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Fulvia Flacca Bambula
#1
Über Fulvias Geburtsdatum kann bis heute nur spekuliert werden, da es nicht überliefert ist. Rückschlüsse können höchstens anhand ihrer drei Ehen gezogen werden. Daher kann man das Jahr Roms 680 (73 v.d.Z.) als ihr Geburtsdatum annehmen.

Ihre Eltern waren M. Fulvius Bambilio und Sempronia Gracchus. Ihre Urgroßmutter mütterlicherseits war Cornelia, die Tochter des älteren Scipio, der Hannibal geschlagen hat. Fulvia war die Erbin des gigantischen Vermögens der Gracchen und verwaltete das Geld mit der Klugheit einer Frau. Fulvias erster Ehemann war Publius Clodius Pulcher, der im Jahre Roms 691 (62 v.d.Z.) in den Bona Dea Skandal verwickelt war, bzw. diesen ausgelöst hat. Mit ihm hatte sie zwei Kinder, einen Jungen und ein Mädchen. Die Tochter, Clodia Pulchra, wurde auf Fulvias Wunsch mit Octavian verheiratet, um das Bündnis zwischen Octavian und Antonius zu festigen.

Mit ihrem ersten Ehemann, Publius Clodius Pulcher, führte Fulvia eine sehr gute und harmonische Ehe. Clodius wirkte zuerst als Volkstribun, später als Ädil und bewarb sich schließlich für das Amt des Prätors, konnte dieses allerdings nicht mehr ausüben, da er im Jahre Roms 701 (52 v.d.Z.) auf Befehl seines Rivalen Milo ermordet wurde. Fulvia sagte vor Gericht gegen den Mörder ihres Mannes aus, der schuldig gesprochen und verurteilt wurde.

Ihr zweiter Ehemann war Gaius Scribonius Curio. Interessant ist hier die politische Wende Curios nach der Hochzeit mit Fulvia. Vor der Ehe war er klarer Gegner Cäsars, nach der Eheschließung wechselte er jedoch zu Cäsars Partei über. Ihrer Ehe entsprang ein Sohn und man kann aufgrund des plötzlichen Kurswechsel des Curios annehmen, daß Fulvia Ihrem Verlobten und späterem Mann Curio dazu geraten hatte, sich Cäsar zuzuwenden. Da ein kluger Mann auf den Ratschlag seiner Frau hört - und Curio war ein außerordentlich kluger Mann - hat er das auch getan.

Sehr oft besuchte Fulvia ihren Mann bei den Sitzungen des Senats, beriet ihn und gab ihm moralische Unterstützung. Aus diesem Grund wurden die Eheleute erfolgreiche Politiker und stiegen zu den angesehensten Bürgern Roms auf. Groß war die Trauer bei Fulvia als Curio im Kampf für Cäsar fiel. Das geschah, als die Truppen des Curio (Curio war unter Cäsar zum Feldherren aufgestiegen) in einen Hinterhalt gerieten und Fulvia somit erneut zur Witwe wurde.

Fulvias dritter und letzter Ehemann war der berühmte Marcus Antonius, den Fulvia schon lange Zeit als Freund ihrer ersten beiden Männer kannte. Dieser stand kurz davor als Konsul Stellvertreter Cäsars zu werden, handelte sich jedoch aufgrund seiner charakterlichen Schwächen Cäsars Ungunst ein und wurde schließlich nicht gewählt. Jedoch versöhnte er sich bald darauf wieder mit Cäsar, was ihm im Jahre Roms 709 (44 v.d.Z.) den Platz als Kollegen Cäsars als Konsul einbrachte. Aus der dritten Ehe gingen zwei Söhne hervor. Marcus Antonius Antyllus (später von Octavian hingerichtet) und Iullus Antonius.

Fulvias Lebenssituation nach der Ermordung Cäsars änderte sich dramatisch. Als Cäsar am 15. März im Jahre Roms 709 Jahre (44 v.d.Z.) ermordet wurde, floh Marcus Antonius vor den Mördern in das gemeinsame Haus von Antonius und Fulvia und mußte sich dort für kurze Zeit verbarrikadieren. Marcus Antonius und Fulvia schafften es jedoch (bei Marcus Antonius' berühmter Rede zu Cäsars Tod), daß die Stimmung des römischen Volkes (welches ohnehin unbändig zornig über die Ermordung des Wohltäters Cäsars gewesen war) zum Überschwappen zu bringen. Daraus resultierte dann, daß sich die gemeinen Cäsarmörder schließlich selbst vor dem Volkszorn in ihren Häusern verstecken mußten. Die Revolution der Bonigruppe im Senat war also fehlgeschlagen! Cäsars Tod wurde allgemein beweint und löste vor allem bei der einfachen Bevölkerung großen Zorn und die Bereitschaft zu Gewalttätigkeiten und Zerstörungswut aus.

Nach diesen Ereignissen schaffte es Antonius die „acta Caesaris“ im Senat zu legitimieren, jedoch ließ er durch einen Schreiber vorher teilweise verschiedene Erlasse ändern oder verhalf Freunden zu einer besseren Position. Hierbei beteiligte sich Fulvia maßgeblich. Cäsar vererbte dem Volke die Hälfte seines Vermögens und jeder römische Bürger erhielt umgerechnet 4.700 Euro ausgezahlt

Fulvia stellte sich von nun an auch politisch deutlich an die Seite ihres Mannes Marcus Antonius. Dafür wurde sie von Cicero übel angefeindet und beschimpft. Schwierig wurde die Situation mit dem Auftreten Octavians, der ebenso wie Antonius und Fulvia das politische Erbe Cäsars für sich beanspruchen wollte. Kurzzeitig konnten diese Differenzen zu Gunsten der Verfolgung der Cäsar-Mörder auf Eis gelegt werden. Dieser Waffenstillstand war jedoch nicht von allzu langer Dauer. Antonius vergrößerte sein Einflußgebiet indem er die Gallia Cisalpina bekam und zusätzlich fünf Legionen in seine Befehlsgewalt brachte. Die Beziehung zu Octavian wurde immer brüchiger und die Anspannungen luden sich letztendlich in einer Mordanklage Antonius’ gegen Octavian aus, die aber keine Früchte trug.

Nach diesen Vorkommnissen war der Waffenstillstand nur noch schwer aufrecht zu erhalten. Fulvia reiste mit ihrem Mann zusammen nach Brundisium, wo Antonius weitere vier Truppen seinem Befehl unterstellen wollte. Octavian hatte jedoch zwischenzeitlich versucht Antonius’ Truppen anzuwerben und so war die Loyalität der Soldaten gegenüber Antonius mehr als erschöpft. Antonius aber ließ sich das nicht gefallen und ließ kurzerhand die angeblich Verantwortlichen für die Aufruhr gegen ihn hinrichten. Das geschah direkt vor den Augen seiner Frau Fulvia, die allein durch ihre Anwesenheit die Handlung ihres Mannes tolerierte.

Dies mag einer der Gründe dafür sein, warum Fulvia in der Geschichtsschreibung oftmals als sehr negativ und grausam dargestellt wird. Das war sie aber nicht!!!!

Nachdem die Ordnung innerhalb der Truppen wieder hergestellt war, reiste Antonius mit einer Legion nach Rom, die restlichen Truppen sollten nach Gallia Cisalpina geschickt werden. Unterwegs fielen jedoch zwei Truppen ab und liefen zu Octavian über. Das veranlaßte Antonius mit den übrig gebliebenen Truppen sofort nach Gallia Cisalpina aufzubrechen, unterwegs bekam er Hilfe von seinem Bruder Lucius, der ihn mit weiteren Soldaten unterstützte.

Der Cäsar-Mörder Brutus, der vom Boni-Senat als Statthalter Gallia Cisalpinas akzeptiert wurde, wurde nun von Antonius und seinen Truppen belagert. In Rom sollte derzeitig vom Boni-Senat darüber abgestimmt werden, Antonius zum Staatsfeind zu erklären. Dies versuchte Fulvia zu verhindern, indem sie, zusammen mit Antonius’ Sohn, die Senatoren beredete, Antonius zu verschonen. Und Fulvia war tatsächlich erfolgreich. Der Senat stellte jedoch Forderungen. Antonius sollte die Provinz Gallia Cisalpina an Brutus abtreten und als Gegenleistung dafür Makedonien bekommen. Antonius lehnte dieses Angebot ab und stellte nun dem Senat Forderungen, die dieser jedoch ablehnte. Antonius wurde daraufhin sofort zum Staatsfeind erklärt. Fulvia war zu diesem Zeitpunkt in Rom und fühlte sich von den Gegnern ihres Gatten in starke Bedrängnis gebracht. Unterstützung bekam sie von Titus Pomponius Atticus, einem römischen Ritter und Freund und Verleger des Ciceros.

Derweil verschlechterte sich die Situation des Antonius'. Der Boni-Senat ließ Truppen zur Unterstützung des Cäsar-Mörders Brutus in Gallia Cisalpina einmarschieren, die über Antonius siegten. Antonius blieb so nur noch die Möglichkeit zur Flucht. Jedoch blieb Antonius nicht tatenlos. Er vereinigte sich mit den Truppen von Lepidus (nach Cäsar Pontifex Maximus von Rom). Der Boni-Senat wollte Octavian nun zum Mitbefehlshaber der Truppen machen - jedoch zu spät. Octavian marschierte am 19. August 710 (43 v.d.Z.) in Rom ein und setzte sich als neuer Konsul gegen den Senat durch.

Als erste Amtshandlung lies Octavian den Erlaß, nachdem Antonius zum Staatsfeind erklärt wurde, aufheben. Zusammen mit Antonius und Lepidus gründete Octavian das zweite Triumvirat. Neben verschiedenen Bestimmungen, die erlassen wurden, wurden auch alle römischen Provinzen ausschließlich unter den drei Triumvirn aufgeteilt.

Um die Versöhnung zwischen Marcus Antonius und Octavian zu feiern, beschloß man, Fulvias Tochter Claudia mit Octavian zu verheiraten.

Das nächste Problem das gelöst werden mußte, war die Kriegsführung gegen die Cäsar-Mörder. Als erstes wurden Proskriptionen gegen alle Unterstützer der Cäsar-Mörder organisiert. Das diente in erster Linie dazu, ungewollte Gegner auszuschalten und zweitens konnte man durch anschließende Beschlagnahmung ihres Vermögens die nötigen Mittel zur Kriegsführung auftreiben. Hier spielt Fulvia wieder eine entscheidende Rolle. Sie soll selbst Namen in diese Proskriptionen eingeschrieben haben, um sich an ihren Feinden zu rächen.

Eine weitere Maßnahme zur Beschaffung von Geldmitteln war die Kriegssteuer. Dieser Kriegssteuer nach sollten 1400 der reichsten Frauen Roms ihr gesamtes Vermögen schätzen lassen und im Maßstab dazu eine Kriegssteuer entrichten. Dieses hatte vehemente Proteste zur Folge. Die Frauen wandten sich nun an die weibliche Verwandtschaft der drei Triumvirn. Bei jeder wurden sie vorgelassen, nur nicht bei Fulvia.

Antonius machte sich dann 711 (42 v.d.Z.) mit Octavian auf den Weg nach Philippi, um die Mörder Cäsars zu besiegen. Noch im selben Jahr wurde der zweite Sohn Antonius’ und Fulvias, Iullus, geboren. Octavian, Antonius und Lepidus siegten bei Philippi über das Heer der Cäsarmörder und rächten somit die Ermordung Cäsars.

Nach dem Sieg bei Philippi kehrte Octavian nach Rom zurück, um sich zusammen mit Antonius um die Ländereien zu kümmern, die den Soldaten zugesprochen werden sollten. Antonius war derweil nach Osten gereist, um dort die Mittel zur Bezahlung der Soldaten aufzubringen. Dafür besteuerte er die Ostprovinzen. Bei seinen Aufenthalten im Osten begleitete ihn Cleopatra. Während Antonius im Osten war, trat sein Bruder Lucius in Rom das Amt des Konsuls an.

Nun traten die nächsten Schwierigkeiten auf. Octavian stritt sich mit Fulvia und Lucius, die der Meinung waren, Octavian „dürfe nicht allein das Verdienst für die Versorgung der neuen Kolonisten zukommen“ Dieser Streit hatte zur Folge, daß Octavian seine Frau wieder zurück zu ihrer Mutter Fulvia schickte. Fulvia wiederum forderte diverse Zugeständnisse von Octavian, die gegen die Abkünfte mit Marcus Antonius waren. Dies zeigt den erheblichen politischen Einfluß Fulvias auf. Sie handelt selbstständig und wirkt im Interesse ihrer Familie.

Nach diesem Bruch zwischen den beiden Fronten sammelten beide ihre Soldaten. Fulvia soll hier selbst ins Lager des Heeres gekommen sein (wiederum mit ihren Kindern, wie schon Jahre zuvor vor dem Senat, als ihr Mann zum Staatsfeind erklärt werden sollte). Sie erinnerte die Truppen daran, wem sie zur Loyalität verpflichtet seien. Nach anfänglichen (vergeblichen) Schlichtungsversuchen brach schließlich der Krieg aus. Fulvia befand sich zu diesem Zeitpunkt in Präneste, wohin sie mit ihren Kindern geflohen war. Lucius dagegen wollte nach Rom zurückkehren. Er verwarf diesen Plan allerdings wieder, weil er hörte daß Octavian auch nach Rom marschierte. Lucius wollte nun vereiteln, daß sich die gegnerischen Heere vereinigten. Dieses Vorhaben schlug allerdings fehl und er mußte, bedrängt von den Truppen Octavians, nach Perusia fliehen. Die erhoffte Verstärkung der Armee blieb aus und so wurde Persusia von Octavian belagert.

Um Lucius zu helfen, versuchte Fulvia Legionen ihres Mannes zu mobilisieren und hob sogar eigenständig Truppen aus, die sie Lucius zum Beistand schicken wollte. Jedoch wurden diese Hilfeversuche von Octavian vereitelt.

Hier war Fulvia wohl auf dem Gipfel ihrer politischen Macht angelangt. Sie war in Abwesenheit der Männer faktisch Herrscherin von Rom und man hat sogar Münzen mit ihrem Abbild prägen lassen. Das erste Mal in der römischen Geschichte, daß eine Frau auf einer römischen Münze abgebildet wurde. Weder der Senat noch das Heer hatten Fulvia etwas zu zu befehlen. Als kluge Frau die sie war, wurde sie dann Heerführerin ihrer Legionen und marschierte mit ihren Truppen zum Kampf gegen Octavian.

Fulvia fühlt und agiert nicht nur selbst als Befehlshaberin, sie wird auch von den Truppen als solche wahrgenommen. Fulvia verschanzt sich in Perusia, hält aber der Belagerung des Octavians nicht stand und muß die Kapitulation der Stadt selbst miterleben. Octavians Heer raubte die Stadt aus, der Stadtrat wurde durch Octavians Befehl hingerichtet und schließlich verwandelte ein ausbrechendes Feuer Perusia in Schutt. Fulvia floh zusammen mit ihren Kindern in die heutigen Niederlande und reiste anschließend nach Athen, um dort mit ihrem Gatten Marcus Antonius zusammenzutreffen.

Bis heute streitet man sich letztendlich darum, was nun der eigentliche Auslöser für den Perusinischen Krieg gewesen sein könnte. Entweder die tatsächlichen politischen Interessen Fulvias oder doch etwa die Eifersucht Fulvias auf Cleopatra, die Marcus Antonius auf seinen Reisen durch den Osten begleitete?

Das ist durchaus schwer zu sagen. Eifersucht scheint als einziger Grund nicht auszureichen. Dagegen sprechen die schon im Vorfeld aufgetretenen Interessen Fulvias in der Politik ihres Gatten. Sie läßt Feinde durch Proskriptionen aus dem Weg räumen, sie stellt sich gegen die Frauen ihrer eigenen Schicht, um Geld für einen Krieg gegen die Cäsar-Mörder zu beschaffen und die Interessen ihres Mannes durchsetzen zu können. Sie setzt sich wiederholt und mitsamt ihrer Kinder für das Wohlergehen ihres Mannes ein.

Die Auslegung der Ursachen bleibt dennoch Sache der Interpretation. Sicher ist jedenfalls, daß Fulvia nach dem Perusinischen Krieg in Richtung Athen reiste, um dort ihren Mann zu treffen und kurze Zeit darauf in Sikyon starb.

Über den genauen Hergang des Todes Fulvias weiß man nicht Bescheid. Ich persönlich vermute einen Fluch (oder sogar Gift) der Königin Kleopatra VII., da diese Fulvia aus dem Weg räumen wollte.

Es existieren aber noch weitere Theorien über Fulvias Tod - über Ursache und Zeitpunkt desselben. Der römische Historiker Appian berichtet, daß Fulvia in Athen noch mit ihrem Mann Marcus Antonius zusammengetroffen ist, jedoch hätte er ihr auf Grund ihrer eigenständigen Politik und ihres respektlosen Verhaltens, das er aufs Höchste mißbilligte solche Vorwürfe gemacht, daß Fulvia schwer erkrankte und schließlich ohne ein Wort der Verabschiedung von ihrem Gatten zurückgelassen, daran starb.

Cassius Dio dagegen soll sehr spärlich über den Tod Fulvias berichten. Er berichtet lediglich, daß wohl Antonius Beziehung zu Cleopatra der Auslöser für die Krankheit und den darauf folgenden Tod Fulvias gewesen sein. Das ist auch meine Theorie, ich unterstelle hier sogar die "tätige Mithilfe" der Königin Kleopatra VII.

Plutarch wiederum schreibt, Fulvia wäre schon auf der Reise nach Athen gestorben und es wäre letztendlich gar nicht mehr zu einem Zusammentreffen zwischen ihr und Marcus Antonius in Athen gekommen.

Für mich ist Fulvia eine großartige Frau, eine römische Matrona und Kämpferin, die alles für ihren Mann tat und Clodius und Curio sind stets gut gefahren, wenn sie auf Fulvias Rat hörten. Lediglich Marcus Antonius hat ihre Liebe verraten und sich Kleopatra zugewandt, die für mich die geistige Urheberin an Fulvias Tod ist.

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#2
Vielen Dank für diesen sehr interessanten Beitrag, Fulvia.
Mir dünkt, als bricht hier im Forum gerade das Interesse an der römischen Geschichte aus. Das sehe ich mit Wohlwollen und bin gespannt auf weitere informative Beiträge unserer Römerliebhaber.

Zitat:Ihr zweiter Ehemann war Gaius Scribonius Curio. Interessant ist hier die politische Wende Curios nach der Hochzeit mit Fulvia. Vor der Ehe war er klarer Gegner Cäsars, nach der Eheschließung wechselte er jedoch zu Cäsars Partei über.

Diesen Aspekt würde ich geringfügig anders auslegen.
Curio bat Caesar vor der Eheschließung mit Fulvia um seine Hilfe, für den Abbau seiner Schulden. Curios Ehre ließ es nicht zu, dass er die reichste Frau Roms heiratete, ohne seine Schulden vorher beglichen zu haben. Curio selbst durchschaute das ewige Gerede der boni, die er anfänglich für aufrichtige Verfechter der Republik hielt.
Durch diesen Pakt (Geldleihe und das Erkennen, dass die boni mehr störten, als dass sie nützlich seien), und weil Curio ein intelligenter junger Mann war, wurden Caesar und er zu Verbündeten.

A.
Das Ziel vor Augen!
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#3
[Bild: h2005-mint-fulvia1.jpg]

Ist es die Münze, die du erwähnst, werte Fulvia?
Das Ziel vor Augen!
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