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Geschichten zum Julfest
#11
Auch von mir einen erfolgreichen Start ins neue Sonnenjahr.
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"Sie wollen die Wahrheit? Sie können die Wahrheit doch gar nicht vertragen!" Jack Nicholson in Eine Frage der Ehre
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#12
Möge nun die Göttin das neu zu Kräften kommende Lichtkind nähren.

Auch meine Grüße in die "Wolfsnächte".

Ich mag sie unterstreichen mit Jean Sibelius ( finnischer Komponist),

"Andante festivo"

Meine Grüße!

http://www.youtube.com/watch?v=0E22NPQbxZo


P.S. (nur nebenbei: Ich bin nicht der "pöse" Wolf der das Licht gefressen hat.)


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#13
Hallo Wolf,

sehr schöne Musik, danke HekateHekate
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#14
Statt einer Sonnenwendgeschichte:


So lebe ich konsequent


1) Ab sofort nicht mehr klagen.

Denn wem machst Du mit der Klagerei Vorwürfe? Dir selbst? Oder beklagst Du Dich mit Deinen Klagen bei dem Rest der Welt, der Dir ungenügend Aufmerksamkeit schenkt?


2) Nie mehr Negatives denken und aussprechen.

Wer denkt, der lenkt. Wem also schadet Dein negativer Gedanke? Dir. Wenn Du über die restliche Umwelt ebenfalls negativ denkst, dann schadest Du damit auch Deiner Umwelt, und bist somit der Verursacher/Schöpfer Deiner chaotischen Situation.


3) Nur noch Positives denken und sagen.

Menschen beklagen sich über die Negativitäten der Umwelt, den Sprachgebrauch des bösen Nachbarn und vieles mehr. Doch alles ist ein Spiegelbild der eigenen Charakterstruktur. Die Umwelt reflektiert Dein Denken und Handeln. Die Umwelt kopiert Deine Verhaltensweisen.
Froh zu sein, glücklich zu sein, die innere Harmonie nach außen zu reflektieren ist hier in diesem Punkt das Hauptziel. Das, was Du ausstrahlst, ist das, was auf Dich zurückkommt!


4) Wer harmonisch denkt, handelt danach. Lebe im Einklang mit der Natur, der kosmischen Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung.

Benutze für Deine schlechte Laune, Deine unkontrollierten Wutausbrüche keine Entschuldigungen, daß das so zu sein hat. Was hat so zu sein? Unkontrolliertheit zeigt auf, daß Du Dich den äußeren Einflüssen beugst und daß Du kopierst, was andere Dir vormachen. Nämlich die Negativität, die Schlechtigkeit an sich. Ist das Dein Leben? Bist DU das? Oder reflektiert sich in Deinem Verhalten jemand, der Dich beeinflußt?


5) Nichts von anderen erwarten.

Man erwartet immer, daß die Umwelt genauso denkt und reagiert wie man selbst. Stellt man fest, daß dies anders ist, fühlt man sich gekränkt, nicht beachtet, unverstanden, mißverstanden. Damit entstehen Trotzreaktionen. Doch wem dient der Trotz? Warum überhaupt gekränkt fühlen? Nur weil der andere andere Dinge sieht, hört, spürt, erlebt? Meine Welt ist meine Welt – und diese Welt ist nicht auf den Rest der Welt zu übertragen.

Menschen denken und fühlen anders. Je schneller Du diese Spielregel begreifst, desto schneller erkennst Du, daß es nichts mehr gibt, weshalb man sich ärgern oder aufregen müßte. Indem man von anderen nichts mehr erwartet (keine Wunder), desto schneller ist man auch unabhängig von Lob oder Kritik.

Wo diese Erwartungshaltung entfällt, entsteht die gesunde Selbstachtung, das Selbstvertrauen.


6) Das Kausalitätsprinzip anwenden:

Ursache und Wirkung. Wer denkt - lenkt. Wer richtig denkt, gestaltet sein Leben und somit seine Zukunft.


7) Keinen ungebetenen Rat abgeben.

Menschen sehen sich ständig genötigt anderen Menschen, ob Kind oder Greis, irgendwelche Ratschläge zu erteilen. Diese Menschen glauben, daß sie wissen, was für den Rest der Welt (Mensch, Tier und Natur) gut sei. Doch haben diese Menschen recht? Wenn man vom Gesetz von Ursache und Wirkung ausgeht, dann manipulieren diese Menschen mit ihren Ratschlägen die anderen Menschen in ein Chaos hinein. Halte Dich zurück mit Deinen Gedanken und erst recht mit Deinen Worten über den Rest der Welt. Menschen haben das Recht, eigene Erkenntnisse zu machen. Natur und Tierwelt hat das Recht, entsprechend eigener kosmischer Gesetzmäßigkeit zu reagieren.

Und Du hast überhaupt kein Recht, der Umwelt irgendwelche Vorschriften zu machen.


8) Was Du willst, das mußt Du auch tun.

Ohne Disziplin geht nichts. Du willst in Deinem Leben etwas verändern? Dann tu es! Niemand wird erleuchtet, indem er auf die Erleuchtung hofft. Doch jeder erkennt, was Erfahrung ausmacht. Plane kleine Schritte, erringe kleine Erfolge, dann fällt es Dir leicht, große Dinge zu planen und durchzuführen. Selbstdisziplin und Selbstachtung ist das A und O.


Angst ist die Krönung der Manipulation!
Wissen ist Macht.
Glauben heißt, nichts zu wissen.
Wissen macht frei!
Glauben heißt Unfreiheit.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#15
Vielen Dank, werter Paganlord, für diese nützlichen Zeilen. Ich habe mir das sogleich ausgedruckt. Da steckt soviel drin und ist dennoch sehr kompakt geschrieben. Meinen Dank dafür.
Im A & O das Geheimnis liegt - Omega siegt!
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#16
Ja, das ist wichtig, sich dies immer wieder vor Augen zu führen.

Doch Deine Geschichten - werter Lord - sind sehr schön, und ich lese sie immer wieder gerne.
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#17
Ja , werter Lord, Du hast treffend formuliert, wie die eigene Bewegung im "Jetzt"
aussehen sollte. Eigentlich sind es für mich die Spielregeln in dieser Gesellschaft.
Konzequenz und Disziplin!

Die werte Aglaia mag es mir nachsehen, dass ich Ihr Signum zitiere.

Dieses begleitet mich, seit dem ich hier schreibe.

Zitat:

"Was man will – nicht was man wünscht – empfängt man.

Cosima Wagner "

Arbeit am eigenen "Jetzt" meint Wolf.
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#18
... und das ist von Fulvia (Sommersonnenwende 12)

Ich gehe durch unseren, Ort und nirgends sehe ich Klee, keine Bienen und keinen nicht gemähten Grashalm. Man könnte denken, man läuft durch einen Freizeitpark und nicht durch die wilde Natur. Ich lasse das Dorf enttäuscht hinter mir und erreiche einen Hügel, auf dem noch ein paar gelbe Blumen wachsen. Behutsam streichele ich den Blütenkelch und schließe mir so den Hügel auf. Oh welche Freude! Kleine feine Wesen, die miteinander tanzen und singen und mich einladen, an ihrem Fest teilzunehmen.

"Was wird denn gefeiert?" frage ich ganz überrascht. "Der Sommer, der Sommer ..." zwitschert es zurück "... heute wird der Sommer gefeiert."

Na klar! *an den Kopf faßt*, wie konnte ich nur vergessen, daß heute der Mitsommertag gefeiert wird. Alles tanzt, die Natur feiert, und ich, Fulvia Flacca Bambula, bin dazu eingeladen. Schnell hole ich ein paar Gaben aus meinem Beutel und reiche sie den Naturwesen dar. "Na, vielleicht habe ich ja doch nicht vergessen, welcher Tag heute ist!" und strahle über beide Backen.

Die Wesen winken mir noch kurz und verschwinden dann im Nebel, als ob es November wäre. Ich bin froh und traurig zugleich. Fröhlich, weil ich meinen Freunden in der Natur eine Gabe überbringen durfte, und traurig, weil ich mit ansehen muß, wie die Zivilisation die Natur in ein Gehege zu pferchen versucht, wo nichts auf der Welt mehr natürlich wachsen kann. Nur noch das ist erlaubt, was die Menschenhand dirigiert. Also male ich ein Zeichen auf die Erde und spucke dreimal kräftig hinein: Verflucht seien all diejenigen, durch deren Hand die Natur auf unerlaubte Weise geschädigt wird!

Zufrieden schaue ich nun zum grünen Hügel zurück und verspreche meinen Freunden: So lange es mich gibt und Menschen wie meine Freunde hier im Forum – wird niemals auf der Welt der große Naturfeiertag, die Hochzeit der Natur vergessen; das Fest der Sommersonnenwende, wo die Käfer so schön leuchten.

Fulvia Flacca Bambula
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#19
(20.06.12012, 12:21)Fulvia schrieb: https://www.pagan-forum.de/Thema-Geschichten-zum-Julfest?pid=42277#pid42277... und das ist von Fulvia (Sommersonnenwende 12)

...Die Wesen winken mir noch kurz und verschwinden dann im Nebel, als ob es November wäre. ...

...Sie sind wie die Natur selbst,
gar wechselhaft, wie der Frühling, der Einzug hält.

Wie sanft und lieblich ihr Sommerduft
und hart und grausam, wie des Winters Tage.

Schön zu sehen und erleben, wie Holda es nun Holunderblüten schneien lässt.

Wolf

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#20
Die vier Horuskinder

Die vier Winde bzw. die Götter aller Himmelsrichtungen um Beistand und Wohlwollen zu fragen, ist ein bekannter heidnischer Brauch. Jeder Reisende führte diese Zeremonie vor Antritt seiner Fahrt durch. Dabei ist es egal, ob mit der Reise eine Schiffsfahrt in ferne Länder oder eine gemeinsame Reise durchs Leben gemeint ist.

Nicht, daß man so ängstlich wäre und sich nicht aus dem Haus trauen würde, wenn der Wind aus der verkehrten Richtung weht. Jedoch segelt es sich unter günstigen Umständen besser und bequemer durchs Leben – weshalb es stets von Vorteil ist, wenn man über den entsprechenden Rückenwind verfügt.

Symbolisch betrachtet kann dieser Rückenwind eine im Alltag helfende Hand sein, die unterstützende Fürsprache einer Person oder einfach eine günstige Gelegenheit, die sich uns im Leben bietet. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt: Die im Falkengewand gekleideten Horuskinder fliegen als Sonnenboten in alle Richtungen: Sie verkünden in allen Ländern, daß die Fahrt der Sonne, die Reise einer Person bzw. daß das gemeinsame Lebenschiff unter einem guten Wind segelt und daß diese Reise von Glück und guten Umständen begleitet wird.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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