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Geld als Schuld
#1
Ein Thema, welches fast niemandem bewußt ist, weil es (absichtlich) nie der Öffentlichkeit erklärt wird.
Es wird nicht in der Schule gelehrt und nie in den Medien erläutert: Das Geldsystem, welches auf Schulden basiert. Ohne Schulden würde das heutige Wirtschaftssystem nicht mal funktionieren.

In diesem YouTube Video wird dieses Thema sehr einfach und sehr einleuchtend erklärt:

http://www.youtube.com/watch?v=M8JspA6nnl8
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#2
Dazu passend und immer wieder gern gelesen:

Das elfte Lederstück

Es war einmal ein kleines Dorf im australischen Busch. Dort bezahlten die Menschen alles mit Naturalien. An jedem Markttag spazierten sie mit Hühnern, Eiern, Schinkenkeulen und Broten herum und verhandelten lange miteinander über den Tausch der Güter, die sie brauchten. In wichtigen Zeiten im Jahr, etwa zur Ernte oder wenn jemand nach einem Unwetter seinen Stall reparieren mußte, erinnerten sich die Menschen wieder an die Tradition, einander zu helfen, die sie aus der alten Heimat mitgebracht hatten. Jeder wußte, wenn er einmal in Schwierigkeiten geraten sollte, würden die anderen ihm helfen.

An einem Markttag tauchte ein Fremder auf. Er trug glänzende schwarze Schuhe und einen eleganten weißen Hut und beobachtete das Treiben mit einem sardonischen Lächeln. Beim Anblick eines Farmers, der verzweifelt versuchte, die sechs Hühner einzufangen, die er gegen einen großen Schinken eintauschen sollte, konnte er sich das Lachen nicht verkneifen. »Die armen Leute«, stieß er hervor, »wie primitiv sie leben.« Die Frau des Farmers hörte seine Worte und sprach ihn an. »Meinen Sie, Sie kämen mit den Hühnern besser zurecht?« fragte sie ihn. Mit den Hühnern nicht«, erwiderte der Fremde, »aber es gibt einen viel besseren Weg, sich den ganzen Ärger zu ersparen.« »Ach ja, und wie soll das gehen?« »Sehen Sie den Baum dort?« sagte der Fremde. »Ich gehe jetzt dorthin und warte, bis einer von euch mir eine große Kuhhaut bringt. Dann soll jede Familie zu mir kommen. Ich werde euch den besseren Weg erklären.«

Und so geschah es.

Er nahm die Kuhhaut, schnitt gleichmäßige runde Stücke davon ab und drückte auf jedes Stück einen kunstvoll gearbeiteten, hübschen kleinen Stempel. Dann gab er jeder Familie ein rundes Stück und erklärte, daß es den Wert von einem Huhn habe. »Jetzt könnt ihr mit den Lederstücken Handel treiben anstatt mit den widerspenstigen Hühnern.« Das leuchtete den Farmern ein. Alle waren sehr beeindruckt von dem Mann mit den glänzenden Schuhen und dem interessanten Hut. »Ach, übrigens«, meinte er noch, nachdem jede Familie ihre zehn runden Lederstücke entgegengenommen hatte, »in einem Jahr komme ich zurück und sitze wieder unter diesem Baum. Ich möchte, daß jeder von euch mir elf Stücke zurückgibt. Das elfte Stück ist ein Unterpfand der Wertschätzung für die technische Neuerung, die ich in eurem Leben eingeführt habe.« »Aber wo soll das elfte Stück denn herkommen?« fragte der Farmer mit den sechs Hühnern. »Das werdet ihr schon sehen«, erwiderte der Mann und lächelte beruhigend.

Angenommen, die Bevölkerungszahl und die Produktion bleiben im folgenden Jahr genau gleich, was, glauben Sie, wird geschehen? Bedenken Sie, daß das elfte Lederstück gar nicht abgeschnitten wurde. Darum, so lautet die Schlußfolgerung, muß jede elfte Familie ihre gesamten Lederstücke verlieren, auch wenn alle gut wirtschaften, den nur so können die übrigen zehn ihr elftes Stück bekommen. Als das nächste Mal ein Unwetter die Ernte einer Familie bedrohte, waren die Menschen nicht so schnell bei der Hand mit dem Angebot, beim Einbringen der Ernte zu helfen. Zwar war es wirklich sehr viel bequemer, an Markttagen nur die Lederstücke auszutauschen und nicht die Hühner, aber die neue Sitte hatte die unbeabsichtigte Nebenwirkung, daß sie die traditionelle spontane Hilfsbereitschaft im Dorf hemmte. Statt dessen entwickelte das neue Geld einen systembedingten Sog zum Wettbewerb zwischen allen Beteiligten.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#3
Wo Schuld ist, ist Abhängigkeit. Alter kleiner Verkäufertrick, wenn jemand nicht kaufen will: Man dränge ihm, gerade wenn er nicht kaufen will, ein kleines Geschenk auf, dann wird er schließlich kaufen, obwohl er gar nicht wollte, weil er diese Schuld (verkörpert durch das Geschenk) loswerden will. Alles drängt nach Ausgleich.
Daß manchmal der Ausgleich in keinem Verhältnis mehr zur auszugleichenden Schuld steht, ergibt sich dann immer mal wieder, wie ja auch in Paganlords Geschichte.
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#4
Eine weitere Erkenntnis, die sehr krass ist: Unser momentanes, kapitalistisches Wirtschaftssystem KANN nur funktionieren, wenn Leute verschuldet sind, weil die Banken dadurch die Zinsen und Zinsenszinsen kassieren. Es kann nicht funktionieren, dass Alle im "Plus" sind auf ihrem Konto.

Außerdem sorgt das Zinssystem dafür, dass die Leute mehr arbeiten, als eigentlich nötig, da sie, wenn sie sich z.B. über ein paar Jahrzehnte ein Haus abbezahlen, am Ende viele Tausend Euro mehr bezahlt haben, als ursprünglich von der Bank geliehen.

Diese Blödheit fängt ja schon in der Kindheit und Jugend mit Konsumschwachsinn wie Handys, Handyverträgen, Markenklamotten an und geht im Erwachsenenleben mit teuren Autos und dem Klischeehaften Einfamilienhaus mit 2,5 Kindern und Hund weiter.
Das perfekte Sklavendasein, welches das Hamsterrad des Systems am Laufen hält.

Kann bzw. DARF es "Utopia" überhaupt geben? Technisch wäre es bestimmt möglich, z.B. Autos zu produzieren, die umweltfreundlich, kostengünstig, rostfrei und fast unkaputtbar wären... aber was ist dann mit der Wirtschaft? In unserem System MÜSSEN die Dinge kaputt gehen, sich abnutzen, verbraucht werden!

Na ja... ein unnatürlicher Kreislauf bleibt unnatürlich, selbst wenn die Technik annähernd perfekt wäre.
Wir sind als Menschen meiner Meinung nach sowieso nicht wirklich passend für diesen Planeten, aber das Idealste wäre vermutlich ein Dorfleben wie vor LANGER LANGER Zeit...
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#5
Es geht sogar noch weiter.
Wenn nicht ständig neue Investitionsmöglichkeiten gefunden/geschaffen werden, bricht der ganze Kreislauf zusammen. Da aber nun fast alles privatisiert ist und nicht viel neues auf den Markt kommt, ist die einzige Möglichkeit weiter zu investieren wenn man zerstört, also Umweltkatastrophen forciert, bzw logische Vermeidungen unterlässt, oder gar ganze Staaten mit Krieg überzieht und zerbombt.

Das liegt daran, dass immer mehr Reichtum zu den oberen Schichten wandert, und diese damit ab einem gewissem Punkt (den wir schon vor Jahrzehnten überschritten haben) dies Geld zurückinvestieren müssen, um es in Umlauf zu halten, und dem Bürger den Eindruck von Wohlstand zu vermitteln.
Wenn sie das nicht täten, müsste man Anfangen mehr Zettel mit Zahlen zu drucken, und das Geld als ganzes tät rapide an Wert verlieren, somit vorallem das der Reichen, was wiederum einer Senkung des Machtvolumens entsprechen täte.

Unser System ist höchst destruktiv, und wird sich daher auch selber richten, da mach ich mir keine Sorge.
Wobei jede Minute Kapitalismus eine zuviel ist.

Unter Anwendung aller Erkenntnisse des Menschen, ordentlicher Raumplanung, Ablaufplanung, ordentliche Wiederverwertung und ohne Raubtierwertesystem kann ich mir schon vorstellen dass Mutter Erde mehr Menschen erträgt als die frühen Dorfgesellschaften beherbergten, allerdings halte ich sowas in naher Zukunft leider für utopisch, dafür haben Rothschilds und andere Geisteskranke zuviel Einfluss in alle Lebensbelange.
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#6
Ja, die geisteskranken, machthungrigen Kaputten, die seit Jahrtausenden nur Schaden anrichten und sich an der Manipulation der Menschheit aufgeilen.

Wir hätten doch längst die Technologie, um in einer Welt wie in "Star Trek" zu leben.
Letztlich hat doch jede Erfindung, die jemals gemacht wurde den Anfang in der menschlichen Faulheit.
Technik hilft dabei, das Leben "leichter" zu machen, obwohl sie ja gleichzeitig die Menschen noch träger macht, als sie eh schon sind.

Wo früher 20 Leute auf einem Feld arbeiten mussten, sitzt jetzt ein Bauer in einem riesigen Traktor und beackert das Ganze in wenigen Stunden.
In Fabriken findet das Gleiche statt. Maschinen übernehmen einen Großteil der Arbeit.
Somit kann es für die meisten Leute gar keine Arbeit mehr geben. Aber anscheinend sind selbst Arbeitslose noch taugliche Konsumenten. Verschuldet zu sein hält das System ja am laufen.

Somit macht das alles so langsam einen Sinn - wenn auch einen sehr kranken!

Ein paar Leute, die sich aus dem System ausklinken, sind nicht wirklch von Interesse, so lange sie nicht gleichzeitig seltsame politische Ansichten haben und letztlich harmlos sind.

Im Buch "Die dreibeinigen Herrscher" (gab es auch als Fernsehserie) ist ja die ganze Menschheit von außerirdischen versklavt und mit Implantaten gefügig gemacht worden. Die Menschheit ist dort technologisch ins Mittelalter zurückgeworfen. Als die drei Jungs, die auf der Flucht sind, einem einzelnen Mann begegnen, der nicht "geweiht" ist (also dieses Gedanken-Kontroll-Implantat nicht erhalten hat) fragen sie ihn, wie das sein kann. Dieser meint dann, dass er sich nie darum gekümmert hat. Er lebt auf einer Insel auf einem Fluss und kommt selten ins nächste Dorf. Den Jungs wird klar, dass ein Einzelner nicht wichtig ist, solange die große Masse unter Kontrolle ist.

Auch im Film Matrix sagt der Architekt (übrigens eine eindeutige Anspielung auf die Freimaurer, deren höchstes Wesen der "Große Architekt des Universums" ist) dass "die, die raus wollen, offenbar gehen können." Die paar wenigen erwachten Menschen machen nichts weiter.

Es ist alles eine Form der Kontrolle.
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#7
Zitat:Eine weitere Erkenntnis, die sehr krass ist: Unser momentanes, kapitalistisches Wirtschaftssystem KANN nur funktionieren, wenn Leute verschuldet sind, weil die Banken dadurch die Zinsen und Zinsenszinsen kassieren. Es kann nicht funktionieren, dass Alle im "Plus" sind auf ihrem Konto.

Gestern kam dazu ein interessanter Bericht bezüglich der Karstadt-Pleite. In dem Bericht wurde deutlich, daß das Finanzhaus Salomon Oppenheim im Hintergrund die Fäden gezogen hat. Es ging denen um Manipulation der Aktienkurse und schließlich wohl auch darum, die Firmen Karstadt und Quelle vom Markt zu bekommen. Außerdem wurde recherchiert, daß der damalige Geschäftsführer von Karstadt von Sal. Oppenheim bezahlt wurde. Also auf deutsch: Ein Agent, der den Auftrag hatte die Firma zu ruinieren. Gegen diesen Film lief wohl eine einstweilige Verfügung, daß er nicht gesendet werden sollte, und deshalb wurde die Erstaustrahlung auch verschoben. Jetzt kam der halt mitten in der Woche um kurz vor Mitternacht, wo bestimmt kaum einer zugesehen hat.

Hat jemand von den Technikern Ahnung, wo man den Bericht im Internet herunterladen kann?

http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,ywivtuate11sz13n~cm.asp
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#8
herunterladen ohne hacken ist nicht.
kannst aber den Film nochmals abspielen und mittels "desktop recorder" aufzeichnen, ist zwar zwecks urheberrecht nicht ganz astrein, aber Sc...ß.d...f(vom verfasser zensiert, Anleitung zu kriminellen Handlungen ist strafbar...), kann man net nachweisen, solang das Ding nicht Großartig im Web verbreitest.

hier mal n link mit google suche, ich hab keinen, weis auch net welcher gut ist.
http://www.google.de/search?q=desktop+recorder+freeware
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#9
ewute Jaja, die kaputten und geisteskranken Kapiltalisten die seit Jahrhunderten unser Leben kaputt machen.

Bis heute dachte ich bei Pagan sei Intelligenz Grundvoraussetzung, jetzt sehe ich das Intelligenz durch Ideeologie eresetzt wurde.

Sieht wirklich keiner das durch Sozialismus und Kommunismus die Leute noch weniger haben. DAS die Leute in Systemen des allgemeinen Besitzes mehr verhungern als im Kapitalismus?


Gilt hier Intelligenz oder Ideologie?
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#10
Noch einer, der sich in die Riege der verwirrten Gentleman einreiht ... Lol
Das Ziel vor Augen!
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