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Ekel
#1
Werte Talbewohner,

eine Frage in die Runde:

Ist Ekel eine Emotion?
&
Kann Ekel bei bestimmten Situationen angebracht sein?

Durch meinen Beruf komme ich zwangsläufig in Berührung mit Fleischprodukten. Eigentlich versuche ich mich neutral dazu zu verhalten. Jedoch verspüre ich auch Ekel, weil mir sich ab und zu die Vorstellung aufdrängt - wie das ganze Hergestellt wurde (ich muss zwangsläufig daran denken). Und weil ich persönlich der Meinung bin, dass die meisten Industrieprodukte besonders Fleisch schlicht & einfach Müll sind.

Naja vielleicht ist es in der Anfangsphase so. Ich kann mich zwar noch nicht rühmen Vegie zu sein. (Habe mir vorgenommen erst nach einen halbjährigen Jubiläum mich Normalköstler zu nennen) - aber ich bin gut dabei.

leichtes Schulterklopf

Waldläufer

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#2
Da wird wohl das selbe Prinzip anwendbar sein, wie bei ekeligen Menschen (äusserlich oder innerlich).

Idealerweise Abstand halten.
Ansonsten "Schilde hoch", und machen was machen musst.

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#3
Kann es nicht auch sein, dass Ekel z. T zum instinktiven Verhalten gehört?

"Das ist jetzt nicht gut für mich, kann mir schaden!" wird als wichtige Information bzw. als Signal wahrgenommen und vielleicht als "Ekel" von der Logik definiert?

Und wie viel vom Ekel ist antrainiert, anerzogen? Zum Beispiel Ekel vor Spinnen, Ekel vor Schlangen usw.

Wenn mein Sinn für Ästhetik verletzt wird, ekel ich mich.

Wunden, Blut usw macht mir nichts aus aber Fleisch empfinde ich als ekelig. Davon halte ich mich fern, aber nicht nur wegen dem Ekel, sondern weil ich weis, dass es mir schadet.

Unkontrolliert wird Ekel meiner Meinung nach nur, wenn man sich logisch zu arg reinsteigert. Wenn man das Ekelgefühl nicht mehr kontrollieren, also von sich weg schieben kann und keinen klaren Kopf behält.
Ansonsten finde ich ein angemessenes Ekelgefühl hin und wieder hilfreich.
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#4
Ich gehe davon aus, das es eine Mischung aus alledem ist.

Erfahrung, Genetik, sich bewußt machen,

generell ist es meistens, das etwas Faules, Verdorbenes, Früchte etc. (Fleisch will ich überhaupt nicht erwähnen) als ekelig wahrgenommen wird.

in meinen Fall würde ich auch den Entzug mit seinen Symptomen in Betracht ziehen
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#5
Ekel ist keine Emotion, sondern eine Verhaltensschablone (Logik), die einem aufgeprägt wurde. Eine Emotion ist etwas vollkommen anderes. Bei einer (unkontrollierten) Emotion gibt es eine innere Aufwallung, die direkt aus dem Herzchakra den Körper verläßt, und die definitiv negative Auswirkungen auf die Umgebung und dortige Personen hat. Das alles passiert bei dem "Gefühl" von Ekel nicht. Jeder Mensch besitzt andere Prägungen und ekelt sich dementsprechend auch vor anderen Dingen. Manche ekeln sich vor gar nichts, wenn keine Prägungen diesbezüglich vorliegen.


Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#6
Hallo zusammen,

ich sehe das mit dem Ekel ähnlich wie Hernes Son. Aber ich denke, man muß hier zwischen 2 Arten von Ekel unterscheiden:

1. Man ekelt sich vor etwas, weil man durch sein soziales Umfeld darauf geprägt wurde (z.B. Mutter ekelt sich vor Fröschen, und das Kind adoptiert diese Verhaltensschablone etc.).

2. Ekel kann für mich aber auch eine Form des Instinktes sein. Durch den Ekel wird dann signalisiert: Achtung, hier ist etwas nicht richtig, wie z.B. der natürliche Ekel vor Fleischnahrung, vor bestimmten Menschen, Situationen etc.

Aber um herauszufinden und zu unterscheiden, ob gerade der Instinkt zu uns spricht oder sich nur wieder eine adoptierte Verhaltensschablone offenbart, bedarf es einer grundlegenden Analyse der eigenen Verhaltensweisen.

Liebe Grüße
Inara
Winken
Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.
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#7
Hallo liebe Inara!

Stimmt, dein Punkt 2 ist vollkommen richtig, denn man kann bei Kindern in der Tat schon in sehr zartem Alter bestimmte natürliche Abneigungen (Ekel) beobachten, zum Beispiel vor rohem Fleisch. Der Instinkt gibt also entsprechende Warnungen über natürliche Abneigungen, hier Ekel genannt. Da muß man also tatsächlich etwas differenzieren.

Viele Grüße

Hernes Son
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#8
Ich halte Ekel für etwas Anerzogenes, für eine Emotion. Säuglinge kennen noch keinen Ekel und stecken sich alles in den Mund.
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#9
(13.09.12011, 20:56)Cat schrieb: https://www.pagan-forum.de/Thema-Ekel?pid=39714#pid39714Ich halte Ekel für etwas Anerzogenes, für eine Emotion. Säuglinge kennen noch keinen Ekel und stecken sich alles in den Mund.

werte Cat,

da bei Säuglingen kaum was entwickelt ist, finde ich es ist ein unpassender Vergleich.

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#10
Zitat:da bei Säuglingen kaum was entwickelt ist, finde ich es ist ein unpassender Vergleich.

Du sagst es. Die Logik ist nicht entwickelt.
Ich halte Ekel, abgesehen von ethikfreiem Empfinden, für eine anerzogene Verhaltensweise, in die sich dann von außen Emotionen einschleichen.

Das Ziel vor Augen!
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