt so an Märchen und Sagen gibt. Auch die Edden sind eine solche Wissensüberlieferung. Die verwendete Symbolsprache muß allerdings korrekt interpretiert werden, wenn man aus den Edden das Wichtige herauslesen möchte. Das ist sicherlich kein leichtes Unterfangen, vor allem, wenn man daran denkt, daß Die Edden ja auch erst sehr spät niedergeschrieben worden sind. Doch besser spät, als gar nicht.
Sei!
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