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Gentechnik Neuigkeiten
#21
Bienensterben auch in Argentinien
In Argentinien, dem fünftgrößten Honigproduzenten der Welt, sind im vergangenen Jahr 30 Prozent der Bienen eingegangen. Insider geben auch der Gentechnik die Schuld.
Janoschs Baumgeister

Lucas Martinez, der Vorsitzende des argentinischen Imkerverbandes, glaubt, dass viele Bienenvölker schlicht verhungert sind. Und das habe mit Gensoja zu tun: „Der massive Anbau von Gensoja verdrängt die Imker immer mehr. In Regionen, wo früher in großem Stil Honig erzeugt wurde, wächst jetzt überall Soja in Monokultur. Alle Blumen und Pflanzen, die für Bienen wichtig sind, verschwinden.“ Die Bienen fänden einfach zu wenig Nahrung, sagte Martinez auf dem 41. Weltkongress der Imker im französischen Montpellier. Er appellierte an die europäischen Imkerkollegen, sich gegen den Einsatz von Gen-Soja als Futtermittel in der EU einzusetzen.

Der französische Biophysiker Jean-Marc Bonmatin vom staatlichen Forschungsinstitut CNRS nannte auf dem Kongress zudem neurotoxische Pestizide als eine der wichtigsten Ursachen für das weltweite Bienensterben. Zu diesen nervengiftigen Wirkstoffen gehört auch Clothianidin, das im vergangenen Jahr 12?000 Bienenvölker in Süddeutschland tötete. Der französische Imkerverband forderte, alle bienengiftigen Pestizide sofort vom Markt zu nehmen. Auch brauche es strengere Untersuchungen der Gifte, die von gentechnisch veränderten Pflanzen produziert werden. // ml

Quelle: Schrot&Korn 12/09
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#22
Gen-Kritiker geehrt
Gentechnik-Forscher Dr. Susann Bardocz und Dr. Arpad Pusztai ausgezeichnet

Sie waren ohne Begründung suspendiert worden. Das aus Ungarn stammende Forscherpaar arbeitete beim renommierten Rowett-Institut in Aberdeen. Die Veröffentlichung von Fakten über die Gefahren der Gentechnik kostete sie ihre Jobs. Bei der Verleihung des Friedenspreises in Stuttgart sagte Susan Bardocz: „Früher war ich auch sehr Technik-gläubig und dachte, durch die Gentechnik können wir die Welternährung sichern. Heute weiß ich, dass nur regionale, gentechnikfreie und nachhaltige Landwirtschaft die Welt in Zukunft ernährt.“ Aus heutiger Sicht heraus bezeichnet Bardocz den Stand der Gentechnikforschung als unwissenschaftlich. In der Begründung hieß es, das Paar habe Zivilcourage bewiesen. // rb

Quelle: Schrot&Korn 02/10

Ein schönes Beispiel für Personen, die man aufgrund ihrer Erkenntnis versucht mundtot zu machen. Schön wenn es einmal mißlingt....
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#23
Gen-Mais in der Nahrungskette
Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass das Erbgut von Gen-Mais im Boden länger stabil bleibt als bisher vermutet und sich innerhalb der Nahrungskette anreichert.

In ihrer Studie gelang es Forschern um Miranda Hart und Jeff Powell von der University of Guelph in Ontario, Kanada, die transgene DNA in den Därmen von Regenwürmern aufzuspüren. Für die Untersuchung war der Boden eines Versuchsfeldes analysiert worden, auf dem Glyphosat-resistenter Roundup-Ready-Mais von Monsanto wuchs. Gezielt suchten die Wissenschaftler im Boden und in verschiedenen Bodenlebewesen nach einem bestimmten manipulierten Gen. Sie fanden es in Faden- und Regenwürmern und Insekten – in Mengen, die weit über der Konzentration der DNA im Boden selbst lagen.

Das sei ein Beleg dafür, dass die Tiere das gentechnisch veränderte Pflanzenmaterial aufgenommen hätten. „Der Gedanke, dass solcherart ‚optimierte‘ transgene synthetische DNA im gesamten Nahrungsnetz unter der Erde verbreitet wird, sollte uns sehr nachdenklich machen, denn wir Menschen sind Teil des Netzwerks des Lebens und somit viel intensiver mit diesen Lebewesen verbunden, als wir uns eingestehen möchten“, kommentierte Gentechnik-Experte Werner Müller von der Umweltorganisation Global 2000. // ml

Quelle: Schrot&Korn 02/10

Was haben DIE gedacht? Die Natur ist ein Kreislauf. Daß sich diese "Verunreinigungen" in der ganzen Nahrungskette anreichern, ist doch völlig nachvollziehbar. Die Folgen sind vielleicht noch nicht erfaßbar, aber sie werden eine weitere Degeneration nach sich ziehen.
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#24
EU erlaubt Etikettenschwindel in Supermärkten.

Laut EU Verordnung müssen chemisch modifizierte Inhaltsstoffe die vorher aus Gentech Anbau stammten nicht zwingend als solche deklariert werden.
Beispiel für solche Inhaltsstoffe sind chemisch modifizierte Maisstärken.

Stoffe die von Genetisch modifizierten Mikroorganismen hergestellt sind müssen überhaupt nicht gekennzeichnet werden. (Xanthan, Vitamine, Glutamate, Geschmacksverstärker, Enzyme für Früchtsäfte, Backtriebmittel, Käseherstellung)

Quelle:
http://www.transgen.de/recht/kennzeichnung/282.doku.html

Jetzt wärs interessant zu wissen, wie das mit Xanthan in Kosmetik aussieht, denn das ist in vielen Naturkosmetik Produkten enthalten.
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#25
Zitat:Jetzt wärs interessant zu wissen, wie das mit Xanthan in Kosmetik aussieht, denn das ist in vielen Naturkosmetik Produkten enthalten.

Xanthan ist ein Verdickungsmittel und wird von Bakterien produziert. Es wird auch in Lebensmitteln aus kbA und Naturkosmetik eingesetzt. Nach meinem Kenntnisstand wird im Bio-Bereich auf genetische Manipulation verzichtet. Mikrobielles Lab sowie Tenside werden ebenso auf diese Weise hergestellt. Auch hier muss man zwischen konventionellen und biologischen Produkten unterscheiden (Ausnahme Ecover).
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#26
Gentechnik erhöht den Pestizidverbrauch

(USA) Eine Studie des Organic Center, die auf Daten des US-Landwirtschaftsministeriums basiert, hat festgestellt, daß seit Beginn des kommerziellen Anbaus von Gentech-Pflanzen in den USA der Verbrauch an Pflanzenschutzmitteln um rund 145 Tausend Tonnen zugenommen hat. Grund dafür sei der enorme Anstieg von Unkräutern, die gegen die Totalherbizide immun sind. Die US-Gentech-Landwirte würden mit mehr Chemie reagieren, um der Unkräuter Herr zu werden, zitiert das Online-Portal agrarheute Werner Müller von der österreichischen Umweltschutzorganisation Global 2000. Nur bei Baumwolle und Mais seinen geringe Einsparungen von Insektiziden erreicht worden, heißt es in der Studie.
Allerdings wird es nach Ansicht von Müller nicht mehr lange dauern, bis die ersten resistenten Insekten auftreten. Der enorme Anstieg des Pflanzenschutzmitteleinsatz in den USA überrascht sekbst Kritiker, obwohl sie von Anfang an daran gezweifelt hatten, daß es Einsparungen geben werde. Nach Ansicht von Global 2000 hat die grüne Gentechnik in den USA bereits ihren Höhepunkt überschritten. Angesichts des dramatischen Anstiegs von Problemunkräutern kehrten immer mehr US-Landwirte der Gentechnik den Rücken.

Quelle: BioHandel 03/10

Es gibt eben immer wieder Narren, die meinen, die Natur beherrschen zu können...
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#27
Zitat:Es gibt eben immer wieder Narren, die meinen, die Natur beherrschen zu können...

Ganz offensichtlich keine weisen Narren, diese Leute. :mrgreen:
Fulvia Flacca Bambula
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#28
Lol Definitiv! Blinzeln
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#29
Hallo,

daß in Naturkosmetik, selbst von alternativen etablierten Firmen, Xantan verwendet wird, habe ich bei meinen Recherchen, was diese Firmen so anbieten, auch festgestellt. Und da ich immer mal wieder etwas Neues ausprobiere, habe ich festgestellt, daß man dieses Zeug gar nicht braucht. Auch in den entsprechenden Büchern zum Selbstmachen von Naturkosmetik wird das immer wieder aufgeführt.
Also ich brauch das nicht in meinem Öl, was sollta da auch "emulgiert" werden? Zudem ich so ein Pflegeöl viel angenehmer und effektiver als ein gerührte Creme. Selbst meine Cocoscreme ist ohne und hat eine wunderbare Konsistenz.
Das gleiche ist mit den Hydrolaten, da wird fast immer Alkohol zugesetzt. Da diese Wässer sehr schnell verderben, garantiert dies natürlich Haltbarkeit. Doch die Anwendung z.B. für Alkoholiker oder Kinder finde ich problematisch. Und gerade für Kinder und Senioren ist so ein Pflanzenwasser optimal, weil da keine Überdosierung sein kann.
Die Hydrolate, die ich anbiete, sind alle natur, ohne Alkohol. Ich habe Versuche gemacht mit einem Roller, das geht hervorragend ohne Alkohol. Diese ganzen Zusätze sind unnötig. Lol
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#30
Gengift im Fluss
Nach eine US-Studie gelangt das in Gen-Mais enthaltene Bt-Toxin nach der Ernte durch Maisstreu in Gewässer.

Wie das Gift dort wirkt, ist bislang wenig erforscht. Der Naturschutzbund Deutschland hat jetzt bei einer Tagung auf eine unveröffentlichte Studie aufmerksam gemacht. Bereits 2007 hatten die beiden US-Ökologinnen Jeniffer Tank und Emma Rosi-Marshall erforscht, dass die Fütterung mit Genmais bei Köcherfliegenarten die Sterblichkeit erhöht.

Umweltverbände kritisieren, dass mögliche Auswirkungen von Bt-Mais auf aquatische Ökosysteme bisher viel zu wenig erforscht seien. Nun wollen das Bundesamt für Naturschutz und das Land Brandenburg untersuchen, wie viel gentechnisch verändertes Material aus Genmaispollen und Genmaisstreu in die Gewässer gelangt. // ml

Quelle: Schrot&Korn 03/10


Daß man Biologen darüber aufklären muß, daß die Natur ein Kreislauf ist und solche Eingriffe in die Natur eine Kettenreaktion von Folgen auslösen... Rofl ...Die merken sich wirklich nicht mehr...
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